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Institutionelle Ursachen des Wohlstands der Nationen.

VerlagDuncker & Humblot GmbH
Erscheinungsjahr2009
Seitenanzahl277 Seiten
ISBN9783428531967
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis64,00 EUR
Bereits Adam Smith weist darauf hin, dass gute politische Institutionen Wachstum und Entwicklung fördern. Was aber sind gute politische Institutionen, und warum haben sie sich in verschiedenen Ländern unterschiedlich entwickelt? Diese Fragen leiten die Beiträge des vorliegenden Bandes. Im Zentrum des ersten Teils steht der Zusammenhang zwischen Institutionen und Wirtschaftswachstum. Es wird untersucht, warum gerade Europa es geschafft hat, sich frühzeitig weit über das Subsistenzniveau zu erheben, und gefragt, warum die fehlende Internalisierung externer Effekte dazu führen kann, dass Sozialproduktskonzepte bei der Wohlfahrtsmessung Ungenauigkeiten aufweisen. Der zweite Teil ist einigen qualitativen Aspekten des Wirtschaftswachstums gewidmet. Geprüft wird, was wir über die Qualität der Institutionen wissen. Die Autoren fragen weiterhin, in welche Architektur eine zukünftige Klimapolitik nach Kyoto eingebettet sein sollte. Darüber hinaus werden die Interdependenzbeziehung zwischen Rechtsstaat und Marktwirtschaft und ihre Wirksamkeit im Postkommunismus analysiert. Im Fokus des dritten Teils steht der Zusammenhang zwischen Institutionen und wirtschaftlicher Entwicklung in China. Was lässt sich aus dem 'Fall China' für die institutionenökonomische Analyse lernen? Welche Rolle spielen Sozialkapital und soziale Netzwerke für die wirtschaftliche Entwicklung Chinas?

