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E-Book

Praxisbuch Pflegekind

Informationen und Tipps für Pflegeeltern und Fachkräfte

AutorAlice Ebel
VerlagSchulz-Kirchner Verlag GmbH
Erscheinungsjahr2009
Seitenanzahl278 Seiten
ISBN9783824807239
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis29,99 EUR

Sind Pflegekinder immer ,Kinder auf Zeit’, die irgendwann zu ihren leiblichen Eltern zurückkehren? Womit muss man rechnen, wenn man ein traumatisiertes Kind aufnimmt? Haben Umweltfaktoren Einfluss auf die Gene eines Kindes? Sind Kontakte zur Herkunftsfamilie gut oder schlecht für das Pflegekind? Welche Rechte haben Pflegeeltern gegenüber dem Jugendamt?

Diese und viele andere Fragen rund um das Thema „Pflegekind“ werden im – für Laien und Fachkräfte gleichermaßen informativen – Buch lebensnah und verständlich beantwortet. Die Autorin, von Beruf Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin und seit vielen Jahren selbst Mutter von zwei leiblichen und sieben Pflegekindern, lässt den Leser auf unterhaltsame Weise an ihrem Wissens- und Erfahrungsschatz teilhaben. Die praxisnahen Antworten auf die vielen Fragen all derer, die ein Pflegekind aufgenommen haben oder aufnehmen möchten oder beruflich mit Pflegekindern zu tun haben, bieten einen übersichtlichen Leitfaden, in dem sowohl praktische Beispiele wie auch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu finden sind. Das Buch ist in Form eines Frage-und-Antwort-Dialogs geschrieben, damit sich der Leser im Inhaltsverzeichnis bereits orientieren und die ihn aktuell interessierenden Informationen punktgenau heraussuchen kann. Zugleich ist es aber auch eine interessante Lektüre für alle (zukünftigen) Pflegeeltern und Fachkäfte.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Danksagung11
Vorwort12
Einleitung14
1Die Familienpflege18
.Welche Formen von Familienpflegestellen gibt es und wodurch
19
a) Tages- und Wochenpflege20
b) Die Kurzzeitpflegestelle22
c) Die Bereitschaftspflegestelle23
d) Die Adoptionspflege und die Pflege mit dem Ziel der Adoption24
e) Die „normale“ Pflegefamilie27
.Professionelle Pflegestellen30
f) Die sozial-, heil- oder sonderpädagogische Pflegefamilie32
g) Die Erziehungsstelle, das Pflegenest34
h) Die Außenstelle eines Heimes37
i) Die selbstständige Familiengruppe/familienanaloge Kleinsteinrichtung38
j) Die familienähnliche Kleinsteinrichtung42
k) Die Kinderdorffamilien42
.Wie lange dauert es, bis wir ein Kind aufnehmen können?44
.Sind Pflegekinder immer „Kinder auf Zeit“, die irgendwann zu ihren leiblichen Eltern zurückkehren?44
.Was bedeutet es für unsere Familie, ob ein Pflegekind dauerhaft oder befristet untergebracht wird?45
.Sind wir eine Ergänzungsfamilie oder eine Ersatzfamilie?48
2Die Aufnahme eines Pflegekindes52
.Wir würden gern ein Pflegekind aufnehmen.
52
Motivation52
Eignung55
Voraussetzungen57
Vorbereitung58
Die Vermittlung59
Die Anbahnung62
Hilfeplanung64
Perspektiven64
.Wie erlebt ein Pflegekind die Trennung von seiner Herkunftsfamilie?66
.Wie geht es nach der Aufnahmephase weiter?
69
3Geschwister72
.Ist es besser, wenn das Pflegekind jünger ist als das/die leibliche/n Kind/er? Oder sollte es lieber älter sein?78
.Und falls uns das Pflegekind wieder verlässt?
80
.Werden wir das Pflegekind genauso lieben wie ein leibliches Kind?82
.Das Jugendamt hat wegen der Aufnahme von Geschwisterkindern nachgefragt! Was tun?85
.Ist es sinnvoll, (Besuchs-)Kontakte zwischen unserem Pflegekind und seinen leiblichen Geschwistern zu fördern?88
.Wir möchten gern noch mehr Pflegekinder aufnehmen.
90
4Kinder ohne Beeinträchtigungen und
92
.Wir würden am liebsten ein normales Kind ohne besondere
92
.Wenn wir ein Baby aufnehmen, haben wir dann eine gute Chance, dass sich dieses Kind ganz normal entwickelt und keine Auffälligkeiten zeigt?92
.Haben Umweltfaktoren Einfluss auf die Gene eines Kindes?95
5Ausländische Kinder, ausländische Eltern98
.Macht es für unsere Arbeit einen Unterschied, ob wir ein deutsches oder ein ausländisches Kind aufnehmen?98
