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Gabler | MLP Berufs- und Karriere-Planer Technik 2009 | 2010

Für Studenten und Hochschulabsolventen

AutorAlfred Brink et al.
VerlagGabler Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl392 Seiten
ISBN9783834982476
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis14,99 EUR
Souverän von der Uni in den Job - die besten Starthilfen rund um den Berufseinstieg! Effiziente Insider-Tipps und erstklassiges Bewerbungs-Know-how sichern Hochschulabsolventen den entscheidenden Vorsprung beim Karrierestart.

Sonderthemen: Automobilindustrie | Erneuerbare Energien | Maschinen- und Anlagenbau

Die Autoren sind erfahrene Fachjournalisten und ausgewiesene Experten für Berufs- und Karrierefragen mit den Schwerpunkten Ingenieurwesen und Technik.

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Leseprobe
4 DIE EINSTIEGSPHASE (S. 303-304)

4.1 Die erfolgreiche Probezeit


Das lange Lernen hat sich gelohnt, der erste Job ist da. Die meisten Berufsanfänger sind aufs Höchste motiviert für die erste konkrete Aufgabe und ganz begierig darauf, das erlernte Wissen in der Praxis umzusetzen. Dabei lassen sie manchmal außer Acht, dass sich das Arbeiten im Unternehmen nicht nur auf die Bewältigung konkreter Aufgaben beschränkt.

Ein Unternehmen ist ein komplexes soziales Gefüge mit individuellen Werten (Unternehmenskultur) und Besonderheiten, die wahrzunehmen und zu beachten sind, wenn man längerfristig erfolgreich sein will. Hier erfahren Sie, worauf Sie in der Probezeit unbedingt achten müssen, um aus Sicht des Unternehmens zu bestehen und andererseits auch zu entscheiden, ob die Aufgabe oder/und das Unternehmen zu Ihnen passen.

Denn die Probezeit ist immer von beiden Seiten zu betrachten – als Entscheidungsphase nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für den neuen Mitarbeiter. Wenn Ihnen bereits im Verlauf der Probezeit ernsthafte Bedenken erwachsen, werden Sie auf Dauer wahrscheinlich nicht erfolgreich in diesem Unternehmen arbeiten können.

4.1.1 Der erste Tag

ACHTUNG

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck! Der erste Eindruck zählt – diese einfache Tatsache sollten Sie sich immer vor Augen halten. Sie werden gerade am ersten Tag sehr genau beobachtet. Die Kollegen sind neugierig auf den neuen Mitarbeiter und achten einfach auf alles. Das beginnt mit der Kleidung, der Begrüßung, den ersten Gesprächen etc. Wenn Sie die Weichen jetzt nicht richtig stellen, lässt sich das später zwar noch korrigieren, aber meist nur langsam und mit viel Geduld.

Das richtige Out?t „Was ziehe ich an?“ – diese Frage ist gerade für den ersten Tag oft nur schwer zu beantworten, denn man kennt die Gep?ogenheiten des Unternehmens und besonders der eigenen Abteilung noch nicht. Und natürlich ist die passende Kleidung auch abhängig von der Branche und Ihrer Position. Wenn Sie bezüglich des angemessenen äußeren Erscheinungsbildes eher unsicher sind, stellen Sie die Frage nach den entsprechenden Gep?ogenheiten am besten schon während des Vorstellungsprozesses. Aber bitte nicht gleich beim ersten Gespräch, sondern erst, wenn die Entscheidung für Sie bereits gefallen ist. Prägen Sie sich auch ein, wie Ihre Gesprächspartner während des Vorstellungsgesprächs gekleidet waren. Wenn Sie sehr unsicher sind, seien Sie lieber eine Stufe zu gut angezogen.

Damit Sie am ersten Tag weder under- noch overdressed erscheinen, hier ein paar grundsätzliche Tipps: Verkleiden Sie sich nicht. Wählen Sie ein gut sitzendes Ensemble, in dem Sie sich auch angesichts of?zieller, repräsentativer Situationen wohl fühlen. Achten Sie darauf, dass Kleidung und Schuhe gep?egt sind. Bitte nur dezentes, kein starkes, dominantes Parfum oder Rasierwasser verwenden. Für Männer: Im Zweifelsfall zumindest eine dunkle Kombination oder einen Anzug in gedeckten Farben wählen. Dazu ausschließlich dunkle Socken kombinieren, niemals weiße.

