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Praxishandbuch Außenwirtschaft

Erfolgsfaktoren im Auslandsgeschäft

AutorAlexander Lau, Annette Schulten, Stefanie Kisgen, Tassilo Zywietz, Werner Faix
VerlagGabler Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl755 Seiten
ISBN9783834992642
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis46,99 EUR
Dieses Praxishandbuch basiert auf einer empirischen Studie des DIHK und der Steinbeis-Hochschule Berlin, bei der 54.000 außenwirtschaftsaktive Unternehmen in Deutschland und somit fast alle Außenwirtschaftsaktiven befragt wurden. Ein fundierter Leitfaden mit vielen konkreten Informationen zu den einzelnen Zielmärkten und Branchen und einer umfassenden Checkliste.


Dr. Werner G. Faix ist Professor für Unternehmensführung an der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) und Direktor der Transfer-Institute 'Business Administration and International Entrepreneurship' und 'International Studies'. Stefanie Kisgen arbeitet an der SHB. Alexander Lau leitet das Grundsatzreferat Außenwirtschaftsförderung beim DIHK in Berlin. Annette Schulten ist Direktorin des Transfer-Institutes International Studies an der SHB. Tassilo Zywietz ist Geschäftsführer der Abteilung Außenwirtschaft der IHK Region Stuttgart.

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Leseprobe
Vorbereitung des Auslandsengagements (S. 96-97)

1. Geschäftsstrategien

Nachdem vorangehend aufgezeigt wurde, aus welchen Gründen Unternehmen in welcher Form nach einer Internationalisierung ihrer Geschäftstätigkeit streben und welche Zielmarkte fiir dieses Bestreben in Frage kommen, sind die mit der Internationalisierung verbundenen konkreten Unternehmensziele zu definieren. Und auch wenn die Internationalisierung oftmals als unbewusster Prozess bzw. eher zufällig erfolgt72, ist die Formulierung von (langfristigen) Zielen eine der Grundfunktionen des Managements und für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg von immenser Bedeutung. Vor dem Hintergrund eines konkreten (langfristig) formulierten Unternehmensziels kann sodann die Strategien der Internationalisierung bestimmt werden. Dazu sind die Hauptfragen zu beantworten, wo sich die Unternehmung zum gegenwärtigen Zeitpunkt befindet, wie die Rahmenbedingungen sind, wohin sich die Unternehmung entwickeln will und wie sie dies zu realisieren vermag (Abb. 5).

Um diese Fragen zu beantworten, gilt es, im Rahmen einer Situationsanalyse die gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen im internen und extremen Umfeld eines Unternehmens zu beleuchten, um dann unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen einen konkreten Vorgehensplan abzuleiten, wie die definierten Ziele erreicht werden können. Einen Königsweg hierfür gibt es nicht. Die Frage der richtigen Strategie für den Aufbau bzw. die Ausweitung des Auslandsgeschäfts ist nur im konkreten Einzelfall zu beantworten, meist unter Zuhilfenahme externer Beratung.

Wichtig ist in jedem Fall, diese primären strategischen Entscheidungen frühzeitig zu treffen, bevor es an die individuelle Vorbereitung des Auslandsengagements geht. Zu den strategischen Basisüberlegungen gehört eine Zusammenstellung der eigenen Starken und Schwachen. Dazu sind die folgenden Überlegungen mit einzubeziehen:

- ,die Voraussetzungen, die das Unternehmen selber für das Auslandsgeschäft mitbringt (Große, Struktur, Mitarbeiter, Branche, Umsatz, Gewinn usw.),
- ,die Erfahrungen mit dem Inlandsgeschäft,
- ,der Entwicklungsstand bisheriger Aktivitäten im Ausland und
- ,die Erfahrungen mit der Bearbeitung unterschiedlicher Zielmarkte.

Neben den unternehmensspezifischen Starken und Schwachen sind auch die von der Unternehmensumwelt einwirkenden Chancen und Risiken zu analysieren (SWOT-Analyse)75 sowie die Rahmenbedingungen. Letztere sind differenziert nach einer unternehmensbezogenen und allgemeinen Umfeldanalyse zu betrachten. Zu einer unternehmensbezogenen Umfeldanalyse können die folgenden Methoden eingesetzt werden:

• Analyse der Wettbewerbskrafte
- ,Marktanalysen
- ,Strategische Frühaufklärung
- ,Ressourcenverfügbarkeit
- ,Analyse der politischen und ökonomischen Faktoren, des sozialen und technologischen Umfeldes (PEST-Analyse) etc.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort5
Inhaltsverzeichnis7
Abbildungsverzeichnis17
Abkürzungsverzeichnis33
Einleitung41
Teil l Einführung in die Außenwirtschaft44
Globalisierung - ein neues Phänomen?46
Volkswirtschaftliche Erkärungsansätze49
Internationalisierung von Unternehmen52
1. Dynamische Untemehmensentwicklung52
2 Entscheidung zur Internationalisierung und Internationalisierungsprozess55
3. Marktselektion58
Aktive Außenwirtschaft66
Teil ll: Going International69
Einleitung71
Auslandsengagement - Gründe, Formen und Erfolgsbilanz74
1. Gründe und Motive fur das Auslandsengagement75
2. Zielerreichung und Erfolgsbilanz der Befragten77
3. Formen des Auslandsengagements79
Zielmärkte89
1. Erfolgsquoten der Zielmäkte91
2. Bewertung der Geschäftsbeziehungen nach Zielländern92
Vorbereitung des Auslandsengagements97
1. Geschäftsstrategien97
2. Geschäftsanbahnung der Auslandsaktivitäten100
3. Formen der Markterkundung103
4. Produktanpassung auf Auslandsmärkten106
5. Personalpolitik auf Auslandsmärkten108
6. Unterstützung und Förderung119
Geschäftsentwicklung und Erfolg des Auslandsengaments123
1 Festigung und Ausbau des Engagements - im Fokus125
2. Erfolgsquoten der Aktivitäten141
3. Zielerreichung der auslandsaktiven Unternehmen143
4. Prognosen fur das Auslandsgeschäft149
Hauptprobleme der Außenwirtschaftsaktivitäten152
1. Generelle Probleme im Auslandsgeschäft152
2. K.-o.-Probleme im Auslandsgeschäft154
3. Große Probleme im Auslandsgeschäft156
4. Häufige Probleme beim Auslandsgeschäft158
5. Gelegentliche Probleme160
6. Im Fokus - Probleme ex- und importierender Unternehmen161
Erfolgsfaktoren im Auslandsgeschäft164
1. Erfolgsfaktoren: „Produktqualitat„/"Technologievorsprung"165
2. Erfolgsfaktoren: „Richtiger Geschäftspartner"/ „Gründliche Marktkenntnisse"166
3. Erfolgsfaktor: „Preis"167
4. Erfolgsfaktor: „Qualifizierte Mitarbeiter"167
5. Erfolgsfaktor: „Service"168
6. Erfolgsfaktor: „Die Nähe zum Kunden"168
7. Erfolgsfaktor: „Früher Markteintritt"169
8. Erfolgsfaktor: „Geschäftskonzept"169
Fazit171
Teil III Zielmärkte175
Einleitung177
Länderübersicht - die wichtigsten Kennzahlen im Vergleich183
Zielregion "Bisherige EU-15/EFTA"189
1. Der europäische Einigungsprozess189
2. Bedeutung der EU für den Welthandel und für Deutschland192
3. Die Zielregion „Bisherige EU-15/EFTA" im Fokus: Ergebnisse der Studie195
4. Belgien209
5. Dänemark215
6. Finnland221
7. Frankreich232
8. Griechenland243
9. Großbritannien/Vereinigtes Konigreich249
10. Italien261
11. Luxemburg272
12. Niederlande277
13. Österreich283
14. Schweden289
15. Schweiz300
16. Spanien306
Zielregion "Zehn neue EU-Mitgliedstaaten"312
1. Einleitung zur Region312
2. Die Zielregion „Zehn neue EU-Mitgliedstaaten" im Fokus: Ergebnisse der Studie317
3. Polen332
4. Tschechische Republik344
5. Ungarn356
Zielregion "EU-Bewerberländer, Russland, GUS"367
1. Die Staaten der Region367
2. Die Bedeutung der Region fur die deutsche Wirtschaft370
3. Die Zielregion „EU-Bewerberlander, Russland, GUS" im Fokus: Ergebnisse der Studie373
4. Bulgarien388
5. Rumanien394
6. Russland406
7. Türkei418
Zielregion "Asien/Pazifik"430
1. Das asiatisch-pazifische Jahrhundert?430
2. Die Bedeutung der Region fur die deutsche Wirtschaft434
3. Zielregion „Asien/Pazifik" im Fokus: Ergebnisse der Studie435
4. Australien451
5. China457
6. Indien470
7. Japan482
8. Korea (Republik Korea, Südkorea)494
Zielregion "Nordamerika (USA/Kanada)"500
1. Nordamerika heute und morgen500
2. Die Bedeutung der Region für die deutsche Wirtschaft503
3. Die Zielregion „Nordamerika (USA/Kanada)" im Fokus: Ergebnisse der Studie504
4. Kanada519
5. USA531
Zielregion "Lateinamerika"543
1. Region im Aufbruch543
2. Die Bedeutung der Region fur die deutsche Wirtschaft546
3. Die Zielregion „Lateinannerika" im Fokus: Ergebnisse der Studie548
4. Brasilien563
5. Mexiko574
Zielregion "Afrika"586
1. Das postkoloniale Afrika586
2. Die Bedeutung der Region fur die deutsche Wirtschaft589
3. Die Zielregion „Afrika" im Fokus: Ergebnisse der Studie590
4. Südafrika605
Zielregion "MENA"611
1. Ölgetriebener Wachstumsrausch611
2. Die Bedeutung der Region fur die deutsche Wirtschaft615
3. Geschäftssituation in Nah- und Mittelost: Ergebnis der Studie „Going International"617
Teil IV Branchen619
Einleitung621
Branche Maschinenbau623
1. Branchenbeschreibung623
2. Ergebnisse der Studie „Going International"624
Branche Metallindustrie637
1. Branchenbeschreibung637
2. Ergebnisse der Studie „Going International"638
Branche Chemische Kunststoffindustrie651
1. Branchenbeschreibung651
2. Ergebnisse der Studie „Going International"652
Branche EDV, Elektrotechnik665
1. Branchenbeschreibung665
2. Ergebnisse der Studie „Going International"666
Branche Hotel692
1. Branchenbeschreibung692
2. Ergebnisse der Studie „Going International"693
Branche Dienstleistungen707
1. Branchenbeschreibung707
2. Ergebnisse der Studie „Going International"708
Teil V Checkliste721
Checkliste - Internationaler Geschäftsaufbau723
Literaturverzeichnis729
Anhang741
Stichwortverzeichnis743
Autoren753

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