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Nachtragsmanagement in der Baupraxis

Grundlagen - Beispiele - Anwendung

AutorAlexander Flassak, Ulrich Elwert
VerlagVieweg+Teubner (GWV)
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl223 Seiten
ISBN9783834893611
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis54,99 EUR
Kaum ein größeres Bauvorhaben wird ohne Ablaufstörungen und Nachtragsforderungen abgewickelt. Das Buch erläutert anhand baurechtlicher und baubetrieblicher Grundlagen als Basis mögliche Nachtragsursachen und -folgen sowie deren Anspruchsgrundlagen. Die Autoren zeigen geeignete Methoden zur Dokumentation von Nachtragssachverhalten und bieten Lösungshilfen bei der Analyse und Bewertung von Nachträgen. Zahlreiche Praxisbeispiele, eine ausführliche Darstellung von Möglichkeiten zur Nachtragsprophylaxe sowie innovative Instrumente zur alternativen, außergerichtlichen Streitbeilegung runden die Thematik ab. Die 3. Auflage berücksichtigt die Neufassung der VOB/B 2009, die aktuelle Rechtsprechung zum Themengebiet 'Nachträge' und die HOAI 2009.

Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Elwert, Freier Architekt, ist Professor an der Fachhochschule Mainz im Masterstudiengang 'Immobilienprojektmanagement', Normenobmann der DIN 277 und DIN 18960 und Partner im Büro ELWERT & STOTTELE Architektur - Projektmanagement, Ravensburg.

