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Das Einsamkeits-Buch

Wie Gesundheitsberufe einsame Menschen verstehen, unterstützen und integrieren können

VerlagHogrefe AG
Erscheinungsjahr2018
Seitenanzahl537 Seiten
ISBN9783456957937
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis42,99 EUR
An Einsamkeit leiden 6-10% der deutschen Bevölkerung vorübergehend oder dauerhaft. Einsamkeit ist genauso schädlich wie der Konsum von 15 Zigaretten täglich. Einsamkeit ist ebenso schädlich wie Alkoholkonsum. Einsamkeit ist schädlicher als fehlende Bewegung. Höchste Zeit, dass dieses Phänomen umfassend für Gesundheitsberufe dargestellt wird. - Das interdisziplinäre Buch des erfahrenen Herausgebers fächert das Thema Einsamkeit in all seinen Facetten auf. Das Autorenteam - liefert eine gesellschaftspolitische Analyse und beleuchtet das Thema aus medizinischer, psychologischer, pflege- und sozialwissenschaftlicher sowie theologischer Sicht - schafft einen Bezugsrahmen, um Einsamkeitserleben besser einschätzen, erkennen, verstehen und lindern zu können - stellt durchgängig Bezüge der Befunde mit den Arbeitsfeldern und Berufsrollen der verschiedenen Gesundheitsberufe her und zeigt Konsequenzen und Reaktionen auf - stellt multiprofessionelle Ansätze dar, wie Vereinsamung erkannt, gebannt und wie der Gefahr der Vereinsamung entgegengewirkt werden kann. - stellt betroffene und gefährdete Personengruppen in den Mittelpunkt - stellt Konzepte vor, die zeigen wie in einem verändernden/bewältigenden Sinne mit dem Phänomen 'Einsamkeit' umgegangen werden kann. Somit erklärt dieses Praxishandbuch den Health Professionals und interessierten Laien umfassend ein bedeutendes Phänomen, sensibilisiert sie für nötige Reaktionen und zeigt ihnen Wege auf, damit umgehen zu können und auch einen persönlichen Gewinn aus der Beschäftigung mit dem Thema abzuleiten.

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Kapitelübersicht
  1. Das Einsamkeits-Buch
  2. Vorwort
  3. 1 Das Phänomen Einsamkeit
  4. 2 Deutungen
  5. 3 Betroffene
  6. 4 Pflege, Sozialarbeitund Behandlung
  7. 5 Wege aus der Einsamkeit
  8. Autorenverzeichnis
  9. Sachwortverzeichnis
Leseprobe

1.1 Soziale Isolation – ­Folgen, ­Ursachen und ­Handlungsansätze

Martin Hafen

1.1.1 Einleitung

Im Vergleich zu allen bisherigen Gesellschaftsformen leben die Menschen in den wohlhabenden Ländern der heutigen Zeit zunehmend isoliert. Das hat Auswirkungen. Nicht nur, dass sich soziale Isolation negativ auf das Wohl­befinden auswirkt; fehlende soziale Beziehungen machen das Auftreten unterschiedlicher Krankheiten wahrscheinlicher und verkürzen statistisch gesehen die Lebenszeit. So zeigen Holt-Lunstad, J., Smith, T. B. & Layton, J. B. (2010) in ihrer umfassenden Übersichtsarbeit, dass soziale Isolation ein ebenso relevanter Risikofaktor für die Gesundheit ist wie Rauchen oder massives Übergewicht (Adipositas). Nun gibt es aber auch Menschen, die generell lieber allein sind und auf soziale Kontakte freiwillig verzichten. Weiter gibt es solche, die wohl ­gerne mehr sozialen Kontakt hätten, aber gut damit umgehen können, wenn sich diese Kontakte nicht ergeben. Die Wirkung sozialer ­Isolation als Risikofaktor für die psychische und körperliche Gesundheit eines Menschen scheint entsprechend von psychischen Einflussfaktoren abhängig. Im Vordergrund steht dabei das Gefühl der Einsamkeit, das in vielen Forschungsarbeiten in engen Zusammenhang mit sozialer Isolation gestellt und dem ein ungünstiger Einfluss auf die Gesundheit zugeschrieben wird (Elovainio et al., 2017).

In diesem Abschnitt geht es darum, sich aus einer interdisziplinären Perspektive mit unterschiedlichen Aspekten von sozialer Isolation und Einsamkeit zu befassen. Zuerst wird die Form der sozialen Isolation aus systemtheoretischer Perspektive näher bestimmt. Danach wird der Zusammenhang zwischen sozialer Isolation und Gesundheit im Detail ausgeführt. In der Folge wird nach Erklärungen für den engen Zusammenhang zwischen sozialer Isolation und Gesundheit gesucht. Und im letzten Abschnitt rücken Handlungsansätze zur Reduktion von sozialer Isolation und Einsamkeit in den Fokus.

