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Angewandte Entwicklungspsychologie (Enzyklopädie der Psychologie : Themenbereich C : Ser. 5 ; Bd. 7)

VerlagHogrefe Verlag Göttingen
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl1045 Seiten
ISBN9783840905896
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis158,99 EUR

Angewandte Entwicklungspsychologie umfasst eine Vielzahl von Bereichen, die sich auf alle Altersgruppen und verschiedene Bedürfnis- und Lebenslagen von Menschen beziehen. Im Einzelnen veranschaulicht der Band den aktuellen Stand zur Entwicklungsdiagnostik, Sprachförderung, Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen, Erziehungs- und Entwicklungsberatung, Frühförderung, Medienerziehung, Hochbegabtenförderung, Gewaltprävention, Vorbereitung auf die Elternschaft, Eintritt ins Berufsleben, Risiken des höheren Lebensalters und der Gesundheitsförderung im Alter.

Der Band referiert neue Forschungsergebnisse sowie innovative Diagnose- und Interventionsverfahren. Er verdeutlicht die Relevanz einer Entwicklungspsychologie der Lebensspanne für die angemessene Bewältigung praktisch-psychologischer Arbeit.

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Kapitelübersicht
  1. Vorwort
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. 1. Kapitel Angewandte Entwicklungspsychologie: Ziele und Themen
  4. 2. Kapitel Entwicklungsdiagnostik
  5. 3. Kapitel Frühdiagnostik und Interventionen im Frühbereich
  6. 4. Kapitel Sprachförderung
  7. 5. Kapitel Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen
  8. 6. Kapitel Erziehungs- und Entwicklungsberatung für die frühe Kindheit
  9. 7. Kapitel Frühe Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen
  10. 8. Kapitel Früherkennung und Prävention von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
  11. 9. Kapitel Vorschulische Förderung mathematischer Kompetenzen
  12. 10. Kapitel Motivationsförderung
  13. 11. Kapitel Mediennutzung, Medienwirkung und Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen
  14. 12. Kapitel Förderung intellektueller Kompetenz
  15. 13. Kapitel Schulversagen
  16. 14. Kapitel Erkennen und Fördern intellektuell hochbegabter Schülerinnen und Schüler
  17. 15. Kapitel Entwicklung von Expertise und Hochleistung in Musik und Sport
  18. 16. Kapitel Mobbing unter Schülern
  19. 17. Kapitel Konflikte in Familien: Möglichkeiten der Prävention und Bewältigung
  20. 18. Kapitel Bewältigungshilfen bei Trennung und Scheidung
  21. 19. Kapitel Prävention und Gesundheitsförderung im Jugendalter
  22. 20. Kapitel Chronische Erkrankungen im Jugendalter
  23. 21. Kapitel Prävention und Bewältigung von Delinquenz und Devianz
  24. 22. Kapitel Entwicklungsprobleme und Förderung Kinder und Jugendlicher mit Migrationshintergrund
  25. 23. Kapitel Prävention von Partnerschaftsstörungen und Paarberatung
  26. 24. Kapitel Vorbereitung auf die Elternschaft
  27. 25. Kapitel Berufliche Entwicklung und Laufbahnberatung
  28. 26. Kapitel Verluste und Entwicklungsrisiken des höheren Lebensalters
  29. 27. Kapitel Produktives Leben im Alter
  30. 28. Kapitel Kognitive Leistungsreserven im höheren Erwachsenenalter: Befunde der Interventionsforschung
  31. Autorenregister
  32. Sachregister
Leseprobe

8. Kapitel Früherkennung und Prävention von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (S. 237-238)

Wolfgang Schneider und Peter Marx

1 Grundlagen

1.1 Begriffsklärung

Seit einem knappen Jahrhundert werden Lese-Rechtschreibschwierigkeiten im deutschen Sprachraum meist unter dem Begriff „Legasthenie" thematisiert (vgl. Hasselhorn, Schneider & H. Marx, 2000). In der deutschsprachigen kinderund jugendpsychiatrischen Forschung wird zusätzlich gerne die Bezeichnung „Lese-Rechtschreib-Störung" verwendet, während sich im angloamerikanischen Raum bevorzugt Konzepte wie „dyslexia" oder „reading disorders" finden. Die Konzepte sind dadurch geprägt, dass eine Diskrepanz zwischen einer normalen bis überdurchschnittlichen Intelligenz und einer weit unterdurchschnittlichen Lese-Rechtschreibleistung als zentrales Kriterium gefordert wird. Diese Diskrepanz wird als Indikator einer Teilleistungsschwäche angesehen, die sich nur im Lese-Rechtschreibbereich äußert (vgl. Schneider, 1997, Warnke, 1992).

Von Legasthenikern werden dann Kinder mit allgemeiner Lese-Rechtschreibschwäche abgegrenzt, bei denen eine defizitäre intellektuelleGrundausstattung oder schlechte Lernbedingungen für die Probleme im Schriftspracherwerb verantwortlich gemacht werden. Für diese Kinder wird auch in anderen Fächern mit schwachen Leistungen gerechnet. Bei Legasthenikern erwartet man dagegen, dass sie in der Regel in allen anderen Schulfächern gute bis sehr gute Leistungen erbringen, der Leistungsausfall sollte sich speziell beim Lesen- und Schreibenlernen zeigen (vgl. etwa Remschmidt, 1987). Weiterhin basiert die Diskrepanzdefinition auf der Annahme, dass die Lese-Rechtschreibschwierigkeiten beim Vorliegen einer Diskrepanz eine andere Ätiologie und einen anderen Verlauf aufweisen sowie anderer therapeutischer Maßnahmen bedürfen als bei fehlender Diskrepanz. Die Bedeutung der Diskrepanz für die Identifikation einer spezifischen Störung muss jedoch bezweifelt werden.

