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Analyse und Bewertung von Risiken in IT-Offshoring Projekten

Ansätze zur Modellierung und Quantifizierung

AutorTim Uphaus
Verlagdiplom.de
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl149 Seiten
ISBN9783836606479
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis58,00 EUR
Inhaltsangabe:Einleitung: Das Verlagern von IT Dienstleistungen ins Ausland gewinnt im Zuge der Globalisierung immer weiter an Fahrt. Laut dem Marktforschungsinstitut Gartner wird der weltweite Umsatz im IT-Offshoring Segment die nächsten Jahre durchschnittlich um circa sieben Prozent wachsen. Die Studie von Accenture und IMCS („Outsourcing 2007“) geht für Deutschland sogar von einem Wachstum in der Größenordnung um zehn Prozent auf insgesamt 13,8 Milliarden Euro aus. Speziell die Auftragsvolumen für das Outsourcing von IT-Dienstleistungen in Niedriglohnländer sind im Vergleich zu den USA sowie den insgesamt ausgelagerten Aktivitäten relativ niedrig. In diesen Bereichen ist daher potentiell ein weitaus höheres Wachstum möglich. Zu den Hauptmotiven zählen neben der Kostensenkung auch die Verkürzung der Entwicklungszyklen, der Zugriff auf externes Experten-Know-how und die Steigerung der Flexibilität. Weitere Gründe sind nach Oecking und Westerhoff die Fokussierung auf Kernkompetenzen, Qualitäts- oder Leistungsverbesserungen sowie die Variabilisierung von Kosten. Die Applikationsentwicklung im Ausland verfügt dabei durch die personalintensiven Tätigkeiten über ein besonders hohes Einsparpotenzial und macht zum aktuellen Zeitpunkt bereits die Hälfte aller ausgelagerten Dienstleistungen aus. Doch längst nicht alle Projekte laufen erfolgreich ab: Zwar ist die Mehrheit der Unternehmen gegenüber dem Outsourcing positiv eingestellt, jedoch haben zwei Drittel eher enttäuschende Erfahrungen gemacht. Je nach Statistik und Form des Outsourcings scheitern etwa 20 bis 40 Prozent der ins Ausland vergebenen Aufträge. Laut einer Analyse der Meta Group berichten sogar 80 Prozent aller Unternehmen über Probleme. Die Hälfte der Kunden ist mit den Ergebnissen „unzufrieden“ und 30 Prozent der Projekte können gar nicht abgeschlossen werden. Nach einer weiteren Studie klagen 20 Prozent über hohe Fluktuationsraten bei ihren Auftragnehmern, 38 Prozent über Kosten für Leistungen, die außerhalb der Vertragsvereinbarungen anfielen und 44 Prozent über mangelnde personelle Kapazitäten bei dem Dienstleister. Als generelle Ursachen für die Unzufriedenheit werden weiterhin verfehlte Kostenziele, sinkende Qualität, kulturelle Probleme, eingeschränkte Flexibilität sowie Bedenken hinsichtlich des Verlustes kritischen Wissens genannt. Unter Betrachtung der erheblichen Risiken stellt sich die Frage, ob und wann Outsourcing für Unternehmen überhaupt rentabel ist. Einige populäre Fälle [...]

Tim Uphaus, Diplom Wirtschaftsinformatiker, Studium der Wirtschaftsinformatik an der Friedrich-Alexander Universität in Erlangen, Abschluss 2006.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Analyse und Bewertung von Risiken in IT-Offshoring Projekten1
Abstract2
Inhaltsverzeichnis4
Abbildungsverzeichnis6
Tabellenverzeichnis7
Abkürzungsverzeichnis9
1 Einleitung10
1.1 Motivation, Problemstellung und Zielsetzung10
1.2 Kontext, Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit12
2 Grundlagen14
2.1 Definitionen14
2.2 Risikomanagement17
2.2.1 Historische Entwicklung und theoretischer Hintergrund17
2.2.2 Prozesse und Konzepte20
2.2.3 Methoden und Werkzeuge des Risikomanagements26
2.3 Offshore-Outsourcing27
2.3.1 Historische Entwicklung und theoretischer Hintergrund27
2.3.2 Formen des Outsourcings29
3 Qualitative Risikomodellierung33
3.1 Definitionen zur Risikomodellierung33
3.2 Ziele und Einschränkungen der Risikomodellierung34
3.3 Vorgehen zur Modellentwicklung35
3.4 Untersuchung vorhandener Risikomodelle36
3.4.1 Triplet Modell37
3.4.2 Riskit Modell38
3.4.3 Simple Risk Modell41
3.4.4 Standard Risk Modell42
3.4.5 Cascade Risk Modell43
3.4.6 Modell nach Schmitting und Siemes44
3.4.7 CTC Modell45
3.5 Bewertung der vorhandenen Risikomodelle47
3.6 Entwicklung eines qualitativen Risikomodells49
3.6.1 Gestaltungsoptionen bei der qualitativen Risikomodellierung50
3.6.2 Risikoaggregation innerhalb des Modells52
3.6.3 Beschreibung des qualitativen Modells53
4 Quantitative Risikomodellierung57
4.1 Untersuchung vorhandener Methoden zur Quantifizierung57
4.1.1 Künstliche neuronale Netze (KNN)58
4.1.2 Regelbasierte Expertensysteme59
4.1.3 Multivariate Analyseverfahren62
4.1.4 Bayesian Believe Networks (BBN)63
4.1.5 Simulationen65
4.2 Bewertung der vorhandenen Methoden65
4.3 Quantifizierung des Risikomodells66
4.3.1 Gestaltungsoptionen bei der quantitativen Risikomodellierung67
4.3.2 Beschreibung des quantitativen Modells74
4.4 Bewertung des quantitativen Modells79
5 Anwendung des Risikomodells81
5.1 Implementierung des Risikomodells81
5.2 Instanzbildung des Modells82
5.2.1 Identifikation der Risikofaktoren82
5.2.2 Identifikation der Metriken84
5.2.3 Identifikation der Risikoereignisse85
5.2.4 Identifikation der Risikofolgen94
5.2.5 Identifikation der Schäden94
5.2.6 Identifikation der Risikobehandlungsmaßnahmen98
5.2.7 Bildung der Relationen98
5.3 Quantifizierung der Modellinstanz über Experten99
6 Modellverifikation105
6.1 Beschreibung des Projektes105
6.2 Vorgehen zur Bewertung der Ergebnisse106
6.3 Bestimmung, Analyse und Bewertung der Ergebnisse107
7 Zusammenfassung111
Literaturverzeichnis114
Anhang126

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