1.1.2 Soziale Isolation – systemtheoretisch

Die soziologische Systemtheorie (Luhmann, 1994) wurde primär als Theorie sozialer Systeme konzipiert, etabliert sich aber sich immer mehr auch als Theorie psychischer und körperlicher Systeme (Fuchs, 2003, 2005). Sie bietet damit eine gute Grundlage für eine theoretische Analyse der sozialen Isolation und ihrer Folgen für die Psyche und den Körper eines Menschen. Die soziologische Systemtheorie zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Ebenen des Sozialen, des Psychischen und des Körperlichen analytisch strikt auseinanderhält. Auf jeder Ebene gibt es selbsterzeugende, selbstorganisierende (autopoietische) Systeme, die sich anhand ihrer spezifischen Operativität unterscheiden lassen. Die Operationen sozialer Systeme sind ausschließlich die Kommunikationen. Mit anderen Worten: Soziale Systeme reproduzieren sich dadurch, dass sie systemspezifische Kommunikationen aneinanderreihen und sich so von anderen Systemen unterscheiden. Die psychischen Systeme wiederum grenzen sich durch ihre spezifische Operativität – die Wahrnehmungen, Gedanken und Vorstellungen – von ihrer Umwelt ab. Die Operativität der körperlichen Systeme schließlich ergibt sich aus biologischen Prozessen. So bestehen die Operationen des Gehirns aus Verschaltungen von Nervenzellen und der Übertragung elektrischer Reize zwischen den verschalteten Zellen, wobei die Reize an den Schaltstellen (Synapsen) biochemisch umgewandelt werden.

Die Trennung der Systemebenen resultiert in der Vorstellung, dass die Psyche und der Körper eines Menschen nicht in der Kommunikation vorkommen, sondern die relevante Umwelt der Kommunikation und damit der sozialen Systeme ausmachen. Etwas anders formuliert: Die Kommunikation operiert mit einer hohen Eigenständigkeit, ist aber zu jedem Zeitpunkt auf die Operativität in der relevanten psychischen und körperlichen Umwelt angewiesen. Das Gleiche bei der Psyche: Aus der Perspektive des psychischen Systems sind die sozialen Systeme eine hochrelevante Umwelt, denn es wäre nicht in der Lage, sich mit anderen Psychen auszutauschen, wenn es ­keine Kommunikation gäbe. Trotzdem un­terscheidet sich das psychische Geschehen grundsätzlich von der sozialen Operativität. Das lässt sich am Beispiel eines Seminars einfach illustrieren: Der Input einer Professorin und die nachfolgende Diskussion der Studierenden entspricht einer Abfolge von Kom­munikationen, welche nicht ganz, aber weitgehend unabhängig von Gedanken und Wahrnehmungen ist, die – vollkommen im Stillen – während der ganzen Veranstaltung gleichzeitig reproduziert werden. Relevant für die Kommunikation sind nur die Gedanken, die in Form von Äußerungen oder Verlautbarungen in die Kommunikation einfließen, aber dann keine Gedanken mehr sind, sondern Kommunikationen, die durch das soziale System verarbeitet werden. Diese Verarbeitung kann im Sinne der beteiligten Psyche geschehen; das ist aber keineswegs zwingend der Fall. Die Psyche ihrerseits ist genauso wenig in der Lage, in die Kommunikation hineinzudenken, wie die Kommunikation in die Psyche hinein kommunizieren kann. Jedes psychische System bestimmt – bewusst oder unbewusst – selbst, welche Informationen es der Unterrichtskommunikation abgewinnt. Faktoren wie Aufmerksamkeit, Interesse und Vorwissen prägen diese Informationsverarbeitung in entscheidendem Ausmaß und unterstützen die systemtheoretische These, dass Information immer systemintern generiert und nicht eins zu eins von außen übertragen werden kann.

Da der Mensch mit seinem Körper und seiner Psyche nicht Teil des Sozialen, sondern relevante Umwelt ist, stellt sich die Frage, wie die Systemtheorie den Einbezug des Menschen in die Kommunikation beschreibt. ­Hierfür stehen die Begriffe „Person“, „soziale Adresse“ und „Inklusion“. Ausformuliert bedeutet dies, dass ein Mensch als Person in ein soziales System inkludiert und mit einer sozialen Adresse versehen wird. Die Konsequenz dieser Überlegung ist, dass jeder Mensch in jedem sozialen System eine andere Person ist und mit einer systemspezifischen sozialen Adresse versehen wird. Person und soziale Adresse stehen für die Erwartungen, die an den Menschen im jeweiligen System gerichtet werden. So wird von der Professorin etwas Anderes erwartet als von den Studierenden. Das deutet darauf hin, dass die Rolle ein wichtiger Aspekt der sozialen Adresse ist. Andere Aspekte, die eine mehr oder weniger große Bedeutung spielen, sind der Name, das Aussehen, das Geschlecht, das Alter und weitere Faktoren, die einen Einfluss darauf haben, ob und wie ein Mensch als Person in ein bestimmtes soziales System inkludiert wird.

Der Begriff „soziale Isolation“ legt nun nahe, dass es sich um kommunikatives Geschehen bzw. Nichtgeschehen handelt. Soziale Isolation verweist aus der Perspektive der Systemtheorie auf eingeschränkte Inklusionsfähigkeit oder, um es anders zu fassen, auf eine erhöhte Betroffenheit von Exklusion (Hafen, 2015). Exklusion wird dabei nicht als soziale Operation (z. B. in Form einer Kündigung oder von Mobbing) verstanden, sondern einfach als Nichtinklusion. Die Kündigung selbst ist eine Form von Inklusion, weil die betroffene Person ja für die Kommunikation als relevant erachtet wird; aber natürlich verfolgt sie das Ziel, die Inklusionsfähigkeit dieses Menschen in Hinblick auf die im Fokus stehende Arbeitsstelle zu eliminieren. Das wiederum kann weitere Exklusionen nach sich ziehen, zum Beispiel aus dem Wirtschaftssystem, weil nach einer Kündigung das Geld knapp wird. Die eingeschränkte Inklusionsfähigkeit bedeutet entsprechend, dass es den Betroffenen trotz ihrer Bemühungen nicht gelingt, in sozialen Systemen Anschluss zu finden, weil ihre soziale Adresse (aus der Sicht der jeweiligen Kommunikationssysteme) beschädigt ist. Erwerbslosigkeit ist dabei nur eine Form von Exklusion. Es gibt auch eingeschränkte Inklusionsfähigkeit im Privatbereich – etwa, wenn man keine Freunde oder keinen Kontakt zur Kernfamilie hat. Erwerbs­lose und ältere Menschen sind darum überdurchschnittlich stark von sozialer Isolation betroffen, weil der wichtige Inklusionsbereich „Erwerbsarbeit“ weggefällt und es im privaten Bereich nicht immer einfach ist, neue Inklusionsmöglichkeiten zu schaffen (Abb. 1.1-1).

