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Wissenschaftstheorie und Experimentalmethodik

Ein Lehrbuch zur Psychologischen Methodenlehre

AutorRainer Westermann
VerlagHogrefe Verlag Göttingen
Erscheinungsjahr2000
Seitenanzahl499 Seiten
ISBN9783840910906
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis32,99 EUR

Dieses Lehrbuch bietet eine umfassende Einführung in die Psychologische Methodenlehre und Wissenschaftstheorie. Dargestellt werden grundlegende Probleme, Konzepte und Positionen, die ein eigenständiges und kritisches Verständnis der Vorgehensweisen, der Möglichkeiten und der Grenzen bei der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung ermöglichen. 

Teil I erläutert epistemologische, methodologische und metatheoretische Grundlagen psychologischer Forschung: z.B. Erkenntnistheorie und Körper-Geist-Problem, Logik und Mengenlehre, deduktive und induktive Schlüsse, Verifikation und Falsifikation, Strukturalistische Wissenschaftstheorie und Aufbau, Verknüpfung, Anwendung und Entwicklung psychologischer Theorie. 

Teil II behandelt grundlegende Probleme, Kriterien und Vorgehensweisen bei der Planung, statistischen Auswertung und inhaltlichen Interpretation von psychologischen Experimenten.   

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Kapitelübersicht
  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Einleitung
  3. Möglichkeiten und Grenzen der Erkenntnis
  4. Präzisierungen durch Logik
  5. Induktive Argumente
  6. Bedeutung und Definition
  7. Charakterisierungen durch Mengen und Strukturen
  8. Kausalität und wissenschaftliche Gesetze
  9. Wissenschaftliche Erklärungen
  10. Verifizierbarkeit und Falsifizierbarkeit
  11. Entstehung und Veränderung von Theorien
  12. Struktur wissenschaftlicher Theorien
  13. Grundzüge der Experimentalmethodik
  14. Validität einer Untersuchung
  15. Interne Validität
  16. Signifikanztestvalidität
  17. Hypothesenvalidität
  18. Entscheidungsvalidität
  19. Identifikation von Moderatorvariablen
  20. Literatur, Sachindex und Personenindex
Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Inhaltsverzeichnis10
1 Einleitung18
1.1 Methoden im Psychologiestudium19
1.2 Aspekte der Forschungsmethodik20
1.3 Psychologische Forschungsmethoden: Überblick und Beispiele23
1.3.1 Untersuchungsmethoden23
1.3.2 Erhebungsmethoden26
2 Möglichkeiten und Grenzen der Erkenntnis30
2.1 Grundfragen der Erkenntnistheorie30
2.1.1 Grundlegende erkenntnistheoretische Positionen30
2.1.2 Erkenntnistheoretische Auffassungen in der Psychologie34
2.2 Die Beziehung zwischen Körperlichem und Geistigem38
2.2.1 Physische und mentale Zustände40
2.2.2 Dualismus: Interaktionismus und Parallelismus42
2.2.3 Monismus45
2.2.3.1 Identitätslehre46
2.2.3.2 Materialismus48
2.2.3.3 Eliminativer Materialismus50
2.2.4 Nichtreduktiv-monistische Positionen52
2.2.4.1 Funktionalismus52
2.2.4.2 Nicht-reduktiver Physikalismus: Emergenz und Supervenienz57
3 Präzisierungen durch Logik66
3.1 Wissenschaftliche Aussagen und Verständigungsprobleme67
3.2 Aussagenlogik70
3.2.1 Aussagen und Wahrheitswerte70
