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E-Book

Handbuch Medienmanagement

VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2006
Seitenanzahl982 Seiten
ISBN9783540328797
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis89,99 EUR

Dieses Buch liefert einen Überblick über alle wichtigen Aspekte des Medienmanagements. Zusätzlich ermöglichen Grundlagenartikel zum Medienmanagement aus interdisziplinärer Perspektive ein umfassendes Verständnis der Medienbranche, ihrer Wirkungen und Handlungsimplikationen. Führende Vertreter aus dem Feld der Medien geben einen umfassenden Einblick in den State-of-the-Art des Gebiets. Durch die ebenfalls enthaltenen Perspektiven anderer, nicht betriebswirtschaftlicher Fachdisziplinen - die hier integrativ zusammenfügt werden - eignet sich das Handbuch auch als Literatur für managementbezogene Fragestellungen aus den Disziplinen Medienrecht, Medienpsychologie, Medienökonomie und Kommunikationswissenschaft.

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Kapitelübersicht
  1. Vorwort des Herausgebers und Inhaltsverzeichnis
  2. Einstieg
  3. Erstes Kapitel: Die Basis
  4. Zweites Kapitel: Die Facetten
  5. Drittes Kapitel: Die Strategie
  6. Viertes Kapitel: Die Gestaltung
  7. Fünftes Kapitel: Der Vertrieb
  8. Sechstes Kapitel: Das Rechnungswesen
  9. Ausblick
  10. Autoren- und Stichwortverzeichnis
Leseprobe
Medienökonomie – Märkte, Besonderheiten und Wettbewerb (S. 222-223)

Vorschau

Pluralität
Den Medien kommt unter anderem Informations-, Meinungsbildungs- und Kontrollfunktion zu. Aus diesen Funktionen leiten sich die Forderungen nach politischer Unabhängigkeit und Staatsferne sowie die Forderung nach einer möglichst großen Vielfalt an Themen, Berichten und Meinungen (Pluralität) in der Berichterstattung ab.

Spezifika der Medienbranche
In diesem Beitrag werden Besonderheiten der Medienbranche, die sich aus der Charakteristik des Gutes Information bei der Distribution sowie aus deren besonderen stofflichen Beschaffenheit ergeben, thematisiert: First-Copy-Costs, Nicht-Rivalität im Konsum und Nicht-Ausschließbarkeit, sinkende Durchschnittskosten, Netzwerkexternalitäten. Diese Besonderheiten haben Auswirkungen auf die ökonomischen Überlegungen der Unternehmen sowie deren strategisches Verhalten.

Lock-in interiorer Technologien
Der Beitrag erläutert das Phänomen eines lock-in interiorer Technologien. Dabei handelt es sich um die Tatsache, dass sich schlechtere Technologien oder Standards trotz vorhandener überlegener Alternativen durchsetzen können. Stattdessen hängt die Etablierung einer Technologie auch von Gegebenheiten wie beispielsweise der Marktmacht einzelner Anbieter, dem Startzeitpunkt der Konkurrenten oder auch staatlichen Interventionen ab.

Spezifika der Medienmärkte
Der Beitrag beschreibt die Anzeigen- und Rezipientenmärkte als wichtigste Ertragsquellen der Medienunternehmen und geht dabei auf mögliche Geschäftsmodelle ein. Außerdem werden vor- und nachgelagerte Märkte (Sekundärmärkte) sowie die neuen Geschäftsmodelle, die sich durch Online-Medien ergeben, beschrieben.

Wettbewerb als Chance oder Risiko
Nur durch wettbewerbliche Strukturen kann eine Medienlandschaft entstehen, die sich an den Wünschen der Rezipienten orientiert und darüber hinaus effizient wirtschaftet. Allerdings können durch unregulierten Wettbewerb marktbeherrschende Anbieter entstehen. Dieses Spannungsverhältnis wird ebenso diskutiert wie die Frage, ob Wettbewerb journalistische Qualität befördert oder gefährdet.

