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E-Book

GrenzgängerInnen

Symbolische Transmigration unter Asylbedingungen in Deutschland

AutorLena Huber
VerlagBeltz Juventa
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl404 Seiten
ISBN9783779946557
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis45,99 EUR
Die qualitative Studie untersucht Bedeutung, Bedingungen und Formen der symbolischen Überschreitung von u. a. nationalen Grenzen im Kontext der Lebensbewältigung unter Asylbedingungen in Deutschland. Nicht nur Flüchtlinge migrieren. Mit ihnen auch Träume, Dinge oder Rituale. Welche Bedeutung symbolischen Bedeutungsträgern in Prozessen der Lebensbewältigung unter Asylbedingungen zukommt, zeigt diese ethnografische Studie entlang einer kontrastierenden Auswahl unterschiedlicher Formen symbolischer Grenzüberschreitung. Die Ergebnisse illustrieren: (Symbolischen) Bezügen zum Herkunftsland kommt für Erfahrungen von Handlungsmächtigkeit und sozialer Anerkennung große Relevanz zu und stehen Inklusionsbestrebungen keineswegs entgegen. Aber: 'Symbolische Transmigration' ist voraussetzungsvoll.

Lena Huber, Jg. 1982, Dipl. Pädagogin, promovierte im Fachbereich Sozialwissenschaften, Medien und Sport an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis6
Abkürzungsverzeichnis11
Danksagung12
1 Einleitung14
2 Wer lebt wie im deutschen Asyl?21
2.1 Anerkennung als Flüchtling und Asylberechtigte/r: Definitionen und asylpolitische Voraussetzungen22
2.2 Weitere Regelungen und Kriterien zum Schutz Asylsuchender25
2.3 Leben mit Duldung und Aufenthaltsgestattung: Darstellung formaler Charakteristika und der Betroffenensicht28
2.4 Leben unter Asylbedingungen als erzwungenes „Leben im Transit“43
3 Forschungsstand und theoretische Grundlagen46
3.1 „Refugee transnationalism“: Forschungsstand eines vernachlässigten Forschungsfeldes46
3.2 Theoretische Konzepte der Transnational Studies und transnationalen Sozialen Arbeit57
3.3 Symbole und symbolische Verbindungen86
3.4 Das Konzept der Lebensbewältigung119
4 Beschreibung des methodischen Vorgehens137
4.1 Darstellung und Begründung des qualitativen Forschungsdesigns138
4.2 Die Feldkonstruktionen: Was ist mein Feld und wie bekomme ich einen Zugang?144
4.3 Bewährte Praktiken und Methoden der Datenerhebung155
4.4 Transkriptionen: Realität als Text und Text als neue Realität164
4.5 Aus dem Feld heraus und wieder ins Feld hinein: Datenanalyse im Anschluss an eine (reflexive) Grounded Theory-Methodologie168
4.6 Wie kommt man zum Ende? Theoretisches Sampling und theoretische Sättigung als Prinzipien186
4.7 Reflexionen zur Gegenstandsangemessenheit des Forschungsdesigns190
4.8 Arbeitsheuristik wider einen „Methodologischen (Pluri-)Nationalismus“194
5 Empirische Analyse199
5.1 Träumen und Beten200
5.2 Medial unterstütztes Feiern eines religiösen Festes250
5.3 Vergleichendes Anführen von Namen281
5.4 Geselliges Teetrinken und das Anführen von Sprichwörtern303
5.5 Zusammenfassung und Reflexion der Ergebnisse326
6 Theoretische Modelle331
6.1 Einführung und Definition332
6.2 Realtypen symbolischer Transmigration unter Asylbedingungen334
6.3 Bedingungspfade symbolischer Transmigration unter Asylbedingungen340
6.4 „Asylspezifische“ Faktoren als forcierende Bedingungen symbolischer Transmigration349
6.5 Herstellungsweisen symbolischer Transmigration: Strategien und herangezogene symbolische Bedeutungsträger355
6.6 Zugehörigkeit, Kontinuität und Kohärenz als Konsequenzen symbolischer Transmigration und ihre Bedeutung für die Lebensbewältigung im Asyl366
6.7 Zwischenfazit und Ausblick auf das Abschlusskapitel368
7 Abschlussdiskussion369
7.1 Zur Relevanz der Studie im Kontext von „refugee transnationalism“370
7.3 „Symbolische Transmigration“ als Konzept für eine transnationale (sozialpädagogische) Forschungspraxis?!381
7.4 Asylsuchende als kompetente GrenzgängerInnen: Fazit und Forschungsperspektiven384
Literatur386
Internetquellen403
Abbildungsverzeichnis404
Tabellenverzeichnis404

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