3.2.2 Junktoren und Wahrheitstafeln72
3.2.3 Notwendige und hinreichende Bedingungen75
3.3 Prädikatenlogik76
3.4 Deduktive Schlüsse79
3.4.1 Schlussformen in der Aussagenlogik80
3.4.2 Syllogismen in der Prädikatenlogik82
3.4.3 Logische und empirische Wahrheit85
4 Induktive Argumente90
4.1 Abgrenzung von Deduktion und Induktion90
4.2 Arten der Induktion92
4.2.1 Enummerative Induktion92
4.2.2 Eliminative Induktion93
4.2.3 Empirische Vermutungen94
4.3 Berechtigung induktiver Argumente95
4.3.1 Analytische Rechtfertigung der Induktion95
4.3.2 Pragmatische Rechtfertigungen der Induktion96
5 Bedeutung und Definition102
5.1 Intension und Extension von Begriffen103
5.2 Explizite Definitionen104
5.3 Operationale und bedingte Definitionen111
5.3.1 Operationale Definition von Dispositionsbegriffen111
5.3.2 Einführung von Dispositionsbegriffen durch Reduktionssätze113
5.4 Explikationen116
5.5 Paradigmatische Fälle117
6 Charakterisierungen durch Mengen und Strukturen120
6.1 Mengen120
6.2 Verknüpfungsoperationen123
6.3 Kartesische Produkte125
6.4 Relationen126
6.5 Strukturen129
6.5.1 Äquivalenzstrukturen130
6.5.2 Modelle131
6.5.3 Ordnungsstrukturen132
6.6 Abbildungen und Funktionen136
6.7 Abbildungen von Strukturen138
7 Kausalität und wissenschaftliche Gesetze140
7.1 Wissenschaftliche Gesetze140
7.1.1 Wahrheit und Bestätigung141
7.1.2 Funktionale und implikative Verknüpfungen141
7.1.3 Allgemeinheit144
7.1.4 Unerschöpflichkeit145
7.1.5 Deterministisch oder probabilistisch147
7.1.5.1 Physikalische Gesetzmäßigkeiten148
7.1.5.2 Psychologische Gesetzmäßigkeiten149
7.2 Kausalität151
7.2.1 Singuläre und generelle Kausalaussagen151
7.2.2 Kausalität und Notwendigkeit152
7.2.3 Bedingungsanalyse der Kausalität153
7.2.4 Ceteris-paribus-Bedingungen157
7.2.5 Kontrafaktische und manipulative Auffassung der Kausalität158
7.2.6 Probabilistische Kausalität160
7.2.7 Kausale und assoziative Gesetzesannahmen162
8 Wissenschaftliche Erklärungen166
8.1 Deduktiv-nomologische Erklärung167
8.1.1 Explanandum und Explanans167
8.1.2 Adäquatheitsbedingungen170
8.1.3 Dispositionelle Erklärungen172
8.1.4 Erklärungen, Vorhersagen und Diagnosen172
8.1.5 Teleologische Erklärungen174
8.1.6 Erklären und Verstehen175
8.2 Probabilistische Erklärungen176
8.2.1 Statistische Syllogismen176
8.2.2 Induktiv-statistische Systematisierungen177
8.3 Pragmatische Erklärungskonzeptionen179
9 Verifizierbarkeit und Falsifizierbarkeit184
9.1 Verifizierbarkeit184
9.1.1 Analytische und synthetische Aussagen185
9.1.2 Abgrenzungskriterium187
9.1.3 Voraussetzungen für Beobachtungen188
9.1.4 Ableitung von Theorien aus Beobachtungen189
9.2 Falsifizierbarkeit190
9.2.1 Fallibilität von Basissätzen192
9.2.2 Notwendigkeit von Zusatzannahmen194
9.2.3 Wahrscheinlichkeits- und Existenzaussagen196
9.3 Pragmatische Abgrenzung198
9.3.1 Wissenschaftliche Gemeinschaften199
9.3.2 Paradigmen200
9.3.3 Harte Kerne von Forschungsprogrammen201
10 Entstehung und Veränderung von Theorien204
10.1 Verallgemeinerungen von Erfahrungen204
10.2 Prüfungen und Verbesserungen207
10.2.1 Strenge und Bewährung207
10.2.2 Falsifikation und Erkenntnisfortschritt209
