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E-Book

Hierarchielos führen

Anforderungen an eine moderne Unternehmens- und Mitarbeiterführung

AutorMichaela Moser
VerlagSpringer Gabler
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl259 Seiten
ISBN9783658046361
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis39,99 EUR
Die Autorin beschreibt, wie eine zukunftsfähige Unternehmens- und Mitarbeiterführung jenseits von Hierarchien heute aussehen kann. Ihre These: Hierarchien als fundamentales Organisations- und Führungsprinzip haben sich längst überholt und müssen durch neue Formen der Zusammenarbeit ersetzt werden. Das Buch gibt Antworten auf  folgende Fragen:
-Welches zukunfts- und wettbewerbsfähige Organisations- und Führungsmodell löst das traditionelle Hierarchieprinzip ab, und wie funktioniert es?
-Welche Prozesse durchlaufen traditionell strukturierte Unternehmen bei ihrer Transformation hin zu einer hierarchielosen Organisation und wie kann gezielt auf diesen Veränderungsprozess Einfluss genommen werden?
-Welche Merkmale weist eine hierarchiefreie Mitarbeiterführung auf?
-Welche Rahmenbedingungen sind zu beachten?



Prof. Dr. Michaela Moser hat eine Professur an der Europäischen Fachhochschule inne und leitet den Bereich der Managementkompetenzen. Sie ist zudem Geschäftsführerin der Personal- und Managementberatung evitura GmbH. Als Spezialistin für das Thema disziplinarische und fachliche Führung beschäftigt sie sich ausgiebig mit neuen Führungsstrategien. In diesem Kontext unterstützt sie als zertifizierte Mediatorin und Coach. Sie verfügt über langjährige Management-Erfahrung in diversen international tätigen Konzernen.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Danksagung10
Inhaltsverzeichnis12
Die Autorin16
Abkürzungsverzeichnis18
Abbildungsverzeichnis20
1 Einleitung22
1.1Führung und Organisation – die zwei Seiten einerMedaille22
1.2Auf dem Weg zu neuen Organisationsformen23
1.3Über das Buch26
Literatur29
2 Hierarchie in der betriebswirtschaftlichen Organisationstheorie32
2.1Hierarchie – was ist das?32
2.2Referenzmodell der Hierarchie34
2.2.1Organisation als Maschine34
2.2.2Menschenbild der Hierarchie35
2.2.3Prinzip der Fremdbestimmtheit36
2.3Fremdorganisation als Ordnungsprinzip38
2.4Konfiguration der Hierarchie38
2.5Persönliche Weisung als zentraler Koordinationsmechanismus40
2.5.1Mechanismus der persönlichen Weisung40
2.5.2Formale und informale Kommunikation41
2.6Arten der Hierarchie42
2.7Vorteile der Hierarchie43
Literatur44
3 Hierarchiekritik infolge von Megatrends48
3.1Kostenprobleme48
3.2Innovationsrestriktionen49
3.3Informationsprobleme52
3.4Wertekonflikte53
3.5Neue Leitbilder innovativer Unternehmen55
Literatur57
4 Pioniere hierarchieloser Organisationen61
4.1Vorbemerkung61
4.2Überlappende Gruppenstruktur nach Likert62
4.3Teilautonome Arbeitsgruppen64
4.4Holakratie (Robertson 2007) und Soziokratie65
4.5Adhocratie65
4.6Netzwerkorganisation66
4.7Japanische Organisation67
4.8Fraktale Organisation68
4.9Kritische Würdigung und Fazit68
Literatur70
5 Heterarchie als moderne Organisationsform der Zukunft73
5.1Heterarchie – was ist das?73
5.1.1Begriffsdefinition73
5.1.2Artverwandte Konzepte74