Die in den 70er Jahren einsetzende Kritik am Konzept der Legasthenie stellte insbesondere seine methodische Verankerung in Frage (insbesondere Schlee, 1976). Gravierende methodische Probleme des Forschungsansatzes wurden insbesondere darin gesehen, dass der korrelative Zusammenhang zwischen Lese- Rechtschreibleistungen einerseits und der (sprachlichen) Intelligenz andererseits mit Werten von durchschnittlich r = .40 bis .50 in der Regel keineswegs eng ausfällt. Bei Korrelationen dieser Größenordnung ist es nicht unbedingt erwartungswidrig (wie von den Legasthenieforschern postuliert), sondern durchaus normal, dass Kinder mit durchschnittlicher bis überdurchschnittlicher Intelligenz Rückstände im Lesen und/oder Rechtschreiben aufweisen können.

Im angloamerikanischen Raum konzentrierte sich die in den 80er Jahren einsetzende Kritik vor allem auf die fehlenden empirischen Belege hinsichtlich der Annahme, dass die Diskrepanz den entscheidenden Indikator für das Vorliegen einer spezifischen Störung darstellt (vgl. Stanovich, 1994). Auch in Untersuchungen aus dem deutschen Sprachraum unterschieden sich Kinder mit diskrepanten und nicht-diskrepanten Lese-Rechtschreibschwierigkeiten in problemrelevanten kognitiven Bereichen nicht deutlich voneinander (P. Marx, Weber & Schneider, 2001) und waren auch nicht unterschiedlich gut therapierbar (Weber, P. Marx & Schneider, 2002).

Weiterhin trifft auch die „Umschriebenheit" der Störung im Sinne einer Teilleistungsschwäche wohl nicht in der oben angedeuteten Absolutheit zu, da Probleme im Schriftsprachbereich schon zu Beginn der Grundschulzeit auch Auswirkungen auf das Verständnis mathematischer Probleme zu haben scheinen (Schwenck & Schneider, 2003). Wir werden daher im Folgenden den neutraleren Begriff der „Lese-Rechtschreibschwierigkeiten" verwenden und damit indizieren, dass er auf alle Schülerinnen und Schüler angewendet werden soll, die im Verlauf ihrer Schulzeit Probleme beim Erwerb des Lesens und Schreibens entwickeln.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort12
Inhaltsverzeichnis14
1. Kapitel Angewandte Entwicklungspsychologie: Ziele und Themen34
1 Einleitung34
2 Ziele, Grundlagen und Inhalte36
2.1 Ziele und Fragestellungen36
2.2 Grundlagen der Angewandten Entwicklungspsychologie38
2.3 Entwicklungsdiagnostik und entwicklungsorientierte Intervention39
2.4 Inhalte der Angewandten Entwicklungspsychologie42
3 Illustration der Anwendungsperspektive45
4 Ausblick46
Literatur47
Teil I Frühe Kindheit50
2. Kapitel Entwicklungsdiagnostik52
1 Einleitung52
2 Rahmenbedingungen der Entwicklungsdiagnostik53
3 Zielsetzungen der Entwicklungsdiagnostik55
4 Historischer Abriss der Entwicklungsdiagnostik56
5 Psychologische Grundlagen der Entwicklungsdiagnostik61
6 Die Bedeutung sonderpädagogischer Fragestellungen für die Entwicklungsdiagnostik65
7 Die Bedeutung medizinischer Fragestellungen für die Entwicklungsdiagnostik67
8 Die Bedeutung der Verhaltensbeobachtung als entwicklungsdiagnostische Informationsquelle69
9 Konstruktionsmerkmale von Entwicklungstests71
10 Ergebniswerte von Entwicklungstests75
11 Güte von Entwicklungstests76
12 Entwicklungsprognosen79
13 Konsequenzen für die Angewandte Entwicklungspsychologie81
Literatur83
3. Kapitel Frühdiagnostik und Interventionen im Frühbereich94
1 Einleitung94
2 Entwicklungspsychologische Grundlagen früher Interventionen94
3 Frühdiagnostik97
3.1 Früherkennung97
3.2 Beurteilung der Entwicklungsstufe und zentraler Verhaltensmuster98
3.3 Diagnostik von Familienbedürfnissen und -bedingungen100
4 Entwicklungsförderung in der alltäglichen Eltern-Kind- Interaktion103
4.1 Behinderungsspezifische Hindernisse103
4.2 Wirksamkeit von Interaktionsberatungen104
4.3 Begleitende Hilfen für Eltern107
4.4 Zusammenhänge zum langfristigen Entwicklungsverlauf109
5 Spezifische Zielgruppen110
5.1 Kinder mit sozialem und biologischem Risiko110
5.2 Kinder mit spezifischen Syndromen112
5.3 Kinder mit Störungen aus dem autistischen Spektrum113
6 Perspektiven des Systems früher Hilfen115
Literatur116
4. Kapitel Sprachförderung124
1 Meilensteine und Bedingungen des Spracherwerbs125
2 Sprachförderung bei typisch entwickelten Kindern128
2.1 Natürliche Passungen zwischen sprachbezogenen Entwicklungsaufgaben und Sprachumwelt128
