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Das Amt und die Vergangenheit

Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik

AutorEckart Conze, Moshe Zimmermann, Norbert Frei, Peter Hayes
VerlagBlessing
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl896 Seiten
ISBN9783641050917
FormatePUB
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis15,99 EUR
Ein Mythos bröckelt: Das nach dem Krieg vom Auswärtigen Amt verbreitete Geschichtsbild erweist sich als Legende
Der Mythos, das Auswärtige Amt sei von 1933 bis 1945 ein Hort des Widerstands gewesen, gehört zu den langlebigsten Legenden über das Dritte Reich. Wie aber verhielten sich die Angehörigen des Auswärtigen Dienstes nach Hitlers Machtübernahme wirklich? Und wie stellten sie sich dann in der Bundesrepublik zu ihrer Vergangenheit? Vom ersten Tag an war das Auswärtige Amt unmittelbar in die Gewaltpolitik des NS-Regimes eingebunden. Es schirmte die »Judenpolitik« des Dritten Reichs nicht nur nach außen ab, sondern war in allen Phasen aktiv an ihr beteiligt. Überall in Europa fungierten deutsche Diplomaten als Wegbereiter der »Endlösung«, sie wirkten mit an der »Erfassung« der Juden und an ihrer Deportation. Opposition aus dem Auswärtigen Dienst heraus blieb individuell und die Ausnahme. Nach Kriegsende wurden nur wenige Beamte für ihr Verhalten zur Rechenschaft gezogen, viele konnten auf ihre Wiederverwendung hoffen und setzten ihre Karriere fort.
Noch auf Jahrzehnte lagen über den außenpolitischen Entscheidungen der Bundesrepublik die Schatten der Vergangenheit. Gestützt auf zahlreiche bis heute unter Verschluss gehaltene Akten, räumt das Buch mit alten Legenden auf und korrigiert das Geschichtsbild einer der wichtigsten politischen Funktionseliten des Landes.

Eckart Conze, geboren 1963, ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Marburg. Von ihm zuletzt erschienen: 'Die Suche nach Sicherheit. Eine Geschichte der Bundesrepublik von 1949 bis in die Gegenwart' (2009) und 'Das Amt und die Vergangenheit. Deutschen Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik' (mit N. Frei, P. Hayes und M. Zimmermann, 2010).

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Leseprobe
Einleitung
Franz Krapf wurde 1911 geboren. 1938 trat er in den Auswärtigen Dienst ein. Bereits seit 1933 gehörte er der SS an, 1936 wurde er Mitglied der NSDAP, seit 1938 war er Untersturmführer im Stab des SS-Hauptamts. Von 1940 an verbrachte er die Kriegsjahre an der deutschen Botschaft in Tokio und wirkte dort auch als Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes (SD) der SS. Über Krapfs Tätigkeit ist wenig bekannt, aber klar ist: Selbst im fernen Ostasien waren deutsche Diplomaten mit der »Endlösung« der Judenfrage befasst. Im Herbst 1947 kehrte Krapf nach Deutschland zurück, hielt sich dann aber für einige Jahre in der Heimat seiner schwedischen Frau auf. Bestens vernetzt, übernahm er 1950 zunächst eine Stelle im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, bevor er ein Jahr später in den soeben gegründeten Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik Deutschland berufen wurde. Als Diplomat diente er in der Bonner Zentrale, in Paris und Washington. Er war Botschafter in Tokio und leitete zuletzt die Ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der NATO. 1976 trat er in den Ruhestand. Hochbetagt und geehrt starb Krapf im Herbst 2004.
Fritz Kolbe wurde 1900 geboren. In den diplomatischen Dienst trat er 1925 ein und diente als Konsulatssekretär an der deutschen Botschaft in Madrid, später auch in Kapstadt. Bei Kriegsbeginn in die Berliner AA-Zentrale zurückgekehrt, wirkte er dort als Persönlicher Referent von Botschafter Karl Ritter. Der NSDAP beizutreten, weigerte sich Kolbe. Schockiert angesichts der nationalsozialistischen Verbrechen und überzeugt, dass der NS-Terror nur von außen zu überwinden sei, lieferte er seit 1943 geheime Nachrichten und Dokumente an den amerikanischen Geheimdienst. Nach Kriegsende unterstützte er die Vereinigten Staaten bei der Vorbereitung des Nürnberger Prozesses. Nach einigen Jahren in der Schweiz und in den USA, wo er nicht Fuß fassen konnte, kehrte er 1949 nach Deutschland zurück. Der angestrebte Wiedereinstieg in den öffentlichen Dienst gelang ihm nicht, man stigmatisierte ihn als Verräter und verwehrte ihm einen Eintritt in das Auswärtige Amt der Bundesrepublik. Dort wird die Widerstandstätigkeit Kolbes erst seit 2004 offiziell gewürdigt.