1 Einführung und Überblick

Medien und deren Produkte weisen ökonomische Besonderheiten auf, die eine Analyse dieser Märkte über die Standardanalyse der allgemeinen Ökonomie hinaus nötig machen. Die wichtigsten dieser Besonderheiten sowie deren Folgen für die Medienmärkte werden im ersten Abschnitt dieses Beitrags diskutiert. Im zweiten Abschnitt folgt die Erörterung der ökonomischen Besonderheiten der Medien. Im dritten Abschnitt werden die relevanten Medienmärkte vorgestellt. Abschnitt vier beschäftigt sich mit den Problemen der Wettbewerbspolitik in der Medienbranche.

Auch die Medienökonomie kann und will sich nicht der Einsicht verschließen, dass dem Produkt von Medienunternehmen eine besondere gesellschaftspolitische Bedeutung zukommt. Medien sollen die Kommunikation zwischen den Regierenden und den Regierten sowie allen Mitgliedern der Gesellschaft ermöglichen und damit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Willens- und Entscheidungsbildung leisten.

In der Literatur werden Medien folgende Funktionen zugeschrieben: Medien haben eine Informationsfunktion, also sie sollen alle wichtigen Informationen umfassend, ohne Verzögerung und möglichst objektiv an die interessierte Öffentlichkeit weiter leiten. Zudem sind Medien am Meinungsbildungsprozess beteiligt, indem sie Nachrichten auswählen und kommentieren. Im Rahmen dieser Tätigkeit sollen Medien auch Fragen aufgreifen, Interessen artikulieren und verschiedenen Interessengruppen ermöglichen, sich in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen. Zudem sollen sie das politische Geschehen kritisch begleiten und kommentieren, um der Öffentlichkeit eine Meinungsbildung zu ermöglichen. Um unabhängig über das politische Geschehen zu berichten, muss sichergestellt werden, dass Medien keiner politischen Beeinflussung unterliegen. Aus diesen Funktionen lassen sich zwei Forderungen an eine Rundfunk- und Medienordnung ableiten: Zum einen müssen die Medien möglichst staatsfern agieren können, zum anderen sollte es in der Berichterstattung eine möglichst große Vielfalt an Themen, Berichten und Meinungen geben (Pluralität).