2.2 Sprachumwelt und Spracherwerb: Korrelative Befunde130
2.3 Optimierung der Sprachumwelt: Trainingsstudien zur Förderung des Spracherwerbs bei typisch entwickelten Kindern133
3 Förderung der Sprache bei Kindern mit Spracherwerbsstörungen136
3.1 Vielfalt der Störungsbilder bei sekundären und primären Sprachstörungen137
3.2 Sprachliche Umwelt und Interaktionen mit Kindern mit (unterschiedlichen) Entwicklungsproblemen138
3.3 Förderung der Sprache bei spezifisch-sprachgestörten Kindern139
3.3.1 Evaluative Trainingsforschung140
3.3.2 Frühförderung von Risikokindern durch Optimierung natürlicher Lehr-Lernsituationen144
3.3.3 Therapeutische Ansätze bei spezifisch-sprachgestörten Kindern145
4 Sprachförderung bei Kindern mit Migrationshintergrund152
4.1 Bilingualismus und Zweitspracherwerb152
4.2 Programme zur Sprachförderung156
Literatur159
5. Kapitel Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen168
1 Sozial-emotionale Fertigkeiten von Kindern168
2 Störungen sozial-emotionaler Kompetenzen169
2.1 Bezüge zum Sozialverhalten169
2.2 Bezüge zu schulischem Verhalten170
2.3 Bezüge zur psychischen Gesundheit171
3 Diagnostik sozial-emotionaler Fertigkeiten im Kindesalter173
3.1 Ablauf des diagnostischen Prozesses174
3.2 Screening-Verfahren175
3.3 Diagnostische Verfahren176
4 Interventionen zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen178
4.1 Interventionsziele178
4.2 Ausgewählte Förderprogramme für Kindergarten- und Vorschulkinder180
4.2.1 Emotions Course180
4.2.2 Verhaltenstraining im Kindergarten. Ein Programm zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenz182
4.3 Ausgewählte Förderprogramme für Schulkinder183
4.3.1 Promoting Alternative Thinking Strategies – Curriculum184
4.3.2 Curriculum „Fit und stark fürs Leben“ – Klassen 1 bis 2185
4.3.3 Verhaltenstraining für Schulanfänger186
5 Ausblick188
Literatur189
6. Kapitel Erziehungs- und Entwicklungsberatung für die frühe Kindheit196
1 Frühe Kindheit als (Entwicklungs-)Phase hoher Herausforderung für Eltern196
2 Entwicklung von Kindern und der Einfluss von Erziehung197
3 Erziehungs- und Entwicklungsberatung200
3.1 Konzeptuelle Grundlagen200
3.2 Problembereiche beim Kind202
3.3 Minimalstandards elterliche Erziehungs- und Beziehungskompetenzen206
3.4 Intuitives Elternverhalten und Einflussfaktoren auf elterliche Erziehungs- und Beziehungskompetenzen210
4 Erziehungs- und Entwicklungsberatung in der Praxis213
4.1 Ebenen präventiver Interventionen213
4.2 Formen und Institutionen von Beratung214
4.3 Beispiele spezifischer Angebote für die frühe Kindheit in Deutschland218
4.4 Beratungs- und Frühförderprogramme221
5 Schlussfolgerungen225
Literatur226
7. Kapitel Frühe Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen238
1 Einleitung238
2 Entwicklungslinien der frühen Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen240
2.1 Traditionelle Ansätze der Kindergartenpädagogik240
2.2 Curriculumentwicklung und Situationsansatz in Deutschland: Die Empfehlungen des Deutschen Bildungsrats242
2.3 Historische Perspektiven: Bildung und Erziehung in Kindergärten der DDR244
2.4 Internationale Konzepte und Programme zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen245
2.5 Neuere Entwicklungen in Deutschland: „Nationale Qualitätsinitiative“ und Bildungsprogramme der Länder248
2.6 Zusammenfassung und Zwischenfazit251
3 Effekte der frühen Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen252
3.1 Ein Rahmenmodell zur Qualitätsentwicklung von Kindertageseinrichtungen253
3.2 Entwicklungspsychologische Untersuchungsansätze und Studien255
3.3 Forschungsergebnisse257
3.3.1 Dauer der Betreuung, Strukturmerkmale und Management257
3.3.2 Prozessqualität258
3.3.3 Spezifische Förderprogramme und Förderinstrumente259
4 Fazit und Ausblick261
Literatur263
8. Kapitel Früherkennung und Prävention von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten270
1 Grundlagen270
1.1 Begriffsklärung270
1.2 Relevanz der Prävention von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS)272
1.3 Prozesse des Lesens und Rechtschreibens und relevante Vorläuferfertigkeiten273
2 Möglichkeiten der frühen Risiko-Diagnose277
2.1 Risiko-Screenings im Vorschulalter278
2.2 Risiko-Screenings zu Schulbeginn280
3 Vorschulische Förderung der phonologischen Bewusstheit282