5.2Referenzmodell der Heterarchie75
5.2.1Organisation als Organismus75
5.2.2Menschenbild76
5.2.3Prinzip der Selbstbestimmtheit77
5.3Selbstorganisation als Ordnungsprinzip79
5.3.1Grundsätze der Selbstorganisation79
5.3.2Selbstorganisierte Arbeitsteilung (Göbel 1998c)81
5.3.3Erweitertes Organisationsverständnis82
5.4Konfiguration der Heterachie84
5.4.1Netzwerkordnung84
5.4.2Dynamische Neustrukturierung86
5.4.3Bildung von Kompetenzzentren88
5.4.3.1 Selbst organisierte Gruppenbildung88
5.4.3.2 Kompetenzorientierte Teamarbeit89
5.4.4Organisationsstruktur90
5.4.5Organisationsgrenzen92
5.4.6Einrichtung fluktuierender Hierarchien93
5.4.6.1 Komplexitätsdilemma als Ursache93
5.4.6.2 Besonderheiten fluktuierender, dynamischer Hierarchien96
5.5Selbstabstimmung als zentraler Koordinationsmechanismus98
5.5.1Selbstabstimmungsmechanismus98
5.5.2Arten der Selbstabstimmung (Kieser und Kubicek 1983a)99
5.6Demokratische Gruppenentscheidungen100
5.6.1Partizipation an Gruppenentscheidungen100
5.6.1.1 Grundsatz der Partizipation100
5.6.1.2 Partizipationsrecht und -pflicht102
5.6.1.3 Partizipationsbereitschaft und -fähigkeit104
5.6.1.4 Direkte und Indirekte Partizipation106
5.6.1.5 Entscheidungsarena und Vollversammlung als Partizipationsgremien108
5.6.1.6 Partizipationsmöglichkeit in Abhängigkeit von der Eigentümerstruktur111
5.6.2Kollektiver Entscheidungsprozess111
5.6.2.1 Übersicht111
5.6.2.2 Mechanismen zur Entscheidungsfindung in Gruppen113
5.6.2.2.1 Grundsatz (March und Simons 1993)113
5.6.2.2.2 Problemlösung114
5.6.2.2.3 Überzeugung115
5.6.2.2.4 Verhandlung116
5.6.2.3 Abstimmungsregeln (Eisenführ und Weber 2003a)117
5.6.2.3.1 Einstimmen- oder Mehrstimmenwahlrecht117
5.6.2.3.2 Fixierung einer Abstimmungsregel118
5.6.2.3.3 Konsensentscheidungen118
5.6.2.3.4 Mehrheitsentscheidung119
5.6.2.3.5 Expertenentscheidungen120
5.6.2.4 Konformitätszwang120
5.6.2.5 Risikoschub121
5.6.2.6 Manipulationen121
5.6.2.7 Umgang mit Machtphänomenen im Gruppenkontext122
5.6.3Vetorecht der rechtlichen Organe123
5.7Kommunikation als zentrales Element der Selbstabstimmung124
5.7.1Multilaterale Kommunikationsprozesse124
5.7.2Symmetrische und komplementäre Kommunikation125
5.7.3Transaktionsanalyse zur Analyse von Kommunikationsabläufen128
5.7.4Wissensmanagement und Informationssysteme als Grundlage gelingender Kommunikation132
5.7.4.1 Grundsatz132
5.7.4.2 Offenlegung von implizitem Wissen133
5.7.4.3 Effektive, digitale Informationstechnologien134
5.8Innerbetriebliche Kooperation als wichtige Prämisse erfolgreicher Selbstabstimmungsprozesse135
5.8.1Grundsatzproblem heterarchischer Unternehmenssysteme135
5.8.2Definition des Begriffs136
5.8.3Merkmale innerbetrieblicher Kooperation137
5.8.3.1 Zusammenarbeit137
5.8.3.2 Zweck- und Interessenshomogenität138
5.8.3.3 Hohe Zielbindung durch gemeinsame Willensbildung138
5.8.3.4 Aufgabeninterdependenzen139
5.8.3.5 Kooperationsrente139
5.8.4Regeln zur Zusammenarbeit140
5.8.5Kooperationsfähigkeit und -bereitschaft140
5.8.6Prinzip der Reziprozität142
5.8.7Sozialstruktur143
5.8.8Volle Beitragsleistung146
5.8.9Vertrauensaufbau148
5.8.10Ausgewogenes Konfliktmanagement150
5.8.11Gruppengröße151
5.8.12Relationship-Management151
5.9Kontrollmechanismen152
