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E-Book

Faszinierende Mikroökonomie

Erlebnisorientierte Einführung

AutorGustav Vogt
VerlagDe Gruyter Oldenbourg
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl408 Seiten
ISBN9783486582291
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis29,80 EUR

Ein außergewöhnliches Lehrbuch, denn der Stoff wird innerhalb einer Rahmenhandlung vermittelt. Das Ergebnis: Eine motivierende Darstellung der Mikroökonomie.

Der Lehrstoff wird in diesem Buch nicht wie in einer reinen Fachpublikation vermittelt, sondern ist eingebettet in eine Rahmenhandlung: Zwei angehende Abiturienten werden auf ihrem Weg zum Abitur auf dem Wirtschaftsgymnasium und anschließend zum ersten VWL-Studiensemester an der Universität begleitet. Die beiden Protagonisten entwickeln durch diese erlebnisorientierte Einführung in die Mikroökonomie nicht nur ihre fachliche Kompetenz, sondern auch ihre soziale und emotionale Intelligenz. Die Ausarbeitung wendet sich an alle, die einen solchen Entwicklungsschritt mitvollziehen möchten.

Das Buch richtet sich an alle Studierende in den ersten Fachsemestern, die bereit sind, sich auf das ungewöhnliche Lernkonzept der erlebnisorientierten Einführung in die Mikroökonomik einzulassen, um sich nicht nur fachlich, sondern auch sozial und emotional weiterzubilden.

Aus dem Inhalt:

Bedürfnisse, Bedarf und Güterknappheit.
Opportunitätskosten und Transformationskurve.
Produktionsfaktoren und Arbeitsteilung.
Grundlagen der mikroökonomischen Theorie.

Der Autor

Prof. Dr. Gustav Vogt lehrt im Fachbereich Betriebswirtschaft und Rhetorik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Darüber hinaus ist er Verfasser von Wirtschafts- und Kommunikationslehrbüchern.

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Leseprobe

1 Bedürfnisse, Bedarf und Güterknappheit (S. 3-4)

"Ich habe keine Luxusbedürfnisse."(Michael Schumacher, Rennfahrer, Besitzer eines Privatjets, einer Yacht, einer noblen Villa in der Nähe des Genfer Sees)

"Ein reicher Mann ist oft nur ein armer Mann mit sehr viel Geld."
(Aristoteles Onassis)

"Dieser blöde Schnacke." Peter schimpfte wie ein Rohrspatz, verfluchte Gott und die Welt, vor allem aber seinen Klassenlehrer Schnackenberg, der ihm eine "Fünf" in der Klassenarbeit gegeben hatte "in Volkswirtschaftslehre." Und dies gerade an seinem 18. Geburtstag. Missmutig trottete er auf seinem mittäglichen Nachhauseweg durch die Fußgängerzone der Innenstadt zur Bushaltestelle. Da ertönte plötzlich eine tiefe Männerstimme: .Hallo Peter, wie geht.s dir? Übrigens, herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag.. Peter zuckte leicht zusammen und wurde auf einmal ganz verlegen. Es war Onkel Harry, sein Patenonkel, Professor für Volkswirtschaftslehre an der hiesigen Universität. "Danke, es ginge mir besser, hätte ich nicht in der VWL-Arbeit gepatzt. Wäre ich doch bloß nicht aufs Wirtschaftsgymnasium gegangen. Diese schwachsinnige VWL. Was kann man an diesem Fach nur interessant finden?" Onkel Harry lächelte. Hatte er nicht während seiner Studentenzeit zuweilen ebenso gedacht?