Abbildung 1.1-1: Einsamkeit in der Großstadt (Foto: © J. P. Poffet)

1.1.3 Soziale Isolation und Gesundheit

Körperliche und psychische Krankheiten entstehen in der Regel aus dem Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren, die einerseits im sozialen Umfeld der Individuen, andererseits aber auch im Körper und in der Psyche eines Menschen angesiedelt sind. Aus diesem Grund wird Gesundheit schon länger als biopsychosoziales Phänomen bezeichnet (Engel, 1977). So entfaltet auch soziale Isolation ihre ungünstige Wirkung auf die Gesundheit nicht alleine, sondern im Zusammenspiel mit anderen Einflussfaktoren. Im Vordergrund stehen dabei die psychischen Faktoren. Soziale Isolation wirkt als wahrgenommene Isolation und dann vor allem, wenn diese Wahrnehmung des Exkludiertseins oder der Qualität der Inklusion mit einer negativen Bewertung verbunden ist, was sich oft in Form des Gefühls der Einsamkeit manifestiert (Perlan & Peplau, 1981). Wir haben es bei sozialer Isolation entsprechend mit einem sozialen Risikofaktor zu tun, der im psychischen System eines Menschen einen weiteren Risikofaktor für die Gesundheit, nämlich die Einsamkeit, entstehen...