4 Prävention zu Beginn der Schulzeit289
5 Förderung im Bereich Grammatik291
6 Leseumwelt/Förderung von Lesemotivation und Leseinteresse293
7 Abschließende Diskussion296
Literatur300
9. Kapitel Vorschulische Förderung mathematischer Kompetenzen308
1 Entwicklung mathematischer Kompetenzen308
1.1 Entwicklungsmodell früher mathematischer Kompetenzen308
1.1.1 Ebene I: Entwicklung numerischer Basisfertigkeiten308
1.1.2 Ebene II: Erwerb des Anzahlkonzepts310
1.1.3 Ebene III: Verständnis für Anzahlrelationen312
1.1.4 Im Entwicklungsmodell enthaltene Annahmen312
1.2 Bedeutung der frühen Mengen-Zahlen-Kompetenz für die mathematischen Schulleistungen313
1.2.1 Mengen-Zahlen-Kompetenz als Prädiktor mathematischer Schulleistungen313
1.2.2 Schwache Mengen-Zahlen-Kompetenz als Symptom von Rechenschwierigkeiten315
1.3 Bedeutung von Gedächtnisleistungen für mathematische Kompetenzen316
1.3.1 Einflüsse des Arbeitsgedächtnisses316
1.3.2 Bedeutung des schnellen Zugriffs auf das Langzeitgedächtnis317
2 Vermittlung mathematischer Kompetenzen318
2.1 Anforderungen an mathematische Förderung318
2.2 Bedeutung von abstrakt-symbolischen Darstellungsmitteln319
2.3 Bedeutung sprachlicher Formulierungen321
2.3.1 Unregelmäßigkeit der deutschen „Zahlensprache“321
2.3.2 Unregelmäßigkeit quantitativer Begriffe324
2.3.3 Sprachabhängige Schwierigkeit von Textaufgaben325
3 Vorschulische Förderung mathematischer Kompetenzen325
3.1 Förderung grundlegender Kompetenzen327
3.1.1 Förderung des präzisen Anzahlkonzepts (Ebene IIb)327
3.1.2 Ungeeignete Förderung des Anzahlkonzepts328
3.1.3 Förderung von Basisfertigkeiten und unpräzisem Anzahlkonzept (Ebenen I bis IIa)329
3.2 Förderung höherer Mengen-Zahlen-Kompetenzen (Ebenen IIb bis III)329
3.2.1 Notwendigkeit der Förderung höherer Mengen-Zahlen-Kompetenzen329
3.2.2 Internationale Förderstudien330
3.2.3 Das Förderprogramm „Mengen, zählen, Zahlen“332
4 Resümee333
Literatur334
Teil II Mittlere und späte Kindheit338
10. Kapitel Motivationsförderung340
1 Motivationstheorien340
1.1 Erwartungs-Wert-Modelle341
1.2 Motivationale Orientierung und Bezugsnormen342
1.3 Selbstwirksamkeit344
1.4 Selbstbestimmung346
1.5 Leistungsmotivation346
2 Entwicklung von Motivation348
2.1 Entwicklung der Wahrnehmung eigener Fähigkeiten348
2.1.1 Das Fähigkeitskonzept von Kindergartenkinder im Vergleich zu 7- bis 8-Jährigen348
2.1.2 Das Fähigkeitskonzept von 10- bis 12-Jährigen349
2.2 Die Entwicklung von Selbstwirksamkeit und Motivationaler Orientierung350
2.3 Die Entwicklung der Leistungsmotivation350
3 Förderung der Komponenten von Motivation351
3.1 Förderung von Motivationaler Orientierung und Bezugsnormen352
3.2 Förderung von Selbstwirksamkeit352
3.3 Förderung bei Furcht vor Misserfolg (Leistungsmotivation)353
3.4 Förderung von Selbstbestimmtheit355
3.4.1 Förderung kausaler Autonomie355
3.4.2 Autonomieunterstützung im Schulunterricht355
3.4.2 Lesetraining mit motivationaler Unterstützung356
4 Zusammenfassung und Ausblick357
4.1 Steigerung der Effektivität von Trainings358
4.2 Forschungsziele im Bereich Motivationsförderung359
Literatur359
11. Kapitel Mediennutzung, Medienwirkung und Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen364
1 Definition von Medien364
2 Entwicklungspsychologische Medienforschung366
3 Mediennutzung im Kindesalter367
3.1 Methoden der Mediennutzungsforschung368
3.2 Spezifische Mediennutzung370
3.2.1 Printmedien372
3.2.2 Audiophone Medien373
3.2.3 Bildschirmmedien374
3.2.4 Digitale, interaktive Medien375
4 Medienkompetenz: Die Entwicklung der medialen Zeichenkompetenz377
4.1 Entwicklung des Bildverstehens378
4.2 Entwicklung des Filmverstehens380
4.3 Entwicklung des Verstehens von Benutzeroberflächen383
5 Medienwirkung385
5.1 Film und Fernsehen385
5.1.1 Aktive oder passive Verarbeitung385
5.1.2 Aufmerksamkeit zu Programmattributen386
5.1.3 Fernsehen und kognitive Leistungen387
5.1.4 Bildungsprogramme389
5.1.5 Mit welchem Medium lernen wir besser: Film oder andere Medien?391
5.1.6 Der Aufbau mentaler Situationsmodelle beim Filmverstehen393
5.1.7 Reaktionen auf beängstigende Filminhalte395
5.1.8 Gewalt im Fernsehen und aggressives Verhalten396
5.2 Hörmedien397
5.3 Digitale Spiele398
6 Sozialer Kontext400
7 Zukunftstrends403
Literatur405
12. Kapitel Förderung intellektueller Kompetenz422