In der Literatur gibt es erhebliche Diskussionen darüber, inwieweit ein Wettbewerb in der Medienbranche Pluralität und Staatsferne sowie ein ausreichendes Maß an journalistischer Qualität sichern kann. Diese Debatte ist insofern wichtig, als die Bejahung oder Verneinung dieser Frage darüber entscheidet, ob staatliche Eingriffe im Medienmarkt erforderlich sind.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort des Herausgebers6
Inhaltsverzeichnis10
Einstieg15
Interview mit Gunter Thielen17
Erstes Kapitel: Die Basis21
Medienmanagement – Herausforderung, Notwendigkeit und ein Bezugsrahmen25
Vorschau26
1 Einführung: Vier Probleme und ein Lösungsansatz27
2 Umfeld: Mediengesellschaft29
3 Hintergrund: Medien-Disziplinen36
3.1 Medienwissenschaft38
3.2 Mediengeschichte39
3.3 Medienrecht40
3.4 Medienpolitik41
3.5 Medientechnik42
3.6 Medienpsychologie43
3.7 Medientheorie45
3.8 Medienethik46
3.9 Medienökonomie47
4 Forderung: Medienmanagement als interdisziplinär ausgerichtete Betriebswirtschaftslehre51
5 Funktion: Das Modell der drei Medienwirkungen53
5.1 Medien(unternehmen) schaffen Wirklichkeit54
5.2 Medien(unternehmen) schaffen Märkte63
5.3 Medien(unternehmen) schaffen Werte68
6 Ergebnis74
Literaturverzeichnis77
Medienprodukte – Medienangebote und Mediennutzung87
Vorschau88
1 Einführung89
2 Produktion und Distribution der Information per se89
3 Die Zeitung96
4 Die Zeitschrift99
5 Das Radio102
6 Das Fernsehen104
7 Das Internet107
8 Fazit109
Literaturverzeichnis109
Medientechnologien – Digitale Konzepte und ihre integrierte Nutzung111
Vorschau112
1 Einführung113
2 Bezugsrahmen der Technologiebetrachtung114
3 Digitale Medientechnologien auf verschiedenen Wertschöpfungsstufen115
3.1 Technologien der Erstellung115
3.2 Technologien der Übertragung117
3.3 Technologien der Nutzung120
4 Integrierte Nutzung digitaler Medientechnologien121
4.1 Grundformen der Integration von121
Anwendungssystemen121
4.2 Isolierte versus integrierte Nutzung von123
Medientechnologien123
5 Zusammenfassung und Ausblick127
Literaturverzeichnis128
Medienunternehmen – Die Player auf den Medienmärkten131
Vorschau132
1 Einführung – Definition von Medienunternehmen133
1.1 Was sind Medien?134
1.2 Was ist ein Unternehmen?135
1.3 Was zeichnet Medienunternehmen aus?136
2 Medienunternehmen und ihre Branchen137
2.1 Print138
2.2 Elektronische Medien144
3 Entwicklungstendenzen in der Medienbranche150
3.1 Ökonomische Trends: Konsolidierung und Synergien151
3.2 Technische Trends: Digitalisierung und Vernetzung153
Literaturverzeichnis154
Zweites Kapitel: Die Facetten159
Interview mit Li-Chuan Evelyn Mai161
Mediensoziologie – Wirklichkeitskonstruktionen, gesellschaftliche Ordnung und Rezipientenhandeln165
Vorschau166
1 Einführung167
2 Das Forschungsfeld der Mediensoziologie168
3 Medienbegriff und Medientypologie171
4 Sozialkonstruktivismus, Pluralität von Wirklichkeit und die Realität der Massenmedien174
5 Funktionsbestimmung der Massenmedien176
5.1 Nachrichten177
5.2 Unterhaltung178
5.3 Werbung179
6 Medienhandeln und Rezeptionsforschung180
7 Programmatische Zusammenfassung183
Literaturverzeichnis185
Medienpsychologie – Kommunikation, Information, Unterhaltung187
Vorschau188
1 Einführung189
2 Aufgaben der Medienpsychologie190
3 Historisches191
4 Funktion von Medien aus medienpsychologischer Sicht193
5 Zentrale Gebiete und Fragestellungen der Medienpsychologie193
5.1 Auswahlverhalten193
5.2 Wahrnehmung und Rezeptionsprozesse195
5.3 Medienwirkungen197
6 Fazit203
Literaturverzeichnis204
