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Über die bürgerlichen Verhältnisse der Juden in Preußen

Ziele und Motive der Reformzeit (1787-1812)

AutorMarion Schulte
VerlagWalter de Gruyter GmbH & Co.KG
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl589 Seiten
ISBN9783110306033
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis119,95 EUR

The road to full legal equality was a long one for the Jews of Prussia. The focus of this study is on the history of conflict and dialogue between representatives of the Jewish community and Prussian administrative authorities. By examining the history of this discourse, the study casts light on the limitations and possibilities of tolerance in what ultimately proved to be a successful historical negotiation, culminating in the Prussian 'Emancipation Edict' of 1812.



Marion Schulte, Berlin.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungen11
1 Einleitung13
Fragestellung, Quellenauswahl und quellenkritische Überlegungen, aktueller Forschungsstand13
2 Vorgeschichte24
2.1 Kurzer Überblick über die Kolonisierungspolitik in Brandenburg- Preußen nach dem Dreißigjährigen Krieg24
2.2 Die (Wieder-)Einwanderungsbedingungen der Juden (1671)37
3 Aspekte zu den Voraussetzungen der Judenreform unter Friedrich Wilhelm II54
3.1 Friedrich Wilhelm II. – ein Philosemit und Förderer aller preußischen Minderheiten?54
3.2 Die Berliner/Preußische Aufklärung67
3.3 Der Philanthropismus und die Idee vom nützlichen jüdischen Staatsbürger85
3.4 Die Jüdische Aufklärung (Haskala) nach der „Berlinischen“ oder der „Mendelssohnschen Schule“95
3.5 Die Religion als nützliche moralische Kategorie des preußischen Staates111
4 Die Reformversuche (1787–1792)125
4.1 Die Petition vom 6. Februar 1787125
4.2 Die „Berliner“ Kommission139
4.3 Das bürgerliche Bewusstsein der Funktionsträger150
4.4 Das Pro Memoria vom 17. März 1787 – Argumentationen, Vorschläge, Verbesserungen159
4.5 Die „Commission zur Reform des Judenwesens“172
4.6 Der 1. Reformentwurf (1789)186
4.7 Der 2. Reformentwurf (1792)203
4.8 Grundlegende Differenzen und kleinteilige rechtliche Verbesserungen 2105 Initiativen und Gesetzgebungen bis 1808239
5.1 Die Bittschrift der Berliner Ältesten (22. Mai 1795) und die Reaktion239
5.2 Die Motive und Zielsetzungen zum „General-Juden-Reglement für Süd- und Neu-Ostpreußen“ (21. Mai 1797)268
5.3 Beispiele zu ambivalenten administrativen Entscheidungen330
6 Das Edikt vom 11. März 1812 – ein Emanzipationsedikt?353
6.1 Beispiele zu den Positionen der historischen Forschung353
6.2 Der Begriff „Emancipation“ im Gutachten von Staatsrat Johann Heinrich Schmedding (1809)360
7 Motive zur Initiative von Staatsminister Friedrich Leopold von Schroetter (1808)371
7.1 Die Verwaltungspraxis nach 1806371
7.2 Das Transformationsmodell380
7.3 Der politisierte Zeitgeist393
8 Das Ziel der Reform – Der nützliche jüdische Staatsbürger410
8.1 Die Zielgruppe der Reform410
8.2 Der Untertan und Staatsbürger419
8.3 Die künftigen Militärverbindlichkeiten426
8.4 Die Grenze der Toleranz447
8.5 Die Aufhebung der Sonderabgaben461
8.6 Eine Methode der Amalgamation – Die jüdisch-christliche Mischehe471
9 Zusammenfassung477
Dokumente497
Dok. A: „Instruction für die Geh. Finanzräte“ (10. Dezember 1787)497
Dok. B: 1. Reformentwurf (18. Dezember 1789)499
Dok. C: Das Erklärungsschreiben des General-Direktoriums an den König von Preußen zu den Gründen für die Verzögerung der Reformarbeiten (14. Januar 1792)504
Dok. D: Die Verordnung über die Aufhebung der Abgaben in solidarischer Haftung (5. Juni 1792)505
Dok. E: Resolution an die Ältesten der Jüdischen Gemeinde in Berlin (wg.) „Aufhebung oder Milderung verschiedener Gesetze gegen die Juden“ (2. April 1798)508
Dok. F: Zweite Einleitung zum Abdruck des Abschlussberichts der Judenreformkommission (10. Juli 1789) im Journal: Neue Feuerbrände 6 (1807)509
Dok. G: Ein Kommentar des preußischen Regierungsrats (v.) Holsche zum jüdischen Leben in der Stadt Bialystok in Neuostpreußen (1800)511
Biografien512
Quellen- und Literaturverzeichnis540
Abbildungsnachweise581
Personenregister582

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