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Chancen und Risiken einer Unternehmensakquisition durch eine Zwischengesellschaft als Finanzierungsmodell. Dargestellt am Beispiel NewCo

AutorChristoph Hauser
VerlagDiplomica Verlag GmbH
Erscheinungsjahr2009
Seitenanzahl71 Seiten
ISBN9783836620062
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis33,00 EUR

In der heutigen Zeit gehören Unternehmensakquisitionen und Fusionen zu den festen Wachstumsstrategien von Unternehmen. Das Ziel solcher Strategien ist die wirkungsvolle und schnelle Reaktion auf die sich durch die Globalisierung immer schneller verändernden globalen Märkte.

Laut Financial Times Deutschland hat Europa in 2007 die USA im Geschäft mit Mergers & Acquisitions (M&A) zum ersten Mal übertroffen. Auch Thomson Financial berichtet von einem Rekordjahr 2007 mit bis dato noch nie erreichten 4482 Mrd. US$ Gesamtvolumen an Fusionen und Übernahmen. Im Zuge der Globalisierung werden auch in Deutschland von Jahr zu Jahr mehr Unternehmensakquisitionen durchgeführt. Eine Ursache für den starken Anstieg der Übernahmen ist das Problem der Unternehmensnachfolge im deutschen Mittelstand, dies bestätigen die Statistiken des Bundesverbands Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften - German Private Equity and Venture Capital Association e.V. (BVK). Ein Grund sich mit der Materie der Unternehmensübernahmen und besonders dem Erwerb von Unternehmen näher zu beschäftigen. Eine in der Praxis weit verbreitete, jedoch in der Literatur häufig nur mit einem kurzen Satz bedachte Methode der Akquisition, ist das Finanzierungsmodell der Zwischengesellschaft oder auch NewCo genannt. Im Rahmen dieser Arbeit sollen die verschiedenen Möglichkeiten der NewCo aufgegriffen und betrachtet werden.

Ziel dieses Buches soll sein, dass Finanzierungsmodell der Zwischengesellschaft in seinen Gestaltungsformen näher zu erläutern und auf die Chancen und Risiken der Erwerber und Verkäufer der Zielgesellschaft einzugehen, die im Rahmen einer Akquisition mit einer NewCo entstehen.

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Leseprobe

Kapitel 3.1, Finanzierungsmodelle:

Es gibt verschiedene Formen um die Akquisition einer Zielgesellschaft zu finanzieren. Diese möglichen Finanzierungsmodelle sollen im Folgenden kurz betrachtete werden.

Klassische Finanzierungsmodelle:

Eine Möglichkeit ist die Finanzierung über die Erwerbergesellschaft selbst. Der Käufer kann verschiedene Kapitalquellen zur Unternehmensübernahme heranziehen. Zum einen ist dies Eigenkapital, welches bei Bedarf durch die Innenfinanzierung, wie z.B. durch Selbstfinanzierung, Vermögensumschichtungen oder Working Capital, zum Erwerb eingesetzt werden kann. Jedoch reichen die Eigenkapitalmittel aus der Innenfinanzierung i. d. R. nicht aus, um den Unternehmenskauf zu realisieren. Aus diesem Grund besteht die Möglichkeit, weiteres Eigenkapital über Beteiligungsfinanzierungen zu beschaffen.

Die größte Kapitalquelle bei einer Akquisition ist regelmäßig das Fremdkapital, das auf Grund der niedrigen Kapitalkosten und der Nutzung des Leverage Effekts für die Erwerbergesellschaft interessant ist.

Die Unternehmensübernahme mit Hilfe von Mezzanine-Kapital ist eine weitere, häufig genutzte Kapitalquelle, die in Kapitel 3.3.3 genauer erläutert wird.

Die Finanzierung direkt über die Zielgesellschaft ist ein weiteres Modell der Akquisition. Der Verkäufer nimmt ein Darlehen auf und gibt dieses an den Erwerber zur Akquisition weiter oder er stundet dem Erwerber einen Teil des Kaufpreises, dann spricht man auch von einem Verkäuferdarlehen, der sog. Sellers Note.

Die Form der Akquisition einer Zielgesellschaft mit Hilfe einer zwischengeschalteten Gesellschaft, soll im nächsten Kapitel nun ausführlich betrachtet werden.

Finanzierungsmodell einer Akquisition mit Hilfe der NewCo:

Grundkonzeptionen einer reinen Erwerbsgesellschaft:

Der Käufer, z. B. ein Finanzinvestor, gründet eine Akquisitionsgesellschaft, die als Ziel nur den Erwerb der Zielgesellschaft hat. Diese reine Erwerbgesellschaft nennt man auch kurz NewCo von ‚New Company’.

