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Gesundheitsökonomik

AutorJ.-Matthias Graf von der Schulenburg, Wolfgang Greiner
VerlagMohr Siebeck Lehrbuch
Erscheinungsjahr2013
ReiheNeue ökonomische Grundrisse 
Seitenanzahl292 Seiten
ISBN9783161525049
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis27,00 EUR
Gesundheitsökonomische Analysen sind heute integraler Bestandteil der deutschen Forschungs- und Hochschullandschaft. In den vergangenen Jahren sind in diesem akademischen Feld eine Reihe neuer Lehrstühle und weiterer Forschungsinstitutionen entstanden. Insbesondere die Etablierung von Gesundheitsökonomischen Zentren durch das Bundesforschungsministerium hat sehr dazu beigetragen, Gesundheitsökonomik in Deutschland nachhaltig zu etablieren. Das Interesse an ökonomischen Fragen des Gesundheitswesens hat nicht zuletzt ihre Ursache in der zunehmenden gesundheitspolitischen Diskussion zu Fragen der Finanzierung, Selbstbeteiligung und Preisregulierung. Die Neuauflage dieses Lehrbuches nimmt diese Entwicklungen in Forschung und Praxis der Gesundheitsökonomik auf und aktualisiert damit diesen bewährten Zugang zum gesundheitsökonomischen Studium.
'Kompakt und kompetent - mit diesen Prädikaten lässt sich dieses sehr verständlich geschriebene Lehrbuch am besten beschreiben.' WISU 3/08, S. 308

