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E-Book

Say yes to strong

30 Power-Übungen und 70 Wohlfühlrezepte

AutorAntonia Elena
VerlagEdition Michael Fischer
Erscheinungsjahr2018
Seitenanzahl Seiten
ISBN9783960939955
FormatePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis15,99 EUR
Antonia Elena weiß, was es bedeutet, hart für einen gesunden und kräftigen Körper zu arbeiten. Mit viel Energie und Disziplin hat sie es geschafft, ihre Essstörung hinter sich zu lassen und zu einem selbstbewussten Umgang mit ihrem Körper zu finden. Heute gehört sie zu den einflussreichsten Fitness-Influencern. Welche Rezepte und Übungen sich besonders eignen, was Antonia Elena motiviert und inspiriert und welche Tipps sie für einen schönen starken Körper hat, verrät sie in ihrem neuen Buch. Im Fitness-Teil stellt sie die besten Kraft-Übungen im Gym vor, die effektivsten Bauch-Beine-Po-Programme und das richtige Stretching nach einem erfolgreichen Workout. Sie gibt Hinweise zur richtigen Ausführung der Übungen an den Geräten und zahlreiche Tipps für den besten Bodyforming-Effekt. Doch ein gestählter Körper beginnt in der Küche und zwar mit proteinreicher Ernährung - ihre Lieblingsrezepte für eine ausgewogene Ernährung präsentiert sie im Ernährungsteil.

Auf ihren Social-Media-Kanälen zeigt die erfolgreiche Fitness-Influencerin Antonia Elena ihre Trainingsroutine, teilt ihren Fans Fortschritte mit und gibt wertvolle Tipps aus ihrem Erfahrungsschatz. Ihr Ziel: anderen Mut zu machen, fu?r einen gesunden und starken Körper zu kämpfen!

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Leseprobe

NO TO SKINNY, YES TO STRONG – MEINE GESCHICHTE


#beinlovewithyourself

#transformation

Heute genieße ich mein Leben vollkommen, bin gesünder und glücklicher, als ich es je war – und ich will euch zeigen, dass alles möglich ist, solange ihr es auch wirklich wollt! Ich verspreche euch, die Ergebnisse werden kommen, wenn ihr euch ein Ziel setzt, dran bleibt und immer an euch glaubt!

Jetzt – nach einiger Zeit, viel Arbeit, einem sehr holprigen Weg und der Entdeckung des Kraftsports fühle ich mich wieder gesund, kraftvoll, glücklich und zufrieden. Ich kann nur jedem raten, aufzuwachen und den Weg anzugehen: Wir haben nur dieses eine Leben – sollten wir das nicht gesund, glücklich und zufrieden gestalten? Ich habe das geschafft und DU kannst das auch: Entscheide dich, glücklich zu sein!

»YOU WILL ALWAYS BE EXACTLY AS HAPPY AS YOU DECIDE TO BE!«

Wenn ich an die Zeit vor vier bis fünf Jahren zurückdenke, fühle ich mich sehr betroffen. Ich bin froh, dass ich einen Weg aus den Essstörungen gefunden habe, und möchte euch ermutigen, eure Schwierigkeiten und Probleme anzupacken.

Mit 18 hat bei mir alles angefangen – ich hatte einige familiäre Ereignisse zu verarbeiten, bin von zu Hause ausgezogen und war somit viel alleine. Ich hatte zwar einen Freund, habe mich aber sehr viel mit mir selbst beschäftigt, hatte Probleme, meine Sorgen und alles, was mir Kummer gemacht hat, zu verarbeiten, und bin so in die Magersucht gerutscht. Ich habe den ganzen Tag darüber nachgedacht, was ich alles (nicht) esse. Ich wurde immer dünner, immer dünner – ich musste dauernd neue Klamotten kaufen, weil die alten zu groß wurden. Ich wollte in immer kleinere Größen passen. Wenn mir XS nicht gepasst hat, habe ich gedacht, ich sei zu dick. Später habe ich sogar angefangen, in der Kinderabteilung einzukaufen. Ich wollte schließlich nicht mit viel zu großen Sachen rumlaufen, sondern ich wollte, dass man meinen Körper sieht. Am Anfang haben die Komplimente, dass ich abgenommen hätte, mich gefreut, aber eigentlich haben sie alles noch viel schlimmer gemacht. Ich habe gedacht: „Hey, wenn die das so toll finden, mache ich gleich so weiter.“ Ich habe viel (zu viel) über Ernährung gelesen und habe nach und nach immer mehr Lebensmittel weggelassen. Das Abnehmen und Nicht-Essen waren wie eine Sucht und nahmen meine kompletten Gedanken über den Tag hinweg ein.