Medienpolitik – Meinungsvielfalt, Demokratie und Markt209
1 Einführung und Problemstellung211
2 Begriffliche Grundlegung: Medienpolitik oder Kommunikationspolitik?212
3 Mediengesellschaft im Wandel: Der politische,214
3 Mediengesellschaft im Wandel: Der politische, gesellschaftliche und ökonomische Bezugsrahmen medienpolitischen Handelns214
3.1 Der legitimatorische Aspekt215
3.2 Der politisch-weltanschauliche Aspekt216
3.3 Der ökonomisch-technologische Aspekt217
4 Akteure, Akteurskonstellationen und Kompetenzen der Medienpolitik218
4.1 Die europäische und internationale Ebene219
4.2 Die Bundesebene219
4.3 Die Länderebene220
4.4 Die Kommunalebene221
5 Steuerung und Selbststeuerung: Theoretische und praktische Elemente kooperativer Medienpolitik221
6 Fazit und Ausblick: Institutionalisierung von Medienkritik als medienpolitische Perspektive228
Literaturverzeichnis229
Vorschau210
Medienökonomie – Märkte, Besonderheiten und Wettbewerb235
1 Einführung und Überblick237
2 Besonderheiten der Medienbranche238
2.1 First-Copy- Costs238
2.2 Nicht-Rivalität im Konsum und238
Nicht- Ausschließbarkeit238
2.3 Sinkende Durchschnittskosten240
2.4 Netzwerkexternalitäten242
3 Märkte und Medien243
3.1 Anzeigen- und Rezipientenmarkt243
3.2 Sekundärmärkte244
3.3 Neue Geschäftsmodelle durch Online-Medien?245
4 Wettbewerb in der Medienbranche247
4.1 Wettbewerbsprobleme247
4.2 Wettbewerbspolitik248
4.3 Wettbewerb und journalistische Qualität249
Literaturverzeichnis251
Vorschau236
Medienrecht – Rechtsgrundlagen für Medienmanager253
1 Einführung255
2 Medienrecht für Medienmanager255
2.1 Rechtliche Grundlagen255
2.2 Inhalt des Medienrechts256
2.3 Strukturierung der Rechtsgrundlagen257
3 Entwicklung der Medien259
3.1 Presse259
3.2 Rundfunk260
3.3 Neue Medien260
4 Rechtlicher Rahmen der Medien261
4.1 Presserecht261
4.2 Rundfunkrecht263
4.3 Multimediarecht266
4.4 Persönlichkeitsrechte270
5 Weitere Gebiete des Medienrechts271
5.1 Urheberrecht271
5.2 Wettbewerbsrecht272
5.3 Jugendschutz272
5.4 Europarecht273
5.5 Völkerrecht273
6 Fazit und Schlussbemerkung274
Literaturverzeichnis274
Vorschau254
Medienwirtschaft – Zielsysteme, Wertschöpfungsketten und -strukturen275
Vorschau276
1 Einführung277
2 Zielsysteme277
2.1 Zielsysteme im Unternehmen277
2.2 Zielsysteme in der Medienwirtschaft278
3 Wertschöpfungsketten282
3.1 Wertschöpfungsketten im Unternehmen282
3.2 Wertschöpfungsketten in der Medienwirtschaft284
4 Wertschöpfungsstrukturen288
4.1 Konvergenz289
4.2 Neue Wertschöpfungsstrukturen289
5 Fazit290
Literaturverzeichnis291
Medienethik – Normen, Werte und Verantwortung293
1 Einführung295
2 Medienethik im Kontext von Kommerzialisierung und Globalisierung295
3 Medienethik als Wirtschaftsethik der Medienunternehmung298
4 Stakeholder Management als Umsetzung von ethischer Ökonomie300
5 Stakeholder Management im Medienunternehmen303
6 Fazit309
Literaturverzeichnis309
Drittes Kapitel: Die Strategie313
Interview mit John Lavine315
Wettbewerbsstrategien – Überblick, Systematik und Perspektiven319
Vorschau320
1 Einführung321
2 Medienwirtschaft: Anbieterseitige Präzisierung und Abgrenzung322
3 Wettbewerbsstrategien von Medienunternehmen im Überblick328
4 Ökonomische Besonderheiten von Mediengütern und deren grundsätzlichen wettbewerbsstrategischen Implikationen332
4.1 Hohe absatzmengenunabhängige Kosten der Urfassung333
4.2 Geringe Qualitätssicherheit und Konsumrivalität335
4.3 Schwierige Ausschließbarkeit von nicht zahlenden Rezipienten344
4.4 Netzeffekte346
4.5 Meritorische Kulturgüter349
5 Perspektiven352
5.1 Print-Verlagsunternehmen355