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
Vorwort zur 3. Auflage6
Inhaltsverzeichnis8
Kapitel I: Einführung14
1. Was ist Gesundheitsökonomik?14
1.1. Definition Gesundheitsökonomik14
1.2. Kritik an der Gesundheitsökonomik15
2. Gesundheitsökonomik als Fachdisziplin16
2.1. Gesundheitsversorgung historisch betrachtet18
2.2. USA und UK als gesundheitsökonomische Vorreiter19
2.3. Deutschland als gesundheitsökonomisches Entwicklungsland20
3. Besonderheiten des Gesundheitswesens21
4. Fragestellungen der Gesundheitsökonomik23
4.1. Mikroökonomische Verhaltenstheorie und Wettbewerbstheorie26
4.2. Versicherungstheorie und Entscheidungstheorie unter Unsicherheit30
4.3. Ökonomische Theorie der Politik31
4.4. Ordnungspolitik und -theorie32
4.5. Evaluation von Gesundheitsleistungen33
Lektürevorschläge36
Zusammenfassung der Grundüberlegungen dieses Kapitels36
Schlüsselbegriffe37
Kontrollfragen37
Kapitel II: Krankenversicherung als Finanz- und Informationsintermediär39
1. Grundlagen39
2. Finanzierungsverfahren der Krankenversicherung42
2.1. Dynamische Einflüsse auf die Krankenversicherung42
2.2. Gesamtwirtschaftliche Analyse der Finanzierungsverfahren44
3. Das Grundmodell der Versicherungsnachfragetheorie48
3.1. Basismodell der Versicherungsnachfrage49
3.2. Analytische Bestimmung des optimalen Deckungsgrades53
3.3. Erweiterungen des Grundmodells55
4. Risk Management und asymmetrische Information57
4.1. Prävention: Schadenvorsorge, Schadenverminderung und Schadenverhütung57
4.2. Asymmetrische Information59
Lektürevorschläge62
Zusammenfassung der Grundüberlegungen dieses Kapitels63
Schlüsselbegriffe63
Kontrollfragen63
Kapitel III: Gesundheitssysteme als institutioneller Rahmen65
1. Einleitung65
2. Sozialversicherungssysteme am Beispiel Deutschlands und Österreichs69
2.1. Geschichte und Grundlagen der Gesetzlichen Krankenversicherung69
2.2. Aufbau der Gesetzlichen Krankenversicherung71
Krankenkassen71
Ambulante Versorgung72
Stationäre Krankenversorgung74
2.3. Finanzierung75
Kostendämpfungsmaßnahmen76
2.4. Ökonomische Bewertung des deutschen Sozialversicherungsmodells77
2.5. Das Sozialversicherungsmodell in Österreich81
3. Das System des Nationalen Gesundheitsdienstes am Beispiel des Vereinigten Königreiches82
3.1. Geschichte und Grundlagen des NHS82
3.2. Aufbau des NHS83
3.3. Finanzierung90
3.4. Stärken und Schwächen des britischen Gesundheitssystems91
4. Marktwirtschaftlich organisierte Gesundheitssysteme am Beispiel der USA und der Schweiz93
4.1. Geschichte und Grundlagen des amerikanischen Gesundheitssystems93
4.2. Aufbau des US-amerikanischen Gesundheitssystems95
Medicare95
Medicaid97
Traditionelle Privatversicherer98
Managed-Care-Anbieter99
4.3. Finanzierung des amerikanischen Gesundheitssystems103
4.4. Stärken und Schwächen des amerikanischen Gesundheitssystems104
4.5. Kopfpauschalenmodell in der Schweiz107
5. Trends bei der Umgestaltung von Gesundheitssystemen in industrialisierten Staaten114
Lektürevorschläge117
Zusammenfassung der Grundüberlegungen dieses Kapitels118
Schlüsselbegriffe119
Kontrollfragen119
Kapitel IV: Nachfrage nach Gesundheitsleistungen121
1. Besonderheiten von Gesundheitsleistungen121
1.1. Informations- und Transaktionskosten von Gesundheitsleistungen121
1.2. Weitere institutionelle Besonderheiten des Gesundheitsmarktes123
1.3. Staatliche Regulierung125
2. Ökonomische Aspekte der Nachfrage nach Gesundheitsleistungen126
2.1. Gesundheit als Bestandsgröße und Teil des Humankapitals126
2.2. Die Rolle von Unsicherheit128
2.3. Die Rolle von Zeitkosten129
2.4. Ein formales Modell der Gesundheitsleistungsnachfrage129
2.5. Optimales Arbeitsangebot und optimaler Konsumplan133
2.6. Vorhersagen über die Effekte von Veränderungen von Parametern134
2.7. Nachfragereaktion bei Veränderung der Weg-, Warte- oder Behandlungszeit137
2.8. Nachfragereaktion bei Veränderung der Anbieterpreise139
3. Steuerung der Nachfrage (Selbstbeteiligung)141
3.1. Originäre Nachfragekurve und Marktnachfragekurve142
3.2. Marktnachfragekurve bei Vollversicherungsschutz143
3.3. Versicherungssummenbegrenzung144
3.4. Indemnitätstarif146
3.5. Gebühr147
3.6. Abzugsfranchise (Selbstbehalt)148
3.7. Proportionale Selbstbeteiligung (Quotenvertrag)151
3.8. Partialanalyse der Selbstbeteiligung153
3.9. Modelltheoretische Untersuchung der Nachfragewirkungen einer Selbstbeteiligung153
4. Empirische Überprüfung der Nachfragereaktion156
4.1. Vorüberlegungen zur empirischen Untersuchung der Preiselastizität der Nachfrage nach Gesundheitsleistungen157
4.2. Ergebnisse der Schätzung der Nachfrageelastizität163
Lektürevorschläge166
Zusammenfassung der Grundüberlegungen dieses Kapitels167
Schlüsselbegriffe167
Kontrollfragen168
Kapitel V: Angebot an Gesundheitsleistungen169
1. Grundlagen der Gesundheitsleistungsproduktion169
1.1. Anbieter und Besonderheiten des Angebots169
1.2. Modellierung des Anbieterverhaltens172
1.3. Angebotsinduzierte Nachfrage: ein Modell178
1.4. Angebotsinduzierte Nachfrage: empirische Erkenntnisse184
2. Die Macht der Verbände: Es verbindet die Macht187
2.1. Zünfte als Vorläufer von Verbänden188
2.2. Rolle der Verbände aus der Sicht der Verbandsökonomik191
2.3. Qualitätssicherung der Informationen von Verbänden194
2.4. Qualitätssicherung als Aufgabe von Verbänden195
3. Preisbildung und Vergütung196
3.1. Das Problem196
3.2. Vergütung stationärer Leistungen198
3.3. Vergütung der Leistungen niedergelassener Ärzte203
Möglichkeiten der Honorarformgestaltung203
Möglichkeiten der Honorartarifgestaltung204
Möglichkeiten der Honorarverfahrensgestaltung205
Steuerungswirkungen verschiedener Honorierungssysteme207
3.4. Preisbildung bei medizinischen Produkten213
Lektürevorschläge218
Zusammenfassung der Grundüberlegungen dieses Kapitels218
Schlüsselbegriffe220
Kontrollfragen220
Kapitel VI: Ökonomische Evaluation von Gesundheitsleistungen221
1. Evaluation als Grundlage für rationale Allokationsentscheidungen221
1.1. Fehlender Markt, fehlende Indikatoren für die relative Knappheit221
1.2. Health Technology Assessment223
2. Methoden der ökonomischen Evaluation226
2.1. Bedeutung der Studienperspektive226
2.2. Kosten und Nutzen im Gesundheitswesen227
Direkte Kosten und Nutzen229
Indirekte Kosten und Nutzen230
2.3. Grundformen der Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen234
Kostenvergleichs-Analyse234
Krankheitskostenstudien235
Kosten-Nutzen-Analysen237
Kosten-Wirksamkeits-Analysen237
Kosten-Nutzenwert-Anaylsen und das Konzept qualitätskorrigierter Lebensjahre240
2.4. Methodische Fragen bei Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen245
Wahl der zu bewertenden Alternativen245
Grenzwertbetrachtung und Gemeinkostenschlüsselung246
Diskontierung247
Sensitivitätsanalyse252
Standardisierung253
Entscheidungsanalytische Verfahren255
2.5. Zusammenfassung258
3. Output- bzw. Outcome-Erfassung258
3.1. Lebensqualitätsmessung260
3.2. Instrumente zur Messung der Lebensqualität262
Arten von zur Verfügung stehenden Instrumenten262
Wohlfahrtstheoretische Verfahren zur Lebensqualitätsmessung263
Rating Skala263
Standard-Gamble-Methode265
Time-Trade-Off-Methode266
Willingness-to-pay-Methoden268
Index- und Profil-Instrumente270
Profilinstrumente270
Indexinstrumente272
3.3. Anforderungen an Instrumente zur Messung der Lebensqualität276
3.4. Zusammenfassung277
Lektürevorschläge278
Zusammenfassung der Grundüberlegungen dieses Kapitels278
Schlüsselbegriffe280
Kontrollfragen280
Anhang281
Literaturverzeichnis283
Autorenverzeichnis288
Sachverzeichnis290

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