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E-Book

Praxistools zur Unternehmenssteuerung

Strategisches und operatives Controlling für Klein- & Mittelbetriebe

AutorAlbert Schützinger et al., Andreas Gumpetsberger, Robert Hueber
Verlagdbv Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl229 Seiten
ISBN9783704120038
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis24,99 EUR

Das vorliegende Praxishandbuch stellt dar, welche Werkzeuge für Führungskräfte in KMU zur Steuerung ihres Unternehmens sinnvoll sind. Praktisch und pragmatisch kann der Leser Instrumente & Tipps für die Steuerung von Ertrag und Liquidität kennenlernen bzw umsetzen. Die strategischen Vorsteuergrößen und Wachstumstreiber werden ebenso praktikabel und einfach umsetzbar bearbeitet, wie konkrete Handlungsanleitungen zur Erstellung von Geschäftsplänen.
Es geht um Steuerung und um Frühwarnindikatoren, die den Kapitänen und Steuermännern in Betrieben jederzeit einen Überblick über die aktuelle Lage und die nähere Zukunft verschaffen.
Das Buch wendet sich an Unternehmer und Führungskräfte, welche aktiv die Zukunft gestalten wollen und dazu Entscheidungsgrundlagen für jede Unternehmensphase benötigen. Ebenso ist es für wirtschaftsberatende Experten gedacht, welche Klientenunternehmen in steuerlichen, organisatorischen oder wirtschaftlichen Belangen unterstützen.

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Leseprobe
Kapitel 5 Werkzeuge des Controllings (S. 187-188)

5.1 Excel immer und überall

5.1.1 Die Welt der Tabellenkalkulationsprogramme


Im Controlling ist MS Excel nicht wegzudenken. Es gibt kaum ein anderes Instrument, das so geeignet ist wie Excel, Zahlen zu Informationen zu verarbeiten. Natürlich sind auch alle anderen Tabellenkalkulationsprogramme wie OpenOfficeCalc oder Lotus 1-2-3 ebenbürtig. Excel ist im Prinzip zum Standard geworden. Bereits 1979 wurde das erste Tabellenkalkulationsprogramm namens VisiCalc von Dan Bricklin für den Appel II entwickelt. Tabellenkalkulationsprogramme sind ein geniales Werkzeug, aber auch eine logische Folge im Rahmen der EDV-Entwicklung. Genau so, wie wir auf einem A4-Blatt Zahlen und Berechnungen aufschreiben, kann man in Tabellenkalkulationsprogrammen ebenso numerische Daten und zur Beschreibung alphanumerische Daten eintragen.

Der Unterschied zum realen A4-Blatt aus Papier ist, dass in der virtuellen Version automatische Rechenlogiken enthalten sind. Man kann beispielsweise eine automatische Summe bilden und wenn man in der Zahlenkolonne eine Zahl verändert, ist auch die Summe unmittelbar wieder neu berechnet. Das ist letztlich das Grundprinzip. Hiermit haben Tabellenkalkulationsprogramme – allen voran MS Excel – den Siegeszug im Controlling angetreten.

Im Controlling gibt es immer wieder das Gleiche zu rechnen. Die Kennzahlen vom Vorquartal werden im aktuellen Quartal wieder auf die gleiche Art und Weise erhoben. Die fixe Verformelung gibt Stabilität und Sicherheit. Nachdem die Werte des aktuellen Quartals eingetragen werden, liegt sofort das Endergebnis – also die Kennzahlenanalyse – der laufenden Periode vor. Darüber hinaus werden die Daten zu Informationen, indem Sie beispielsweise grafisch im Rahmen von Diagrammen aufbereitet werden (siehe hierzu Tz 5.3).

Die beständige Verformelung lässt somit raschere Analysen zu und zum Informationsgewinn können Simulationen jederzeit durchgeführt werden. Betriebswirtschaftliche Zusammenhänge wie eine integrierte Erfolgs-, Finanz- und Bilanzplanung sind „zu Fuß“ gerechnet nahezu nicht möglich, da kleine Änderungen gleich das ganze Regelwerk verändern. Erst durch Werkzeuge wie Excel konnten diese wertvollen betriebswirtschaftlichen Werkzeuge eingesetzt werden. In der Anfangsphase (die erste Excel Version auf PC-basis gab es Ende 1987) hat sich der Funktionsumfang von Version zu Version drastisch verändert. In den 8 Jahren von 1987 bis 1995 wurde Excel mehrmals revolutioniert. ZB kam 1990 erstmals die Symbolleiste dazu.

Auch die Möglichkeiten wuchsen mit den hardwaretechnischen Steigerungen mit. Seit Excel 95 lag eine Version vor, die dann an Breitenwirkung gewonnen hat und auch auf breite Akzeptanz im Bereich des Controllings gestoßen ist. Man behauptet zwar immer, dass sich alles stets schneller entwickelt, doch bedenken Sie die drastischen funktionellen Steigerungen von 1987 bis 2000 im Gegensatz zu 2000 bis 2010. Mit Excel aus Office 2000 können Sie heute im Controlling noch klaglos arbeiten.
Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort4
Inhaltsverzeichnis6
Unternehmen steuern?12
Das 1x1 der Unternehmenssteuerung12
Warum ist Controlling und Unternehmenssteuerung so wichtig für KMU?14
Was soll und will der KMU-Unternehmer von seinem Unternehmen wissen?15
Operative Steuerung und kurzfristiges Controlling19
Budgetierung und kurzfristige Unternehmensplanung21
Budgetierung und Soll-Ist-Vergleich als permanentes Steuerungssystem31
Was liegt jenseits der Budgetierung? Budgetierung ohne Budgets oder Beyond Budgeting60
Früherkennungswerkzeuge67
Steuerung Ihrer unternehmerischen Schwerpunkte86
Deckungsbeitragsrechnung mit Aussagekraft90
Berichtswesen und regelmäßige Steuerungsinformationen96
Mindest-Controlling für den KMU-Unternehmer98
Schnittstellen zu Nahtstellen machen100
Strategisches Controlling104
Strategieentwicklung für KMU-Unternehmer104
Mitarbeiter und Geschäftspartner in den Strategieprozess einbinden106
Strategische Erfolgspotentiale erkennen, nutzen und steuern108
Auf die richtigen Trends setzen109
Markt- und Umfeldanalyse112
Analyse der eigenen Stärken und Schwächen118
Instrumente zum Verbinden der Innen- und Außensicht121
Messbare Ziele und Strategien trotz unsicherer Zeiten finden und formulieren126
Strategien mit Steuerungsgrößen auf Kurs halten130
Pragmatische Erstellung einer Balanced Scorecard für KMUs132
Strategien kommunizieren152
Umsetzung sicherstellen und Strategy Review158
Bilanzanalyse und Kennzahlen als Basis für jeden aussagekräftigen Controllingbericht162
Werkzeuge des Controllings188
Excel immer und überall188
Alternativen zu Excel (Pro & Contra)193
Informationen geeignet aufbereiten (Visualisierung von Zahlen)195
Businesspläne202
Worum geht’s202
Ein-Personen-Unternehmen und Businesspläne204
Grundlegende Teile des Businessplanes206
Finanzteil215
Risikomanagement218
Weiterführende Literatur220
Stichwortverzeichnis221

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