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Risikomanagement der Öffentlichen Hand

AutorAndreas Schuler, Frank Scholz, Hans-Peter Schwintowski
VerlagPhysica-Verlag
Erscheinungsjahr2009
Seitenanzahl392 Seiten
ISBN9783790821437
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis80,91 EUR

Der Gesetzgeber hat die Rahmenbedingungen für Risikomanagementsysteme in den letzten Jahren in Deutschland für private Unternehmen immer wieder verschärft. Die Öffentliche Hand selbst nutzt Risikomanagementaspekte jedoch nicht so stringent, wie sie es von privaten Wirtschaftsunternehmen erwartet. Das Buch bietet als erste systematische Abhandlung zum Thema eine gründliche theoretische Fundierung sowie Überblicksartikel zu den rechtlichen Bestimmungen, dem Wirtschaftsprüferrecht und vor allem Praxisbeispiele zum Aufbau eines Risikomanagementsystems.

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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsüberblick6
Inhaltsverzeichnis8
TEIL I: GRUNDLEGUNG17
I.1 Zum Stand in der Praxis und vom Sinn eines Risikomanagements der Öffentlichen Hand17
I.2 Gliederung des Buches22
I.3 Fazit28
I.4 Literatur- und Quellenverzeichnis29
TEIL II: EINORDNUNG DES RISIKOMANAGEMENTS DER ÖFFENTLICHEN HAND32
II.1 Öffentliches Risikomanagement – zukünftige Herausforderungen an Staat und Verwaltung32
II.1.1 Begriffliche und inhaltliche Strukturierung öffentlicher Risiken32
II.1.1 Begriffliche und inhaltliche Strukturierung öffentlicher Risiken32
II.1.2 Analyse und Management öffentlicher Risiken52
II.1.3 Thesenartige Schlussfolgerungen86
II.1.4 Literatur- und Quellenverzeichnis88
II.2 Risikomanagement der Öffentlichen Hand – Erfahrungen aus den angelsächsischen Ländern93
II.2.1 Einleitung93
II.2.2 Analysen zu einzelnen Ländern96
II.2.3 Fazit121
II.2.4 Informationsquellen zum Risikomanagement in den angelsächsischen Ländern124
II.2.5 Literatur- und Quellenverzeichnis127
II.3 Risikomanagement aus Sicht des Öffentlichen Sektors der Schweiz131
II.3.1 Ausgangslage und Beweggründe für ein Risikomanagement der Öffentlichen Hand aus Schweizerischer Sicht131
II.3.2 Risikoverständnis und Risiken im Öffentlichen Sektor136
II.3.3 Konzeptionelle Grundlagen für das Risikomanagement der Öffentlichen Hand140
II.3.4 Kurzdarstellung zweier Praxis-Beispiele aus der Schweiz159
II.3.5 Literatur- und Quellenverzeichnis166
II.4 Risikomanagement – Eine Herausforderung für Deutsche Kommunen168
II.4.1 Einführung168
II.4.2 Der Begriff des Risikos und des Risikomanagements169
II.4.3 Gründe für die Einführung eines Risikomanagements169
II.4.4 Strategische und operative Ebene des kommunalen Risikomanagements171
II.4.5 Ausblick179
II.4.6 Literatur- und Quellenverzeichnis180
II.5 Risikomanagement aus Sicht der öffentlichen Finanzkontrolle183
II.5.1 Einführung183
II.5.2 Risikomanagement der Öffentlichen Hand184
II.5.3 Nutzung des Risikomanagements191
II.5.4 Wertung192
II.5.5 Fazit193
II.5.6 Literatur- und Quellenverzeichnis193
TEIL III: GESETZLICHER RAHMEN FÜR DAS RISIKOMANAGEMENT DER ÖFFENTLICHEN HAND195
III.1 Gesetzlicher Rahmen für das Risikomanagement im öffentlichen Recht195
III.1.1 Fehlende Definition für das Risikomanagement im öffentlichen Recht195
III.1.2 Verfassungsrechtliche Grundlagen199
III.1.3 Das Gesetz über die Grundsätze des Haushaltsrechts des Bundes und der Länder201
III.1.4 Bundeshaushaltsordnung – Landeshaushaltsordnungen202
III.1.5 Gemeindewirtschaftsrecht204
III.1.6 Insolvenzunfähigkeit von Bund, Ländern und Gemeinden207
