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Der Chatraum als Ort der Begegnung - Möglichkeiten und Grenzen virtueller Kommunikation

Möglichkeiten und Grenzen virtueller Kommunikation

AutorKristin Auer
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2003
Seitenanzahl36 Seiten
ISBN9783638217675
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis3,99 EUR
Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1, Universität Bielefeld (Fakultät für Pädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Was macht menschliche Kommunikation aus? Worin liegt der Unterschied zwischen einer Kommunikation, die in einer face-to-face- Interaktion stattfindet (beispielsweise zwischen zwei Freunden, die an einem Tisch sitzen und sich unterhalten) und der Kommunikation im Internet-Chat1? Was sind die Gemeinsamkeiten? Und warum greifen immer mehr junge Menschen auf die letztgenannte Kommunikationsform zurück? Liegt in der zunehmenden Nutzung von Computern als Medium sozialer Interaktion eine Gefahr oder ist es im Gegenteil eine Bereicherung für das zwischenmenschliche Zusammenleben? Mit möglichen Antworten auf diese Fragen wird sich diese Arbeit beschäftigen. Um einen sinnvollen Vergleich beider Kommunikationsformen, face-to-face-Kommunikation versus Chatten, herauszuarbeiten, ist es zunächst notwendig, grundlegende Definitionen festzuhalten und die zentrale Bedeutung des Begriffes 'Kommunikation' zu klären. Natürlich ist dies in einer umfassenden und allen Theorien gerechtwerdenden Art im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich, gleichwohl werde ich im ersten Teil der Arbeit auf grundlegende Theorien von Kommunikation eingehen (Kapitel 1 und 2), um dann am Ende in einem Vergleich von face-to-face-Interaktion und computervermittelter Kommunikation (cvK) zu Aussagen und Konsequenzen bezüglich meiner Ausgangsfragen zu kommen. Bei dem kommunikationstheoretischen Teil im Kapitel 2 berufe ich mich im wesentlichen auf die Arbeit von Watzlawick/ Beavin und Jackson: Menschliche Kommunikation2. Die ihr zugrundeliegende Systemtheorie, nach der Kommunikation nicht als Einzelmerkmal erklärt und behandelt werden kann, bildet den Ausgangspunkt für die von Watzlawick aufgestellten Axiomen, auf die ich näher eingehen werde. Zusätzlich stelle ich das Kommunikationsmodell nach Friedemann Schulz von Thun dar, der auf Paul Watzlawicks Theorien aufbauend sein Konzept der vier Seiten einer Nachricht begründet (siehe Schulz von Thun, 2001, S. 13 -14). [...] 1 engl.: 'to chat'- plaudern 2 Im Original unter dem Titel: 'Pragmatics of Human Communiacation. A Study of Interactional Patterns, Pathologies and Paradoxes' 1967 erschienen.

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