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Wilde Action und sanfte Wellness

Die Zukunft der Freizeitbäder

AutorAlexander Kock
Verlagdiplom.de
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl128 Seiten
ISBN9783836603126
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis48,00 EUR
Inhaltsangabe:Einleitung: Der immer stärker ansteigende Anteil von Freizeit an unserer Lebenszeit lässt auch neue und veränderte Bedürfnisse und Nutzungsformen entstehen. Die heutige mobile Freizeitgesellschaft stellt andere Ansprüche an Qualität und Umfang der Angebote als noch vor ein oder zwei Jahrzehnten. Freizeitbäder kamen in 70er Jahren auf, erlebten in den 80ern ihre Spiel- und Experimentierphase und wurden in den 90ern „erwachsen“. Das „Badsterben“ der kommunalen Schwimmhallen und das Aufkommen neuer privater Anbieter scheinen zusammenzuhängen. Obgleich der Anteil der Freizeitbäder an der gesamten Bäderlandschaft gerade mal 5,1% ausmacht, tragen sie zu einem Drittel zum Gesamtumsatz aller Bäder bei. Bereits diese wenigen Zahlen belegen den bedeutenden Stellenwert solcher Anlagen. Die Bäderlandschaft in Deutschland ist geprägt durch einen hohen Subventionsanteil der öffentlichen Hand. In Zeiten von gedämpfter wirtschaftlicher Entwicklung und stagnierenden Steuereinnahmen sind viele Schwimmbäder ebenso wie andere Sozial- und Bildungseinrichtungen (Theater, Bibliotheken, Volkshochschulen, zoologische Gärten usf.) von Sparmaßnahmen und Schließungen bedroht. Auch privat betriebene Bäder sind nicht per se eine Erfolgslösung. Was sind also die Entwicklungen der letzten Jahre im Bäderwesen hinsichtlich der Angebotsstruktur gewesen und worauf müssen Bad-Betreiber achten, um auch in Zukunft den Zuspruch der Kundschaft nicht zu verlieren? Problemstellung: Die Badelandschaft in Deutschland hat in den vergangenen Jahrzehnten ein deutliche Verschiebung der Nachfrage erfahren. Die notwendigen Strukturanpassungen auf der Angebotsseite verliefen aufgrund der behördenähnlichen Eigenarten der meist kommunalen Anbieter eher schleppend. Private Unternehmen nutzten die Chance, sich im Markt mit neuen kundenorientierten erlebnisoptimierten Bäderangeboten zu positionieren. Der Wettbewerbsdruck hat für alle Anbieter, gleich ob kommunal oder privatwirtschaftlich, erheblich zugenommen. Welche Angebote sind heute nötig, um dem Publikum ein Bad zu bieten, das es annimmt? Worauf kommt es dem mündigen, anspruchsvollen Verbraucher von heute an? Welche Wege gibt es, um ein Bad wirtschaftlich zu betreiben? Wie sieht der durchschnittliche Besucher eines Freizeitbades aus? Aus welchen Motiven werden Freizeitbäder aufgesucht? Welche Entfernungen legen Besucher eines Freizeitbades zurück? Welche Verkehrsmittel werden dabei benutzt? Wie werden von den Besuchern [...]

Alexander Kock, ausgebildeter Industriekaufmann, Studium der Angewandten Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg mit den Hauptfächern Kulturgeographie und Sprache & Kommunikation, Nebenfächer Kulturinformatik und Medien & Öffentlichkeitsarbeit. Abschluss 2007 als Magister Artium. Mehrjährige Erfahrung als Schwimmmeister-Aushilfe in diversen SChwimmbädern in Hamburg und Lüneburg. Derzeit tätig im Bereich der Bildungs- und Erlebnisplanung.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS4
ABBILDUNGSVERZEICHNIS7
TABELLENVERZEICHNIS8
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS9
1 EINLEITUNG10
1.1 Aufbau der Arbeit11
1.2 Problemstellung11
1.3 Methodik12
1.4 Wissenschaftliche Einordnung13
1.5 Begriffliche Abgrenzungen14
2 FREIZEITVERHALTEN15
2.1 Der Begriff Freizeit15
2.2 Freizeit im Wandel der Zeit16
2.3 Wertewandel18
2.4 Lebens- und Freizeitstile18
2.5 Veränderungen im Freizeitsektor19
3 HISTORIE DER BADEKULTUR22
3.1 Griechen und Römer22
3.2 Mittelalter25
3.3 Neuzeit27
3.4 Entwicklung bis zum 1. Weltkrieg28
3.5 NS-Zeit32
3.6 Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg32
3.7 60er & 70er Jahre34
3.8 80er & 90er Jahre36
4 TYPOLOGIE VON BÄDERN39
4.1 Begriffsdefinition Typologie39
4.2 Untersuchungsparameter39
4.3 Bädertypen40
4.4 Gästetypen45
5 DAS WONNEMAR47
5.1 InterSpa47
5.2 Lage des Bades48
5.3 Erreichbarkeit50
5.4 Zugang51
5.4.1 Öffnungszeiten51
5.4.2 Eintrittspreise52
5.4.3 Spartarife53
5.4.4 Bezahlsystem54
5.5 Einrichtungen55
5.5.1 Umkleiden55
5.5.2 Becken55
5.5.3 Gesundheitsbad56
5.5.4 Sauna56
5.5.5 Außenbereich57
5.5.6 Wellness57
5.5.7 Weitere Einrichtungen58
5.6 Kurse, Events, Sonderaktionen59
5.7 Besonderheiten60
6 DIE EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG63
6.1 Methoden und Begriffe der Marktforschung63
6.1.1 Arten von Erhebungen63
6.1.2 Der Aufbau des Fragebogens67
6.2 Die Befragung im Oktober 200668
6.2.1 Zielsetzung69
6.2.2 Hypothesen69
6.2.3 Pretest70
6.2.4 Vorgehensweise70
6.2.5 Kennzeichenanalyse71
6.2.6 Auswertung73
6.2.7 Überprüfung der Hypothesen96
6.2.8 Zusammenfassung97
7 FAZIT/AUSBLICK99
LITERATURVERZEICHNIS109
ANHANG114
ZUM AUTOR127

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