Inhaltsverzeichnis
Das Einsamkeits-Buch1
Inhaltsverzeichnis7
Grußwort von Urte Scholz23
Grußwort von Sonia Lippke25
Grußwort von Ju?rgen Osterbrink29
Grußwort von Raymond Unger31
Vorwort33
1 Das Phänomen Einsamkeit35
1.1 Soziale Isolation – Folgen, Ursachen und Handlungsansätze36
1.1.1 Einleitung36
1.1.2 Soziale Isolation – systemtheoretisch36
1.1.3 Soziale Isolation und Gesundheit38
1.1.4 Erklärungsansätze: Isolation und Gesundheit41
1.1.5 Ansätze zur Reduktion von Isolation und Einsamkeit43
1.1.6 Abschließende Bemerkungen45
1.1.7 Literatur46
1.2 Vereinsamung und Vertrauen – Aspekte eines gesellschaftlichen Problems48
1.2.1 Einleitung48
1.2.2 Prolegomena: Begriffliches49
1.2.2.1 Einsamkeit, Alleinsein und ihre wissenschaftlichen Korrelate49
1.2.2.2 Institutionenvertrauen und interpersonelles Vertrauen50
1.2.3 Soziologische Theorien der Vereinsamung50
1.2.3.1 Soziologische Mikrotheorien der Vereinsamung50
1.2.3.2 Makrosoziologische Vereinsamungstheorien53
1.2.4 Mikro-Makro-Theorie: Vereinsamung und Vertrauen55
1.2.4.1 Erosion des Vertrauens in politische Institutionen55
1.2.4.2 Durch interpersonelles Vertrauen vermittelte Erosion des Institutionenvertrauens59
1.2.5 Zusammenfassung und Abschluss64
1.2.6 Statistischer Anhang65
1.2.6.1 Skalen und Erhebungsinstrumente65
1.2.6.2 Statistische Modelle65
1.2.7 Literatur67
1.3 Einsamkeit – (Nicht nur) ein Problem des hohen Alters70
1.3.1 Einfu?hrung70
1.3.2 Was ist Einsamkeit?70
1.3.3 Bisherige Forschung zu Einsamkeit u?ber die Lebensspanne70
1.3.3.1 Beschreibung von Altersunterschieden70
1.3.3.2 Ursachen fu?r Altersunterschiede71
1.3.4 Altersunterschiede in der Einsamkeit in einer deutschen Stichprobe72
1.3.4.1 Hintergrund und Methodik der Studie72
1.3.4.2 Beschreibung der Altersunterschiede73
1.3.4.3 Erklärung der Altersunterschiede74
1.3.4.4 Universelle und altersspezifische Einflussfaktoren74
1.3.5 Zusammenfassung75
1.3.6 Literatur76
1.4 „Du kannst dir nicht selber gute Nacht sagen“ – Über Einsamkeit und Alleinsein78
1.4.1 Einleitung78
1.4.2 Leid im Verborgenen78
1.4.3 Unterschiedliche Zustände80
1.4.4 Schritte wagen83
1.4.5 Literatur84
1.5 „Das gelbe Pony“ – Einsamkeit und Überflussgesellschaft85
1.5.1 Einleitung85
1.5.2 Fehlende Teilhabe85
1.5.3 Versäumnisse86
1.5.4 Mangel als Baustein87
1.5.5 Balanceakt88
1.5.6 Einsamkeitsrisiko des Einzelnen89
1.5.7 Fazit90
1.5.8 Literatur90
1.6 Einsamkeit und Gesundheit91
1.6.1 Einleitung91
1.6.2 Dysfunktionales Gesundheitsverhalten91
1.6.3 Verschlechterung des Gesundheitszustands92
1.6.4 Beeinträchtigung von Körperprozessen und -funktionen92
1.6.5 Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit93
1.6.6 Beeinträchtigung mentaler Funktionen94
1.6.7 Einsamkeit als Stressfaktor94
1.6.8 Möglichkeiten und Grenzen von Selbsthilfe und Prävention95
1.6.9 Ausblick und Schlussbemerkung96
1.6.10 Literatur97
2 Deutungen99
2.1 Einsamkeit –Eine philosophisch-phänomenologische Betrachtung100
2.1.1 Einfu?hrung100
2.1.2 Wissenschaftliche Erhebungen zur Einsamkeit100
2.1.3 Die Überbetonung von Gemeinschaft102
2.1.4 Einsamkeit als Befähigung103
2.1.5 Einsamkeit als Begegnung mit der unbedingten Identität104
2.1.6 Der Judas-Komplex104
2.1.7 Verweigerung in der Einsamkeit106
2.1.8 Orte der Einsamkeit108
2.1.9 Fazit109
2.1.10 Literatur110
2.2 Einsamkeit – Versuch einer psychoanalytischen Annäherung111
2.2.1 Einleitung111
2.2.2 Was ist Einsamkeit?112
2.2.3 Erkenntnisse der Einsamkeitsforschung112
2.2.4 Einsamkeit gefährdet die Gesundheit und das Leben113
2.2.5 Einsamkeit aus psychoanalytischer Sicht113
2.2.6 Einsamkeit als Trennungsangst114
2.2.7 Einsamkeit als narzisstisches Dilemma116
2.2.8 Einsamkeit als Diagnose? Zwei Fallgeschichten118
2.2.8.1 Fallgeschichte Herr P.118
2.2.8.2 Fallgeschichte Frau C.120
2.2.9 Abschließende Gedanken122
2.2.10 Literatur123
2.3 Einsamkeit aus der Sicht des Psychotherapeuten125
2.3.1 Einfu?hrung125
2.3.2 Einsamkeit und Bindung126
2.3.3 Einsamkeit und soziale Isolation126
2.3.4 Einsamkeit, Sinnverlust und Religion127
2.3.5 Einsamkeit und Suizid129
2.3.6 Einsamkeit und Depression129
2.3.7 Einsamkeit des Wahnkranken130
2.3.8 Einsamkeit und Persönlichkeit131
2.3.9 Lob der Einsamkeit132
2.3.10 Schluss133
2.3.11 Literatur133
2.4 Einsamkeit und Scham – Ein leidvolles Geschwisterpaar134