10.3 Anpassungen und Umwälzungen211
11 Struktur wissenschaftlicher Theorien216
11.1 Standardkonzeption: Theorien als deduktive Aussagensysteme216
11.1.1 Zweisprachenkonzeption und Zuordnungsregeln218
11.1.2 Formalisierung und Axiomatisierung220
11.2 Strukturalistische Analyse von Theorien: Überblick223
11.3 Grundlegende Begriffe und Annahmen: das Basiselement einer Theorie226
11.3.1 Potenzielle und tatsächliche Modelle von Theorie-Elementen227
11.3.2 Mengentheoretische Definitionen von (potenziellen) Modellen228
11.4 Spezielle Begriffe und Annahmen: Bereichselemente230
11.4.1 Forced-compliance-Dissonanz232
11.4.2 Modifikationen der Dissonanztheorie233
11.4.3 Empirische Anwendungen der Dissonanztheorie234
11.5 Intratheoretische Relationen239
11.6 Intertheoretische Relationen240
11.7 Theoretische Begriffe und empirischer Gehalt244
11.7.1 Theoretische und nicht-theoretische Begriffe244
11.7.2 Partialmodelle246
11.7.2.1 Ergänzung von Partialmodellen zu tatsächlichen Modellen248
11.7.2.2 Erkenntnistheoretische Konsequenzen250
11.7.2.3 Theoretische Erklärung251
11.7.3 Geltungsbereich und Gehalt eines Theorie-Elements252
11.8 Intendierte Anwendungen254
11.8.1 Intendierte Anwendungen und empirische Behauptungen254
11.8.2 Zusammensetzung der intendierten Anwendungsmenge256
11.8.3 Das Vertreten von Theorien262
11.9 Theorieentwicklung263
11.9.1 Wissenschaftliche Fortschritte und Rückschläge263
11.9.2 Die empirische Immunität von Theorien265
11.9.3 Mögliche Ziele der wissenschaftlichen Forschung266
12 Grundzüge der Experimentalmethodik268
12.1 Kennzeichen von Experimenten269
12.2 Experimentelle Versuchspläne272
12.2.1 Einfaktorielle Versuchspläne272
12.2.2 Mehrfaktorielle Versuchspläne274
12.2.3 Wiederholte Messungen277
12.3 Komponenten experimenteller Untersuchungen280
12.3.1 Theorieteil: wissenschaftliche Fragestellungen und Hypothesen281
12.3.2 Methodenteil: empirische Vorgehensweisen und Erwartungen284
12.3.2.1 Festlegung der Untersuchungsart284
12.3.2.2 Festlegung und Operationalisierung der Variablen284
12.3.2.3 Versuchsplan und -ablauf286
12.3.2.4 Empirische Hypothesen und empirische Vorhersagen287
12.3.2.5 Testplanung288
12.3.3 Ergebnisteil: statistische Hypothesen und Tests288
12.3.4 Diskussionsteil: von statistischen zu wissenschaftlichen Aussagen290
13 Validität einer Untersuchung292
13.1 Validität als Wahrscheinlichkeit von richtigen Entscheidungen292
13.2 Strenge einer Prüfung294
13.3 Wohlwollende und faire Prüfungen296
13.4 Interne versus externe Validität297
13.5 Variablenvalidität298
13.5.1 Konfundierung von Variablen301
13.5.2 Tests und Skalen303
14 Interne Validität304
14.1 Einteilung von Störvariablen304
14.1.1 Mögliche Störvariablen305
14.1.2 Tatsächliche Störvariablen307
14.2 Konstanthaltung und Elimination von Störvariablen309
14.3 Randomisierung311
14.3.1 Randomisierung von Untersuchungspersonen311
14.3.2 Randomisierung anderer Untersuchungseinheiten314
14.3.3 Randomisierung von Reihenfolgen315
14.3.4 Randomisierung von Untersuchungsmerkmalen317
14.3.5 Randomisierung und Präzision318
14.4 Einführung eines Kontrollfaktors319