Peter aber nutzte die Gunst des Augenblicks zu einer weiteren Attacke. .Warum muss es überhaupt ein Fach wie Volkswirtschaftslehre geben? Wofür ist sie überhaupt gut?. Onkel Harry schwieg eine Weile, und seine breite Denkerstirn legte sich in tiefe Falten. Dann wandte er sich an seinen Neffen: "Peter, sieh dir einmal die Schaufensterauslagen an. Ist es nicht erstaunlich, wie viele Waren angeboten werden? Wir wundern uns nicht darüber, wie bei allem, was für uns selbstverständlich ist, was zu unserem Alltag gehört. Dabei sind diese Produkte weit mehr als bloße materielle Gegenstände." Sie sagen sehr viel aus über unser Innenleben, unsere Bedürfnisse. Albert Einstein stellte einmal fest: "Alles, was von Menschen getan und gedacht wird, gilt der Befriedigung gefühlter Bedürfnisse und der Stillung von Schmerzen.. Was wir also vor uns sehen, in all ihrer Buntheit, sind nur die Mittel, die wir, bemüht um permanente Vervollkommnung, geschaffen haben, um die Vielzahl unserer Bedürfnisse zu decken."

Peter blickte Onkel Harry mit einer Mischung aus Skepsis und Neugier an. "Typisch VWL, allgemeines Blabla, ohne praktischen Nutzen." Insgeheim musste er aber zugeben, sich darüber so bisher noch keine Gedanken gemacht zu haben.

.Das Schöne ist., fuhr Onkel Harry fort, .die Läden rings umher sagen weit mehr über uns selbst aus, als wir vermutlich meinen. Sie sind nämlich zugleich ein Ordnungsraster für unsere diversen Bedürfnisse. Das Schuhgeschäft rechts vor dir oder die Boutique gegenüber spiegeln zum Beispiel unser Bedürfnis nach Kleidung wider, die Apotheke dort drüben zeugt von unserem Bedürfnis nach Gesundheit, die Bäckerei steht für das Bedürfnis Hunger und so weiter. Der Psychologe Abraham H. Maslow spricht in diesem Zusammenhang von physiologischen Bedürfnissen, wozu er auch noch das Bedürfnis nach Wohnung, Schlaf und Sexualität rechnet. Sie bilden die unterste Stufe seiner berühmten Bedürfnispyramide, von der du sicher schon gehört hast.. Onkel Harry kramte in seiner Aktentasche und nahm eine Folie heraus, die er soeben in der Vorlesung verwendet hatte.

Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt6
Vorwort zur 2. Auflage10
Vorwort zur 1. Auflage10
Teil 112
1 Bedürfnisse, Bedarf und Güterknappheit14
2 Opportunitätskosten und Transformationskurve22
3 Produktionsfaktoren und Arbeitsteilung34
4 Grundlagen der mikroökonomischen Theorie46
4.1 Gegenstand der Mikroökonomie47
4.2 Die Güternachfrage48
4.2.1 Die Güternachfrage eines Haushalts48
4.2.2 Die Marktnachfrage80
4.2.3 Die Elastizität der Nachfrage85
4.3 Grundlagen der Produktionstheorie103
4.3.1 Allgemeine Bemerkungen104
4.3.2 Die substitutionale Produktionsfunktion105
4.3.3 Die limitationale Produktionsfunktion118
4.4 Grundlagen der Kostentheorie125
4.4.1 Beziehung zwischen Produktions- und Kostentheorie125
4.4.2 Kostentheorie bei substitutionaler Produktionsbeziehung126
4.4.3 Kostenverlauf bei limitationaler Produktionstechnik146
4.5 Das Güterangebot150
4.5.1 Das Güterangebot eines Unternehmens151
4.5.2 Das Marktangebot173
4.5.3 Die Elastizität des Angebots177
Teil 2186
4.6 Märkte und Preisbildung187
4.6.1 Abgrenzung des Marktes nach dem Marktobjekt188
4.6.2 Abgrenzung der Märkte nach der Zahl der Marktteilnehmer188
4.6.3 Vollkommene und unvollkommene Märkte191
4.6.4 Markteinteilungskriterien in kombinierter Sicht192
4.6.5 Die Marktform der vollständigen Konkurrenz195
4.6.6 Das Monopol277
4.6.7 Monopolistische Konkurrenz309
4.6.8 Das Oligopol320
Teil 3358
4.7 Marktversagen359
4.7.1 Asymmetrische Informationen360
4.7.2 Externe Effekte371
Lösungen396
Literaturhinweise400
Stichwort- und Personenverzeichnis404
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