Franz Nüßlein, Jahrgang 1909, trat nach seinem Jura-Studium 1937 der NSDAP bei und wurde im Oktober 1939 als Erster Staatsanwalt zur »Gruppe Justiz« bei der Behörde des Reichsprotektors in Böhmen und Mähren abgeordnet. 1942 wurde er, protegiert von Reinhard Heydrich, im Alter von nur 32 Jahren zum Oberstaatsanwalt befördert. Seit 1943 Generalreferent für Angelegenheiten der deutschen Strafjustiz beim Deutschen Staatsministerium für Böhmen und Mähren, gehörten vor allem Gnadensachen zu seinem Aufgabengebiet; insbesondere in diesem Zusammenhang war Nüßlein für die Bestätigung zahlreicher Todesurteile gegen tschechische Bürger verantwortlich. Bei Kriegsende floh er nach Bayern, wurde von den Amerikanern verhaftet und an die Tschechoslowakei ausgeliefert. Dort verurteilte man ihn 1948 zu 20 Jahren Zuchthaus. Als »nicht amnestierter Kriegsverbrecher« wurde er 1955 in die Bundesrepublik abgeschoben. Nicht zuletzt aufgrund persönlicher Beziehungen gelang ihm noch im gleichen Jahr der Eintritt in den Auswärtigen Dienst, wo er unter anderem als Referent in der Personalabteilung wirkte. Von 1962 bis zu seiner Pensionierung 1974 war Nüßlein deutscher Generalkonsul in Barcelona.
Bei seinem Tod 2003 widmete ihm das Auswärtige Amt in seiner Mitarbeiterzeitschrift einen ehrenden Nachruf, so wie ihn bis dahin jeder verstorbene Angehörige des Auswärtigen Dienstes erhielt. Als Kritik an der postumen Ehrung des verurteilten Kriegsverbrechers Nüßlein laut wurde, änderte Bundesaußenminister Joschka Fischer die Nachrufpraxis: Ehemalige NSDAP-Mitglieder, so verfügte er, sollten in der AA-Zeitschrift keinen Nachruf mehr erhalten. Einer der Ersten, die von dieser Regelung betroffen waren, war Franz Krapf.
Drei verschiedene Biographien, drei verschiedene Perspektiven. Die Geschichte, die dieses Buch zum Gegenstand hat, ist unabgeschlossen. Das Buch selbst, sein Zustandekommen und seine Rezeption sind unauflöslich verbunden mit der Thematik, die es behandelt: Es geht um die Geschichte des Auswärtigen Dienstes in der Zeit des Nationalsozialismus, um den Umgang mit dieser Geschichte nach 1945 und um die Wir- kungen der NS-Vergangenheit des Auswärtigen Amtes auf seine Entwicklung nach der Wiedergründung 1951.
Schon 1948/49 gelangte der amerikanische Militärgerichtshof im so genannten Wilhelmstraßenprozess, bei dem AA-Staatssekretär Ernst von Weizsäcker und andere hohe Diplomaten auf der Anklagebank saßen, zu dem Urteil, das Amt sei an den Verbrechen des Nationalsozialismus und insbesondere an der Ermordung der europäischen Juden beteiligt gewesen.
Das AA selbst war in den Nachkriegsjahrzehnten wieder und wieder mit seiner Geschichte in der Zeit zwischen 1933 und 1945 konfrontiert und stand vor allem wegen der hohen personellen Kontinuität in der Kritik. Immer wieder boten sich in dieser Zeit Anlässe, die eigene Geschichte aufzuarbeiten oder für eine unabhängige Aufarbeitung zu sorgen, doch das Amt fand dazu nicht die Kraft. Im Geleitwort zu einer Festschrift zum 100-jährigen Bestehen des Auswärtigen Amts im Jahr 1970 kündigte der damalige Bundesaußenminister Walter Scheel eine solche umfassende Darstellung zwar an, geschrieben indes wurde sie nicht.
