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E-Book

Ratgeber Bluthochdruck

Informationen für Betroffene und Angehörige

AutorDieter Vaitl
VerlagHogrefe Verlag Göttingen
Erscheinungsjahr2004
Seitenanzahl60 Seiten
ISBN9783840918322
FormatPDF/ePUB
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis7,99 EUR
Viele Menschen reagieren mit großer Besorgnis, ja sogar Angst darauf, wenn Sie mit der Diagnose Bluthochdruck konfrontiert werden. Hoher Blutdruck schädigt Herz und Gefäße direkt und kann zu Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen führen. Es ist daher sehr wichtig, gegen diese ernstzunehmende Erkrankung schon sehr früh etwas zu unternehmen. Der Ratgeber enthält kurzgefasste Informationen darüber, wie Bluthochdruck entsteht und was Betroffene selbst dagegen tun können. Es gibt verschiedene Wege, einen zu hohen Blutdruck zu senken, nämlich durch die Einnahme von Medikamenten sowie durch die Umstellung der Ernährung und bestimmter Verhaltensweisen.

Oft lässt sich der Blutdruck nur durch die Umstellung der gesamten Lebensweise senken, was jedem Menschen schwerfällt. Daher finden auch Angehörige in diesem Ratgeber Hinweise, wie sie Betroffene in Ihrem Bemühen, den Blutdruck zu senken, unterstützen können.    

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Kapitelübersicht
  1. Inhaltsverzeichnis und Vorwort
  2. 1 „Hypertonie“ – was ist das?
  3. 2 Wie entsteht hoher Blutdruck?
  4. 3 Was kann man dagegen tun?
  5. Anhang: Literatur; Wichtige Adressen und Weitere nützliche Adressen
Leseprobe
3.2 Mein eigener Beitrag zur Senkung des hohen Blutdrucks (S. 26)

3.2.1 Die Blutdruck-Selbstmessung

Einmalige oder gelegentliche Blutdruckmessungen sagen über den tatsächlichen Blutdruck nur wenig aus. Die ungewohnte Situation beispielsweise in der Arzt-Praxis, die ärztlichen Maßnahmen, das Sprechen über Gesundheit und Krankheit – sie alle treiben den Blutdruck nach oben. Die Selbstmessung des Blutdrucks ist das unverzichtbare Kernstück in der Diagnostik und Behandlung des hohen Blutdrucks.

Die Vorteile der Blutdruck-Selbstmessung sind:

Sie gibt Auskunft darüber, wie sich Ihr Blutdruck im Laufe des Tages verhält. Bei manchen Menschen liegen die höchsten Tageswerte am Nachmittag, bei anderen wiederum am Abend. Sie bekommen Information darüber, wie sich seelische und körperliche Belastungen auf Ihren Blutdruck auswirken. Wenn Sie versuchen, durch Änderungen z. B. Ihrer Lebensgewohnheiten (Essen, Trinken, körperliches Training) ihren Blutdruck zu senken, können Sie dies nur feststellen, wenn Sie Ihren Blutdruck über längere Zeit hin selbst messen. Wer seinen Blutdruck selbst misst, sieht den Erfolg der Behandlung und der eigenen Bemühungen und ist damit ein aktiver Partner bei der Kontrolle des Blutdrucks.

Die Methode der Blutdruck-Selbstmessung ist in der Regel rasch und ohne große Schwierigkeiten zu erlernen. Alle Menschen, die in der Lage sind, tiefe Geräusche zu hören und gleichzeitig Millimeter-Werte abzulesen, werden die Blutdruck-Selbstmessung in kürzester Zeit beherrschen. Wer das nicht kann, sollte mit seinem Therapeuten andere Möglichkeiten besprechen (z. B. Verwendung von elektronischen Messgeräten, die die Blutdruckwerte ausdrucken).
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis5
Vorwort7
1 „Hypertonie“ – was ist das?9
1.1 Der Blutdruck9
1.2 Wann ist ein Blutdruck zu hoch?11
1.3 Welchen Schaden richtet ein zu hoher Blutdruck an?13
1.4 Wer hat zu hohen Blutdruck?14
1.5 Wie entwickelt sich zu hoher Blutdruck weiter?14
2 Wie entsteht hoher Blutdruck?16
2.1 Welches sind die Ursachen für die häufige primäre Hypertonie?16
2.1.1 Unvermeidbare Risikofaktoren17
2.1.2 Beeinflussbare Risikofaktoren18
2.1.3 Warum geht hoher Blutdruck nicht von allein weg?20
3 Was kann man dagegen tun?21
3.1 Medikamentöse Behandlung21
3.2 Mein eigener Beitrag zur Senkung des hohen Blutdrucks22
3.2.1 Die Blutdruck-Selbstmessung22
3.2.2 Änderung der Ernährungsgewohnheiten26
3.2.2.1 Abbau des Übergewichts26
3.2.2.2 Salzarme Ernährung31
3.2.2.3 Einschränkung des Alkoholkonsums32
3.2.3 Sport und Bluthochdruck33
3.2.4 Stressbewältigung und Entspannung36
Anhang43
Literatur43
Wichtige Adressen44
Weitere nützliche Adressen44

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