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Einführung in SAP Business Information Warehouse

AutorJorge Marx Gómez, Claus Rautenstrauch, Peter Cissek, Björn Grahlher
VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2006
Seitenanzahl274 Seiten
ISBN9783540311256
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis26,99 EUR
Das vorliegende Lehrbuch bietet anhand durchgängiger Fallstudien eine fundierte Einführung. Es behandelt die Phasen der Datenmodellierung, Datenbeschaffung und des Reporting im Zusammenhang mit einem plausiblen Szenario. Präzise Anweisungen und anschauliche Grafiken ermöglichen Anwendern den Einstieg in die Software und deren Bedienung.

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Kapitelübersicht
  1. Vorwort und Inhalt
  2. Einführung ins SAP Business Information Warehouse
  3. Theoretische Grundlagen der Data Warehouse Technologie
  4. Theoretische Grundlagen des SAP Business Information Warehouse
  5. Fallstudie I – Ist-Daten-Analyse
  6. Fallstudie II – Soll-Ist Vergleich
  7. Fallstudie III – Bestandsdatenanalyse
  8. Literatur
Leseprobe
1 Einführung ins SAP Business Information Warehouse (S. 1-2)

1.1 Ziele und Aufbau dieses Buches

Das Ziel dieses Buches ist es, dem Leser anhand von Fallstudien einen praktischen Einstieg in die Software SAP Business Information Warehouse zu ermöglichen. Dem Leser werden dabei keinerlei Vorkenntnisse im Bereich des Data Warehousing oder Erfahrungen mit Produkten der SAP AG abverlangt, sämtliches Basiswissen wird in den Kapiteln 2 Theoretische Grundlagen der Data Warehouse Technologie und 3 Theoretische Grundlagen des SAP Business Information Warehouse vermittelt.

Das Lehrbuch richtet sich primär an Lehrende und Studierende der Fachrichtungen Informatik, Wirtschaftsinformatik und der Wirtschaftswissenschaften. Gleichsam unterstützt es den Anwender im Unternehmen bei seinen ersten Schritten im SAP BW.

An das vorliegende Werk kann auf drei verschiedene Weisen herangegangen werden. Wenn bereits fundierte Kenntnisse der Data Warehouse Technologie vorhanden sind, kann der theoretische Teil übersprungen und direkt im Kapitel 4 Fallstudie I – Ist-Daten-Analyse mit der Fallstudie begonnen werden. Die zweite Herangehensweise besteht darin, streng nach der Kapitelstruktur vorzugehen und somit vor Bearbeitung der Fallstudie zunächst den kompletten Theorieteil zu lesen. Die dritte und von den Autoren empfohlene Möglichkeit ist, grundsätzlich der Kapitelstruktur zu folgen, jedoch parallel zum Kapitel 3 Theoretische Grundlagen des SAP Business Information Warehouse das Kapitel 4 Fallstudie I – Ist- Daten-Analyse zu bearbeiten. Diese Vorgehensweise wird dadurch unterstützt, dass im Verlauf des dritten Kapitels an geeigneter Stelle auf die entsprechenden Abschnitte des vierten Kapitels verwiesen wird. Bevor mit der Ausführung der Fallstudien begonnen wird, ist sicherzustellen, dass die in Kapitel 1.2 Vorbereitung der Fallstudien beschriebenen Maßnahmen zur Einrichtung und Konfiguration des SAP BW Systems vom Systemadministrator durchgeführt worden sind.

Neben zahlreichen Screenshots und Abbildungen wird der Leser bei der Arbeit mit diesem Buch zusätzlich durch das Textlayout unterstützt. In herausgestellten Kästen finden sich bedeutsame Definitionen, Hinweise der Autoren und Zusammenfassungen sowie die Verknüpfung von theoretischem und praktischem Teil.

Innerhalb der Fallstudien sind Bezeichnungen in Bildschirmmasken stets kursiv und zu betätigende Schaltflächen oder über die Tastatur einzugebende Zeichenketten immer fett gekennzeichnet.

1.2 Vorbereitung der Fallstudien

Voraussetzung für eine erfolgreiche Durchführung der Fallstudien ist eine installierte SAP BW Instanz. Den Teilnehmern der Fallstudie sollte durch den Systemadministrator im System eine InfoArea sowie eine Anwendungskomponente zugewiesen werden, außerdem ist ein Quellsystem des Typs Filesystem (Metadaten manuell, Daten über Dateischnittstelle) mit A_QS_FSBW als Logischer Systemname und Externe Daten Fallstudie BW als Name des Quellsystems anzulegen. Es wird empfohlen, die Zugangsdaten der Teilnehmer derart zu gestalten, dass der Benutzername mit einer dreistelligen Zahlenkombination abschließt. Diese Zahlenkette bezeichnet Gruppe (erste Position) und Benutzer ID (zweite und dritte Position) und wird von den Teilnehmern im Verlauf der Fallstudien zur eindeutigen Benennung von Objekten benötigt.