5.2 Rundfunkveranstalter359
5.3 Film- und Musikverlage362
5.4 Online-Portale365
5.5 Fazit366
Literaturverzeichnis366
Digitalisierung – Technologien und Unternehmensstrategien371
Vorschau372
1 Einführung373
2 Begriffsabgrenzungen und -einordnung374
2.1 Digitale Technologien374
2.2 Unternehmensstrategien375
2.3 Zusammenhänge von digitalen Technologien und Unternehmensstrategien376
3 Untersuchungsrahmen zu strategischen Nutzenpotentialen digitaler Technologien im Kontext des Medienmanagements378
4 Analyse strategischer Nutzenpotentiale digitaler Technologien im Kontext des Medienmanagements379
4.1 Institutionelle Perspektive380
4.2 Funktionale Perspektive382
5 Zusammenfassung und Ausblick384
Literaturverzeichnis385
Content Management – Inhalte für Neue Medien strategisch nutzen389
Vorschau390
1 Einführung391
2 Content und Content Management392
3 Strategisches Content Management396
4 Operatives Content Management399
4.1 Technik399
4.2 Organisation401
5 Fazit403
Literaturverzeichnis404
Geschäftsmodelle – Erlösformen in der Medienbranche407
Vorschau408
1 Einführung409
2 Grundlage von Geschäftsmodellen409
2.1 Schematischer Aufriss der Geschäftsmodellbildung409
2.2 Schematischer Aufriss der Geschäftsmodellgestaltung414
3 Systematisierung der Erlösformen in Geschäftsmodellen der Medienbranche417
4 Konvergenzorientierte Geschäftsmodelle und Erlösformen in der TIME-Branche420
4.1 Grundlagen der Konvergenz420
4.2 Implikationen der Konvergenz für Geschäftsmodelle und Erlösformen der TIME-Branche422
5 Fazit427
Literaturverzeichnis427
Strategische Allianzen – Eine Chance für Medienunternehmen431
Vorschau432
1 Einführung433
2 Ausgangspunkt: Herausforderungen für Medienunternehmen433
3 Strategische Allianzen als interessantes Modell für Medienunternehmen?436
3.1 Abgrenzung strategischer Allianzen436
3.2 Potentiale strategischer Allianzen für Medienunternehmen437
3.3 Business Webs als Netz strategischer Allianzen439
3.4 Voraussetzungen für strategische Allianzen442
3.5 Risiken strategischer Allianzen443
4 Fazit443
Literaturverzeichnis444
Beteiligungen – Realisierung von Synergieeffekten447
Vorschau448
1 Einführung: Ausgangsbedingungen der Beteiligungsbestrebungen449
2 Arten von Beteiligungen bei Medienunternehmen450
3 Synergien als Ziel von Beteiligungsbestrebungen452
3.1 Begriff und Arten von Synergien452
3.2 Synergieeffekte in der Medienbranche454
4 Risiken der Beteiligungsbestrebungen457
5 Fazit458
Literaturverzeichnis458
Mediendokumentation – Strategische Herausforderung für Medienunternehmen459
Vorschau460
1 Einführung461
2 Entwicklung462
2.1 Rückblick auf eine lange Geschichte der Mediendokumentation462
2.2 Selbstverständnis und Aufgaben der Mediendokumentation heute463
3 Marktsegmente und Medienmärkte464
3.1 Print-Medien465
3.2 AV-Bereich467
3.3 Medieninformationsmanagement im Unternehmen – New und Old Economy469
3.4 Verwaltung, Kultur und Wissenschaft471
4 Entwicklungstrends und Herausforderungen472
4.1 (Medien)dokumentarische Aufgaben – Alte und neue Werkzeuge473
4.2 Digitalisierung und Automatisierung477
4.3 Kooperationen und Netzwerke482
4.4 Standardisierung und Transfer von Webtechnologie auf die Dokumentation484
4.5 Rechte und Lizenzen485
4.6 Kundenorientierung – Produktentwicklung487
4.7 Private Interessen und öffentliche Verantwortung490
5 Fazit: Die sechs W der Mediendokumentation492
Literaturverzeichnis494
Viertes Kapitel: Die Gestaltung499
Interview mit Yu-Li Liu501
Personalmanagement – Besonderheiten und Aufgaben in Medienunternehmen505
