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E-Book

Diskurs Biogerontologie

Fachwissenschaftliche Einführung und Leitfaden für Lehrende

VerlagSpringer VS
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl329 Seiten
ISBN9783658021146
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis34,99 EUR
Die neue Biologie des Alterns (Biogerontologie) stellt unter anderem in Aussicht, dass sich die biologische Alterung des Menschen medizinisch verlangsamen lassen könnte. Um einen Diskurs über die ethischen Implikationen dieser Entwicklung anzuregen, verbindet das Buch theoriegeleitete Expertise aus der Forschung und praxiserprobte Konzepte für die Lehre: Der erste Teil des Buches bietet eine Einführung in die interdisziplinäre Thematik. Der zweite Teil, ein Leitfaden für Lehrende, umfasst ein Rahmencurriculum mit Vorschlägen für Lerneinheiten, Erfahrungsberichten aus der Lehre sowie Hinweisen für die Durchführung und Evaluation von Lehrveranstaltungen zu den Implikationen der Biogerontologie.

Dr. Mone Spindler arbeitet am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften und dem Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Dr. Julia Dietrich leitet den Arbeitsbereich Ethik und Bildung am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Eberhard Karls Universität Tübingen.

PD Dr. Hans-Jörg Ehni ist stellvertretender Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Eberhard Karls Universität Tübingen.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Danksagung5
Inhaltsverzeichnis6
Abbildungsverzeichnis9
Tabellenverzeichnis11
1 Einleitung12
1.1 Warum ist ein Diskurs über Biogerontologiewichtig?13
1.2 „Diskurs: Biogerontologie“: Ein Diskursprojekt zuethischen Fragen der Biogerontologie16
1.3 Zur Konzeption des Buches21
Teil 1 Ethische Implikationen der BiogerontologieEine interdisziplinäre Einführung23
2 Was ist Biogerontologie?24
2.1 Zur Einordnung des Forschungsfeldes24
2.2 Theoretische Grundlagen der Biogerontologie27
2.2.1 Allgemeine Grundlagen27
2.2.2 Die „mechanistische“, molekulare Komponentedes biologischen Alterns31
2.2.3 Das „nicht-genetische“ Prinzip32
2.2.4 Das „evolutionäre Lebenslauf“-Prinzip34
2.3 Anvisierte Anwendungen: Eine zukünftigeAltersmedizin auf biogerontologischer Grundlage36
2.4 Ziele der Biogerontologie39
2.4.1 Verlangsamtes Altern: Alterserscheinungen undaltersassoziierte Erkrankungen41
2.4.2 Längeres Leben44
2.4.3 Biodemographische Szenarien46
3 Welche ethischen Fragen wirft dieBiogerontologie auf?52
3.1 Einleitung52
3.2 Fragen des guten Lebens55
3.2.1 Gesellschaftliche Dimensionen der Frage nach demguten Leben55
3.2.2 Welche Dimensionen des (guten) Lebens werdendurch die Biogerontologie angesprochen? Anthropologische Perspektiven58
3.2.3 Sozialethische Perspektiven65
3.3 Fragen nach Nutzen und Schaden66
3.4 Fragen nach Rechten und Pflichten72
3.5 Medizinethische und forschungsethische Fragen76
3.6 Exkurs: Anmerkungen zu den rechtlichenImplikationen der Biogerontologie80
Teil 2 Das Lehrkonzept „Ethik der Biogerontologie“Eine didaktische Planungshilfe für Lehrende85
4 Einleitung86
5 Zur Entwicklung und Struktur desLehrkonzepts88
5.1 Wie sind wir bei der Entwicklung des Lehrkonzeptsvorgegangen?88
5.2 Didaktische Ausgangspunkte des Lehrkonzepts91