Dennoch kam seit den siebziger Jahren die historische Erforschung der NS-Vergangenheit des Amtes und damit auch seiner Beteiligung am Holocaust langsam in Gang. Den Anfang bildete dabei die Untersuchung des amerikanischen Historikers Christopher Browning über das »Judenreferat« des Auswärtigen Amtes in den Jahren des Zweiten Weltkriegs. Deutsche Historiker folgten ihm, allen voran Hans-Jürgen Döscher, der 1987 seine viel beachtete Studie über die »Diplomatie im Schatten der Endlösung« vorlegte und in den folgenden Jahren der Thematik weitere Untersuchungen widmete. Über Döscher und Browning hinaus, dessen Buch von 1978 mit 32-jähriger Verspätung soeben in deutscher Übersetzung erschienen ist, sind in den letzten Jahren verschiedene Arbeiten zu Einzelaspekten der Geschichte des Auswärtigen Amts im Dritten Reich, zu einzelnen Protagonisten, zur Beteiligung deutscher Diplomaten an Besatzungsherrschaft und Holocaust, aber auch zur Gründungs- und Frühgeschichte des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik erschienen; nicht nur deutsche Historiker, sondern die internationale Forschung hat sich dieser Themen zunehmend angenommen. Nach wie vor fehlt jedoch eine aus den Quellen und der verstreuten Forschungsliteratur gearbeitete systematische und integrierende Gesamtdarstellung.
Das vorliegende Buch versucht, dieses Defizit zu beheben. Der Auftrag, den Bundesaußenminister Joschka Fischer im Jahr 2005 der von ihm berufenen Unabhängigen Historikerkommission erteilte, schuf dafür die Möglichkeit und den Rahmen. Die Kommission, so heißt es in dem im Sommer 2006 unterzeichneten Vertrag, sollte die »Geschichte des Auswärtigen Dienstes in der Zeit des Nationalsozialismus, den Umgang mit dieser Vergangenheit nach der Wiedergründung des Auswärtigen Amtes 1951 und die Frage personeller Kontinuität beziehungsweise Diskontinuität nach 1945« aufarbeiten. Dieser Auftrag bestimmt auch die Gliederung des Buches, das entsprechend aus zwei Teilen besteht.
In einer Broschüre über »Auswärtige Politik heute«, die das Amt 1979 herausgab - ein Jahr nach Erscheinen der unmissverständlichen Studie von Browning -, wird die Geschichte des Ministeriums zwischen 1933 und 1945 in wenigen Sätzen zusammengefasst: »Das AA leistete den Plänen der NS-Machthaber zähen, hinhaltenden Widerstand, ohne jedoch das Schlimmste verhüten zu können. Das Amt blieb lange eine >unpolitische< Behörde und galt den Nationalsozialisten als eine Stätte der Opposition. In der Eingangshalle des neuen Amtes in Bonn befindet sich eine Gedenktafel, die an diejenigen Mitarbeiter des AA erinnert, die im Kampf gegen das Hitler-Regime ihr Leben gaben.« Das war bestenfalls die halbe damals bekannte Wahrheit. Denn die Geschichte des Auswärtigen Dienstes in der Zeit des Nationalsozialismus bestand nicht vorwiegend aus Widerstand und Opposition. Das über Jahrzehnte gepflegte Selbst- und Geschichtsbild des Auswärtigen Dienstes der Bundesrepublik ist ein Mythos.
Auch die gerne zitierte These von der Verdrängung und Marginalisierung der traditionellen diplomatischen Elite durch nationalsozialistische Karrieristen und SS-Angehörige greift viel zu kurz. Diese Deutung, die sogar in der wissenschaftlichen Literatur ihre Spuren hinterlassen hat, wurde schon unmittelbar nach Kriegsende im Kreise ehemaliger deutscher Diplomaten entwickelt. Sie war ein Ablenkungsmanöver und ein wichtiges Mittel, Angehörigen der alten Wilhelmstraßen-Diplomatie den Weg in einen wieder entstehenden Auswärtigen Dienst der Nachkriegszeit zu bahnen. Denn dass es früher oder später wieder einen deutschen Auswärtigen Dienst geben würde, darüber war man sich einig. Wilhelm Melchers, vor 1945 Leiter des Orientreferats im AA und seit Ende 1949 im entstehenden Außenamt der Bundesrepublik für Personalfragen zuständig, lieferte in einer Aufzeichnung über den 20. Juli 1944 im Auswärtigen Amt die zentralen Elemente des NS-bezogenen Selbstbilds des Auswärtigen Amtes und seiner höheren Diplomaten. Als Kronzeuge diente dabei der nach dem 20. Juli hingerichtete Adam von Trott zu Solz, von dem Melchers unmittelbar vor dem missglückten Attentat auf Hitler gehört haben will, die alte Beamtenschaft habe sich den »Nazifizierungsversuchen« Ribbentrops entzogen und könne daher nach einem erfolgreichen Coup übernommen werden. Der Kern des Amtes, so angeblich Trott, sei »gesund«.