2.4.1 Einleitung134
2.4.2 Die zwei großen Tabuthemen134
2.4.3 Annäherung an die Einsamkeit135
2.4.4 Annäherung an das Schamgefu?hl137
2.4.5 Wofu?r schämen wir uns?138
2.4.6 Bezugsformen der Scham138
2.4.6.1 Körperscham139
2.4.6.2 Identitätsscham139
2.4.6.3 Statusscham140
2.4.7 Die Bedeutung der Macht140
2.4.8 Literatur141
2.5 Kleine Philosophie der Einsamkeit142
2.5.1 Einleitung142
2.5.2 Leben in der Einheit von Einsamkeit und Gemeinsamkeit143
2.5.3 Die unaufhebbare existenzielle Grundeinsamkeit144
2.5.4 Abschließende Überlegungen146
2.5.5 Literatur146
2.6 Einsamkeit und Stille147
2.6.1 Einfu?hrung147
2.6.2 Ru?ckblick147
2.6.3 Mein weiterer Weg zum Glauben148
2.6.4 Sonnenseiten der Einsamkeit149
2.6.5 Stille und Einsamkeit150
2.6.6 Einsamkeit in Beziehungen und Freundschaften151
2.6.7 Stille Zeiten152
2.6.8 Schluss153
2.6.9 Literatur153
2.7 Einsamkeit und Spiritualität155
2.7.1 Einfu?hrung155
2.7.2 Bedrohliche Einsamkeit: Mein Gott, warum hast du mich verlassen?155
2.7.3 Die spirituelle Sehnsucht nach Einsamkeit: Begegnungen mit Gott159
2.7.4 Spirituelle Balance zwischen Gemeinschaft und Einsamkeit162
2.7.5 Literatur163
2.8 Literatur als Medium der Ich-Stärkung166
2.8.1 Voraussetzungen166
2.8.2 Einsamkeit als gesellschaftliches Phänomen unserer Zeit167
2.8.3 Literatur als Urform virtueller Realität169
2.8.4 „Therapeutisches“ Potenzial von Literatur fu?r die Einsamkeit171
2.8.5 Literatur174
2.8.6 Weiterfu?hrende Literatur174
3 Betroffene177
3.1 Einsamkeit als Folge von Armut und Marginalisierung178
3.1.1 Einfu?hrung178
3.1.2 Theoretische Perspektiven178
3.1.2.1 Persönliche Bindungen in modernen Gesellschaften178
3.1.2.2 Einsamkeit und soziale Exklusion180
3.1.3 Ergebnisse der Forschung181
3.1.3.1 Niedriges Einkommen und Arbeitslosigkeit181
3.1.3.2 Internationale Unterschiede182
3.1.3.3 Selektion oder Kausalzusammenhang?182
3.1.3.4 Fehlende Ressourcen oder sozialer Ru?ckzug?183
3.1.3.5 Einsamkeit als Faktor der Verfestigung184
3.1.4 Fazit185
3.1.5 Literatur185
3.2 Einsamkeit und Freitod im Alter – Ein biopsychosoziales Erklärungsmodell187
3.2.1 Einleitung187
3.2.2 Risikofaktoren fu?r Suizid im höheren Lebensalter187
3.2.3 Das Biopsychosoziale Modell (BPS)191
3.2.4 Soziale Desintegration und Suizid im Alter191
3.2.5 Suizidrate – Indikator fu?r Stabilität und Integrationsfähigkeit einer Gesellschaft192
3.2.6 Medizinethische Fragen: Wu?rdevolles Leben und Sterben im Alter195
3.2.7 Literatur198
3.3 Was kann ich aufgeben? Über die Einsamkeit des Alterns200
3.3.1 Die Fantasie vom Ruhestand200
3.3.2 Symptome des Verfalls, der Prozess ihrer prekären Balancierung202
3.3.2.1 Schlafen und Träumen202
3.3.2.2 Schlingern203
3.3.2.3 Das Puzzeln und Kramen204
3.3.2.4 Sich-Abstu?tzen und Pru?fen206
3.3.2.5 Kontinuitätsbru?che206
3.3.2.6 Tests zur Selbstvergewisserung206
3.3.2.7 Wer und wie wird man beim Altern? – Die Bitterkeit der Klagen207
3.3.2.8 Aufforderung zum Training207
3.3.2.9 Altern – die Suche nach einem anderen Lebensentwurf208
3.3.2.10 Das Altern als Phase der Bilanz und Integration208
3.3.2.11 Altern als Prozess des Sich-Trennens?209
3.3.2.12 Altern als Lebensentwurf der Heimkehr209
3.3.2.13 Der Tag fängt gut an209
3.3.3 Literatur210
3.4 Einsames Sterben211
3.4.1 Ein Tabuthema211
3.4.1.1 Einsamkeit und Sterben in der modernen Gesellschaft211
3.4.1.2 Wer stirbt allein?212
3.4.1.3 Ein seltenes Phänomen?212
3.4.2 Ursachen214
3.4.3 Interventionen214
3.4.4 Schlussbemerkung215
3.4.5 Literatur216
3.5 Wider die Einsamkeit der Sterbenden und ihrer Begleiter218
3.5.1 Einfu?hrung218
3.5.2 Einsam im Sterben220
3.5.3 Reaktionen wider Hilflosigkeit, Angst und Einsamkeit222
3.5.4 Von der Hospizbewegung lernen225
3.5.5 Eine Vision zum Schluss: Hospizliche Kultur ist u?berall möglich227
3.5.6 Literatur228
3.6 Die Einsamkeit pflegender Angehöriger230
3.6.1 Einfu?hrung230
3.6.2 Pflegende Angehörige230
3.6.3 Einsamkeit232
3.6.4 Die Einsamkeit pflegender Angehöriger232
3.6.4.1 Die soziale Einsamkeit pflegender Angehöriger233
3.6.4.2 Die emotionale Einsamkeit pflegender Angehöriger234
3.6.4.3 Die existenzielle Einsamkeit pflegender Angehöriger234
3.6.4.4 Die soziale Isolation pflegender Angehöriger234
3.6.5 Der „soziale Schmerz“ pflegender Angehöriger235