1 Einleitung422
2 Intellektuelle Kompetenz423
3 Förderung kognitiver Grundfunktionen423
3.1 Gedächtnis424
3.2 Aufmerksamkeit425
3.3 Intelligenzleistungen426
4 Förderung bereichsspezifischer kognitiver Leistungen428
4.1 Instruktionspsychologische Rahmenkonzeptionen von Förderprogrammen428
4.2 Lesen432
4.3 Schreiben435
4.4 Rechnen und Problemlösen438
5 Ausblick440
Literatur441
13. Kapitel Schulversagen446
1 Das Phänomen Schulversagen446
2 Mögliche Ursachen für Schulversagen448
2.1 Lernbehinderung449
2.2 Teilleistungsstörungen452
2.2.1 Lese-Rechtschreibstörung453
2.2.2 Rechenstörung456
2.3 Aufmerksamkeitsstörungen457
2.4 Komorbidität der verschiedenen Störungen und Belastungen460
2.5 Psychosoziale Belastung462
3 Präventions- und Interventionsmöglichkeiten463
3.1 Vorschulische Prävention463
3.2 Lernförderung466
3.3 Funktionelle Übungsbehandlung bei Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten467
3.4 Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen469
4 Resümee und Ausblick470
Literatur472
14. Kapitel Erkennen und Fördern intellektuell hochbegabter Schülerinnen und Schüler482
1 Intellektuell hochbegabte Schülerinnen und Schüler482
2 Erkennen intellektuell hochbegabter Schülerinnen und Schüler483
3 Informationsquellen486
3.1 Schulnoten486
3.2 Testverfahren487
3.2.1 Intelligenztests487
3.2.2 Kreativitätstests489
3.2.3 Spezielle schulbezogene Leistungstests490
3.3 Nominierung491
3.3.1 Nominierung durch Lehrkräfte491
3.3.2 Nominierung durch Eltern494
3.3.3 Nominierung durch Peers495
3.3.4 Selbstnominierung496
3.4 Resümee zur Identifikation Hochbegabter496
4 Förderung intellektuell hochbegabter Schülerinnen und Schüler498
4.1 Integration – Separation498
4.1.1 Förderung Hochbegabter im regulären Klassenverband500
4.1.2 Förderung Hochbegabter durch Fähigkeitsgruppierung501
4.2 Enrichment – Akzeleration506
4.2.1 Enrichment507
4.2.2 Akzeleration509
4.3 Resümee zur Förderung intellektuell Hochbegabter514
5 Ausblick515
Literatur516
15. Kapitel Entwicklung von Expertise und Hochleistung in Musik und Sport530
1 Das Konzept der Expertise: Zusammenspiel oder Konflikt von Erklärungsansätzen530
2 Definition von Hochleistung und Expertise in Musik und Sport: Konsequenzen für die empirische Erfassung532
2.1 Anforderungen in Sport und Musik533
2.2 Forschungsmethodische Probleme534
3 Korrelate von Expertise536
3.1 Kognitive Adaptationen536
3.2 Motorische und physiologische Adaptationen539
3.2.1 Wissen und Handlung539
3.2.2 Physiologische Adaptationen540
4 Unterstützung der Expertiseentwicklung543
4.1 Wettkampfangst, Lampenfieber544
4.2 Motivation und gesellschaftliche Netzwerke545
5 Fazit: Neue Wege zur Analyse des Zusammenspiels von Umwelt und Anlage546
Literatur547
16. Kapitel Mobbing unter Schülern554
1 Einleitung554
2 Methoden zur Erfassung von Mobbing556
3 Prävalenz von Mobbing557
4 Stabilität von Opfer- und Täterrollen558
5 Mobbing als Gruppenphänomen559
6 Mobbing als dynamischer Prozess561
6.1 Aggressives Dominanzstreben der Täter – Der Antrieb für Mobbing562
6.2 Instrumentalisierung vulnerabler Kinder: Jeder kann Opfer werden563
6.3 Manipulation der Gruppennorm – der Schlüssel zum Erfolg564
7 Intervention und Prävention gegen Mobbing565
8 Spezifische Komponenten der klassischen Interventionsansätze568
9 Probleme der Implementation von Interventionsprojekten569
10 Prävention statt Intervention?571
Literatur573
17. Kapitel Konflikte in Familien: Möglichkeiten der Prävention und Bewältigung580
1 Entwicklungsaufgaben von Familien mit Schulkindern580
2 Unterschiede zwischen Familien in der Voraussetzung zur Lösung von Entwicklungsaufgaben581
3 Beziehungskonflikte: Aggressivität in der Eltern-Kind-Beziehung, Disziplin- und Erziehungsprobleme584
3.1 Interventions- und Präventionsprogramme für Erziehungskonflikte589
4 Schul- und leistungsbezogene Konflikte592
4.1 Prävention und Intervention bei schul- und leistungsbezogenen Konflikten595
5 Schlussfolgerungen597
Literatur598
18. Kapitel Bewältigungshilfen bei Trennung und Scheidung604
1 Einführung604
2 Paare und Familien in Trennung606
2.1 Perspektiven der Scheidungsforschung606
2.2 Folgen einer Trennung für die Erwachsenen608
2.3 Folgen einer Trennung für die Kinder611
2.4 Rechtliche Rahmenbedingungen für Familien in Trennung613
