Sie sind hier
E-Book

Einfluss des Emissionshandels auf die Strompreise

AutorRon Warncke
Verlagdiplom.de
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl61 Seiten
ISBN9783836642224
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis28,00 EUR
Inhaltsangabe:Problemstellung: In Folge der Verpflichtungen europäischer Staaten, den CO2 -Ausstoß nachhaltig zu reduzieren, trat zum Jahr 2005 die Emissionhandelsrichtlinie 2003/87/EG in Kraft [Kommission der europäischen Gemeinschaft 2003]. Dieses multilaterale Abkommen verpflichtet die Mitgliedsstaaten zur Internalisierung ihrer CO2 -Emissionen durch die Einführung eines Emissionshandelssystems. Mit der Implementierung des ‘European Union emission trading system’ (EU ETS) wurde der größte bestehende Markt für Verschmutzungsrechte geschaffen. Anlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von mehr als 20 MW betrifft das neue Handelssystem. Die EU entschied sich zu diesem Schritt im Zuge der Reduzierung der Treibhausgasemissionen durch das internationale Kyoto- Protokoll, das die flexible Maßnahme eines Zertifikatesystems im Portfolio der Klimaschutzinstrumente empfiehlt. Zu diesem Zeitpunkt gab es kaum Erfahrungen mit dem von Ökonomen präferierten Instrument eines Zertifikatehandels im europäischen Raum. Aus diesem Grund entschied sich die europäische Union für die Einführung einer dreijährigen Testphase, von 2005 bis 2007, in der einzig Luftverschmutzungsrechte für das Treibhausgas Kohlendioxid gehandelt werden. Wichtige Erkenntnisse und Schwächen der ersten Phase sollen in den folgenden, dann fünfjährigen Perioden, beachtet werden. Für die Umsetzung der Richtlinie auf nationaler Ebene ließ die EU den Mitgliedsstaaten ein hohes Maß an Autonomie, im Rahmen einiger verbindlicher Vorschriften, an die sich die Mitgliedstaaten orientieren müssen. Die Ratifizierung auf nationaler Ebene erfolgte in Deutschland am 11.Juni 2004 durch den Bundestag nach dem Treibhausgasemissionshandelsgesetz (TEHG). Die Ausgestaltung erfolgte mit dem Zuteilungsgesetztes 2007 (ZuG 2007 vom 26.06.2004) anhand des nationalen Allokationsplans [NAP 2004]. Um die Kosten des Emissionshandels insbesondere für die Konsumenten zu begrenzen, verpflichtete die europäische Union seine Mitgliedsstaaten die Austeilung der Zertifikate hauptsächlich kostenlos zu gestalten, ein Anteil von 5 % durfte von den Staaten auktioniert werden, Deutschland machte von dieser Wahlmöglichkeit jedoch keinen Gebrauch und verteilte das nationale Kontingent, bis auf eine Reserve von 0,6 % für Neuanlagen, kostenlos an die emissionshandelspflichtigen Unternehmen. Kontrovers diskutiert wurde die Möglichkeit der CO2 erzeugenden Unternehmen die Zertifikatepreise an die Konsumenten weiterzugeben. Gerade dieser Effekt [...]

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Blick ins Buch

Weitere E-Books zum Thema: Volkswirtschaftslehre - Marktwirtschaft

Kapitalmarktorientierter Kreditrisikotransfer

E-Book Kapitalmarktorientierter Kreditrisikotransfer
Eine Analyse am Beispiel deutscher Genossenschaftsbanken Format: PDF

Marco Kern erarbeitet einen umfassenden Lösungsansatz zur Ausweitung der Nutzungsmöglichkeiten des Kreditrisikotransfers. Dieser orientiert sich am Bedarf kleiner und mittlerer Banken und unterstützt…

Wettbewerb im Bankensektor

E-Book Wettbewerb im Bankensektor
Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Wettbewerbsverhaltens der Sparkassen Format: PDF

Mike Stiele setzt sich mit der Wettbewerbsmessung auf Bankenmärkten auseinander und untersucht anhand eines theoretisch-empirischen Testverfahrens das Wettbewerbsverhalten der Sparkassen.Dr. Mike…

Fusionen deutscher Kreditinstitute

E-Book Fusionen deutscher Kreditinstitute
Erfolg und Erfolgsfaktoren am Beispiel von Sparkassen und Kreditgenossenschaften Format: PDF

Trotz einer hohen Konsolidierungsdynamik sind Untersuchungen von Fusionen im deutschen Bankgewerbe selten. Anhand eines kontingenztheoretischen Bezugsrahmens analysiert Christoph Auerbach sowohl den…

Fehler und Fehlerfolgekosten in Banken

E-Book Fehler und Fehlerfolgekosten in Banken
Messung und Steuerung der internen Dienstleistungsqualität Format: PDF

Auf der Grundlage einer explorativen Studie entwickelt Christina Hepp ein Modell, das die Fehler- und Fehlerfolgekosten bei standardisierten Bankdienstleistungen systematisch erhebt und mittels…

Weitere Zeitschriften

FESTIVAL Christmas

FESTIVAL Christmas

Fachzeitschriften für Weihnachtsartikel, Geschenke, Floristik, Papeterie und vieles mehr! FESTIVAL Christmas: Die erste und einzige internationale Weihnachts-Fachzeitschrift seit 1994 auf dem ...

ARCH+.

ARCH+.

ARCH+ ist eine unabhängige, konzeptuelle Zeitschrift für Architektur und Urbanismus. Der Name ist zugleich Programm: mehr als Architektur. Jedes vierteljährlich erscheinende Heft beleuchtet ...

Atalanta

Atalanta

Atalanta ist die Zeitschrift der Deutschen Forschungszentrale für Schmetterlingswanderung. Im Atalanta-Magazin werden Themen behandelt wie Wanderfalterforschung, Systematik, Taxonomie und Ökologie. ...

Card Forum International

Card Forum International

Card Forum International, Magazine for Card Technologies and Applications, is a leading source for information in the field of card-based payment systems, related technologies, and required reading ...

Das Grundeigentum

Das Grundeigentum

Das Grundeigentum - Zeitschrift für die gesamte Grundstücks-, Haus- und Wohnungswirtschaft. Für jeden, der sich gründlich und aktuell informieren will. Zu allen Fragen rund um die Immobilie. Mit ...

DSD Der Sicherheitsdienst

DSD Der Sicherheitsdienst

Der "DSD – Der Sicherheitsdienst" ist das Magazin der Sicherheitswirtschaft. Es erscheint viermal jährlich und mit einer Auflage von 11.000 Exemplaren. Der DSD informiert über aktuelle Themen ...

ea evangelische aspekte

ea evangelische aspekte

evangelische Beiträge zum Leben in Kirche und Gesellschaft Die Evangelische Akademikerschaft in Deutschland ist Herausgeberin der Zeitschrift evangelische aspekte Sie erscheint viermal im Jahr. In ...

elektrobörse handel

elektrobörse handel

elektrobörse handel gibt einen facettenreichen Überblick über den Elektrogerätemarkt: Produktneuheiten und -trends, Branchennachrichten, Interviews, Messeberichte uvm.. In den monatlichen ...

Euro am Sonntag

Euro am Sonntag

Deutschlands aktuelleste Finanz-Wochenzeitung Jede Woche neu bietet €uro am Sonntag Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Themen Geldanlage und Vermögensaufbau. Auch komplexe Sachverhalte ...