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Rating-Agenturen als Schnittstelleninstitutionen. Ein Vergleich zwischen deutschen und internationalen Rating-Agenturen am Beispiel von Scope und Moody's

AutorSandra S.
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl27 Seiten
ISBN9783668220720
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis14,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich VWL - Geldtheorie, Geldpolitik, Note: 2,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der Finanzkrise 2009 und der darauffolgenden Euro-Krise stehen vor allem die großen amerikanischen Rating-Agenturen in der Kritik. Als Vermittler zwischen Anlegern und Unternehmen scheinen sie versagt zu haben. Doch seit einigen Jahren gibt es immer mehr kleinere Agenturen in Europa und Asien, die sich der Konkurrenz mit den 'Big Three' - Standard&Poors, Moody's und Fitch - stellen wollen. Und obwohl die 'Großen Drei' einen viel größeren Anteil des weltweiten Marktes beherrschen, scheinen sich auch die kleineren Rating-Agenturen zu bewähren. Ein Beispiel für erfolgreiche Ratings ist die deutsche Agentur Scope mit Sitz in Berlin. Doch was unterscheidet kleine europäische Agenturen von den großen amerikanischen Marktführern? Erfüllen sie unterschiedliche Funktionen? Und welche großen Gemeinsamkeiten gibt es? Diese und weitere Fragen sollen im Folgenden anhand der Theorie von Paul Windolf gelöst werden. Windolf beschreibt Ratingagenturen als Schnittstelleninstitutionen (Boundary Institutions). Als Schnittstelle zwischen Anlegern und Unternehmen sollen Rating-Agenturen auf drei Ebenen für umfassende Informationen sorgen: Auf ethischer, normativer und ökonomischer Ebene. Als Vergleichsbeispiele dienen dabei die amerikanische Ratingagentur Moody's sowie die deutsche Ratingagentur Scope. Dafür soll zunächst ein allgemeiner Überblick über Rating-Agenturen gegeben werden, bevor die Theorie der sogenannten Schnittstelleninstitutionen nach Windolf erörtert wird. Schließlich wird ein Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen zu Rating-Agenturen in der Europäischen Union und den USA gegeben. Im Anschluss werden die beiden Beispielagenturen hinsichtlich ihrer historischen Entwicklung, ihrer Arbeitsweise und ihrer Bedeutung sowie Kritik vorgestellt und abschließend auf den drei Funktionsebenen Windolfs auf ihre Schnittstellenfunktion hin verglichen. In einem Fazit soll schließlich geklärt werden, inwieweit sich die beiden Beispielagenturen unterscheiden und inwiefern diese Unterschiede auf die Größe sowie geographische Lage der beiden Agenturen zurückzuführen sind.

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