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Unsichtbarkeit im Medium Film am Beispiel von 'The Sixth Sense', 'The Village' und 'Cube'

AutorKatrin Ehlen
VerlagGRIN Publishing
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl31 Seiten
ISBN9783640132171
FormatPDF/ePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis6,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Universität Siegen (Literary, Culture and Media Studies), Veranstaltung: Unsichtbarkeit und Intermedialität, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Den Unsichtbaren beweist uns all das, was sichtbar ist. Diese Aussage von Euripides zeugt davon, dass schon die alten Griechen der Ansicht waren, dass Sichtbarkeit die Evidenz für die Existenz des Unsichtbaren ist. Sie ist auch ein Indikator dafür, dass das Phänomen der Unsichtbarkeit seit jeher eine große Faszination auf die Menschen ausübte. Der Glaube an Dämonen, Geister und Engel, stets anwesende, aber nicht sichtbare Wesen, durchwanderte die Geschichte wie es Kriege, Krankheiten und berühmte Königshäuser taten. Unsichtbarkeiten sind Bestandteil jahrhundertealter sowie auch der neusten Medien: die Tarnkappe aus den Nibelungen, die Nebel von Avalon, der Herr der Ringe, Geister und Maschinen, die Menschen und Dinge unsichtbar machen. Doch Unsichtbarkeiten begegnen uns in den Medien nicht nur in Form von Geistern oder Menschen, die durch bestimmte Attribute unsichtbar werden. Es gibt viele verschiedene Arten und Facetten der Unsichtbarkeit. Der Film als Medium, dessen Hauptausrichtungspunkt die visuelle Wahrnehmung ist, spielt ständig mit Sichtbarkeiten und Unsichtbarkeiten. Bei den im Folgenden besprochenen Filmen spielen Unsichtbarkeiten eine dominierende Rolle und sind größtenteils mit psychologischen Faktoren verknüpft. Handelt es sich um ein Nicht-sehen-können oder um ein Nicht-sehen-wollen? Welche Denkmuster behindern die Wahrnehmung? Eine Besonderheit von 'The Sixth Sense', 'The Village' und 'Cube' ist, dass der Zuschauer den Unsichtbarkeiten ebenso ausgeliefert ist wie die Protagonisten. Es ist längst nicht mehr üblich im Film die traditionelle Montageform einzusetzen, die dem Zuschauer eine allwissende Position ermöglicht. Er hat zwar eine Außenposition, aber dennoch ist er mitten im Geschehen, da er sich genau in die selbe Situation versetzt sieht, wie die Protagonisten - er ist ahnungslos. Es gibt keine Verweise auf die Zukunft, keine Erklärungen, der Zuschauer unterliegt den selben Wahrnehmungstäuschungen wie die Protagonisten. Diese Hausarbeit beschäftigt sich hauptsächlich mit der Frage, in welcher Form Unsichtbarkeiten in den Filmen 'The Sixth Sense', 'The Village' und 'Cube' auftauchen. Sie analysiert die Wirkung von Unsichtbarkeiten auf die Protagonisten und auf den Zuschauer und untersucht, in welcher Weise der Zuschauer mit den Unsichtbarkeiten konfrontiert wird.

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