Frauen sollten auf ein dezentes Make-up und unaufdringliche Accessoires achten. Auf keinen Fall mit dekorativer Kosmetik experimentieren, die Sie noch nie zuvor verwendet haben. Sie sollten zwar authentisch, aber auch seriös und tüchtig wirken. Ihre Kleidung soll Ihre Offenheit und Kompetenz unterstreichen, nicht davon ablenken (und schon gar nicht die Aufmerksamkeit auf anatomische Vorzüge ziehen). Allzu Modisches oder Verspieltes sowie provokative Extreme (beispielsweise reines Gothic-Schwarz) sind also fehl am Platz.
Inhaltsverzeichnis
EDITORIAL6
VORWORT7
Einführung8
INHALT9
1 DIE LETZTE STUDIENPHASE14
1.1 Durchstarten zum Examen14
1.2 Finanzierung des Studiums15
1.2.1 Finanzbedarf in der letzten Studienphase15
1.2.2 BAföG – Hilfe zum Studienabschluss16
1.2.3 Studiengebühren und Studienbeitragsdarlehen17
1.2.4 Stipendien19
1.2.5 Studienpreise21
1.2.6 Bildungskredite, Studienkredite und Bildungsfonds21
1.2.7 Jobben und Praktika27
1.3 Selbstorganisation in der Examensphase29
1.3.1 Angstfrei in die Prüfung29
1.3.2 Richtiges Zeitmanagement31
1.3.3 Gestaltung der Lernumgebung und des Lerntags32
1.3.4 Lernkrisen meistern34
1.3.5 Balance zwischen Lernen und Leben36
1.3.6 Lerngruppen organisieren37
1.3.7 Lernen und Nebenjob38
1.3.8 Gratwanderung zwischen Lernund Bewerbungsphase39
1.3.9 Exkurs: Bachelor und Master40
1.4 Die besten Lernund Schreibtipps für die Abschluss-und Prüfungsphase43
1.4.1 Vorarbeiten44
1.4.2 Am Anfang steht die Literatur46
1.4.3 Schlüsselthema Gliederung48
1.4.4 Das formgerechte Manuskript50
1.4.5 Unerlässlich: Richtig zitieren51
1.4.6 Zur Beurteilung von Abschlussarbeiten52
1.5 Zusatzund Weiterqualifikation53
1.5.1 Auslandserfahrungen53
1.5.2 Praktische Erfahrungen59
1.5.3 Aufbau-, Zweitstudium oder Promotion63
1.6 Persönliche Qualifikationen69
1.6.1 Hard Skills70
1.6.2 Soft Skills71
1.7 Netzwerke öffnen Türen75
1.8 Weiterführende Literatur77
2 DER BLICK AUF DEN ARBEITSMARKT79
2.1 Der Arbeitsmarkt für Ingenieure79
2.1.1 Ingenieure werden gesucht79
2.1.2 Einsatzbereiche und Jobchancen81
2.1.3 Gefragte Abschlüsse84
2.1.4 Karrierestart per Zeitarbeit88
2.1.5 Karrierechancen im Ausland90
2.2 Top-Arbeitgeber – Wer sind die besten?91
2.2.1 Absolventenbarometer: So wählen die Kandidaten91
2.2.2 Great Place to Work: So urteilen die Mitarbeiter93
2.3 Branchen96
2.3.1 Chemische Industrie96
2.3.2 Elektroindustrie100
2.3.3 Informationsund Kommunikationswirtschaft102
SPECIAL MASCHINEN- UND ANLAGENBAU105
1. Die Branchenstruktur105
2. Forschung und Entwicklung106
3. Ingenieure im Maschinenbau und ihr Arbeitsmarkt107
4. Aktuelle Entwicklungstrends110
5. Arbeitgeber und Einstiegsmöglichkeiten111
6. Wieder steigende Absolventenzahlen erwartet115
2.3.4 Baubranche116
2.3.5 Energiewirtschaft118
ZUKUNFTSMARKT ERNEUERBARE ENERGIEN122
1. Der Markt der Erneuerbaren Energien in Zahlen122
2. Ausblick: Die Erneuerbaren Energien und ihre Bedeutung für die Stromerzeugung 2020124
3. Schwerpunkt Windenergie126
4. Schwerpunkt Solarund Photovoltaik129
5. Schwerpunkt Geothermie131
2.3.6 Nahrungsund Genussmittelwirtschaft133
2.3.7 Textilbranche135
2.3.8 Luftund Raumfahrt136
2.3.9 Stahlindustrie138
2.3.10 Unternehmensberatung und Ingenieur-Dienstleistungen140
SPECIAL AUTOMOBILINDUSTRIE142