3.6.6 Die antizipatorische Trauer pflegender Angehöriger als einsamer Prozess236
3.6.7 Diskussion237
3.6.8 Literatur237
3.7 Einsamkeit bei chronischem Schmerz240
3.7.1 Einfu?hrung240
3.7.2 Hintergru?nde der Einsamkeit240
3.7.2.1 Wenn Schmerzen erschöpfen240
3.7.2.2 Wenn der Schmerz nicht mehr aufhört241
3.7.2.3 Wenn niemand mehr nachfragt242
3.7.2.4 Wenn Menschen wegsehen243
3.7.2.5 Wenn Schmerzfreiheit zur Pflicht wird243
3.7.2.6 Wenn Schmerzkontrolle zum Dogma wird244
3.7.2.7 Wenn Schmerzen zum Stigma werden245
3.7.3 Möglichkeiten zur Linderung von Einsamkeit245
3.7.3.1 Schmerz als Merkmal des Lebens245
3.7.3.2 Den Erkrankten wahrnehmen – so, wie er ist246
3.7.3.3 Nachfragen und zuhören247
3.7.3.4 Den Erkrankten beru?hren249
3.7.3.5 Etwas fu?r den Erkrankten und mit ihm tun250
3.7.3.6 Dableiben250
3.7.4 Fazit251
3.7.5 Literatur252
3.8 Wenn der Körper zur Last der Seele wird253
3.8.1 Einfu?hrung253
3.8.2 Die Diagnose254
3.8.3 Die unsichtbare Krankheit255
3.8.4 Ru?ckzug aus dem bisherigen Leben257
3.8.5 Zwischen eigenem Expertenwissen und Patientendasein258
3.8.6 Erwartungen an Angehörige von Gesundheitsberufen259
3.8.7 Zwischen Alltagslast und Zukunftsangst260
3.8.8 Schluss261
3.8.9 Weiterfu?hrende Literatur261
3.9 Jede Sucht macht einsam263
3.9.1 Einleitung263
3.9.2 Gewagter Titel263
3.9.3 Ursachen von Sucht264
3.9.4 Wie wird Konsum zur Sucht?265
3.9.5 Zunehmende soziale Vereinsamung267
3.9.6 Wege aus der Sucht268
3.9.7 Schluss269
3.9.8 Literatur270
3.10 Vereinsamung in Einrichtungen der stationären Altenhilfe271
3.10.1 Einleitung271
3.10.2 Das Bild vom einsamen Alten im Heim272
3.10.3 Das Heim als formale Organisation273
3.10.4 Einsamkeit im Altersheim – Ursachen, Zusammenhänge274
3.10.4.1 Personenbedingte Faktoren als Ursachen von Einsamkeit275
3.10.4.2 Heimstrukturell bedingte Faktoren als Ursachen277
3.10.5 Interventionsmöglichkeiten279
3.10.6 Literatur281
3.11 Migration und Einsamkeit – Ein Bericht282
3.11.1 Vorbemerkung282
3.11.2 Der Eingriff282
3.11.3 Etwas Alltag283
3.11.4 Clans284
3.11.5 Qualifizierte Einsamkeit vs. Illusion von Gemeinschaft285
3.11.6 Fazit285
3.11.7 Literaturtipps286
3.12 Die Augenblicke der Einsamkeit287
3.12.1 Prolog287
3.12.2 Der Geflu?chtete erzählt287
3.12.3 Der Abschied289
3.12.4 Treffen nach 18 Jahren in Istanbul292
3.12.5 Die Abreise naht – Perspektivwechsel294
3.12.6 Ankunft in Deutschland295
3.12.7 Ru?ckkehr299
3.12.8 Hintergrundliteratur300
3.13 Die Einsamkeit der Kriegsenkel301
3.13.1 Einfu?hrung301
3.13.2 Wer ist mit Kriegsenkel gemeint?301
3.13.3 Generation unter dem Traumaschatten einer Jahrhundertkatastrophe303
3.13.4 Typische Kriegsenkel-Erfahrungen: Variationen u?ber Einsamkeit304
3.13.4.1 Identität und Selbstwert: individualbezogene Kriegsenkel-Erfahrungen305
3.13.4.2 Familienbezogene Kriegsenkel-Erfahrungen305
3.13.4.3 Kollektivbezogene Kriegsenkel-Erfahrungen306
3.13.4.4 Das Transpersonale – Über sich selbst hinausgehen307
3.13.5 Die transgenerationale Wirksamkeit von NS-Zeit und Krieg307
3.13.6 Weg aus der Einsamkeit309
3.13.7 Literatur310
3.14 „Readiness“ bei Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen312
3.14.1 Einfu?hrung312
3.14.2 Stadien des „Readiness“-Prozesses313
3.14.3 Einflussfaktoren der „Readiness“313
3.14.3.1 Mit Angst konfrontiert sein314
3.14.3.2 Hoffnung schöpfen314
3.14.3.3 Verstehen ermöglichen314
3.14.3.4 Informationen sichten315
3.14.3.5 Einen Aushandlungsprozess beginnen315
3.14.3.6 Interaktion mit anderen316
3.14.3.7 Vertrauen aufbauen317
3.14.4 Spannungsfeld zwischen Befindlichkeit, Verstehen und Interaktion317
3.14.5 Implikationen fu?r die Praxis318
3.14.6 Implikationen fu?r die weitere Forschung319
3.14.7 Literatur319
3.15 Zwischen Einsamkeit und Hoffnung – Seelisch kranke Kinder und Jugendliche321
3.15.1 Einleitung321
3.15.2 Anderes Erleben322
3.15.3 Dramatische Selbstwertkrise322
3.15.4 Schluss324
3.15.5 Literatur325
3.16 Wege in die Einsamkeit fu?r betroffene Familien in der Kinderhospizarbeit326
3.16.1 Einfu?hrung326
3.16.2 Welche Familien sind von Einsamkeit betroffen?326
3.16.3 Wie viele Menschen leben in pflegenden Familien?327
3.16.4 Risiken fu?r soziale Isolation und Einsamkeit im Krankheitsverlauf327
3.16.5 Die traumatische Krise – Stress als Ursache329