3 Bewältigungshilfen für Familien in Trennung615
3.1 Trennungs- und Scheidungsmediation615
3.2 Gruppenangebote für Eltern und Kinder619
3.3 Interventionen für hochstrittige Familien622
3.3.1 Ansätze in Deutschland623
3.3.2 Ausgewählte US-amerikanische Konzepte625
3.4 Angebahnter und Begleiteter Umgang626
4 Fazit und Ausblick627
Literatur629
Teil III Jugendalter638
19. Kapitel Prävention und Gesundheitsförderung im Jugendalter640
1 Einleitung640
2 Begriffliche Klärung640
2.1 Definition von Gesundheit640
2.2 Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung642
3 Gesundheit und Gesundheitsverhalten von Jugendlichen643
4 Individuumsorientierte Prävention und Gesundheitsförderung646
4.1 Spezifische Präventionsansätze646
4.2 Allgemeine Gesundheitsförderungsansätze649
5 Inner- versus außerschulische Maßnahmen650
6 Strukturelle Gesundheitsförderung651
7 Setting-Ansatz652
8 Spezifische Probleme einer Prävention und Gesundheitsförderung im Jugendalter653
9 Beispiele für Gesundheitsförderungsmaßnahmen im Jugendalter655
9.1 Stressprävention für Jugendliche655
9.2 Gewaltprävention in der Schule657
10 Effektivität von Gesundheitsförderung658
11 Möglichkeiten und Grenzen von Prävention und Gesundheitsförderung661
Literatur663
20. Kapitel Chronische Erkrankungen im Jugendalter668
1 Chronische Erkrankungen im Entwicklungskontext668
2 Definition und Prävalenz chronischer Erkrankung670
2.1 Abgrenzung von der Akuterkrankung und Behinderung670
2.2 Kategoriale Definitionen672
2.3 Dimensionale Beschreibung chronischer Erkrankung673
2.4 Kategorialer versus nonkategorialer Untersuchungsansatz673
3 Biopsychosoziales Entwicklungsmodell675
3.1 Das Modell675
3.2 Transmissionen über den Krankheits- und Entwicklungsverlauf676
3.3 Untersuchung im Längsschnitt: Das Beispiel Asthma bronchiale677
3.4 Paradigmen zur Erfassung der Adaptation679
4 Entwicklungsabweichungen679
4.1 Psychosoziale Folgen679
4.2 Ergebnisse aus Meta-Analysen680
4.3 Entwicklungsabweichungen als Interferenz von nicht-normativer Krankheitsbewältigung und normativer Bewältigung von Entwicklungsaufgaben680
4.4 Störungswertige Entwicklungsabweichung684
4.5 Entwicklung von Komorbidität somatischer Erkrankung und psychischer Störung: Das Beispiel Asthma und Panikstörung685
5 Neurodermitis687
5.1 Krankheitsbild687
5.2 Verlaufsmodulation durch Verhaltens- und Entwicklungsfaktoren688
5.3 Stress als Auslöser von akuter Hautverschlechterung689
5.4 Psychosoziale Belastungsfaktoren689
5.5 Selbstmanagement und Neurodermitisschulung690
6 Diabetes mellitus691
6.1 Krankheitsbild691
6.2 Verlaufsmodulation durch Verhaltens- und Entwicklungsfaktoren692
6.3 Compliance mit dem Diabetesmanagement693
6.4 Arzt-Patient-Beziehung693
6.5 Der jugendliche Diabetiker im familiären System694
6.6 Die Bedeutung der Gleichaltrigen695
6.7 Stress und Copingstrategien bei jugendlichen Diabetikern696
6.8 Diabetesschulung und Familienberatung696
6.9 Komorbidität von Diabetes und Depression699
7 Psychologische Interventionen: Evaluation und Indikation699
8 Ausblick701
Literatur702
21. Kapitel Prävention und Bewältigung von Delinquenz und Devianz710
1 Theoretische Grundlagen von Präventions- und Interventionsmaßnahmen710
1.1 Risikofaktoren711
1.2 Protektive Faktoren713
2 Grundlagen der Prävention und Intervention714
3 Prävention718
3.1 Entwicklungsorientierte Ansätze der Prävention718
3.1.1 Familienorientierte Frühprävention718
3.1.2 Trainingsprogramme für Kinder und Jugendliche719
3.1.2.1 Universelle Präventionsprogramme für Kinder720
3.1.2.2 Universelle Programme für Jugendliche721
3.1.2.3 Indizierte und selektive Programme für Kinder und Jugendliche722
3.1.3 Elterntrainings725
3.1.4 Lehrer- und Erziehertrainings727
3.1.5 Kombinierte Präventionsprogramme727
3.2 Opferorientierte Kriminalprävention729
3.2.1 Prävention der primären Viktimisierung729
3.2.2 Prävention der sekundären Viktimisierung730
3.3 Situative Prävention731
3.3.1 Kommunale Kriminalprävention731
3.3.2 Technische Kriminalprävention732
4 Interventionen733
4.1 Maßnahmen zur Hemmung dissozialen Verhaltens734
4.1.1 Abschreckungsmaßnahmen734
4.1.2 Konfrontationsmaßnahmen735
4.2 Programme zum Aufbau prosozialen Verhaltens735
4.2.1 Behaviorale Programme736
4.2.2 Kognitiv-behaviorale Programme736