6Traumatisierte Kinder erziehungsunfähiger Eltern102
.Was ist Erziehungsunfähigkeit?102
.Können die Störungsbilder von den leiblichen Eltern vererbt werden?107
.Was ist ein Trauma?112
.Welche Erfahrungen können als Trauma bezeichnet werden?113
.Wie kann diagnostiziert werden, dass/ob ein Kind traumatisiert wurde?114
.Was sind die Folgen von Traumatisierung?115
.Was versteht man unter Abwehrmechanismen und wie wirken sie
118
.Was bedeutet „Dissoziation“?120
.Welche Auswirkungen haben frühkindliche Traumata auf das Gehirn?124
.Womit müssen wir rechnen, wenn wir ein traumatisiertes Kind
128
.Wie können wir unserem Pflegekind helfen, seine Vergangenheit zu bewältigen?134
.Wie können wir Kindern helfen, ihr Verhalten zu „übersetzen“?136
.Müssen wir auf jedes Verhalten unseres Pflegekindes verständnisvoll reagieren? Wo bleibt denn da die Erziehung?142
.Welche Erfahrungen sind für Pflegekinder besonders hilfreich?148
.Ist das (therapeutische) Festhalten des Kindes sinnvoll?149
.Welche Therapiemethoden sind am wirksamsten?153
.Gibt es auch Kinder, die von traumatisierenden Lebensbedingungen nicht beschädigt werden? Was bedeutet Resilienz?165
7Bindungs- und beziehungsgestörte Kinder168
.Was versteht man unter „Bindung“ und wie entsteht sie?168
.Was sind Bindungs- und Beziehungsstörungen und welche Formen
171
.Was ist unter einer „Angstbindung“ zu verstehen und welche Folgen
176
.Welche Auswirkungen haben Bindungs- und Beziehungsstörungen auf die Beziehungsgestaltung in der Pflegefamilie?179
.Was unterscheidet ein Beziehungsangebot von einem
183
.Woran können wir erkennen, dass unser Pflegekind Fortschritte in seiner Bindungs- und Beziehungsfähigkeit macht?186
.Gibt es noch andere Faktoren, die den Aufbau einer tragfähigen
188
.Was können Pflegeeltern tun, wenn es nicht gelingt, eine positive Beziehung zum Kind aufzubauen?191
8Kontakte zur Herkunftsfamilie194
.Welche Probleme der Herkunftsfamilie können zur Unterbringung des/r Kindes/r in einer Pflegestelle führen?194
.Kontakte zur Herkunftsfamilie – muss das sein?196
.Wozu sollen Kontakte überhaupt gut sein? Welches Ziel verfolgen sie?198
.Wie oft finden Besuchskontakte normalerweise statt?198
.Wie sollten die Besuchskontakte gestaltet werden?200
.Mit welchen Reaktionen unseres Pflegekindes auf Besuchskontakte müssen wir rechnen?205
.Ändern sich Besuchskontakte in der Pubertät?208
.Wie können Pflegeeltern ihr pubertierendes Pflegekind wirkungsvoll unterstützen?210
.Sind Besuchskontakte zur Herkunftsfamilie gut oder schlecht für
214
.Was tun, wenn das Pflegekind keine Kontakte will?219
.Was tun, wenn unser Pflegekind Kontakte wünscht, seine
223
.Was ist beim Umgang mit den leiblichen Eltern zu beachten?227
.Was sollte beim Umgang mit traumatisierenden Herkunftseltern
229
.Wie können Pflegeeltern den leiblichen Eltern begegnen, wenn diese die Rückführung des Kindes fordern?230
.Ein Tipp in Sachen „Elternarbeit“ für die (zukünftigen) Profis :232
.Gedanken zum Thema „Perspektiventscheidungen“233
9Kontakte zum Jugendamt238
.Was sind die Aufgaben und Funktionen der Jugendämter?238
.Wann muss das Jugendamt das Gericht anrufen und was dürfen die Mitarbeiter/innen selbst entscheiden?242
.Welche Rechte haben Pflegeeltern gegenüber dem Jugendamt?244
.Hat das Jugendamt das Recht, die Pflegestellen zu kontrollieren?247
.Welche Chancen birgt die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Jugendamt für Pflegeeltern?248
.Was tun, wenn es Probleme bei der Zusammenarbeit mit dem
249
.Was ist beim Umgang mit Jugendamtsmitarbeiter/innen zu beachten?252
.Einige abschließende Gedanken und Bitten an die Mitarbeiter/innen der Jugendämter254
Schlusswort260
Informationen262
.Informationen im Internet262
Ansprechpartner für Pflegefamilien und sonderpädagogische
264
Fortbildungs- und Beratungsmöglichkeiten für Pflegeeltern269
Literaturhinweise271
Stichwortverzeichnis282

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