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Africani quaestiones

Studien zur Geschichte und Dogmatik des Privatrechts

AutorJan D. Harke
VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl100 Seiten
ISBN9783642044526
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis60,23 EUR
Das Werk des hochklassischen Juristen Sextus Caecilius Africanus sticht dadurch hervor, dass es trotz der Geringschätzung, die der Schüler Julians zuweilen in der modernen Forschung erfährt, überaus wirkungsvoll war: Obwohl Africans Quästionen in Lenels Palingenesie gerade einmal 35 Spalten füllen, enthalten sie doch nicht wenige der 'klassischen Texte', an denen sich spätere Juristengenerationen in Wissenschaft und Unterricht abgearbeitet haben. So stark das Interesse an solchen einzelnen Texten auch war und ist, so vergleichsweise unbeachtet blieb ihr Autor, dem man häufig kurzerhand bescheinigt, bloß subalterner Schreiberling seines Lehrers gewesen zu sein. Sich ihm und seiner Arbeitsweise zu nähern war das Ziel einer kleinen Tagung, die im Kloster Bronnbach bei Wertheim stattfand.

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Inhaltsverzeichnis
Inhalt6
Autorenverzeichnis7
Afrikan und die reductio ad absurdum8
I. Einleitung78
II. Die thetische reductio10
III. Die logische reductio14
IV. Die praxeologische reductio18
V. Die axiologische reductio21
VI. Fazit22
Schadens- und Aufwendungsersatz bei Julian, Afrikan und Paulus23
I. Die Unterscheidung von Schaden und Aufwendung23
II. Die Zuweisung von Zufallsschäden bei mandatum und depositum24
1. Die Position von Paulus24
2. Julian und Afrikan29
3 Vergleich36
III. Die Zuweisung von Zufallsschäden bei der societas37
IV. Zusammenfassung41
Das Vertragsrecht in Afrikans Quästionen43
I. Kritik an Julian46
II. Technik der Fallvergleichung47
III. Regelbildung50
IV. Austesten der forma contractus52
Zur Textkritik von D. 19, 1, 30, 1 (Africanus, 8 quaest.)59
I. Einleitung59
II. Textkritik61
1. Der Befund von erster Hand im Codex Florentinus61
2. Die Verbesserung durch den Korrektor 462
3. Die Handschriften des Digestum vetus63
a. Zu den Besserlesungen gegenüber dem Codex Florentinus in den mittelalterlichen Digestenha63
b. Die Hs. Vat. lat. 140665
c. Die Hs. Padua Bibl. univ. 94165
d. Die Hs. Paris BN lat. 4450.66
e. Bewertung67
4. Die Überlieferung in den Basiliken69
5. Ein Konjekturvorschlag73
6. Editionsvorschlag für D. 19, 1, 30, 176
III. Ergebnis76
Die Mitgift zum Schätzwert als Umgehung eines Veräußerungsverbots? - aus dem Dotalrecht in Afrika78
I. Einleitung78
II. Dotalrecht aus Afrikans Quästionen in den justinianischen Digesten79
III. Das Veräußerungsverbot der lex Iulia de fundo dotali (18 v. Chr.) und seine justinia79
IV. Das Instrument der dos aestimata als Ausnahme- oder Umgehungstatbestand der lex Iulia81
V. Fazit83
Nemo ipse in suo peculio esse intellegi potest84
I. D. 33,8,16 (Afr. 5 quaest.)86
1. Befreiung des servus vicarius von der noxa durch den dominus - abgestufter Regress de87
2. Andere Schulden des servus vicarius beim dominus - Vollstreckung ausschließlich in das p89
3. Afrikan90
II. D. 15,1,38,2 (Afr. 8 quaest.)91
1. Argumentation Julians91
2. Afrikan92
Zur Bedeutung interdisziplinärer Erkenntnisse in der Rechtslehre Afrikans94
I. Die Begegnung von Afrikan und Favorin94
II. Der Zwölftafeldisput96
1. Die Zwölftafelkritik des Favorin96
2. Die Entgegnung Afrikans98
3. Schluss100
III. Interdisziplinäre Erkenntnisse101
1. Eindrücke aus Gell.n.a.20,1101
2. Eindrücke anhand Afr.5 quaest. D 35,2,88pr.: Dialektik103

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