Ich habe unglaublich oft in den Spiegel geschaut, in jedem Schaufenster, in jedem Spiegel. Ich habe mich am Tag acht bis zehn Mal gewogen. Wenn ich abends mehr gewogen habe als morgens, bin ich innerlich zusammengebrochen, war verzweifelt und wusste nicht, was ich tun soll. Das Hungergefühl ist irgendwann einfach verloren gegangen – ich fand es super, wenn ich den ganzen Tag nur eine Buttermilch getrunken hatte, das war wie eine Challenge an mich selbst. Wenn ich doch Hunger hatte, habe ich eine Stunde ganz langsam an einem Apfel gegessen. Ich habe eine Zeit gehabt, in der ich einfach den ganzen Tag nichts gegessen habe.

Bei einer Größe von 1,69 Meter wog ich nur noch 38 Kilo. Man hat alles, wirklich alles, jeden Knochen gesehen. Ich war leichenblass. Nicht einmal mehr sitzen konnte ich, weil mir der Po wehtat; ich bekam nachts im Liegen blaue Flecken an den Knien; ich fror wie verrückt und musste im Winter mehrere Sachen übereinander tragen. Mir war schwindelig und ich war nicht mehr leistungsfähig: Sport konnte ich vergessen. Meine Haare sind ausgefallen – büschelweise; jeden Morgen musste ich das Bad wischen. Ich merkte selbst, dass ich nicht mehr gut aussehe – aber ich habe mich immer noch anders gesehen. Einerseits wusste ich, dass es mir nicht gut geht, andererseits fand ich mich immer noch zu dick – ich habe mich da immer weiter und tiefer reingesteigert.

Der erste Wendepunkt kam, als mein Opa, der mir sehr nahe steht und der natürlich mitbekommen hat, dass es mir nicht gut ging, sagte: „Antonia, ich will nicht vor meinem Tod an deinem Grab stehen müssen.“ Da mein Opa für mich sehr wichtig ist, ging ich schließlich zum Hausarzt. Ich wurde dann vor die Wahl gestellt, ob ich eine ambulante Therapie mache oder mich in eine Klinik einweisen lasse. Allein das Wort „einweisen“ löste bei mir so einen Horror aus, dass ich mich für eine Therapie entschied. Aber in der ganzen Zeit tat ich alles, um zu verhindern, dass meine Therapeutin merkt, dass es mir nicht gut geht. Ich log sie ständig an, obwohl Hilfe mir eigentlich gutgetan hätte.

In Wahrheit bin ich von der Magersucht in eine Bulimie gerutscht. Das Gefährliche an einer Bulimie ist, dass sie sich so gut verstecken lässt. Deswegen ist es mir ganz besonders wichtig, auf diese heimtückische Krankheit aufmerksam zu machen. Alle reden über Magersucht, Fettleibigkeit, Übergewicht – aber keiner spricht über Bulimie. Vielleicht, weil sie sich so gut verstecken lässt und von außen so schwierig zu erkennen ist.

Mir war sofort klar, dass ich das, was ich essen würde, wieder erbreche. Denn Zunehmen war für mich immer noch das Schlimmste. Wenn ich zum Beispiel mit meinem Opa essen war, habe ich reingehauen – und habe danach alles erbrochen. Ich habe manchmal gegessen, nur um mich zu übergeben. Bin in den Supermarkt gegangen, habe Unmengen an Essen gekauft, habe alles verschlungen, mich erbrochen, weitergegessen.

In der Zeit ging es mir richtig schlecht. Ich hatte Schwielen an den Händen vom „Finger-in-den-Mund-stecken“. Ich hatte Anzeichen schlechter Zähne von der Magensäure, die Speiseröhre wurde angegriffen. Ich hatte Riesenglück, dass mein Organe noch funktionieren – ich hätte sterben können, wenn ich so weitergemacht hätte.