Vorschau506
1 Einführung507
2 Bedeutung des Personalmanagements in der Medienbranche507
3 Bedeutung spezieller personalwirtschaftlicher Felder510
3.1 Personalplanung510
3.2 Personalführung und Motivation513
3.3 Vergütung514
4 Drei Fallbeispiele515
4.1 Der Fall Zeitung A515
4.2 Der Fall Zeitung B519
4.3 Der Fall Verlagskonzern C523
4.4 Fallstudienvergleich526
5 Diskussion und Schlussfolgerung528
Literaturverzeichnis529
Aufbauorganisation – Modelle für Medienunternehmen533
Vorschau534
1 Einführung535
2 Ausgangssituation: Existenz organisationsstruktureller Besonderheiten in den Unternehmungen der Medienbranche?535
3 Grundlagen der Organisation von Medienunternehmungen537
3.1 Überblick über die Behandlung organisatorischer Fragestellungen in der jungen Literatur zum Medienmanagement537
3.2 Die Medienunternehmung als Erfahrungsobjekt für die Analyse von Organisationsstrukturen540
4 Ausgewählte Organisationsstrukturen von Medienunternehmungen543
4.1 Organisation auf der Ebene integrierter Medienunternehmungen543
4.2 Organisation auf der Ebene der Abteilungen und Projekte546
5 Fazit550
Literaturverzeichnis551
Führungsmanagement – Aufgaben von Führungskräften in Medienunternehmen553
Vorschau554
1 Einführung555
2 Aufgabenkontext555
3 Aufgabeninhalt557
4 Aufgabenanforderungen560
5 Fazit564
Literaturverzeichnis565
Ablauforganisation – Formen der journalistischen Aussagenproduktion567
Vorschau568
1 Einführung569
2 Funktionen und Merkmale des Journalismus in der Gesellschaft: Orientierungshorizont, institutionelle Ordnungen und Akteurskonstellationen569
3 Grundlagen journalistischer Organisation571
3.1 Journalistische Organisations- und Arbeitsprogramme573
3.2 Journalistische Organisationsprogramme574
3.3 Journalistische Arbeitsprogramme576
3.4 Journalistische Rollen578
4 Struktureller Wandel als Wandel der Organisationsformen im Journalismus579
4.1 Neue Organisationsformen im Hörfunkjournalismus581
4.2 Neue Organisationsformen im Online-Journalismus584
5 Fazit590
Literaturverzeichnis590
Projektleitung – Leitung und Koordination von Medienprojekten593
Vorschau594
1 Einführung595
2 Medienprojekte595
2.1 Projekt-Definition595
2.2 Übersicht über das Spektrum von Medienprojekten596
2.3 Spezifika von Medienprojekten598
3 Projektleitung: Allgemeine Diskussion für Medienunternehmen601
3.1 Projektleitung im Kontext von Projektmanagement601
3.2 Rolle des Projektleiters602
3.3 Kompetenzen des Projektleiters603
3.4 Status605
4 Projektleitung: Spezielle Überlegungen in der Filmproduktion606
4.1 Phasen der Filmherstellung606
4.2 Schlüsselrolle Produzent607
4.3 Regie609
4.4 Produktionsleitung610
5 Fazit: Phasendifferenziertes Projektmanagement611
Literaturverzeichnis612
Produktionssteuerung – Grundlagen der Medienproduktion615
Vorschau616
1 Einführung617
2 Produktionssteuerung und Medienproduktion617
3 Produktionsprozesse in den Medien620
3.1 Film620
3.2 Fernsehen621
3.3 Radio623
3.4 Presse (Print)624
3.5 Online-Medien und Offline-Medien625
4 Konvergenz der Produktionsprozesse von Medien627
5 Zusammenfassung und Fazit629
Literaturverzeichnis630
Programmplanung – Steuerung und Gestaltung des Programms von Fernsehanbietern633
Vorschau634
1 Einführung635
2 Grundlagen der Programmplanung635
2.1 Entscheidungstheoretische Rahmenbedingungen635
2.2 Programmplanung als Teil des Entscheidungsprozesses638
3 Programmplanung mit approximativer Dekomposition641
3.1 Heuristik als Ausweg aus dem Planungsdilemma641
3.2 Verfahren der approximativen Dekomposition642
4 Fazit650
Literaturverzeichnis651
