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E-Book

Das Pippilotta-Prinzip

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt

AutorCarola Kupfer, Christine Weiner
VerlagCampus Verlag
Erscheinungsjahr2006
Seitenanzahl209 Seiten
ISBN9783593416175
FormatePUB/PDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis14,99 EUR

Frech, respektlos, mutig – und viel Spaß dabei!

Jeder kennt sie aus der Kindheit: Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter, kurz: Pippi Langstrumpf. Und fast jedes Mädchen hat sie für ihre Abenteuerlust geliebt, für ihre freche Art bewundert und davon geträumt, etwas weniger wie Annika und etwas mehr wie Pippi zu sein.

Was spricht dagegen, diese Träume 20 Jahre später zu träumen – und diesmal wahr zu machen? Die beiden Autorinnen wecken nicht nur wunderbare Erinnerungen an die Villa Kunterbunt, an den Limonadenbaum oder an Herrn Nilsson, sondern zeigen auch,

• was für ein herrliches Vorbild die beherzte, aufmüpfige Pippi für mehr Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit sein kann,
• warum ihre unangepasste Art einen Ausweg aus dem Alltagstrott zeigt oder
• wie wunderbar und witzig das Leben sein kann, wenn man es gelegentlich mit etwas weniger Respekt betrachtet!

Über den Autor

Christine Weiner ist Diplombetriebswirtin und arbeitet seit Jahren als Journalistin, Autorin und Trainerin. Sie hat bereits zahlreiche Ratgeber verfasst.

Carola Kupfer arbeitet als Ghostwriterin und Hörbuchredakteurin. Beide geben seit Jahren Seminare für Frauen zu persönlicher Weiterentwicklung.   

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Leseprobe

6 Wie erleichternd es ist, nicht perfekt zu sein (S. 129-130)

Eine Pippi, die ständig versucht 120 Prozent Leistung zu erbringen, wäre niemals so berühmt geworden. Wir hätten nach wenigen Seiten das Buch zugeklappt, weil uns ihre Superergebnisse gelangweilt hätten. Menschen, die 120-prozentig sein wollen, kennen wir genug, da brauchen wir nicht noch eine Romanfigur, die uns zeigt, was das bedeutet (Stress, Stress und noch mal Stress!).

Was uns an Pippi fesselt, ist ihre Unvollkommenheit und Lockerheit. Wenn Pippi etwas macht, dann nimmt sie es im Zweifelsfall nicht so genau mit Daten und Fakten. War es jetzt rechtsherum oder linksherum? Egal, irgendwie geht alles im Kreis, und man kommt doch so oder so ans Ziel. Für sie zählen ganz andere Dinge als genaue Ortsangaben. Pippi ist locker und lässig, Verkrampfungen sind ihr verhasst. Zu enge Schuhe machen unbeweglich, deswegen nimmt sie lieber eine Nummer größer und es ist ihr herzlich egal, dass sie ab und zu darüber stolpert. In ihrer Welt hat alles einen Sinn, wenn man sein Auge dafür schärft! Umwege erhöhen die Ortskenntnis, und verfehlte Chancen machen Platz für noch bessere Gelegenheiten. Wenn Pippi stolpert, steht sie wieder auf und beginnt von vorne. Sie pfeift auf das, was andere sagen. Mit Ignoranz oder ungesundem Selbstbewusstsein hat Pippis Denken und Handeln nichts zu tun. Sie ist weder hochnäsig noch Egozentrikerin.

Wenn wir Pippi beschreiben müssten, dann würden uns Wörter einfallen wie:

• ein bisschen durchgeknallt,
• total ehrlich,
• hat Zivilcourage,
• lacht gerne,
• ist frei,
• und macht was sie will, ohne dabei jemandem zu schaden.

Und auch hier können wir uns wieder etwas von ihr abschauen, denn Pippi zeigt nicht nur ihre Stärken, sondern steht auch zu ihren Schwächen. Sie ist ganz in sich, nimmt sich an und nörgelt nur gelegentlich an sich herum. Das ist die Magie, die sie umweht und darin liegt ihre Kraft. Nie wäre es ein Ziel von ihr, alles korrekt und perfekt zu machen. Schwäche zeigen bedeutet Stärke! Wer zu seinen Fehlern und zu seinem Nichtwissen steht, vermittelt Größe und die angenehme Bereitschaft, auch andere Menschen mit ihren Fehlern anzunehmen.

Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis8
Es war einmal in einer schwedischen Kleinstadt …10
Wie Sie dieses Buch am besten lesen15
Mein wertvollster Schatz bin ich!18
Wie findet man seinen inneren Schatz?21
Was wir alles können25
Schlüssel zur Kindheit verloren?30
Werden, was wir sind32
Räumen Sie in Ihrer Seelenkommode auf!36
Wow, bin ich reich!37
Ja, ich bin reich – und nun?38
Gemeinsam Aufräumen macht mehr Spaß38
Nicht vergessen – die Belohnung!39
Ich weiß, was ich will – und ich werde es mir holen!42
Der innere Bedenkenträger44
Ich bin ich – und zwar gern!51
Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten!58
Das hilft: Bonbons für die Seele64
Warum vorwärts nur mit rückwärts geht66
Wir sind den Blick nach vorne gewohnt68
Der Blick nach vorne69
»In Ägypten gehen alle Menschen so«72
Woher wir kommen77
Der dankbare Blick zurück78
Was man uns so alles lehrte ...81
Zurückschauen macht manchmal wütend – na und?83
Flechten Sie sich Ihre imaginären Pippi- Zöpfe!88
Vom Glück, merkwürdig zu sein90
Merkwürdig sein – und auffallen92
Sie sind eine besondere Marke97
Wer auffallen will, muss auffallen!99
Das Geheimnis der Merkwürdigkeit102
Grenztänzerin werden104
Kleine Inseln der Merkwürdigkeit105
Ich suche nicht, ich finde!108
Suchen ist Ihr Hobby ...109
Wie Suchen zum Genuss wird111
Anstrengendes Suchen macht blind116
Fahrschule für neue Verhaltensweisen123
Wie erleichternd es ist, nicht perfekt zu sein130
Übertriebener Perfektionismus134
Wie man ein Hamsterrad anhält138
Wenn keiner dir was singt, dann pfeif dir selbst ein Lied150
Alleinsein muss nicht schrecklich sein153
Zufriedene Menschen sind charismatisch ...159
Emotionale Intelligenz und Instinkt166
Einsam ist man nur ohne sich selbst170
Ohne Plutimikation geht’s auch – lassen Sie sich nicht manipulieren174
Manipulation erkennen178
Trauen Sie sich, Nein zu sagen184
Der Trick mit der » Wissenslücke«189
Wie hält man Veränderungen frisch?194
Die Geschichte von Pippi Langstrumpf198
Nachwort202
Danksagung204
Register206
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