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E-Book

Der lebendige Gott

Wie begegnet er mir? (Beiträge zu Zeitfragen, Heft 2)

AutorGeorg Ballod
VerlagBerg-Verlag
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl59 Seiten
ISBN9783981111248
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis4,00 EUR

Die 3. Auflage, exklusiv als eBook.

Einstieg


„Ich bin bei euch, spricht der Herr“ (Haggai 113). So lautet die Tageslosung (14.) für den 21. Oktober 2008. „Wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt“ (1.Timotheusbrief 410), ist als „Lehrtext“ (14) der Losung für den 20.Oktober 2008 zugeordnet. Auf der Umschlagseite des Losungsbüchleins erkennt der Leser sofort, was ihm geboten wird: „Gottes Wort für jeden Tag“.

Wie kann das sein? Spricht Gott in allen Sprachen und Mundarten der Menschheit? Oder sprechen biblische Schriftsteller in ihrer Sprache über Erfahrungen mit Gott? Ihre eigenen oder die anderer Leute?

Wieso betrifft es mich, dass Menschen vor etwa 2000 Jahren ihre „Hoffnung auf den lebendigen Gott“ gesetzt haben? Wer gehörte zu den „Wir“? Wie nehme ich überhaupt wahr, dass Gott bei mir ist? Es ist meine ganz persönliche Empfindung. Kein anderer kann das für mich empfinden. An meiner statt kann niemand sagen „Ich liebe dich“. Jeder folgt dabei seinen ganz individuellen Vorstellungen. Was aus der „Tiefe meines Herzens“ kommt, bleibt einem Außenstehenden letztlich verschlossen. Die geheimen Motive sind mir selbst zuweilen dunkel. Wozu brauche ich die Kirche?

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Leseprobe

Gnade empfangen (S. 14-15)

Das Tor zum Glauben finden wir nur durch unser ganz persönliches „Damaskuserlebnis“! Wie bei Paulus, so ein jeder! Natürlich auf ganz verschiedene Weise. Der Kirchenvater Augustinus hörte am 1. August 386 eine Kinderstimme im Nachbarhaus. Aus einem Kinderlied vernahm er: „tolle, lege, tolle lege“ (nimm, lies – nimm, lies)! Der Professor der Rhetorik fasste diese Stimme als göttlichen Hinweis auf, eine Sammlung von Paulusbriefen aufzuschlagen. Den ersten ihm begegnenden Text will er als endgültige Weisung für sein Leben annehmen. (28) So werden die Verse im Römerb ief 1313f. für ihn lebenswendend: „Lasse uns ehrbar wandeln als am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Wollust und Unzucht, nicht in Hader und Neid, sonde n ziehet an den Herrn Jesus Christus ...“

Auch der dänische Philosoph und Theologe Søren Kierkegaard weiß ein genaues Datum für seine „Bekehrung“ zu nennen, nämlich den 19. Mai 1838 vormittags um 10.30 Uhr: „Es gibt eine unbeschreibliche Freude, die uns ebenso unerklärbar durchglüht, wie des Apostels Ausbruch unbegründet hervorbricht: ‚Freuet euch, und abermals sage ich: freuet euch‘“(29:139).

Die von manchen belächelte Arbeit der Gideons- Brüder trägt ebenfalls Früchte. Die Mitglieder dieses Bundes legen kostenlos Bibeln aus, unter anderem in Hotels und Pensionen. So las beispielsweise Norman Rentrop eines Abends in seinem Hotelzimmer in einer Bibel, die er in der Nachttischschublade fand. Der Verleger von Wirtschaftsliteratur berichtet von einem Erweckungserlebnis. Er stelle sein Leben um und gab die Verlagsarbeit auf. Einen seiner Verlage verkaufte er und gründete für sieben Millionen Euro eine gemeinnützige Stiftung und einen eigenen Fernsehkanal, die Bibel TV. Seit dem 10. Oktober 2002 sendet dieser Kanal als Vollprogramm rund um die Uhr. (31).

Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt4
Einstieg5
1. Zum Zusammenhang6
2. Stillwerden und Vertrauen10
3. Gnade empfangen15
4. Erfahrbereit bleiben23
5. In Glaubensgemeinschaft leben30
6. Empfinden, was stimmt, und glaubwürdig handeln37
7. Erleiden, bezeugen und beten41
8. Literatur und Anmerkungen51
Zum Autor57

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