Diese Form der Unternehmensübernahme wurde in den achtziger Jahren in den USA entwickelt und wird häufig bei einem MBO/MBI angewendet. Die NewCo wird i. d. R. von dem Erwerber in Form einer GmbH gegründet. Bei einer Gründung im Ausland wird eine vergleichbare Gesellschaftsform gewählt. Sollanek vertritt die Meinung, dass heute mehr und mehr Zwischengesellschaften aus steuerlichen Gründen, als Personengesellschaften eingeschaltet werden, da „durch mehrere Änderungen der Steuergesetze der mit dieser Gestaltung gewünschte Steuerspareffekt bei Einschaltung einer Kapitalgesellschaft nicht mehr erreicht werden kann.“ In dieser Arbeit soll aber von dem in der Praxis gängigen Modell der NewCo als GmbH ausgegangen werden.

Um die Zielgesellschaft zu akquirieren, wird die NewCo mit liquiden Mittel ausgestattet. Das Eigenkapital stammt von dem Erwerber und das Fremdkapital wird von der NewCo selbst erworben. Die Zielgesellschaft wird somit indirekt von dem Erwerber übernommen.

Nach dem Kauf der Zielgesellschaft kommt es meist zur Verschmelzung von Erwerbsgesellschaft und Zielgesellschaft. Die in der Praxis angewandten Akquisitionsmodelle werden in Kapitel 3.2 genauer betrachtet.

Es kann jedoch sein, dass es bei einer Akquisition vorteilhafter ist, die beiden Gesellschaften nicht zu verschmelzen. Soll nämlich die Zielgesellschaft als rechtlich eigenständige Einheit bestehen bleiben, ist die Gründung einer Zwischengesellschaft dann erforderlich, wenn die Aktiva und Passiva der Zielgesellschaft mit einem Asset Deal erworben werden soll. Nur durch die Verfügbarkeit des leeren Unternehmensmantels der NewCo ist es möglich, die Zielgesellschaft als eigenständige Einheit fortbestehen zu lassen, da die Aktiva und Passiva von der NewCo übernommen werden. Somit führt die Erwerbsgesellschaft das operative Geschäft anstelle der Zielgesellschaft weiter. Die Zielgesellschaft, die nur noch aus einem leeren Unternehmensmantel besteht, kann deswegen gelöscht werden.

Im Allgemeinen spielen folgende Gründe des Erwerbers eine Rolle, um eine NewCo zu gründen:

- Haftungsbegrenzung.

- Steuervorteile.

- Senkung der Finanzierungskosten.

Da die NewCo als GmbH gegründet wird, haftet der Erwerber nur mit seinem eingesetzten Eigenkapital, eine persönliche Haftung ist bei dieser Gesellschaftsform ausgeschlossen. Steuerliche Vorteile spielen immer eine Rolle bei einer Akquisition. Mit dem Inkrafttreten des Steuerreformgesetzes 2005, per 01.01.2005, können Zinsen, die im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Beteiligung stehen, steuerlich verrechnet werden. Dies bedeutet, dass die Zielgesellschaft, die durch Verschmelzung die Darlehensschulden der NewCo übernommen hat, ihren Zinsaufwand mit den laufenden Erträgen verrechnen kann und somit die Unternehmenssteuern reduziert. Eine andere Möglichkeit, um die Steuerlast zu reduzieren, ist die Aktivierung und Aufstockung der Buchwerte in der Zwischengesellschaft, z.B. eines Grundstückes. Dadurch können hohe Abschreibungen realisiert werden, die steuermindernd wirken. Durch eine Gründung der NewCo im Ausland bestehen weitere Steuervorteile, wie z. B. die Ausnutzung einer geringeren ausländischen Steuer. Die Gründung der Erwerbsgesellschaft im Ausland wird in Kapital 3.1.2.2 genauer betrachtet.

Dieses Finanzierungsmodell der Zwischengesellschaft ist besonders vorteilhaft für das Standing des Käufers, denn der Verschuldungsgrad des Käufers wird nicht negativ beeinflusst, da die Akquisitionsdarlehen von der NewCo bzw. der Zielgesellschaft aufgenommen werden. Aus diesem Grund behält der Erwerber seine erstklassige Kreditwürdigkeit, diese bedeutet folglich auch eine Senkung der Finanzierungskosten für ihn.

Im Folgenden soll die Unternehmensakquisition im In- und Ausland durch die Gründung einer Erwerbsgesellschaft genauer betrachtet werden.