Doch wie verhielten sich die Angehörigen des Auswärtigen Amtes nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 tatsächlich? Welche Rolle spielte der Auswärtige Dienst im nationalsozialistischen Herrschaftssystem und Terrorapparat? Wie war das Auswärtige Amt an der deutschen Herrschaft über weite Teile Europas im Zweiten Weltkrieg beteiligt? Welchen Anteil hatten deutsche Diplomaten seit 1933 an der Verfolgung und Ermordung der deutschen und europäischen Juden? Diese Fragen leiten die Darstellung im ersten Teil des vorliegenden Buches.
Von wenigen Ausnahmen abgesehen, führten die deutschen Diplomaten auch im Übergang von der Weimarer Republik zum Dritten Reich ihre Tätigkeit bruchlos fort. Die Motive dafür waren vielgestaltig. Sie reichten von einer patriotisch bestimmten Mentalität des Dienstes - »Man lässt sein Land nicht im Stich, weil es eine schlechte Regierung hat« - über Hoffnungen auf einen autoritär gestützten machtpolitischen Wiederaufstieg Deutschlands bis hin zur Übereinstimmung mit den Prämissen der nationalsozialistischen Politik: von der Demokratiefeindschaft bis zum Antisemitismus. Es gab eine weitreichende Teilidentität der Ziele; sie hilft, das Weiterfunktionieren gerade der Spitzendiplomaten zu erklären. Deswegen schirmten deutsche Diplomaten die systematische und gewaltsame Entrechtungs- und Diskriminierungspolitik des Dritten Reiches gegenüber den Juden nicht nur nach außen ab, sondern sie waren von 1933 an aktiv an ihr beteiligt.
Seit dem 30. Januar 1933 war das Auswärtige Amt das Auswärtige Amt des Dritten Reiches, und als solches funktionierte es bis 1945. Es gestaltete zentrale Politikbereiche und verkörperte in diesem Sinne das Dritte Reich nicht nur im Ausland. Das Amt repräsentierte, dachte und handelte im Namen des Regimes. Der diplomatische Apparat, den die Nationalsozialisten 1933 übernahmen, war routiniert und erfahren, die deutsche
Diplomatie war hoch professionalisiert. Auch deshalb wurde sie zu einer wichtigen Stütze der nationalsozialistischen Herrschaft. Zugleich jedoch wähnten sich viele Diplomaten angesichts der Ansprüche rivalisierender Institutionen - von der NSDAP-Auslandsorganisation bis zur »Dienststelle Ribbentrop« - mit einem schleichenden Funktionsverlust konfrontiert. Dagegen setzte sich das Amt zur Wehr, indem es wieder und wieder seine eigene Unentbehrlichkeit zu demonstrieren versuchte und dabei auch seine Handlungsfelder beträchtlich erweiterte. Nicht erst in den Kriegsjahren kooperierte das Amt mit der Gestapo: Die deutschen Auslandsmissionen wirkten mit an der Erfassung und Überwachung von Emigranten; bei der Ausbürgerung von Deutschen - Albert Einstein, Thomas Mann, Willy Brandt und vielen anderen - spielte die Zentrale in Berlin ebenso eine aktive Rolle wie beim Raub des Vermögens der Ausgebürgerten, darunter vieler Juden.
Ziel unserer Darstellung musste es sein, sowohl individuelles Verhalten zu erklären als auch die strukturellen Rahmenbedingungen und ihre Dynamik zu berücksichtigen. Die Herausforderung liegt dabei in der Verknüpfung beider Ebenen. Welche individuellen Überzeugungen oder Dispositionen waren notwendig, um für den einzelnen Diplomaten die Politik und die Verbrechen des Dritten Reiches akzeptabel zu machen, sie geschehen zu lassen, sie in vielen Fällen aber auch aktiv mitzugestalten, ja zu forcieren? Und wie wirkten umgekehrt strukturelle Entwicklungen - die institutionelle Konkurrenz, die Dynamik des militärischen Erfolges oder die Handlungszwänge in einer Diktatur - auf das Verhalten Einzelner ein? Solche Fragen unterstreichen, dass es diesem Buch nicht, wie gelegentlich gemutmaßt wurde, um eine »zweite Entnazifizierung« geht, sondern um die allerdings eminente Frage, warum und in welcher Weise das Auswärtige Amt und seine Angehörigen an der nationalsozialistischen Gewaltpolitik und an den nationalsozialistischen Verbrechen beteiligt gewesen sind. Die Antwort auf diese Frage erschöpft sich indes nicht im Verweis auf institutionelle Bedingungen und strukturelle Faktoren, sondern sie muss zwingend auch individuelles Verhalten, individuelle Handlungsspielräume und Handlungsmöglichkeiten mit in den Blick nehmen.