Literatur152
6 Transformationsprozess: Überführung einer Hierarchie zur Heterarchie171
6.1Transformationaler Wandel171
6.2Teilprozesse der Transformation172
6.3Transformationsherausforderungen173
6.3.1Akzeptanz als Grundmaxime173
6.3.2Entthronung der Führungsmannschaft174
6.3.3Kulturschock der Belegschaft176
6.3.4Schrittweise oder radikale Transformation179
6.3.5Transformationsreife des Unternehmens181
6.3.6Notwendigkeit zur Durchführung von Gruppentrainings182
6.3.7Veränderung situativer Rahmenbedingungen183
Literatur183
7 Moderne Mitarbeiterführung in Heterarchien187
7.1Neues Führungsverständnis187
7.1.1Grundsatzthematik187
7.1.2Definition des Begriffs Führung188
7.1.3Quellen der Verhaltensbeeinflussung191
7.1.3.1 Machtsymmetrie und ihre Auswirkung auf die Führung191
7.1.3.2 Personenmacht192
7.1.4Vom Arbeitnehmer zum Arbeitskraftunternehmer194
7.1.5Vom Vorgesetzten zur Führungskraft195
7.2Führungsmodelle in selbstbestimmten Strukturen196
7.2.1Grundsatz196
7.2.2Kollektive Führung196
7.2.3Rotierende Führung197
7.2.4Geteilte Führung198
7.3Legitimierung von Führungspersonen199
7.3.1Wahl und Abwahl von Führungspersonen199
7.3.1.1 Grundsatz199
7.3.1.2 Theorien zur Wahl von Führern202
7.3.1.3 Wählerkreis205
7.3.1.4 Wahl einer gruppeninternen oder -externen Person206
7.3.1.5 Prozess der Rollenaushandlung206
7.3.2Führungsattribution207
7.4Besonderheiten neuer Führungsmodelle208
7.4.1Prinzip der potenziellen Führung (Willke 1989)208
7.4.2Führung als Nebentätigkeit oder Spezialistenfunktion208
7.4.3Führung als interaktiver Lernprozess210
7.4.3.1 Iterativer Lernprozess210
7.4.3.2 360-Grad-Feedback zur Einschätzung von Führungsverhalten211
7.4.4Führungsstile und Unternehmenskultur212
7.4.4.1 Unternehmens- und Führungskultur212
7.4.4.2 Führungskultur und Führungsstile213
7.5Rolle und Aufgaben einer Führungskraft in innovativen Strukturen214
7.5.1Grundsatz214
7.5.2Förderer der Kohäsion215
7.5.3Aufgabenkatalysator und Koordinationsfunktion215
7.5.4Spannungsfeld der Führungskraft216
7.6Selbstführung217
Literatur217
8 Moderne Beurteilungs- und Entgeltsysteme225
8.1Grundsatzthematik225
8.2Gehaltsbestandteile227
8.2.1Monatliches Fixum227
8.2.2Variable Vergütungskomponenten228
8.2.2.1 Gruppenbezogene Vergütung228
8.2.2.2 Individuelle, variable Vergütung229
8.2.2.3 Weitere Zulagen233
8.2.2.4 Bemessungsgrundlage234
8.2.2.5 Beurteilungsinstanz234
8.2.2.6 Durchführung der Beurteilungsgespräche235
8.3Entwicklung eines Gehaltssystems236
Literatur237
9 Personalrekrutierung, -entwicklung und -bindung im Rahmen heterarchischer Organisations- und Führungsmodelle240
9.1Von der Sach- zur Personenorientierung240
9.2Besonderheiten der Personalrekrutierung241
9.3Besonderheiten der Personalentwicklung242
9.4Besonderheiten der Personalbindung244
9.4.1Grundsatzthematik244
9.4.2Neue Karriereformate244
9.5Spezialisierung auf die Personalfunktion246
Literatur246
10 Besonderheiten der Heterarchie249
10.1Rechtliche Aspekte der Heterarchie249
10.2Zusammenarbeit hierarchieloser Unternehmen mit hierarchisierten Unternehmen251
Literatur252
11 Blick nach Vorn253
Literatur256
Anhang zur Einführung heterarchischer Organisation258

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