3.16.6 Bindung und traumatische Krise331
3.16.7 Pflege und Alltag – Betroffene kommen an ihre Belastungsgrenzen332
3.16.8 Wie misst man den Grad an sozialer Einsamkeit?333
3.16.9 Die betroffenen Familien am Rand der Gesellschaft333
3.16.10 Strukturprobleme, Personalmangel und Unterfinanzierung334
3.16.11 Literatur334
3.17 Social Media und Einsamkeit336
3.17.1 Einfu?hrung336
3.17.2 Warnungen vor Social Media sind populär336
3.17.3 Online-Beziehungen haben ihre eigenen Qualitäten337
3.17.4 Cybersozialität ermöglicht gelingende Online-Kommunikation338
3.17.5 Algorithmen verändern die Wahrnehmung339
3.17.6 Wo wird Einsamkeit in den Sozialen Medien thematisiert?341
3.17.7 Das begriffliche Umfeld, in dem Einsamkeit zu finden ist341
3.17.8 So sehen Social-Media-Inhalte aus341
3.17.9 Einschätzungen mu?ssen realistisch bleiben345
3.17.10 Literatur345
3.18 Emily – Einsamkeit im Bereich der ambulant betreuten Wohnform347
3.18.1 Eine fiktive (?) Geschichte347
3.18.2 Die Deutung der Geschichte350
3.18.3 Literatur353
3.19 Der Einsame-Wolf-Terrorist354
3.19.1 Einfu?hrung354
3.19.2 Der Fall Breivik358
3.19.3 Literatur362
3.20 Einsamkeit im klösterlichen Leben363
3.20.1 Einfu?hrung363
3.20.2 Historischer Rhythmus363
3.20.3 „Gemeinsame Treffpunkte“364
3.20.4 Einsamkeit als Preis fu?r Individualismus364
3.20.5 Ordensmenschen sind auch nur Menschen365
3.20.6 Ausblick – Menschen, die den eigenen Lebensweg begleiten365
3.20.7 Weiterfu?hrende Literatur366
3.21 Einsam als Fu?hrungskraft367
3.21.1 Einfu?hrung367
3.21.2 Kompetenzen als Moderator367
3.21.3 Jeder muss seinen Modus finden368
3.21.4 Ambivalenzen368
3.21.5 Exklusivität369
3.21.6 Weiterfu?hrende Literatur369
3.22 Einsamkeit im Rettungsdienst370
3.22.1 Schichtbeginn im Rettungsdienst – Ein Erfahrungsbericht370
3.22.2 Begegnung mit der Einsamkeit als Gesellschaftsphänomen371
3.22.3 Die Einsamkeit von Entscheidungen im Einsatz372
3.22.4 Das Gefu?hl des Alleingelassenseins im Einsatz374
3.22.5 Das Berufsbild „Rettungsdienst“ und seine Rahmenbedingungen376
3.22.6 Das Gefu?hl des Alleinseins nach dem Einsatz377
3.22.7 Literatur378
4 Pflege, Sozialarbeitund Behandlung379
4.1 Einsamkeit – Ein (un)bekanntes Phänomen in der Pflege380
4.1.1 Einfu?hrung380
4.1.1.1 Einsamkeit in der Bevölkerung380
4.1.1.2 Ein Phänomen aller Altersstufen380
4.1.1.3 Einsamkeit gefährdet die Gesundheit381
4.1.2 Was ist Einsamkeit?381
4.1.3 Entstehung von Einsamkeit382
4.1.4 Dimensionen der Einsamkeit382
4.1.4.1 Intime bzw. emotionale Einsamkeit383
4.1.4.2 Relationale bzw. soziale Einsamkeit383
4.1.5 Selbstverstärkung der Einsamkeit384
4.1.6 Ursachen und Risikofaktoren fu?r Einsamkeit385
4.1.7 Symptome – Anzeichen und Auswirkungen von Einsamkeit387
4.1.8 Ressourcen im Umgang mit Einsamkeit387
4.1.9 Abgrenzung von benachbarten Begriffen388
4.1.10 Literatur389
4.2 Care und Case Management – Unterstu?tzung von Menschen im Alter391
4.2.1 Einfu?hrung391
4.2.2 Ausgangssituation391
4.2.3 Fu?nf Phasen des Care und Case Managements392
4.2.4 Hinweise aus Studien zum CCM394
4.2.5 Konklusion395
4.2.6 Literatur396
4.3 Wegsperren!? Existieren Alternativen zur Patientenisolierung?397
4.3.1 Einfu?hrung397
4.3.2 Isolationsstrategien innerhalb von Kliniken397
4.3.2.1 Verhinderung von Transmissionen397
4.3.2.2 Geschichtliche Entwicklung397
4.3.2.3 Rechtliche Anforderungen399
4.3.2.4 Übertragungswege der Kolonisationen und Infektionen399
4.3.2.5 Isolierungsmaßnahmen400
4.3.2.6 Patientenindividuelles Konzept versus Routineisolierung401
4.3.3 Risiken und Gefährdungen bei Isolierung im Einzelzimmer403
4.3.3.1 Auswirkungen auf Patienten403
4.3.3.2 Auswirkungen auf Besuchende und Angehörige405
4.3.3.3 Ökonomische Nachteile405
4.3.3.4 Auswirkungen auf Mitarbeitende405
4.3.3.5 Fragwu?rdige Wirksamkeit der Isolierung406
4.3.3.6 Positive Unterstu?tzung während der Einzelzimmerisolierung406
4.3.4 Prävention und Alternativen zur Isolierung bei MRE407
4.3.4.1 Mikrobiologisches Screening408
4.3.4.2 Joghurt und Antibiotika409
4.3.4.3 Dekolonisierung410
4.3.4.4 Intensivierung der Basishygiene410
4.3.4.5 Mindeststandards der Stellenbesetzung fu?r Basishygiene413
4.3.4.6 Antibiotic Stewardship (ABS)413
4.3.4.7 Architektur414
4.3.5 Zusammenfassung414
4.3.6 Literatur414
4.4 Einsamkeit und ihre Bewältigung aus dem Blickwinkel Sozialer Arbeit419