Koordination – Digitaler Workflow in Print-Unternehmen653
Vorschau654
1 Einführung655
2 Veränderungsprozesse durch technologischen Wandel656
3 Content-Management658
3.1 Systeme zur Organisation von Inhalten660
3.2 Produktion von Inhalten662
3.3 Management von Inhalten663
3.4 Verwertung von Inhalten664
4 Content-Orientierung665
4.1 Anwender und Beteiligte von Content667
4.2 Die Ausgabemedien von Content668
5 Fazit und Schlussbemerkungen674
Literaturverzeichnis675
Qualitätssicherung – Qualitätsstandards für Medienprodukte677
Vorschau678
1 Zur Tradition und Legitimation des Qualitätsdiskurses679
2 Medienqualitäten: Dimensionen und Einflussfaktoren682
2.1 Mediensystem (Qualitätsnormen)683
2.2 Medieninstitutionen (Qualitätssicherung)685
2.3 Medienaussagen (Qualitätsmaßstäbe)686
2.4 Medienakteure (Qualitätsbewusstsein)689
3 Strategien und Probleme des Qualitätsmanagements690
Literaturverzeichnis694
Fünftes Kapitel: Der Vertrieb701
Interview mit Steven S. Wildman703
Absatzmanagement – Preis-, Produkt- und Programmpolitik707
Vorschau708
1 Einführung709
2 Medienangebote und mediale Absatzmärkte710
2.1 Medienangebote und ihre Charakteristika710
2.2 Mediale Absatzmärkte711
3 Absatzmanagement in einzelnen Medienmärkten713
3.1 Markt für Inhalte713
3.2 Markt für Werbung717
3.3 Markt für Zusatzangebote und Mehrwertdienste720
3.4 Markt für Rechteverkauf und Lizenzierung722
4 Vernetztes Absatzmanagement und typische Vermarktungsstrategien724
5 Fazit726
Literaturverzeichnis726
Vertriebsmanagement – Konzepte für Medienprodukte und die Distributionswege der Medien729
Vorschau730
1 Einführung731
2 Grundlagen des Vertriebsmanagements im Medienbereich731
2.1 Vertriebliche Grundgliederung innerhalb und außerhalb des Medienbereiches731
2.2 Konvergenzfelder im Medienvertriebsmanagement735
2.3 Distributionsstrategien im Wechselspiel von Churn und Durchschnittsumsatz (ARPU)737
3 Vertriebskonzepte in der Praxis740
3.1 Das Beispiel Microsoft versus Apple740
3.2 Das Beispiel i-mode741
3.3 Das Beispiel telegate744
4 Kundenwertüberlegungen in der Mediendistributionspolitik746
5 Fazit747
Literaturverzeichnis748
Mediaplanung – Voraussetzungen, Auswahlkriterien und Entscheidungslogik749
Vorschau750
1 Einführung751
2 Ziele und Aufgaben der Mediaplanung752
3 Voraussetzungen effizienter Mediaplanung753
3.1 Marketing- und Kommunikationsziele753
3.2 Zielgruppenbestimmung755
3.3 Budgetierung756
3.4 Mediaziele758
3.5 Nutzungsdaten759
4 Kriterien zur Auswahl der Medien761
4.1 Entscheidungskriterien für die Auswahl von Mediagattungen761
4.2 Allgemeine Auswahlkriterien einzelner Werbeträger766
5 Mediaentscheidung: Bewertung von Mediaplänen770
6 Fazit773
Literaturverzeichnis774
Marktforschung – Reichweite, Zielgruppe und Image775
Vorschau776
1 Einführung777
2 Grundlagen, Ziele und Methoden778
2.1 Begriff und Aufgaben der Marktforschung778
2.2 Methoden der Markforschung780
3 Mediaforschung785
3.1 Entwicklung785
3.2 Grundbegriffe und Methoden der Leser-, Hörer- und Zuschauerforschung786
3.3 Zielgruppen792
4 Image795
5 Fazit799
Literaturverzeichnis800
Markenmanagement – Markenbildung in der Medienbranche803
Vorschau804
1 Einführung805
2 Spezifika von Marken und Markenpolitik in der Medienbranche805
3 Kernkomponenten der Markenbildung808
3.1 Perspektiven von Markenbildung und -entwicklung808
3.2 Bezugsrahmen der Medienmarkenbildung810
3.3 Markenidentität als Basisansatz812
3.4 Identitätsumsetzung und Wirkung816
3.5 Strategien zur Markenbildung und -entwicklung821
4 Zusammenfassung und Ausblick824