Für die »neue« Diplomatie des Auswärtigen Amtes, wie sie sich sukzessive in den Jahren nach 1933 herausbildete - keineswegs nur durch den Wechsel von Neurath zu Ribbentrop im Amt des Außenministers 1938 -, standen nicht nur neue Diplomaten, sondern auch sehr viele alte. Gerade auf der Führungsebene war das Ausmaß der Personalveränderungen, die Ribbentrop nach seiner Amtsübernahme vornahm, denkbar gering. Stattdessen kam es 1937 und 1940 bei den deutschen Spitzendiplomaten zu regelrechten Eintrittswellen in die NSDAP. Zugleich - und nicht nur mit Blick auf das Auswärtige Amt - lösten sich seit den späten dreißiger Jahren zunehmend die Grenzen zwischen allgemeiner Verwaltung, Parteistellen und dem von der SS kontrollierten Sicherheitsapparat auf. Auch wenn sich keine integrierte »SS-Weltanschauungsbürokratie« (Michael Wildt) herausbildete, so waren doch die in den Kriegsjahren zunehmende Kompetenzverflechtung und Instanzenrivalität eine entscheidende Voraussetzung für die sich unter Beteiligung auch des Auswärtigen Amtes radikalisierende Dynamik der Judenvernichtung und ihren Vollzug.
Im Oktober 1941 entsandte das Auswärtige Amt seinen »Judenreferenten« Franz Rademacher - den Mann, der ein Jahr zuvor maßgeblich an den Planungen beteiligt gewesen war, alle europäischen Juden nach Madagaskar zu vertreiben, nach Belgrad, um dort mit Vertretern anderer deutscher Behörden, darunter dem Reichssicherheitshauptamt, die Behandlung der serbischen Juden zu koordinieren. Worum es ging, verrät nicht ein Geheimdokument, sondern die Reisekostenabrechnung, die Rademacher nach seiner Rückkehr in Berlin einreichte. Jeder Buchhalter in der Reisekostenstelle des AA konnte es lesen: Reisezweck war die »Liquidation von Juden in Belgrad«.
Von Anfang an war das Auswärtige Amt über die deutschen Verbrechen in dem 1939 begonnenen Eroberungs- und Vernichtungskrieg umfassend informiert. Diplomatische Beobachter dokumentierten die verbrecherischen Methoden der deutschen Kriegführung ebenso wie die brutale Besatzungsherrschaft. Ein enger Informationsaustausch mit dem Reichssicherheitshauptamt, der Zentrale von Terror und Völkermord, versorgte das Amt auch mit Kenntnissen über die »Endlösung« der Judenfrage, die Deportation und Vernichtung von sechs Millionen europäischen Juden. Mit Unterstaatssekretär Martin Luther war das Amt im Januar 1942 bei der Wannsee-Konferenz vertreten, die das Schicksal der Juden in Europa besiegelte und ihre Vernichtung koordinierte. Das einzige Exemplar des Protokolls dieser Konferenz fand sich nach 1945 in den Akten des Auswärtigen Amtes.
Die Mitwisser im Amt waren auch Mittäter. Nicht nur beschäftigten sich eigene Abteilungen im AA mit der Organisation moderner Sklavenarbeit und mit Kunstraub. Die deutsche auswärtige Politik machte sich die »Lösung der Judenfrage« in Deutschland, dann die »Endlösung«, zu ihrer Aufgabe, die Mitwirkung daran wurde zu einem Tätigkeitsfeld deutscher Diplomaten überall in Europa. In vielen Fällen waren Angehörige des Auswärtigen Dienstes - und nicht nur Seiteneinsteiger aus der Zeit nach 1933 - an der Deportation von Juden unmittelbar beteiligt, mitunter ergriffen sie sogar die Initiative. Je größer der Herrschaftsbereich des Dritten Reiches wurde, desto mehr war auch das Auswärtige Amt mit der Politik der »Endlösung« befasst. Neue, ja präzedenzlose Aufgabenfelder, der überkommenen Außenpolitik und Diplomatie ganz fremd, wuchsen den deutschen Diplomaten zu: Plünderung, Raub, Verfolgung und Massenmord. Zugleich umgab das Amt sein Handeln mit dem Schein bürokratischer Kontinuität, Professionalität und damit Legitimität - und trug so dazu bei, moralische Bedenken angesichts ungeheurer Verbrechen zu relativieren. Einzelne Fälle von Kritik können darüber nicht hinwegtäuschen.
