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Finanzbuchhaltung und Jahresabschluss

AutorChristoph Neeb
VerlagCarl Hanser Fachbuchverlag
Erscheinungsjahr2003
Seitenanzahl128 Seiten
ISBN9783446225077
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis7,99 EUR
Finanzbuchhaltung und Jahresabschluss sind eine wichtige Grundlage für das Controlling: Sie liefern die Daten, welche die Controller neu strukturieren. Eine ordnungsgemäße Buchhaltung ist der Ausweis eines gut funktionierenden Unternehmens.

· Das vollständige System der Buchführung
· Erstellung des Jahresabschlusses
· Wichtige handels- und steuerrechtliche Regelungen

Mit diesem Buch behalten Sie immer den Überblick über alle ergebnisrelevanten Vorgänge im Unternehmen.

Der Autor

Dr. Christoph Neeb, Jahrgang 1962, studierte Jura, Philosophie und Volkswirtschaftslehre in Gießen, Freiburg und Basel. 1991 Magisterexamen, 1997 Promotion zum Dr. phil. in Freiburg, danach Assistent der Geschäftsleitung in einem Großhandels- und Exportunternehmen für Naturwaren. 2000 Weiterbildung im Steuerrecht.

Seit 2001 als Dozent für EDV und Steuerrecht in der Erwachsenenbildung tätig. Er unterrichtet die Programme Microsoft Office und DATEV sowie die Fächer Umsatzsteuer, Einkommensteuer und Internationales Steuerrecht. 

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Kapitelübersicht
  1. Inhalt
  2. Zweck der Buchführung sowie Buchführung und Controlling
  3. Gewinnbegriffe und Buchführungspflicht
  4. Inventur – Inventar – Bilanz
  5. Geschäftsvorfälle
  6. Konten
  7. Buchungssätze
  8. Der Jahresabschluss
  9. Abkürzungen und Literatur
Leseprobe
2 Buchführung und Controlling (S. 10-11)

Zentral ist für jedes Unternehmen, dass es jederzeit liquide bleibt. Wenn die Einnahmen und Ausgaben nicht sorgfältig geplant werden, kann ein Unternehmen selbst dann in die Gefahr einer Insolvenz geraten, wenn die Umsatzzahlen gut aussehen und mit Gewinn gewirtschaftet wird.

Der beste Plan nützt allerdings nichts, wenn nicht ständig anhand der aktuellen Zahlen überprüft wird, ob er auch wenigstens einigermaßen eingehalten wird bzw. eingehalten werden kann. Soll-Ist-Vergleiche wie diese Überprüfung eines Liquiditätsplans stehen am Anfang des modernen Controllings.

Solange es nur um Soll-Ist-Vergleiche ging, konnte das Controlling von den Buchhaltern mit übernommen werden. Aber diese Zeiten sind längst vorbei. Während in den fünfziger und sechziger Jahren die von Controllern geforderten Fähigkeiten noch primär im Bereich der Bilanzierung lagen, kamen in den frühen achtziger Jahren Eigenschaften wie Durchsetzungsvermögen und analytische Fähigkeiten bei Tätigkeiten wie Soll-Ist-Vergleichen, Abweichungsanalysen und bei der Kostenüberwachung hinzu.

Zudem ist das Controlling hinsichtlich seiner funktionalen und institutionalen Aufgabenbereiche erweitert worden. Z.B. ist das strategische Controlling mit aufgenommen worden. Deswegen werden heute unter dem Begriff des Controllings wesentlich mehr Tätigkeiten zusammengefasst als noch vor einigen Jahren. Controller sind längst keine Buchhalter mehr. Vielmehr haben sie heute ein eher distanziertes Verhältnis zur Buchhaltung. Für sie liefert die Buchhaltung nur noch das Zahlenwerk, das sie neu gestalten.

Buchführung, auch bezeichnet als Finanzbuchhaltung, wird mit der Kostenrechnung, Planungsrechnung und Statistik unter dem Begriff des betrieblichen Rechnungswesens zusammengefasst. Generell gilt, dass für das Controlling das betriebliche Rechnungswesen die wichtigste betriebsinterne Informationsbasis darstellt. Daneben kann sich das Controlling direkt der Ergebnisse der an Mengen und Zeiten orientierten Betriebsdatenerfassung bedienen und so Informationen z.B. über Materialeinsatz und Produktion gewinnen.