15 Signifikanztestvalidität322
15.1 Herkömmliche Form von Signifikanztests323
15.1.1 Bestandteile323
15.1.2 Beeinträchtigungen der statistischen Validität326
15.2 Signifikanztests als Populationstests327
15.2.1 Stichprobenkennwerte-Verteilungen328
15.2.2 Hypothesenprüfung330
15.2.3 Voraussetzungen und Annahmen332
15.2.4 Forschung ohne Zufallsstichproben335
15.3 Signifikanztests als Permutationstests339
15.3.1 Beispiel für den Vergleich von zwei Gruppen340
15.3.2 Grundlagen und Hypothesen von Permutationstests342
15.3.3 Rangtests als Permutationstests346
15.3.4 Parametrische Tests als approximative Permutationstests348
15.3.5 Generelle Anwendbarkeit von Permutationstests349
15.3.6 Signifikanztests als Entscheidungsstrategien351
15.3.7 Unabhängigkeit der Beobachtungen353
15.4 Berücksichtigung von Effektgrößen354
15.4.1 Kategorien von Effektgrößen354
15.4.2 Effektgrößen bei verschiedenen statistischen Tests357
15.4.3 Bewertung der Größe von Effekten365
15.4.4 Teststatistik und Effektgröße367
15.5 Kontrolle von Teststärke und Fehlerwahrscheinlichkeit 2. Art 15.5.1 Teststärke und Fehlerwahrscheinlichkeiten beim Signifikanztest368
15.5.2 Voraussetzungen für die Bestimmung von Teststärken370
15.5.3 Funktionale Bestimmung der Teststärke für t-Tests373
15.5.4 Approximative Teststärke für Permutationstests375
15.5.5 Tabellarische Bestimmung von Teststärken376
15.5.6 Testplanung378
15.6 Erhöhung der Präzision381
15.6.1 Präzision und Teststärke382
15.6.2 Methoden zur Varianzreduktion383
16 Hypothesenvalidität388
16.1 Psychologische Hypothesen und statistische Ergebnisse388
16.2 Vorhersagen über die Ordnung zweier Mittelwerte396
16.3 Vorhersagen über Gleichheit von Mittelwerten399
16.4 Vorhersagen über Ordnungen mehrerer Mittelwerte401
16.4.1 Inadäquate Prüfungen durch globale Tests401
16.4.2 Adäquate Prüfungen durch geplante Kontraste402
16.4.3 Inadäquate Prüfung durch407
16.5 Vorhersagen über Interaktionen zwischen Variablen407
16.5.1 Definition und Veranschaulichung von statistischen Interaktionen408
16.5.2 Prüfung von Interaktionsvorhersagen412
17 Entscheidungsvalidität416
17.1 Entscheidungen über statistische und empirische Hypothesen 17.1.1 Wichtigkeit von empirischen Effekten416
17.1.2 Entscheidungsstrategie für gerichtete Vorhersagen419
17.1.3 Entscheidungsstrategie für ungerichtete Vorhersagen423
17.1.4 Entscheidungsstrategie für präzise Vorhersagen424
17.2 Kumulation von Fehlerwahrscheinlichkeiten425
17.2.1 Ausmaß der Fehlerkumulation425
17.2.2 Adjustierung von Fehlerwahrscheinlichkeiten426
17.2.3 Adjustierung bei Konjunktionen von Alternativhypothesen428
17.2.4 Adjustierung bei Disjunktionen von Alternativhypothesen429
17.2.5 Adjustierung bei Verknüpfungen von Nullhypothesen431
18 Identifikation von Moderatorvariablen432
18.1 Externe Validität432
18.2 Personale und situationale Moderatorvariablen434
18.3 Moderatorvariablen zwischen und innerhalb von Untersuchungen434
18.4 Laborexperimente versus Feldstudien436
18.5 Abgrenzung von Geltungsbereichen437
Literatur440
Sachindex478
Personenindex490

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