Grundlegende Debatten über den Holocaust, an deren Ende der Entschluss zum Widerstand hätte stehen können, hat es auf der Leitungsebene des Auswärtigen Amtes so wenig gegeben wie in anderen deutschen Behörden. Debatten und Dissens gab es mit Blick auf außenpolitische Zielsetzungen und Vorgehensweisen, auf die Besatzungspolitik und die Rolle des Amtes dabei, nicht jedoch mit Blick auf die Verbrechen des Regimes. Individuell abweichendes und oppositionelles Verhalten war dennoch möglich und konnte auch aus der verbrecherischen Politik des Dritten Reiches resultieren. Um nur ein Beispiel zu nennen: Gerhart Feine, Botschaftsrat an der deutschen Botschaft in Budapest, half 1944 mit, zahlreiche ungarische Juden vor dem Abtransport in die deutschen Vernichtungslager zu bewahren.
Gewiss, es gab Widerstand aus dem Auswärtigen Amt heraus und Widerstand von Diplomaten. Doch dieser Widerstand blieb individuell und die Ausnahme. Ulrich von Hassell, der den diplomatischen Dienst schon 1938 quittiert hatte, Adam von Trott zu Solz, der als Quereinsteiger und Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter in den Kriegsjahren ins Auswärtige Amt gekommen war, oder Hans Bernd von Haeften, Vertrauensmann von Claus Graf Stauffenberg im Auswärtigen Amt, waren Außenseiter, nicht die führenden Köpfe einer breiten Oppositionsbewegung in der Wilhelmstraße. Albrecht Graf Bernstorff, den die SS im April 1945 ermordete, hatte den Auswärtigen Dienst als einer von ganz wenigen schon 1933 verlassen. Dass Hassell, Trott, Haeften und Bernstorff und wenige andere nach 1945 für die Traditionsbildung des Auswärtigen Dienstes der Bundesrepublik in Anspruch genommen wurden, ist legitim und nachvollziehbar. Viele Diplomaten, mit denen eine solch positive Identifikation möglich war, gab es indes nicht.
Überdies waren es im Zweifelsfall die Nationalkonservativen aus der Wilhelmstraße, die in den traditionsbildenden Kreisen des Auswärtigen Dienstes der jungen Bundesrepublik den Ton angaben. Fritz Kolbe galt ihnen als Landesverräter, der 1942 hingerichtete Rudolf von Scheliha wurde mit dem kommunistischen Widerstand in Verbindung gebracht. Was blieb, war der Kreis um den ehemaligen Staatssekretär Ernst von Weizsäcker, der sich 1939 zwar bemüht hatte, den Krieg zu verhindern, der aber bis 1945 mit der deutschen Gewaltpolitik eng verbunden war. Weizsäcker konnte für all jene stehen, die den Dienst nicht quittiert und bis zum Ende des Krieges auf ihren Posten ausgeharrt hatten, vorgeblich in dem Bemühen, von innen, aus dem Amt heraus, Sand ins Getriebe der nationalsozialistischen Kriegs- und Mordpolitik streuen zu können.
Auch darum richteten sich nach 1945 die konzertierten Bemühungen vieler Ehemaliger darauf, einen Freispruch Weizsäckers zu erreichen, der 1948/49 im Nürnberger Wilhelmstraßenprozess auf der Anklagebank saß. Konnte man den ehemaligen Staatssekretär entlasten, der 1942 mit seiner Paraphe die Deportation französischer Juden in den Osten abgezeichnet hatte, dann war man selbst entlastet und durfte auf eine Verwendung im Auswärtigen Dienst des 1949 gegründeten westdeutschen Staates hoffen. Doch die Anstrengungen hatten nicht den gewünschten Erfolg. Weizsäcker wurde 1949 als Kriegsverbrecher zu sieben Jahren Haft verurteilt. Selbst ein Militärtribunal, das der Anklage überaus skeptisch gegenüberstand, zweifelte nicht an seiner Mitschuld an Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Das Nürnberger Verfahren wird am Beginn des zweiten Teils des Buches ausführlich analysiert. Dahinter steht die Erkenntnis, dass der Wilhelmstraßenprozess für die Entstehung und frühe Entwicklung des Selbstbildes des AA und die Deutung seiner NS-Vergangenheit von konstitutiver Bedeutung gewesen ist. In Nürnberg - und das gilt auch für andere Kriegsverbrecherprozesse - waren hochrangige Vertreter des NS-Regimes oftmals über Monate auf engstem Raum zusammen, standen Angeklagte in intensiver Kommunikation mit Zeugen und Verteidigern. Das waren geradezu ideale Bedingungen für die Konstruktion und die Abstimmung von Geschichtsdeutungen und Schuldzuschreibungen. Was wir in den Selbstdarstellungen des Auswärtigen Amtes bis in die siebziger, achtziger Jahre über seine Geschichte nach 1933 lesen können und was seine Traditionsbildung über Jahrzehnte bestimmte, mag zwar schon im Kontext der Entnazifizierung zur individuellen Rechtfertigung artikuliert worden sein. Doch in Nürnberg hat es sich zum Topos verdichtet - um fortan auf das Amt im Ganzen und auf so gut wie alle seine Angehörigen bezogen zu werden.