Meistens wird nach den Controllern gerufen, wenn die Lage in einem Unternehmen bereits verfahren ist. Dort heißt es dann, ein Frühwarnsystem, wie es das Controlling bieten könne, brauche man auch. Die angeheuerten Controller werden in einem solchen Fall aber nicht gleich mit dem eigentlichen Controlling beginnen und nicht sofort ein Frühwarnsystem installieren. Wozu sollte dies in einer solchen Situation noch dienen? Sie werden sich vielmehr die Preiskalkulationen des betroffenen Unternehmens anschauen, wobei sie sich dann schon mitten in der Kosten- und Leistungsrechnung befinden. Die dafür notwendigen Daten liefert die Finanzbuchhaltung. Erst wenn auf der Basis einer funktionierenden Buchführung eine funktionierende Kosten- und Leistungsrechnung erstellt wurde, kann wiederum das eigentliche Controlling beginnen.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt4
Wegweiser7
1 Zweck der Buchführung8
2 Buchführung und Controlling11
3 Gewinnbegriffe14
Zweimal Betriebsvermögen15
Gegenbegriff zu15
„Privatvermögen“.15
„Eigenkapital“.15
Zweimal Betriebsvermögen15
Privateinlagen – Privatentnahmen16
Kein Gewinn ohne Außenbeziehung17
Bestand, Aufwand und Ertrag17
Herstell- und Herstellungskosten18
4 Buchführungspflicht19
4.1 Handelsrecht19
4.1.1 Kleingewerbetreibende20
4.1.2 Handelsgesellschaften21
4.2 Steuerrecht21
5 Inventur – Inventar – Bilanz23
5.1 Inventur23
Wirtschaftsgüter23
5.2 Inventar25
5.3 Bilanz29
5.3.1 Nicht-Kapitalgesellschaften33
5.3.2 Kapitalgesellschaften33
6 Geschäftsvorfälle36
6.1 Umschichtungen des Betriebsvermögens37
6.1.1 Aktiv-Tausch37
6.1.2 Passiv-Tausch38
6.1.3 Aktiv-Passiv-Tausch39
6.2 Veränderungen des Betriebsvermögens41
6.2.1 Betriebliche Veranlassung42
6.2.2 Private Veranlassung45
6.2.3 Ausnahmefälle46
7 Konten51
7.1 Sachkonten54
7.1.1 Bestandskonten55
7.1.2 Erfolgskonten55
7.2 Personenkonten57
8 Buchungssätze59
8.1 Einfache Buchungssätze59
Buchführungssysteme59
8.2 Zusammengesetzte Buchungssätze66
Zusammengesetzte Buchungssätze66
Summengleichheit67
8.3 Warenbewegungen68
8.3.1 Kennzahlen des Warengeschäfts68
8.3.2 Das einheitliche Warenkonto70
8.3.3 Getrennte Warenkonten71
8.3.4 Das Warenbestandskonto73
8.4 Umsatzsteuer74
8.4.1 Das System der Besteuerung des Umsatzes75
8.4.2 Das Umsatzsteuerkonto79
8.4.3 Das Vorsteuerkonto83
8.5 Die Buchung des Lohnaufwands86
Buchung einer Lohn- oder Gehaltszahlung88
8.6 Der Verkauf von Anlagegütern91
Verkauf eines Pkw92
8.7 Preisnachlässe93
8.7.1 Erhaltene Preisnachlässe94
8.7.2 Gewährte Preisnachlässe95
8.8 Privatentnahmen und Privateinlagen96
8.8.1 Privatentnahmen96
8.8.2 Privateinlagen106
8.9 Stornobuchungen107
9 Der Jahresabschluss108
9.1 Grundlagen108
9.2 Vorbereitungen zum Jahresabschluss112
9.2.1 Mengendifferenzen112
9.2.2 Abschreibungen113
9.2.3 Privatentnahmen115
9.2.4 Abschluss von Unterkonten auf Hauptkonten116
9.3 Die Aufstellung des Jahresabschlusses118
Abkürzungen127
Literatur129

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