III.1.7 Staatshaftung (Francovich-Doktrin)209
III.1.8 Literatur- und Quellenverzeichnis214
III.2 Die rechtlichen Rahmenbedingungen für öffentliche Unternehmen216
III.2.1 Begriff des öffentlichen Unternehmens216
III.2.2 Die Anwendbarkeit von § 91 Abs. 2 AktG auf öffentliche Unternehmen217
III.2.3 Das Haushaltsgrundsätzegesetz230
III.2.4 Public Corporate Governance Kodex231
III.2.5 Public Private Partnerships233
III.2.6 Prozessrisikomanagement235
III.2.7 Literatur- und Quellenverzeichnis237
III.3 Aufgabenfelder des Wirtschaftsprüfers im Bereich des Risikomanagements von Unternehmen der Öffentlichen Hand241
III.3.1 Einleitung241
III.3.2 Das interne Kontrollsystem als Gegenstand der Abschlussprüfung242
III.3.3 Erweiterung der Abschlussprüfung nach § 53 HGrG245
III.3.4 Die Prüfung des Risikofrüherkennungssystems als Bestandteil der erweiterten Abschlussprüfung nach § 53 HGrG248
III.3.5 Compliance-Management-Systeme258
III.3.6 Fazit263
III.3.7 Literatur- und Quellenverzeichnis264
III.4 Risikoverarbeitung in der Bilanz versus Kameralistik267
III.4.1 Einleitung267
III.4.2 Verarbeitung von Risiken im Rechnungswesen der Öffentlichen Hand268
III.4.3 Risikoverarbeitung im Rechnungswesen von Kaufleuten271
III.4.4 Zusammenfassung und Ausblick278
III.4.5 Literatur- und Quellenverzeichnis282
TEIL IV: PRAXISBEISPIELE FÜR RISIKOMANAGEMENT DER ÖFFENTLICHEN HAND285
IV.1 Risikoverteilung in Modernisierungsprojekten der Bundeswehr285
IV.1.1 Grundlagen der Risikoverteilung287
IV.1.2 Vorgehensmodell Risikoverteilung bei Modernisierungsprojekten289
IV.1.3 Fazit und Ausblick297
IV.2 Aufbau des Risikomanagementsystems der MVV Energie AG299
IV.2.1 Einleitung299
IV.2.2 Aufbauphasen des Risikomanagementsystems301
IV.2.3 Limitsystem310
IV.2.4 Organisatorische Zuordnung313
IV.2.5 Literatur- und Quellenverzeichnis314
IV.3 Risikomanagement bei den Berliner Wasserbetrieben316
IV.3.1 Aufgaben und Entwicklung der Berliner Wasserbetriebe316
IV.3.2 Der Risikomanagementprozess318
IV.3.3 Risikomanagement und Balanced Scorecard325
IV.3.4 Ablauf Risikomanagement332
IV.3.5 Literatur- und Quellenverzeichnis341
IV.4 Risikomanagement im Öffentlichen Personen-Nahverkehr342
IV.4.1 Risiken und Chancen erfordern ein Risikomanagementsystem342
IV.4.2 Die BVG343
IV.4.3 Ziele des Risikomanagementsystems344
IV.4.4 Risikoanalyse und Risikobewertung345
IV.4.5 Risikosteuerung und Risikobewältigung349
IV.4.6 Umsetzungscontrolling350
IV.4.7 Risikomanagement-Systemdokumentation352
IV.4.8 Fazit und Ausblick353
IV.4.9 Literatur- und Quellenverzeichnis355
IV.5 Risikomanagement bei einem öffentlichen Unternehmen der Abfallentsorgung356
IV.5.1 Rechtliche Grundlagen zur Einrichtung eines Risikomanagementsystems in öffentlichen Unternehmen356
IV.5.2 Anforderungen an ein modernes Risikomanagement358
IV.5.3 Praxisbeispiel aus der Abfallwirtschaft: Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen (ZAW)362
IV.5.4 Ausblick372
IV.5.5 Literatur- und Quellenverzeichnis373
IV.6 Der Risikomanagementprozess im Krankenhaus375
IV.6.1 Vivantes - Netzwerk für Gesundheit375
IV.6.2 Bedeutung des Risikomanagements für Krankenhäuser376
IV.6.3 Darstellung der Risiken im Krankenhaus378
IV.6.4 Aufbau eines Risikomanagementsystems bei Vivantes381
IV.6.5 Aktualisierung der Risikosituation384
IV.6.6 Literatur- und Quellenverzeichnis384
TEIL V: SCHLUSSBETRACHTUNG UND ÜBER DIE AUTOREN386
V.I Schlussbetrachtung386
V.2 Über die Autoren389

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