4.4.1 Einleitung419
4.4.2 Erste Annäherungen aus der Sicht der Sozialen Arbeit420
4.4.2.1 Was ist eigentlich Einsamkeit?420
4.4.2.2 Entstehung und Aufrechterhaltung421
4.4.3 Bewältigung von Einsamkeit im Kontext Sozialer Arbeit422
4.4.3.1 Bislang bewährte Bewältigungsansätze423
4.4.3.2 Netzwerkorientierte Interventionsstrategien424
4.4.4 Bewältigung von Einsamkeit bei Menschen mit psychischer Erkrankung425
4.4.4.1 Zielgruppe der Menschen mit psychischer Erkrankung425
4.4.4.2 Einsamkeitsspezifische Netzwerkarbeit bei Menschen mit psychischer Erkrankung428
4.4.5 Abschließende Bemerkungen431
4.4.6 Literatur431
4.5 Einsamkeit in der psychiatrischen Pflege433
4.5.1 Einfu?hrung433
4.5.2 Einsame Entscheidungen433
4.5.3 Schutzraum434
4.5.4 Unmittelbarer Ausdruck435
4.5.5 Im Chaos versunkene Seele435
4.5.6 Einsamkeit und Melancholie436
4.5.7 Bewusst gesuchte Einsamkeit436
4.5.8 Scham, sich mitzuteilen437
4.5.9 Literatur437
4.6 Die Einsamkeit von Angehörigen psychisch erkrankter Menschen438
4.6.1 Einfu?hrung438
4.6.2 Schlaglichter438
4.6.2.1 Claudia und Marion438
4.6.2.2 Thomas und seine Eltern439
4.6.3 Fazit440
4.6.4 Weiterfu?hrende Literatur440
4.7 Einsamkeit – Die Farben eines Lebensgefu?hls441
4.7.1 Einfu?hrung441
4.7.2 Sprache und Literatur442
4.7.3 Kunst und Ku?nstler443
4.7.4 Der einsame Mensch444
4.7.5 Spiritualität und Transzendenz447
4.7.6 Zusammenfassende Fragen fu?r einen Menschen in Einsamkeit448
4.7.7 Konsequenzen fu?r Pflegende, Erzieher, Therapeuten und Begleiter448
4.7.8 Schlussgedanken449
4.7.9 Literatur450
5 Wege aus der Einsamkeit451
5.1 Was brauchen Menschen? – Von der Sehnsucht nach Resonanz452
5.1.1 Einfu?hrung452
5.1.2 Zufriedenheit – Weniger eine Sache des Schicksals als des Vergleichs452
5.1.3 Vermehrung von Optionen – Ein Selbstzweck?453
5.1.4 Was braucht die moderne Gesellschaft?454
5.1.5 Zeitwachstum gibt es nicht – Wo die Steigerungslogik endet454
5.1.6 Rasender Stillstand455
5.1.7 Das gemalte Bild456
5.1.8 Zwei Weisen der Welterfahrung: Anna und Hannah456
5.1.9 Selbst und Welt in Resonanz458
5.1.10 Resonanzachsen – Was weckt sie, was lässt sie verstummen?458
5.1.11 Gelingendes Leben – Keine Privatsache459
5.1.12 Bildschirm-Resonanz459
5.1.13 Resonanz und Leiblichkeit460
5.1.14 Resonanzversprechen der Religion461
5.1.15 Schluss461
5.1.16 Literatur462
5.2 Moderierte Videokonferenzen – Teilhabe und soziale Kontakte463
5.2.1 Einfu?hrung463
5.2.2 Hintergrund463
5.2.3 Studien zum Einsatz von Technik464
5.2.4 Studie an der Hochschule Neubrandenburg465
5.2.5 Diskussion und Schlussfolgerungen473
5.2.6 Literatur474
5.3 Aktivitäten gegen Einsamkeit476
5.3.1 Einleitung476
5.3.2 Einsamkeit im Alter476
5.3.2.1 Ausgangslage476
5.3.2.2 Das Projekt „NAHbarn“476
5.3.2.3 Umsetzung477
5.3.2.4 Erfolgsfaktoren477
5.3.2.5 Grenzen478
5.3.3 Einsamkeit in der Demenz478
5.3.3.1 Ausgangslage478
5.3.3.2 Sozialer Ru?ckzug und Einsamkeit479
5.3.3.3 Das Projekt „Paten fu?r Demenz“480
5.3.3.4 Erfolgsfaktoren482
5.3.3.5 Grenzen483
5.3.4 Schlussbemerkung483
5.3.5 Literatur484
5.4 Wege aus der Einsamkeit fu?r betroffene Familien in der Kinderhospizarbeit485
5.4.1 Einleitung485
5.4.2 Was bedeutet in diesem Fall Lebensqualität?485
5.4.3 Ressourcen nach Ottawa486
5.4.4 Wie berät und betreut man eine Familie psychosozial und pädagogisch?490
5.4.5 Wie funktioniert der völlig veränderte Alltag daheim?491
5.4.6 Welche ambulanten Angebote entsprechen dem Bedarf der Familien?492
5.4.7 Was benötigt eine betroffene Familie des Weiteren?494
5.4.8 Welche Bedeutung hat das Ehrenamt fu?r betroffene Familien?495
5.4.9 Literatur497
5.5 Die „freche Alte“ und der Pfarrer499
5.5.1 Einleitung499
5.5.2 Das Körbchen mit den Adressen499
5.5.3 Schluss500
5.5.4 Weiterfu?hrende Literatur501
5.6 Effekte psychosozialer Betreuung durch Wohlfu?hlanrufe auf alte Menschen502
5.6.1 Einleitung502
5.6.2 Gesprächsbedarf502
5.6.3 Ein schmaler Grad503
5.6.4 Soziale Kontakte503
5.6.5 Erlebter Mangel504
5.6.6 Wohlfu?hlanrufe504
5.6.7 Ausblick507
5.6.8 Literatur508
5.7 Alleinsein509
5.7.1 Einfu?hrung509
5.7.2 Grenzfragen der Medizin512
5.7.3 Die Kunst, zu sterben514
5.7.4 Literatur514
Autorenverzeichnis515
Sachwortverzeichnis523

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