5.3 Die fünf Bausteine des Lehrkonzepts94
5.4 Wie ist unsere Handreichung aufgebaut?99
6 Baustein 1: Die Ausformulierung vonwertenden Vorannahmen101
6.1 Wertende Vorannahmen des Lehrkonzepts103
6.1.1 Warum sind Lehrveranstaltungen zu ethischenFragen der Biogerontologie wichtig?103
6.1.2 Was macht für uns gelungene Lehre zu ethischenFragen der Biogerontologie aus?106
6.1.3 Welche Bildungsziele verfolgt das Lehrkonzept?109
6.2 Checkliste zur Ausformulierung wertenderVorannahmen111
7 Baustein 2: Die Analyse der Lehr-/Lernsituation113
7.1 Erfahrungen aus unserer Praxis114
7.2 Checkliste zur Analyse der Lehr-/Lernsituation117
8 Baustein 3: Die Auswahl relevanterLerninhalte121
8.1 Die vier Lernbereiche des Lehrkonzepts126
8.1.1 Der Lernbereich Kompetenzen126
8.1.2 Der Lernbereich Biogerontologie128
8.1.3 Der Lernbereich Ethik133
8.1.4 Der Lernbereich Alter(n)139
8.2 Checkliste zur Auswahl relevanter Lerninhalten142
9 Baustein 4: Die Auswahl von Methoden undMedien143
9.1 Checkliste 4: Zur Auswahl von Methoden undMaterialien145
9.2 Baukasten für die Praxis: Vorschläge fürLerneinheiten147
9.2.1 Überblick über die Lerneinheiten147
9.2.2 Lerneinheiten zum thematischen Einstieg151
9.2.3 Lerneinheiten zur Erarbeitung von Grundlagen164
9.2.4 Lerneinheiten zur Vertiefung und Einübung ethischerPerspektiven177
9.2.5 Lerneinheiten zum Einüben der Diskurspraxis211
10 Baustein 5: Die Evaluation und Revision230
10.1 Checkliste zur Evaluation und Revision237
Teil 3Erfahrungsberichte und Evaluation241
11 Einleitung242
12 Erfahrungsberichte aus acht Lehrveranstaltungenzu ethischen Fragen der Biogerontologie245
12.1 Ethische Fragen der Biogerontologie. Ein Seminar im Ethisch-Philosophischen Grundlagenstudiuman der Eberhard Karls Universität Tübingen245
12.2 Das medizinische Streben nach Unsterblichkeit.Ein Medizinethik-Seminar an der medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen251
12.3 Lebensverlängerung als Herausforderung für Gesellschaft und Wissenschaft. Ein Philosophieseminar an der TechnischenUniversität Dresden255
12.4 Das Altern verlangsamen – Länger gesund leben?Ethische Fragen der Biogerontologie und des Alterns in der Seniorenbildung259
12.5 „So verschieden sind wir gar nicht!“ Ein Begegnungstag zwischen Seniorinnen und Senioren und Studentinnen und Studenten eines fächerübergreifenden Hauptseminars an derEberhard Karls Universität Tübingen266
12.6 Abolishing Aging? Ethical implications of biological research on aging. Gemeinsames Seminar des Fritz Lipmann Instituts und des Ethikzentrums der Friedrich-Schiller-UniversitätJena276
12.7 Altern und Ethik. Modul im berufsbegleitenden Online-Studiengang Integrierte Gerontologie derUniversität Stuttgart279
12.8 Studierende der Philosophie vor neuen Herausforderungen. Ein Seminar im Bachelorstudiengang Philosophie der RheinischenFriedrich-Wilhelms-Universität Bonn283
13. Die Evaluation des Kurskonzepts – Gibt es Lernerfolge? Konnten ethischeKompetenzen gefördert werden?289
13.1 Zur Konzeption der Evaluation – Was wollten wirwissen?289
13.2 Prozessevaluation – Wie haben wir gearbeitet?291
13.3 Empirische Kompetenzmessung – Wie lässt sichethische Kompetenz feststellen?303
Die Autorinnen und Autoren316
Literaturverzeichnis320

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