Dipl.-Ing. Alexander Flassak, Dipl.-Bauprojektmanager, Immobilienökonom und Real Estate Risk Manager (beides ebs), Manager der Ernst & Young Business Advisory Services Luxemburg ist im gif-Arbeitskreis Immobilien-Risikomanagement tätig, Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Mainz und Mitglied im Bau- und Berufsrechtsausschuss der Ingenieurkammer Baden-Württemberg.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort zur 3. Auflage5
Vorwort zur 1. Auflage6
Inhaltsverzeichnis7
Abkürzungsverzeichnis11
1 Einleitung12
1.1 Zielsetzung, Abgrenzung und Gliederung13
1.2 Ausgangssituation14
2 Begriffsdefinitionen18
3 Baubetriebliche und baurechtliche Grundlagen22
3.1 Der Bauvertrag22
3.1.1 Bauvertrag nach BGB Werkvertragsrecht22
3.1.2 Bauvertrag nach VOB23
3.2 Bauvertragstypen23
3.2.1 Der Einheitspreisvertrag23
3.2.2 Der Pauschalvertrag24
3.2.3 Stundenlohnvertrag und Selbstkostenerstattungsvertrag25
3.2.4 Mischformen25
3.2.5 Neue Vertragsmodelle26
3.2.5.1 GMP-Vertrag27
3.2.5.2 Construction-Management28
3.2.5.3 Verträge im Rahmen von BOT- bzw. PPP-Projekten28
3.3 Das Bausoll29
3.4 Leistungspflichten der Vertragspartner beim Bauvertrag31
3.4.1 Auftragnehmerpflichten32
3.4.2 Auftraggeberpflichten34
3.5 Vertragsfristen und Termine37
3.5.1 Regelungen des BGB37
3.5.2 Regelungen der VOB/B37
3.6 Terminplanung40
3.6.1 Darstellungsformen von Terminplänen42
3.6.1.1 Balkenplan43
3.6.1.2 Terminlisten44
3.6.1.3 Netzplan44
3.6.1.4 Liniendiagramm46
3.6.1.5 Bauphasenplan47
3.6.2 Vorgangsabhängigkeiten, Anordnungsbeziehungen48
3.6.3 Ermittlung der Vorgangsdauern49
3.7 Kalkulation50
3.7.1 Bauauftragsrechnung51
3.7.1 Bauauftragsrechnung51
3.7.2 Kalkulationselemente52
3.7.2 Kalkulationselemente52
3.7.3 Kalkulationsverfahren54
3.7.4 Verfahrensablauf der Kalkulation über die Angebotssumme57
3.7.4.1 Ermittlung der Einzelkosten der Teilleistungen57
3.7.4.2 Ermittlung der Angebotssumme59
3.7.4.3 Ermittlung der Einzelkostenzuschläge60
3.7.4.4 Ermittlung der Einheitspreise60
3.7.5 Die VHB-Formblätter der öffentlichen Auftraggeber61
4 Mögliche Nachtragsursachen undNachtragsfolgen64
4.1 Lohn-/Stoffpreisgleitklauseln65
4.1.1 Lohnpreisgleitklauseln65
4.1.2 Stoffpreisgleitklauseln67
4.2 Mengenänderungen67
4.2.1 Auswirkung von Mengenminderungen69
4.2.2 Auswirkung von Mengenmehrungen70
4.2.3 Ermittlung des neuen Einheitspreises70
4.2.4 Ausgleichsberechnung73
4.3 Geänderte und zusätzliche Leistungen73
4.3.1 Das Änderungsrecht des Auftraggebers73
4.3.2 Die Leistungsänderung nach § 2 Abs. 5 VOB/B75
4.3.3 Die zusätzliche Leistung nach § 2 Abs. 6 VOB/B75
4.3.4 Abgrenzung geänderter und zusätzlicher Leistungen76
4.3.5 Ankündigungserfordernis für gesonderte Vergütung76
4.3.6 Vereinbarung des neuen Preises vor Ausführungsbeginn77
4.4 Selbstübernahme oder Entfall vereinbarter Leistungen78
4.5 Leistungen ohne Auftrag80
4.6 Besondere planerische Leistungen82
4.7 Stundenlohnarbeiten83
4.8 Behinderung des Auftragnehmers84
4.8.1 Behinderungsanzeige und Offenkundigkeit84
4.8.2 Verlängerung der Ausführungsfristen85
4.8.2.1 Umstand aus dem Risikobereich des Auftraggebers86
4.8.2.2 Streik, Aussperrung86
4.8.2.3 Höhere Gewalt, unabwendbare Umstände86
4.8.3 Anpassungspflicht des Auftragnehmers87
4.8.4 Die Berechnung der Fristverlängerung88
4.8.5 Schadenersatzansprüche91
4.8.6 Zusammenfassung92
4.9 Der Entschädigungsanspruch nach § 642 BGB94
4.10 Störung der Geschäftsgrundlage96
4.10.1 Voraussetzungen96
4.10.2 Rechtsfolgen97
4.11 Störungen der Architekten- und Ingenieurleistungen99
4.12 Sonderprobleme bei Nachträgen103
4.12.1 Nachlassvereinbarungen103
4.12.2 Vergabegewinne bei der Mindermengenvergütung104
4.12.3 Vergütung der Kosten für die Nachtragsbearbeitung104
4.12.4 Leistungsverweigerungsrecht des Auftragnehmers106
4.12.5 Zur Ausschreibungspflicht von Nachträgen107
4.12.6 Nachtragsforderungen von Nachunternehmern108
4.12.7 Vollmacht und Vertretungsbefugnisse108
4.12.8 Kalkulationsirrtum109
4.12.9 Spekulationspreise110
4.12.10 Erschwernisse infolge nicht beachteter Bedenkenanmeldungen111
4.13 Zusammenfassung112
5 Beispielrechnungen114
5.1 Kalkulation über die Angebotssumme234114
5.2 Lohn-/Stoffpreisgleitklauseln237117
5.3 Mengenänderungen – Mehrmengen242118
5.4 Mengenänderungen – Mindermengen244121
5.5 Ausgleichsberechnung245122
5.6 Geänderte Leistungen252124
5.7 Zusätzliche Leistungen253125
5.8 Selbstübernahme/Entfall vereinbarter Leistungen254126
5.9 Behinderung des Auftragnehmers257129
6 Dokumentation138
6.1 Vertragsunterlagen139
6.2 Vertragsterminplan mit Fortschreibung140
6.3 Bautagesberichte140
6.4 Besprechungsprotokolle142
6.5 Dokumentenmanagement143
6.6 Planlieferlisten147
6.7 Foto- und Videodokumentation149
6.8 Aufmaßprotokolle151
6.9 Behinderungs- und Mängelanzeigen151
6.10 Soll-Ist- Vergleiche152
6.11 Übersicht153
7 Handhabung von Nachträgen155
7.1 Aufbau eines Nachtrags155
7.2 Der Einsatz von Formblättern und Regelabläufen157
7.3 Nachtragsprüfung und -bewertung159
7.4 Nachtragsdurchsetzung – Nachtragsabwehr161
7.4.1 Nachtragsdurchsetzung161
7.4.2 Nachtragsabwehr162
7.5 Abrechnung und Vereinbarung von Nachträgen163
7.6 Erfassung und Dokumentation von Nachträgen164
7.6.1 Änderungs- und Vertragsmanagement164
7.6.2 Nachtragsmanagementsysteme165
7.6.3 Möglichkeiten des EDV-Einsatzes169
8 Nachtragsprophylaxe – alternativeStreitbeilegung171
8.1 Nachtragsprophylaxe172
8.2 Herkömmliche Instrumente der Konfliktlösung177
8.2.1 Verfahren vor staatlichen Gerichten177
8.2.2 Schiedsgerichtsverfahren (Arbitration)178
8.2.3 Schiedsgutachtenverfahren180
8.2.4 Schlichtung181
8.2.5 Anrufungsverfahren nach § 18 Abs. 2 VOB/B181
8.2.6 Mediation182
8.3 Neue Formen des Streitmanagements183
8.3.1 Dispute Review Board184
8.3.2 Dispute Adjudication Board186
8.3.3 Adjudication in England189
8.3.4 Die Baubegleitende Einigungsstelle (BEST)190
8.4 Zusammenfassung191
Anhang193
Verordnungüber die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen(Honorarordnung für Architekten und Ingenieure - HOAI)Vom 11. August 2009207
Literaturverzeichnis223
Sachwortverzeichnis229

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