1. Zur Lage der Branche142
1.1 Rückblick auf 2008144
1.2 Eine Verjüngung des Pkw-Bestandes spart immens CO2145
2. Die Entwicklungstrends145
2.1 Perspektiven für den Standort Deutschland145
2.2 Interview mit Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA)147
2.3 Fahrzeugsicherheit150
2.4 Umweltreundlicher Antrieb153
2.5 Demografische Aspekte154
3. Arbeitsmarkt und Einstiegsprogramme155
4. Gefragt: Qualifikation, Eigeninitiative und Visionen159
5. Einstiegsgehälter161
3 DIE BEWERBUNG162
3.1 Bewerbungsphilosophie162
3.1.1 Grundlagen des Selbstmarketing163
3.1.2 Potenzialanalyse165
3.1.3 Erwartungsprofil171
3.1.4 Anforderungen des Marktes174
3.2 Formen der Bewerbung181
3.2.1 Schriftliche Bewerbung186
3.2.2 Internet-Bewerbung202
3.3 Vorstellungsgespräche211
3.3.1 Vorbereitung211
3.3.2 Ablauf216
3.4 Job-Messen231
3.4.1 Recruiting-Messen231
3.4.2 Veranstaltungen an Hochschulen236
3.4.3 Fachmessen238
3.4.4 So bereiten Sie sich vor239
3.4.5 Kontakt mit Personalberatern und Headhuntern241
3.5 Auswahlverfahren/Assessment Center242
3.5.1 Was ist ein Assessment Center?242
3.5.2 Typischer Ablauf eines Assessment Centers243
3.5.3 Assessment Center: Big Brother is Watching You!245
3.5.4 Die optimale Vorbereitung247
3.6 MLP Assessmentcenter Pool251
3.7 Bewerben im Ausland272
3.7.1 Stellensuche272
3.7.2 Was haben Sie zu bieten?275
3.7.3 Das Bewerbungsanschreiben275
3.7.4 Lebenslauf276
3.7.5 Referenzen und persönliche Kontakte282
3.7.6 Ihre Unterlagen283
3.7.7 Nachhaken285
3.7.8 Dankschreiben285
3.7.9 Länderspezifische Tipps285
3.8 MLP Career Services286
3.9 Nachhaken288
3.9.1 Nach der Bewerbung288
3.9.2 Nach dem Vorstellungsgespräch289
3.9.3 Nachhaken per Telefon289
3.9.4 Nachhaken per Brief290
3.10 Nach der Zuoder Absage292
3.10.1 Wie Sie mit einer Absage umgehen292
3.10.2 Wie Sie eine Stelle absagen292
3.10.3 Einladung zu einem zweiten Gespräch/Zusage293
3.11 Die Gehaltsverhandlung293
3.11.1 Gehaltsverhandlungen vorbereiten294
3.11.2 Gesprächsführung296
3.11.3 Arbeitsvertrag298
3.12 Die wichtigsten Dos & Don’ts für Ihre Bewerbungsstrategie – Tipps der Bewerbungsprofis Hesse/Schrader304
3.13 Weiterführende Literatur307
4 DIE EINSTIEGSPHASE308
4.1 Die erfolgreiche Probezeit308
4.1.1 Der erste Tag308
4.1.2 Der erste Monat312
4.1.3 Die ersten 100 Tage314
4.1.4 Das Ende der Probezeit318
4.1.5 Kleiner Exkurs zum Arbeitsrecht320
4.1.6 Probezeit und Zielvereinbarung bei Scout24 Holding GmbH Interview mit Andrea Hollenburger, Director Human Resources322
4.1.7 Probezeit und Mitarbeiterintegration bei Capgemini sd&m Interview mit Christoph Reuther, Personalleiter324
4.2 Karrieretools327
4.2.1 Zeitund Selbstmanagement328
4.2.2 Arbeitsmethoden und Ideenfindung333
4.2.3 Projektmanagement336
4.2.4 Präsentation337
4.2.5 Kommunikation und Konfliktfähigkeit340
4.2.6 Networking343
4.3 Kleiner Business-Knigge344
4.3.1 Die Begrüßung345
4.3.2 Die richtige Anrede346
4.3.3 Small Talk und Networking347
4.3.4 Ihr persönliches Erscheinungsbild348
4.3.5 Sicheres Auftreten bei Tisch350
4.3.6 Zu guter Letzt: Das Telefonat als Visitenkarte352
4.4 Weiterführende Literatur354
Verzeichnis der Inserenten355
UNTERNEHMENSPROFILEVON A – Z356
DIE AUTOREN375
STICHWORTVERZEICHNIS378

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