Unternehmensakquisitionen im Ausland mit einer NewCo:

Eine NewCo wird im Ausland i. d. R. gegründet, um eine dort ansässige Zielgesellschaft zu übernehmen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass eine Zwischengesellschaft im Ausland genutzt wird, um eine Übernahme zwischen deutschen Gesellschaften durchzuführen. Das Hauptmotiv ist, wie bereits erwähnt, die Ausnutzung der geringeren ausländischen Steuersätze. Bei dieser Möglichkeit, wird die NewCo im europäischen Raum in Ländern wie Luxemburg, Schweiz (begünstigt durch das Holdingprivileg) oder das zurzeit durch den Steuerskandal in Verruf geratene Liechtenstein gegründet. Durch diese Form der Akquisition deutscher Unternehmen, sind auch kleinere Übernahmen durchaus lohnend. Daher wird diese Form mehr und mehr genutzt, aufgrund der steuerlichen Ersparnisse.

In diesem Kapitel soll jedoch näher auf die erste Variante eingegangen werden. Wie zu Beginn beschrieben, übernimmt eine im Ausland gegründete Zwischengesellschaft eine ausländische Zielgesellschaft. Hier geht es dem Erwerber nicht grundsätzlich um die Steuervorteile die durch die Übernahme entstehen, vielmehr ist die Verrechung von Verlustvorträgen und Zinsaufwendungen für den deutschen Erwerber interessant.

Der deutsche Erwerber nimmt zur Akquisition einer Personengesellschaft im Ausland ein Darlehen auf und leitet es als Eigenkapital an die NewCo im Ausland weiter. Dadurch sind die Zinsaufwendungen des aufgenommenen Darlehens in Deutschland voll abzugsfähig. Dies ist jedoch nur möglich, da es sich bei dem Erwerb über die NewCo um einen indirekten Kauf handelt. Bei einer direkten Übernahme wäre dies nicht möglich, aufgrund der Befreiung von Betriebsstätteneinkünften im Rahmen des Doppel-besteuerungsabkommens (DBA).

Eine andere Form der Unternehmensakquisition im Ausland ist, dass die im Ausland gegründete Zwischengesellschaft zum Erwerb einer ausländischen Kapitalgesellschaft ein Darlehen im Land der Zielgesellschaft aufnimmt. Dies hat die Vorteile, dass einmal die Aktiva der Zielgesellschaft als Sicherheit für die kreditgebenden Banken dienen und die Darlehensaufwendungen direkt mit den Erträgen der ausländischen Zielgesellschaft verrechnet werden können. Eine solche Verrechnung könnte ‚etwa mittels einer Ergebnisverrechnung nach Art einer Organschaft oder einer Verschmelzung der NewCo mit der Zielgesellschaft erreicht werden.’ Das Umwandlungsgesetz erlaubt eine Verschmelzung von Gesellschaften nur zwischen Rechtsträgern mit Sitz im Inland, daher wäre es ohne die im Ausland gegründete Zwischengesellschaft ausgeschlossen, dass es zu einer unmittelbaren Verschmelzung des deutschen Käufers und der ausländischen Zielgesellschaft käme."

Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Chancen und Risiken einer Unternehmensakquisition durch eine Zwischengesellschaft als Finanzierungsmodell1
Inhaltsverzeichnis3
Abkürzungsverzeichnis5
Abbildungsverzeichnis6
1. Einleitung7
2. Strategieentwicklung zur Akquisition von Unternehmen9
2.1 Motive für die Unternehmensübernahme9
2.2 Techniken der Übernahme10
2.2.1 Friendly Takeover10
2.2.2 Hostile Takeover11
2.3 Der Unternehmenskauf13
2.3.1 Arten des Unternehmenskaufs13
2.3.2 Akquisitionswährung: Share Offer – Cash Offer15
2.4 Investoren-Gruppierung16
2.4.1 Finanzinvestoren und Strategische Investoren16
2.4.2 Management Buy Out und Management Buy In18
2.4.3 Asset-Backed Securities20
3. Unternehmensakquisition mit Hilfe der Zwischengesellschaft23
3.1 Finanzierungsmodelle23
3.1.1 Klassische Finanzierungsmodelle23
3.1.2 Finanzierungsmodell einer Akquisition mit Hilfe der NewCo24
3.2 Akquisitionsmodelle in der Praxis30
3.2.1 Merger Buy-out30
3.2.2 Downstream Merger32
3.2.3 Organschaftsmodell33
3.3 Kapitalquellen der Zwischengesellschaft34
3.3.1 Grundkonzeption der Kapitalbeschaffung einer NewCo34
3.3.2 Akquirierung von Eigenkapital35
3.3.3 Mezzanine-Kapital36
3.3.4 Verkäuferdarlehen38
3.3.5 Akquisitionsdarlehen40
4. Die Besonderheiten einer Unternehmensübernahme mit einer zwischengeschalteten Gesellschaft43
4.1 Erwerberchancen43
4.2 Chancen für die aufgekaufte Zielgesellschaft46
4.3 Erwerberrisiken48
4.4 Risiken für die aufgekaufte Zielgesellschaft50
5. Fazit und Ausblick53
Anhang55
Literaturverzeichnis63

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