Welche Rolle spielte die NS-Vergangenheit des Amtes und seiner Diplomaten nach 1945? Seine Vergangenheit hat das Auswärtige Amt der Bundesrepublik seit 1951 immer wieder eingeholt. Ein ums andere Mal rückte vor allem die hohe personelle Kontinuität zwischen der Wilhelmstraße in Berlin und der Koblenzer Straße in Bonn in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Parlamentarische Untersuchungsausschüsse befassten sich mit dieser Kontinuität und ihren Folgen ebenso wie die westdeutschen Medien. In den vergangenheitspolitischen Entwicklungen der jungen Bundesrepublik war der Auswärtige Dienst keine Ausnahme. Doch wie kam es, dass Adenauers Wunsch von 1949 nicht in Erfüllung ging: ein neues Amt aufzubauen, »das mit den alten Leuten möglichst wenig zu tun hat«?
Vor dem Hintergrund des Ost-West-Konflikts standen die Außenpolitik der Bundesrepublik und mit ihr das Auswärtige Amt unter Dauerbeschuss aus dem Osten, vor allem aus der DDR. Nicht nur deren »Braunbuch« von 1965 verwies auf die hohe personelle Kontinuität zwischen dem alten und dem neuen Amt und auf die NS-Belastung führender westdeutscher Diplomaten. Die Angaben in dem Buch trafen zum allergrößten Teil zu; aber weil die Vorwürfe aus der DDR kamen, halfen sie, wie auch der Fall Franz Nüßlein zeigt, im antikommunistischen Klima des Kalten Krieges den Beschuldigten eher, als dass sie ihnen schadeten. Und sie trugen dazu bei, dass die in den späten vierziger und fünfziger Jahren entstandenen Geschichtsbilder und Geschichtslegenden erhalten blieben und fortwirkten.
Zwar war der institutionelle Wiederbeginn des Auswärtigen Amtes nach Gründung der Bundesrepublik insofern ein Neuanfang, als sich das Amt in das demokratische Gefüge des jungen westdeutschen Staates einpassen musste. Doch gerade die Personalpolitik des in Bonn wiedergegründeten Amtes stand von Anfang an in einem Spannungsverhältnis von Kontinuität und Neubeginn. Das führte immer wieder zu amtsinternen Konflikten, aber auch zu öffentlichen Kontroversen und Skandalen, in deren Zentrum stets aufs Neue die NS-Vergangenheit des Amtes und vieler seiner Diplomaten stand. Ernst Kutscher, in der Berliner Zentrale des AA 1944 mit »antijüdischer Auslandsaktion« befasst, wirkte noch in den sechziger Jahren als Botschaftsrat in Paris, später bei der EWG in Brüssel. Werner von Bargen, als Vertreter des Auswärtigen Amtes an der Deportation von Juden in Belgien beteiligt, beendete seine diplomatische Karriere als Botschafter der Bundesrepublik in Bagdad. Außerhalb des Auswärtigen Amtes stieg Ernst Achenbach, seit 1940 Leiter der politischen Abteilung der deutschen Botschaft in Paris, mitverantwortlich für die Deportation französischer Juden, nach 1945 Verteidiger im Wilhelmstraßenprozess, als Bundestagsabgeordneter zu einem der führenden Außenpolitiker der FDP auf - und 1970 beinahe zum deutschen EWG-Kommissar.
Weil das Auswärtige Amt für die Außenpolitik des westdeutschen Staates zuständig war, stand es unter besonderer Beobachtung. Hochsensibel verfolgte man im Ausland den Wiederaufbau des deutschen diplomatischen Dienstes. Man suchte zu prüfen, wen die Bundesrepublik an ihre konsularischen und diplomatischen Missionen entsandte. Kein außenpolitisches Thema, kein Thema der bilateralen Beziehungen der Bundesrepublik zu anderen Staaten war ohne Bezüge zur nationalsozialistischen Vergangenheit - weit über das deutsch-israelische Verhältnis hinaus, mit dem deutsche Diplomaten allerdings auch schon vor der Aufnahme diplomatischer Beziehungen befasst waren. Das erforderte permanente Selbstverständigungsprozesse innerhalb des diplomatischen Personals, deren Veränderung und Wirkmächtigkeit in unterschiedlichen Politikbereichen zu den Themen dieses Buches gehören. Die deutsche Außenpolitik hatte - und hat - eine vergangenheitspolitische Dimension, und insofern ist die Geschichte des Auswärtigen Dienstes der Bundesrepublik auch ein Beitrag zur Geschichte ihrer auswärtigen Politik.