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Inhaltsverzeichnis8
Uwe Vollmer: Einführung10
Literatur13
Erster Teil: Institutionen und Wirtschaftswachstum14
Hans-Jürgen Wagener: Warum gerade Europa? Langfristige Wirtschaftsentwicklung und Institutionen16
A. Einleitung16
B. Stilisierte Fakten oder stilisierte Vermutungen19
C. Wachstums- und Entwicklungstheorie28
I. Klassische Wachstumstheorie29
II. Neo-klassischeWachstumstheorie37
III. Wachstumsfaktoren auf der zweiten und dritten Ebene41
D. Warum Europa?50
E. Schlussbemerkung62
Literatur63
Theresia Theurl: Korreferat zu dem Beitrag von Hans-Jürgen Wagener. Warum gerade Europa? Langfristige Wirtschaftsentwicklung und Institutionen70
A. Erklärung von Wachstums- und Entwicklungsphänomenen70
I. Breites Erkenntnisinteresse70
II. Wachstums- und Entwicklungsdeterminanten71
B. Einige Anregungen72
I. Erweiterung der Analyse72
II. Weiterführung der Analyse73
C. Zusammenfassung75
Literatur75
Heike Walterscheid und Lothar Wegehenkel: Wohlstand der Nationen und der Grad der handlungsrechtlichen Teilzentralisierung76
A. Einleitung: Begriff und Erfassung des Wohlstands76
B. Soziale Systeme, Wirtschaftsprozesse und Ordnungsgrad78
C. Ordnungsgrad, Regeln und Wohlstand80
D. Dezentralisierende Internalisierung und Wissen83
E. Knappheitsbewertung und Internalisierungsquotient86
F. Internalisierungsquotient und Koordinationsleistung88
G. Fraktionierung, Teilzentralisierung und Koordinationsleistung90
H. Rent-Seeking und Wohlstandsentwicklung92
I. Rent-Seeking und Teilzentralisierung94
J. Fazit: Wohlstandsminderungen als Resultat von Teilzentralisierung96
Literatur97
Klaus Heine: Korreferat zu dem Beitrag von Heike Walterscheid und Lothar Wegehenkel. Wohlstand der Nationen und der Grad der handlungsrechtlichen Teilzentralisierung100
A. Einleitung100
B. Die zentrale Argumentation des Beitrags101
I. Zuordnung von Handlungsrechten101
II. Polit-ökonomische Folgerungen103
C. Wachstum und Evolution105
Literatur106
Zweiter Teil: Qualitatives Wachstum108
Philipp Harms: Was wissen wir über die Qualität der Institutionen?110
A. Einleitung110
B. Die vernachlässigten Größen: Quellenzahl und Standardfehler112
C. Die Determinanten unserer Ignoranz116
I. Ausgangsüberlegungen und Daten116
II. Die Determinanten von K(j): Spezifikation116
III. Die Determinanten von K(j): Ergebnisse118
IV. Die Determinanten von SE(j): Spezifikation119
D. Zusammenfassung und Ausblick121
E. Literatur122
F. Daten123
G. Abbildungen und Tabellen124
Thomas Eger: Korreferat zu dem Beitrag von Philipp Harms. Was wissen wir über die Qualität der Institutionen?132
Literatur135
Bernd Hansjürgens: Internationale Klimapolitik nach Kyoto: Architekturen und Institutionen136
A. Einleitung136
B. Zum Charakter des Klimaproblems aus ökonomischer Sicht138
C. Kriterien zur Beurteilung von Klima-Architekturen141
D. Der bestehende institutionelle Rahmen: UN-Rahmenkonvention und Kyoto-Protokoll144
E. Bausteine einer alternativen Klima-Architektur148
I. Die Festlegung von Zielwerten: Das Risikomanagement des Klimawandels150
II. Erhöhung der Partizipation153
1. Anreizstrukturen, Verteilung und Gerechtigkeit153
2. Zur Einbeziehung der USA156
3. Gezielte Anreize für die Entwicklungsländer?158
III. Treibhausgasreduktionen zu minimalen volkswirtschaftlichen Kosten: Emissionshandel161
IV. Technologieentwicklung und Technologietransfer164
V. Schutz der Regenwälder165
VI. Adaptation und Partizipation166
F. Der internationale Rahmen: Top-down oder bottom-up?167
I. Top-down-Ansätze – der „global deal“?168
II. Bottom-up-Ansätze, graduelle Maßnahmen und Koordination171
G. Zusammenfassung174
Literatur175
Thomas Apolte: Korreferat zu dem Beitrag von Bernd Hansjürgens. Internationale Klimapolitik nach Kyoto: Architekturen und Institutionen180
Literatur183
Bruno Schönfelder: Sind wir über Böhm hinaus? Zur postkommunistischen Ausweitung der Privatrechtsordnung aus einer Lückenordnung in die vorherrschende Ordnung184
A. Die Auffassungen von Böhm186
B. Die Konfrontation der Thesen mit der postkommunistischen Erfahrung192
I. Der Einfluss der Lückenordnung193
II. Von der Leichtigkeit und Schwierigkeit des Postkommunismus197
III. Präjudizienrecht und etatistisches Recht203
C. Resümee207
Literatur207
Dritter Teil: Institutionen und wirtschaftliche Entwicklungen in China210
Barbara Krug and Hans Hendrischke: China’s institutional architecture: Interpreting the links between local governance and local enterprises212
A. Introduction212
B. The field: Towards a broader notion of institutions214
C. Firms and networks216
D. Linking formal and informal institutions through institutional architecture221
E. Conclusion: Expanding the research agenda223
References225
Carsten Herrmann-Pillath: Moralische Gefühle als Grundlage einer wohlstandsschaffenden Wettbewerbsordnung. Ein neuer Ansatz zur Erforschung von Sozialkapital und seine Anwendung auf China232
A. Adam Smith und die moderne Theorie moralischer Grundlagen der Wettbewerbsordnung232
B. Zum Stand der Sozialkapital-Forschung: Theoretische Mehrdeutigkeit und empirische Schwächen234
C. Identität und Sozialkapital: Emotionale Grundlagen menschlicher Sozialität241
I. Identität241
II. Emotionen246
III. Sozialkapital249
IV. Adam Smith, redivivus254
D. Fallstudie China256
I. Das chinesische Paradox256
II. Spezifische Netzwerk-Konfigurationen257
III. Emotion und Kognition262
IV. Sozialkapital chinesischen Typs267
E. Ausblick268
Literatur269
Zu den Autoren278

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