Währenddessen trennte ich mich auch von meinem langjährigen Freund, denn er hatte mich bei einer der Fressorgien erwischt. Aber es war mir wichtiger, meine Bulimie zu „behalten“ als mit ihm zusammen zu sein. Ich wusste gar nicht mehr, was ich ohne die Bulimie, die viel Zeit in Anspruch nahm, tun sollte. Jedes Mal, wenn ich einen neuen Freund kennenlernte, dachte ich, „diese Person wird mir helfen, den Absprung zu schaffen“. Aber man muss es selbst schaffen. Ich merkte, dass es aus mir selbst kommen muss und dass es so nicht weitergehen kann!

Dann entdeckte ich im Internet das Studio von Ercan – und dachte, da will ich hin. Ich habe schon immer gerne Sport gemacht und trainiert. Also bin ich in dieses Gym gegangen und habe mit seiner Unterstützung einen Trainings- und Ernährungsplan aufgestellt. Diese Vorgabe hat mir sehr geholfen und den Weg aus meiner Essstörung gezeigt.

Zur gleichen Zeit las ich das Buch von Gundis Zambo, die Bulimie hatte und heute geheilt ist. Ich besuchte ein Seminar bei ihr. Es war mir echt unangenehm, dahin zu gehen. Ich tat so, als würde ich mich nur allgemein informieren wollen, aber es hat mir extrem die Augen geöffnet. Sie sagte Sätze, die mir im Kopf geblieben sind. Und ich fragte mich, wie wir unserem Körper, uns selbst, so etwas antun können.

Ich merkte schnell, dass ich ohne Essen nicht trainieren kann. Und das Krafttraining machte mir endlich wieder richtig viel Spaß und gab mir viel Stärke. Das Training und die Vorgaben zur Ernährung gaben mir den Plan, der mir im Leben gefehlt hatte. Ich habe mich mit meinem Körper auseinandergesetzt, bin bewusst mit meiner Ernährung umgegangen und habe gemerkt, dass ich trotz oder sogar wegen des gesunden Essens einen schönen Körper bekomme. Das hat mich wahnsinnig stolz gemacht. Ich hatte endlich wieder Spaß und konnte positiv und freier in die Zukunft schauen.

Ich bin sehr froh, dass es mir heute so gut geht – dass ich meinen Weg gefunden und die schreckliche Zeit hinter mir gelassen habe. Ich möchte euch Mut machen, euch aufwecken – sucht euch ein Ziel und lernt, Stück für Stück in ein gesundes Leben zurückzufinden. Das wird dich gesund, fit, glücklich und stark machen! Du bist wunderbar, so wie du bist. Glaubt an dich.

ESSSTÖRUNGEN


Alle Essstörungen sind gesundheitsschädlich und können sogar lebensbedrohlich sein. Ihnen allen ist gemeinsam, dass die Betroffenen dadurch eingeschränkt werden: Sie vermeiden beispielsweise Essenssituationen, erleben sich als sozial isoliert oder einsam und haben oft das Gefühl, dass die Gedanken einzig und allein um Kalorien und das nächste Essen kreisen, und dass sie diese Gedanken gar nicht verhindern können. Wenn ihr betroffen seid oder den Verdacht habt, eine Freundin ist es, sucht euch Hilfe! Es gibt einen Weg aus diesen Krankheiten!

Magersucht ist eine Krankheit, bei der sich Betroffene oft dick fühlen oder Angst davor haben zuzunehmen (obwohl sie von außen als extrem dünn angesehen werden). Das geringe Gewicht wird durch eine äußerst geringe Nahrungsaufnahme oder sogar durch Essensverweigerung erreicht. Dazu kommt in einigen Fällen exzessiver Sport oder Bewegung.

Bulimie ist eine Essstörung, die sich durch wiederkehrende Essanfälle auszeichnet, bei der die Betroffenen sich als ohne Kontrolle über ihr Essverhalten erleben. Nach diesen „Fressanfällen“ erbrechen sich manche Betroffene oder führen ab, getrieben von der Angst zuzunehmen. Andere versuchen, die Essanfälle durch exzessiven Sport oder Hungern auszugleichen. Bulimie geht oft mit extremen Scham-Gefühlen über das eigene Verhalten einher.

Binge-Eating-Störungen sind ebenfalls durch Essattacken gekennzeichnet. Auch hier haben die Betroffenen während einer solchen Attacke das Gefühl, gar keine Kontrolle über sich zu haben. Sie ergreifen aber im Gegensatz zu Bulimie-Kranken keine „Gegenmaßnahmen“ (d.h. sie...

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