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Empowerment und organisatorischer Wandel

Kritische Analyse unter Besonderer Berücksichtigung konstruktivistischer Organisationstheorien

AutorDominique Keis
Verlagdiplom.de
Erscheinungsjahr2000
Seitenanzahl93 Seiten
ISBN9783832427528
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis48,00 EUR
Inhaltsangabe:Einleitung: „Objektivität ist die Wahnvorstellung, dass Beobachtungen ohne Beobachter gemacht werden können.“ Mit diesem Satz charakterisierte Heinz von Foerster, einer der bedeutendsten Vertreter des Radikalen Konstruktivismus, die relativistische Grundphilosophie des Konstruktivismus. Aus der Sicht des Konstruktivismus ist unsere Wirklichkeit nicht objektiv gegeben, sondern sozial oder individuell erzeugt bzw. konstruiert. Damit steht der Konstruktivismus im krassen Gegensatz zur vorherrschenden positivistischen Sichtweise, die die Wirklichkeit als objektiv gegeben und unabhängig von der menschlichen Erkenntnis sieht. Obwohl diese Philosophierichtung auf den ersten Blick absurd klingen mag, unterstützen neueste Erkenntnisse der Quantenmechanik und Neurophysiologie den Konstruktivismus. Durch diese völlig neue Sichtweise von Objektivität und Wirklichkeit entfaltet der Konstruktivismus sein Innovationspotential für Wissenschaft und Praxis, welches in der folgenden Arbeit anhand des Empowerment aufgezeigt werden soll. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Empowerment und den damit verbundenen organisatorischen Wandel unter der Berücksichtigung der Organisationstheorien, die aus dem oben erwähnten Konstruktivismus abgeleitetet werden können, kritisch zu analysieren. Mit Hilfe der konstruktivistischen Organisationstheorien sollen also Wege aufgezeigt werden, mit denen eine praktische Umsetzung des Empowerments aus konstruktivistischer Sicht leichter und erfolgreicher gelingen kann. Um den größer werdenden Herausforderungen der Unternehmensumwelt zu begegnen, ist es entscheidend, das volle Potential der „Ressource Mensch“ im Unternehmen zu nutzen. Man hat also dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter sich die Bedingungen, die sie zur erfolgreichen Erledigung ihres Jobs brauchen, in irgendeiner Weise selbst schaffen oder mit beeinflussen können. Eine Möglichkeit hierfür wäre die Führungsphilosophie des Empowerments, dessen Hauptanliegen darin besteht, Mitarbeitern einen größeren Handlungsspielraum mit mehr Eigenverantwortung zu überlassen, um so ihr volles Potential zum eigenen Vorteil im Sinne von Selbstverwirklichung und zum Wohle des Unternehmens entfalten zu können. Das Empowerment-Konzept ist allerdings nicht unumstritten. Prof. Casse, Mitglied des Nordic Competence Circle on Empowerment, stellt fest: „Empowerment is not just good. It is a must. It is the future.“ Edward Deming, Mitbegründer des Total Quality Managements, sieht [...]

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