Wo aber lagen die außenpolitischen Zielsetzungen und Überzeugungen jener Wilhelmstraßen-Beamten, die in den Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik übernommen wurden? Für welche Politik traten sie ein, welche lehnten sie ab? Wie verhielten sie sich zu Adenauers Kurs der Westintegration? Aus solchen Fragen die These einer von Diplomaten getragenen Kontinuität nationalsozialistischer Außenpolitik zu konstruieren, läuft ins Leere. Natürlich gab es keine Kontinuität nationalsozialistischer Außenpolitik. Wohl aber waren außenpolitische und diplomatische Denktraditionen, die nicht nur um die Idee und Realität der Nation kreisten, sondern auch um die Denkfigur des autonomen nationalen Machtstaats, von der die deutsche Außenpolitik seit 1870 bestimmt war, nach 1945 noch lange nicht abgerissen. Gerade die deutsche Teilung und das Ziel der Wiedervereinigung trugen zum Erhalt solcher außenpolitischen Grundüberzeugungen bei.
Doch Einstellungen können sich verändern, und trotz schwerer Belastungen hat der Auswärtige Dienst der Bundesrepublik Deutschland im Laufe der Jahrzehnte seinen Platz im liberal-demokratischen Institutionengefüge der Bundesrepublik gefunden. Auch diese Entwicklung versucht das Buch nachzuzeichnen, nicht zuletzt mit Blick auf Veränderungen der Rekrutierungspraxis und der Diplomatenausbildung. Für die diplomatischen Eliten im Übergang vom Dritten Reich zur Nachkriegszeit gilt wohl, was bereits für andere Eliten und Personengruppen herausgearbeitet worden ist: Je erfolgreicher die Politik und hier vor allem die Außenpolitik der Bundesrepublik war, desto größer wurde die Wahrscheinlichkeit, dass gerade die Angehörigen belasteter Eliten von einem anfänglichen Opportunismus voller Vorbehalte zu einer wirklichen Zustimmung gelangen konnten. Gewiss spielte in diesen Wandlungsprozessen auch der Kalte Krieg eine wichtige Rolle, der die Kontinuität antikommunistischer Überzeugungen erlaubte, ja geradezu einforderte, und zugleich den Hintergrund bildete für eine zunächst (außen-)politische, später auch ideelle Westorientierung.
Man mag bestreiten, dass es je ein Monopol des Auswärtigen Dienstes für auswärtige Beziehungen gegeben hat, und gerade der Nationalsozialismus hat, wie dieses Buch zeigt, den Alleinstellungs- und Dominanzanspruch des Auswärtigen Amtes bei der Vertretung der auswärtigen Politik gebrochen. In der Bundesrepublik trug der Verlust dieser Vorrangstellung in Verbindung mit dem Aufstieg neuer Kräfte und Institutionen auf diesem Gebiet einerseits dazu bei, dass sich der Auswärtige Dienst für seinen führenden Anspruch in der Pflege der internationalen Beziehungen eines demokratischen Staates mit einer pluralistischen Gesellschaft immer wieder aufs Neue rechtfertigen musste. So gelangten überkommene Überzeugungen auf den Prüfstand und begannen sich zu wandeln. Andererseits führten der - tatsächliche oder vermeintliche - Bedeutungsverlust des Auswärtigen Dienstes und die Angst vor einer Marginalisierung intern auch zu einem Festhalten am traditionellen Selbstverständnis. Zu diesem Selbstverständnis gehörte ein homogenes und positives Geschichtsbild eindeutig dazu.
Franz Krapf, Fritz Kolbe und Franz Nüßlein - ihre Biographien stehen in gewisser Weise exemplarisch für die Geschichte, die dieses Buch schreibt. In ihren Lebenswegen spiegelt sich die Geschichte einer Institution, die in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts tiefe Spuren hinterlassen hat. Das Buch will diese Spuren identifizieren, und es will sie lesen. Eine Erfolgsgeschichte schreibt es nicht. Es schreibt eine typische deutsche, eine paradigmatische Geschichte sowohl mit Blick auf den Nationalsozialismus als auch mit Blick auf die Nachwirkungen des Dritten Reiches und den Umgang mit der NS-Vergangenheit nach 1945.

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