Individualisierung und Eventisierung – Probleme und Strategien bei der Vermarktung von Medienangeboten829
Vorschau830
1 Einführung: Warum ist es so schwierig, erfolgreiche Medien zu gestalten?831
2 Medien als Machwerke der Konsumenten832
3 Die Eventisierungsstrategie837
4 Zusammenfassung841
Literaturverzeichnis842
Sechstes Kapitel: Das Rechnungswesen847
Interview mit Robert G. Picard849
Kalkulation – Kalkulationsmethodik und Modelle für Medienprojekte855
Vorschau856
1 Einführung857
2 Ausgangssituation und Grundlagen858
2.1 Problemfelder858
2.2 Voraussetzungen858
2.3 Anforderungen859
2.4 Bausteine859
3 Kalkulations-Systematik861
3.1 Strukturelemente861
3.2 Kalkulationsformulare864
3.3 DV-Umsetzung866
4 Beispielkalkulation: Internet-Web-Banner866
5 Zusammenfassung870
Literaturverzeichnis870
Finanzierung – Formen, Modelle und Perspektiven873
Vorschau874
1 Einführung875
2 Medienfinanzierungsformen875
3 Rahmenbedingungen der Medienfinanzierung878
3.1 Branchenentwicklung878
3.2 Unternehmens- und produktspezifische Voraussetzungen879
4 Ausgewählte Finanzierungsmodelle880
4.1 Privatwirtschaftliche Medienunternehmen880
4.2 Medienthemen/-produkte883
4.3 Internet-Angebote885
4.4 Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten886
5 Ausblick889
Literaturverzeichnis890
Kosten- und Leistungsrechnung – Modelle und Vorgehensweisen in Medienunternehmen893
Vorschau894
1 Einführung895
2 Entwicklungsstand der traditionellen Kosten- und Leistungsrechnung896
3 Besonderheiten der Kosten- und Leistungsrechnung in Medienunternehmen896
3.1 Die Kostenrechnung in Medienunternehmen898
3.2 Die Leistungsrechnung in Medienunternehmen899
4 Neue Anforderungen an die Kosten- und Leistungsrechnungen in Medienunternehmen900
4.1 Dynamische Veränderungen auf dem Medienmarkt901
4.2 Prozessorientierung903
4.3 Komplexitätsreduktion907
4.4 Internationalisierung908
5 Konvergenz von internem und externem Rechnungswesen in Medienunternehmen909
6 Fazit911
Literaturverzeichnis912
Controlling – Funktionen, Besonderheiten und Entwicklungen in Medienunternehmen913
Vorschau914
1 Einführung: Controlling als Funktion der Unternehmensführung915
1.1 Begriff des Controllings915
1.2 Funktionen, Aufgaben und Instrumente des Controllings918
1.3 Organisation des Controllings920
2 Controlling in Medienunternehmen als geschäftsmodellspezifisches Controlling922
2.1 Strategisches Controlling in Medienunternehmen923
2.2 Operatives Controlling in Medienunternehmen924
2.3 Liquiditäts- und Finanzcontrolling in Medienunternehmen927
3 Entwicklungen des Mediencontrollings in Theorie und Praxis928
3.1 Entwicklungspfade des Mediencontrollings929
3.2 Zukünftige Herausforderung des Mediencontrollings930
4 Fazit: Geschäftsmodell von Medienunternehmen als Grundlage des Mediencontrollings931
Literaturverzeichnis931
Bewertung – Spezifische Probleme der Werttreiber von Film- und Medienunternehmen933
Vorschau934
1 Problemstellung und Motivation935
2 Filmrechte und Lizenzen als Werttreiber935
3 Verwertungsmöglichkeiten von Filmrechten und Lizenzen937
4 Grundlagen der (bilanziellen) Abbildung und Bewertung von Filmrechten und Lizenzen939
4.1 (Abbildungs- und Bewertungs-)Problematik der Immaterialität von Werttreibern939
4.2 Bilanzielle Abbildungs- und Bewertungsvorschriften940
5 Ansätze zur Beurteilung und Bewertung von Medienunternehmen946
6 Zusammenfassung und Ausblick948
Literaturverzeichnis950
Ausblick955
Interview mit Fritz Pleitgen957
Autorenverzeichnis965
Stichwortverzeichnis979

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