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Perspektiven des Romans: Raum, Zeit, Gesellschaft

Ein romanistischer Beitrag zur Gattungstheorie

AutorWolfgang Matzat
VerlagJ.B. Metzler
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl291 Seiten
ISBN9783476053756
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis59,95 EUR
Ein neuer Beitrag zur Theorie des Romans. Das Buch hat die Zielsetzung, grundlegende Aspekte der Romanstruktur mit zentralen thematischen Orientierungen der Gattung zusammenzuführen. Der Leitgedanke besteht darin, dass die der Gattung inhärente Perspektivenstruktur sich in besonderer Weise dazu eignet, die Spannungsrelation von Individuum und Gesellschaft zu entfalten. Dabei wird die in der Erzählerrolle angelegte soziale Perspektive herausgestellt.. Diese Annahmen werden in Kapiteln zur Perspektivenstruktur, zur Anlage der Erzählsituation sowie zur Raum- und Zeitgestaltung entfaltet. Zur Veranschaulichung wird ein reichhaltiges Beispielmaterial überwiegend aus der französisch- und spanischsprachigen Literatur herangezogen, das von der Frühen Neuzeit bis zur Moderne reicht.

Wolfgang Matzat, Professor für Romanische Philologie, Universität Tübingen

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
Title3
Copyright4
Inhalt5
Einleitung7
I. Perspektivenstruktur und Wirklichkeitsentwurf des Romans16
Transzendentale Obdachlosigkeit16
Exklusionsindividualität19
Lebensgeschichte23
Innenweltdarstellung26
Gesellschaftliche Welt31
Dialogizität, Familiarisierung, Karnevalisierung34
Binnengesellschaften43
Die soziale Dimension der Erzählerrolle51
Vorgestellte Gemeinschaft56
Erzähler- und Figurenperspektive62
II. Erzählsituationen: Gestaltung des gesellschaftlichen Blicks65
1. Heterodiegetisches Erzählen66
Fiktionsmodus und Verfremdungsmodus66
Heterodiegetisches Erzählen und gesellschaftliche Perspektive73
Ironie82
2. Homodiegetisches Erzählen96
Perspektivenstruktur der Ich-Erzählsituation96
Die pikareske Ich-Erzählung99
Ich-Erzählsituation und Liebesgeschichte108
Ich-Erzählsituation und Identitätskonstitution115
III. Raumgestaltung123
Räume der Identität123
Kontakträume und Hybridisierung126
Individuum und gesellschaftlicher Raum132
Ortlosigkeit des Individuums139
Landschaftsräume145
Historisierung des sozialen Raums151
Privater und öffentlicher Raum157
Soziale und individuelle Perspektive im städtischen Raum169
Stadtspaziergang175
Fensterblick178
Nicht-Orte183
IV. Zeitgestaltung188
1. Zeit der Handlung/Geschichte189
2. Zeitkontexte191
Uhr- und Kalenderzeit192
Naturzeit194
Alltagszeit197
Lebenszeit199
Historische Zeit203
3. Zeitperspektiven213
Zeitkonstitution aus Figurenperspektive214
Zeitkonstitution aus Erzählerperspektive225
Individuelle und soziale Zeit231
4. Textuelle Zeitgliederung239
Tempowechsel240
Analepse und Prolepse243
Die Struktur des Erinnerungsromans249
Iteratives Erzählen253
5. Konstitutionsebenen der narrativen Zeitmodellierung (Flaubert: Un coeur simple)259
Schlussbemerkungen: Der Roman als Medium des sozialen Imaginären271
Bibliographie278
Personen- und Werkregister287

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