4.2.3 Multisystemische bzw. integrative Programme737
5 Abschließende Bewertung, Schlussfolgerungen und Ausblick738
Literatur741
22. Kapitel Entwicklungsprobleme und Förderung Kinder und Jugendlicher mit Migrationshintergrund754
1 Einleitung754
2 Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund755
2.1 Die soziale Situation von jungen Migranten im Vergleich zu ihren Peers756
2.2 Psychische Probleme und Probleme bei der Bewältigung altersbezogener Anforderungen758
2.3 Einflüsse auf die Problembelastung von Migranten761
3 Interventionsmaßnahmen764
3.1 Theoretische Vorüberlegungen764
3.1.1 Interventionsformen764
3.1.2 Universalistische oder kulturspezifische Interventionen765
3.1.3 Theoretisches Rational766
3.2 Maßnahmen zum Abbau ethnischer Vorurteile und zur Förderung der sozialen Integration767
3.3 Maßnahmen zur Förderung der sprachlichen und kognitiven Kompetenz768
3.4 Prävention externalisierenden und internalisierenden Problemverhaltens770
3.5 Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Migration773
4 Schlussfolgerungen774
Literatur775
Teil IV Erwachsenenalter782
23. Kapitel Prävention von Partnerschaftsstörungen und Paarberatung784
1 Ausgangslage784
1.1 Ursachen für Partnerschaftsstörungen und Scheidung786
1.1.1 Bedeutung von Neurotizismus für den Partnerschaftsverlauf und Scheidung786
1.1.2 Bedeutung von Kompetenzen für den Partnerschaftsverlauf und Scheidung787
1.1.3 Zusammenhang zwischen Kompetenzen und Stress788
2 Gründe für Prävention bei Paaren791
3 Empirisch fundierte Präventionsprogramme für Paare792
3.1 Das Ein Partnerschaftliches Lernprogramm794
3.1.1 Effektivität des Ein Partnerschaftliches Lernprogramms (EPL)796
3.2 Das Freiburger Stresspräventionstraining für Paare (FSPT)796
3.2.1 Inhalt des Freiburger Stresspräventionstrainings für Paare797
3.2.3 Effektivität des Freiburger Stresspräventionstrainings für Paare (FSPT)799
4 Paarberatung800
5 Wirksamkeit von Prävention bei Paaren und Paarberatung801
6 Zusammenfassung802
Literatur804
24. Kapitel Vorbereitung auf die Elternschaft810
1 Einleitung810
2 Elternschaft: Von der Dyade zur Triade812
2.1 Die Frau vor und nach dem Übergang zur Elternschaft: Die Übernahme der Mutterrolle812
2.2 Der Mann vor und nach dem Übergang zur Elternschaft: Die Übernahme der Vaterrolle815
3 Partnerschaft vor und nach dem Übergang zur Elternschaft817
4 Chancen und Risiken bei dem Übergang zur Elternschaft: Reifung oder Krise?821
5 Interventionsprogramme zur Vorbereitung auf Elternschaft822
5.1 Promoting Healthy Beginnings826
5.2 Die „Nurse-Family Partnership“ (früher: Prenatal and Infancy Home Visitation by Nurses)826
5.3 UCLA Family Development Project828
5.4 Das „Marriage Moments“ Programm829
5.5 Das „Parenting Together“ Programm831
5.6 Weitere englischsprachige Programme832
5.7 Das Unterstützungsprogramm „Wir werden Familie“832
5.8 „Triple P“834
5.9 Weitere deutschsprachige Programme836
5.10 Implikationen der empirischen Befunde zu Interventionen im Kontext vom Übergang zur Elternschaft836
6 Unterstützung im Rahmen von Elternschaft und ihre Umsetzung in die Praxis837
Literatur838
Anhang843
25. Kapitel Berufliche Entwicklung und Laufbahnberatung860
1 Einleitung860
2 Rahmenbedingungen der beruflichen Entwicklung und der Laufbahnberatung861
2.1 Wandel der Arbeitsgesellschaft861
2.2 Neue Anforderungen an berufliches und berufsbiografisches Handeln864
3 Psychologische Modelle zur beruflichen Entwicklung866
3.1 Das Modell der erfolgreichen Berufswahl von Holland867
3.2 Das Modell der Laufbahnentwicklung von Super868
3.3 Das dynamische Modell der Lebensplanung im Berufs- und Privatleben von Abele869
3.4 Ein integrativ-kontrolltheoretisches Modell: berufliche Autonomie als Entwicklungsziel870
4 „Objektive“ und „subjektive“ Erfolgskriterien zur Bewertung von beruflicher Entwicklung und Berufsverläufen871
4.1 Beruflicher Aufstieg, hohes Einkommen und Prestige als Maßstab für Berufserfolg872
4.2 Sinnstiftende und befriedigende Berufstätigkeit als Maßstab für Berufserfolg872
4.3 „Gelungene“ Lebensgestaltung, hohe Arbeits- und Lebensqualität als Maßstab für Erfolg873
4.4 Individuelle Beschäftigungsfähigkeit als Maßstab für Erfolg874
4.5 Konsequenzen für die berufliche Entwicklungs- und Laufbahnberatung874
5 Aufgabenfelder von Laufbahnberatung875