Neben dem SAP BW System müssen auf den Rechnern der Teilnehmer das Microsoft Office Paket in der Version 2000 oder neuer und ein Texteditor installiert sein. Die Dateien, auf deren Daten die Fallstudie basiert, müssen zum Beispiel über das Internet herunterladbar sein oder über ein lokales Netzwerk bereitgestellt werden.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Inhalt8
Verzeichnis der Abkürzungen und Akronyme12
Verzeichnis der eingetragenen Marken14
1 Einführung ins SAP Business Information Warehouse15
1.1 Ziele und Aufbau dieses Buches15
1.2 Vorbereitung der Fallstudien16
2 Theoretische Grundlagen der Data Warehouse Technologie17
2.1 Einführung17
2.1.1 Bedeutung der Information für die Entscheidungsunterstützung17
2.1.2 Operative Systeme18
2.1.3 Data Warehouse Systeme20
2.2 Daten und Architektur21
2.2.1 Geschäftsdaten21
2.2.2 Metadaten23
2.2.3 Komponenten23
2.3 Datenmodell25
2.3.1 Fakten, Kennzahlen und Dimensionen26
2.3.2 Modellierung von Zeit29
2.3.3 Multidimensionale Anfragestrukturen29
2.3.4 OLAP Operationen30
2.3.5 ADAPT32
2.3.6 Speicherung multidimensionaler Daten, Star- und Snowflake-35
Schema35
2.4 Datenquellen und Datenqualität40
2.4.1 Quellen für Geschäftsdaten40
2.4.2 Quellen für Metadaten41
2.4.3 Datenqualität41
2.4.4 Qualitätsmetriken44
2.4.5 Data Cleaning45
2.5 Typisches ETL-Prozessmodell47
2.5.1 Vorbereitungsphase48
2.5.2 Extraktionsphase48
2.5.3 Transformationsphase49
2.5.4 Ladephase50
2.6 Bewertung eines Data Warehouse50
2.6.1 Stärken eines Data Warehouse51
2.6.2 Schwächen eines Data Warehouse51
3 Theoretische Grundlagen des SAP Business Information Warehouse55
3.1 Umgang mit SAP Systemen55
3.1.1 SAPlogon55
3.1.2 SAP Fenster56
3.1.3 Elemente der SAP Bildschirmmasken59
3.2 Komponenten des SAP BW61
3.2.1 Datenschicht62
3.2.2 Administrationsschicht62
3.2.3 Analyseschicht63
3.3 Datenmodellierung64
3.3.1 Struktur – InfoArea, InfoProvider und InfoObjectCatalog64
3.3.2 InfoObjects65
3.3.3 InfoCubes und Dimensionen77
3.3.4 ODS-Objekte78
3.3.5 InfoSets80
3.3.6 MultiProvider81
3.4 Datenbeschaffung83
3.4.1 Extraktion85
3.4.2 Transformation91
3.4.3 Laden93
3.5 Berichtswesen97
3.5.1 BEx Query Designer98
3.5.2 BEx Analyzer103
3.5.3 Web-basiertes Berichtswesen104
3.5.4 BEx Web Application Designer116
3.5.5 Formatiertes Reporting122
3.5.6 Mobile Intelligence122
3.5.7 Weitere Funktionen: Offline Reporting und Integration in das123
SAP Enterprise Portal123
4 Fallstudie I – Ist-Daten-Analyse125
4.1 Teil I – Datenmodellierung127
4.1.1 Anlegen der InfoArea129
4.1.2 Anlegen des InfoObjectCatalogs und der InfoObjects131
4.1.3 Anlegen des InfoCubes für die Ist-Daten144
4.2 Teil II – Datenbeschaffung152
4.2.1 Anlegen der InfoSources154
4.2.2 Einlesen von Stammdaten aus Flat Files157
4.2.3 Manuelle Pflege der Stammdaten168
4.2.4 Pflege der Shape Files für die Kartendarstellung173
4.2.5 Einlesen der Bewegungsdaten176
4.3 Teil III – Reporting184
4.3.1 Anlegen der Query186
4.3.2 Reporting mit dem BEx Analyzer unter MS Excel190
4.3.3 Ad hoc – Reporting im Webbrowser196
4.3.4 Reporting mit dem BEx Web Application Designer202
5 Fallstudie II – Soll-Ist Vergleich213
5.1 Teil I – Datenmodellierung214
5.1.1 Anlegen eines ODS- Objekts215
5.1.2 Anlegen des InfoCubes für die Soll-Daten218
5.1.3 Anlegen des Multiproviders219
5.2 Teil II – Datenbeschaffung226
5.2.1 Anlegen der InfoSource für die Soll-Daten227
5.2.2 Schreiben der Daten in das ODS-Objekt232
5.2.3 Fortschreiben der Soll-Daten in den InfoCube sowie der korrigierten Ist-Daten238
5.3 Teil III – Reporting242
5.3.1 Anlegen der Query243
5.3.2 Reporting im BEx Web Application Designer249
6 Fallstudie III – Bestandsdatenanalyse259
6.1 Teil I – Datenmodellierung260
6.1.1 Anlegen der Kennzahlen260
6.1.2 Anlegen des InfoCubes für die Bestandsdaten263
6.2 Teil II – Datenbeschaffung264
6.2.1 Anlegen der InfoSources für Anfangsbestand und Bestandsveränderungen265
6.2.2 Einlesen des Anfangsbestands und der268
Bestandsveränderungen268
6.3 Teil III – Reporting271
6.3.1 Anlegen der Queries272
6.3.2 Reporting im BEx Web Application Designer275
Literatur285

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