5.1 Potenzialanalyse als Orientierungshilfe zum Einstieg in Ausbildung und Beruf876
5.2 Vorbereitende und qualifizierende Maßnahmen bei Bewerbungs- und Auswahlverfahren877
5.3 Beratung für Existenzgründer und Unternehmer878
5.4 Beratung bei der Lebensgestaltung und „Work-Life-Balance“880
5.5 Beratung bei biografischen Brüchen und bei der Sicherung von Beschäftigungsfähigkeit: Das Beispiel „Outplacementberatung“882
6 Schlussbemerkungen zur Professionalisierung von Laufbahnberatung884
Literatur885
26. Kapitel Verluste und Entwicklungsrisiken des höheren Lebensalters892
1 Einleitung892
2 Zur Systematisierung von Verlusten im höheren Lebensalter894
3 Zum Zusammenspiel von Verlusten, Entwicklungsrisiken und Entwicklungsgewinnen899
3.1 Ausgangsüberlegungen899
3.2 Thesenartige Überlegungen zu einem entwicklungspsychologischen Verständnis der Auseinandersetzung mit Verlusten im Alter901
4 Exemplarische Betrachtung eines prototypischen Verlustbereichs im Alter: Risikoreiche Veränderungen in sozialen Beziehungen906
5 Psychologische Interventionen als Hilfe zum Umgang mit Verlusten und Entwicklungsrisiken im höheren Lebensalter910
Literatur911
27. Kapitel Produktives Leben im Alter918
1 Produktives Alter: ein Widerspruch?918
2 Psychologische Produktivität: eine Begriffsbestimmung und -erweiterung919
2.1 Formen von Produktivität919
2.2 Produktivität: Nutzen für wen?921
2.3 Intentionalität von Produktivität921
2.4 Maßeinheiten der Produktivität922
2.5 Zeiteinheiten von Produktivität922
2.6 Quellen von Produktivität922
3 Psychologische Produktivität im Alter: Vielfalt und Potenziale924
3.1 Produktivitätskonfigurationen im Alter zeigen große interindividuelle Unterschiede924
3.2 Das gesellschaftliche Altersbild beeinflusst Produktivitätspotenziale925
3.3 Psychologische Produktivität im Alter ist beeinflussbar925
4 Ausgewählte Forschungsbefunde zur Produktivität im Alter926
4.1 Empirische Beispiele geistiger Produktivität im Alter926
4.1.1 Erfahrungswissen älterer Menschen927
4.1.2 Weisheit930
4.1.3 Kreativität931
4.2 Empirische Befunde zur Produktivität von Selbst und Persönlichkeit im Alter932
4.2.1 Persönlichkeitsentwicklung im Erwachsenenalter und Alter932
4.2.2 Realismus der Selbsteinschätzung933
4.2.3 Psychologische Widerstandsfähigkeit im Alter933
4.3 Empirische Befunde zu Tätigkeitsformen im Alter935
4.3.1 Welche Tätigkeitsformen gibt es im Alter?936
4.3.2 Welche Tätigkeiten üben welche älteren Menschen aus?937
4.3.3 Der Nutzen solcher Tätigkeiten für Gesellschaft und Individuum938
4.3.4 Wollen ältere Menschen tätig sein?940
5 Zusammenfassung und Ausblick942
Literatur943
28. Kapitel Kognitive Leistungsreserven im höheren Erwachsenenalter: Befunde der Interventionsforschung950
1 Einleitung950
2 Entwicklung intellektueller Fähigkeiten im Alter950
2.1 Zweikomponentenmodelle der intellektuellen Entwicklung über die Lebensspanne950
2.2 Ontogenetische Dynamik der Interaktion zwischen Mechanik und Pragmatik952
2.3 Der Abbau der Mechanik im Alter: Zentrale Dimensionen und mögliche Determinanten952
2.3.1 Abbau der Mechanik der Kognition aus Sicht der Ressourcenorientierung953
2.3.2 Abbau der Mechanik der Kognition aus Sicht der Prozessorientierung954
2.3.3 Zur Verknüpfung ressourcen- und prozessorientierter Ansätze955
3 Kognitive Plastizität und Variabilität955
3.1 Differentielle Entwicklungspsychologie: Interindividuelle Unterschiede in intraindividuellen Veränderungen955
3.2 Von mikrogenetischer Variabilität zu ontogenetischen Veränderungen: Eine forschungsleitende Taxonomie956
3.3 Kognitive Plastizität als Instrument und Gegenstand entwicklungspsychologischer Forschung959
4 Kognitive Intervention: Ausgewählte Befunde960
4.1 Fluide Intelligenz960
4.1.1 Leistungssteigerung961
4.1.2 Transfer961
4.1.3 Aufrechterhaltung von Leistungszugewinnen962
4.1.4 Zusammenfassung963
4.2 Episodisches Gedächtnis963
4.2.1 Leistungssteigerung964
4.2.2 Transfer966
4.2.3 Aufrechterhaltung von Leistungszugewinnen967
4.2.4 Zusammenfassung968
4.3 Interventionen zur Bewältigung von Mehrfachanforderungen968
4.4 Körperliche Fitnessinterventionen zur Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit970
5 Zusammenfassung und Ausblick972
Literatur974
Autorenregister982
Sachregister1028

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