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Berufliche Karrieren von Frauen

Hürdenläufe in Partnerschaft und Arbeitswelt

AutorAlessandra Rusconi, Ruth Becker, Waltraud Cornelißen
VerlagVS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV)
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl163 Seiten
ISBN9783531926292
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis20,67 EUR
In vorliegendem Band werden Karrieren von Frauen unter Berücksichtigung ihrer privaten Lebenssituation untersucht. Die ideale Führungskraft muss in vielen Bereichen im Prinzip allzeit verfügbar, mobil und flexibel sein. Dies war männlichen Führungskräften gut möglich, da ihre Partnerinnen oft bereit waren, Haus und Kinder zu versorgen. Doch Frauen wollen auch selbst berufliche Chancen wahrnehmen. Was, wenn ihre Karrieren hohen und flexiblen Arbeitseinsatz und das Arbeiten an wechselnden Orten verlangen? Ist das Leben in einer Partnerschaft für Frauen dann ein Karrierehindernis? Sind Frauen als Single flexibler, mobiler und beruflich erfolgreicher? Wie und unter welchen Bedingungen gelingt Frauen in Partnerschaften eine eigene Karriere? Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang die Fächer und Berufsfelder der beiden Partner und wie werden Paar- und Elternschaftskonzepte für die Karrieren von Frauen in Paarbeziehungen relevant?

PD Dr. Waltraud Cornelißen ist Wissenschaftlerin in der Abteilung Familie und Familienpolitik am DJI München.
Dr. Alessandra Rusconi ist Wissenschaftlerin in der Abteilung 'Ausbildung und Arbeitsmarkt' am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.
Prof. Dr. Ruth Becker (a.D.) war Leiterin des Fachgebiets Frauenforschung und Wohnungswesen in der Raumplanung an der TU Dortmund.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt5
Vorwort6
Einleitung8
1 Stand der Chancengleichheit im Erwerbssystem8
2 Erklärungsversuche für den begrenzten beru ichen Aufstieg von Frauen10
3 Zum Inhalt des Buches13
4 Das Wichtigste in Kürze16
Bleiben oder gehen ?20
1 Einleitung20
2 Datengrundlagen und Auswertungsmethoden22
2.1 Postalische Bevölkerungsbefragung22
2.2 Onlinebefragung von promovierten Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen23
2.3 Expert/inneninterviews mit Vertreter/innen aus Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen24
2.4 Definitionen und Auswertungsmethoden25
3 Bedeutung der Lebensform für die räumliche Mobilität von Frauen und Männern: Ergebnisse einer standardisierten Bevölkerungsbefragung27
3.1 Muster beruflicher und nichtberuflicher Umzüge27
3.2 Berufsbezogene Umzüge und berufiiche Mobilität34
3.3 Zwischenfazit38
4 Mobilität, Karriere und Lebensform von hochqualifizierten Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen38
4.1 Verschränkung von beruflicher und räumlicher Mobilität39
4.2 Bedeutung räumlicher Mobilität für die berufiiche Entwicklung von Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen41
4.3 Mobilitätsmuster von Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen in unterschiedlichen Lebensformen45
4.4 Unterschiedliche Strategien des Umgangs mit Kariere und räumlicher Mobilität – eine Typisierung von Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen48
4.5 Zwischenfazit50
5. Mobilitätserwartungen von Wirtschaft und Wissenschaft51
5.1 Anforderungen an (weibliche) Führungskräfte in Unternehmen51
5.2 Mobilitätsanforderungen und Mobilitätsbereitschaft53
5.3 Betriebliche Maßnahmen zur Bewältigung von Mobilitätsanforderungen58
6 Fazit61
„Wir haben dieselben Ziele …“ – Zur Bedeutung von Paarkonstellationen und Disziplinenzugehörigkeit für Karrieren von Frauen in der Wissenschaft63
1 Immer noch zu wenig Frauen an der Spitze63
2 Was wissen wir über die Rolle von Fachdisziplinen und Paarkonstellationen ?65
3 Wer ? Wie ? Was ? …68
3.1 Wissenschaftler/innen und ihre Partner/innen68
3.2 Promotion und Postdoc-Phase auf dem Prüfstand71
4 … Wieso ? Weshalb ? Warum ?72
4.1 „Ich weiß es nicht, ob man sagen kann, man trennt beruflich von privat man trennt das überhaupt nicht. Man betrachtet das zusammen“ – Karriere- und Familiencharakteristika von Wissenschaftler/innen1172
4.2 „… nicht jede Postdoc-Stelle ist gleich einer Postdoc-Stelle …“ – Unterschiede in den Karrierewegen zwischen Disziplinen74
4.3 „Ich vergleiche mich mit … Männern …, wo anderthalb Leute mindestens an der Karriere arbeiten. Nämlich die, die den Rücken frei halten, die drei Kinder betreuen und immer überall mit hinund her ziehen.“ – Unterschiede in den Paarkonstellationen und Koordinierungsmodi zwischen Disziplinen78
4.3.1 „Wenn wir beide Wissenschaftler wären, dass da manche Entscheidungsprozesse einfacher wären, weil man nicht so viel erklären müsste.“ – Berufsfeldkonstellationen79
4.3.2 „Wenn es dann darum ging, dass am Wochenende irgendwelche Proben präpariert werden müssen, hat mein Mann auch gesagt: Ach komm, ich fahre mit und helfe dir, dann geht es schneller.“ – Fächerkonstellationen81
4.3.3 „Wir waren Konkurrenten eigentlich in Bewerbungen.“ –Berufsfeld- und Fächerhomogenität82
4.3.4 „Also da mein Mann keine Anstalten machte, sich … mehr um die Kinder zu kümmern, … dann bleibt mir nichts weiter übrig, … dann nehme ich eine Kinderfrau.“ – Koordinierung der Kinderbetreuung83
4.3.5 „Ich glaube ehrlich gesagt, wir sind an unseren Grenzen dessen, was wir organisatorisch und auch vom Glück her, vom Gut-Fühlen her, von dem, wie wir leben wollen.“ – Wohnarrangements86
4.4 „Mensch, du arbeitest aber lange. Man muss sich dann wiederrechtfertigen.“ – Der Einfiuss von Partnerschaft und Karrierelogik auf die Karrierewege von Frauen89
4.4.1 „Ohne Doktorarbeit hätte ich sicherlich das Hochschulsystem verlassen.“ – Die Promotion89
4.4.2 „Jetzt ganz am Ende … muss für uns beide wirklich etwas hingestellt werden. Wir haben beide etwas zu verlieren …“ – Die Postdoc-Phase93
5 ‚Hürdenspringen‘ in der Wissenschaft – Vor- und Nachteile von Paar- und Fächerkontexten für Frauen98
Karriere, Kinder, Krisen103
1 Einleitung103
2 Zum Forschungsstand104
3 Methodisches Design105
4 Das paarbiografische Verlaufsmuster der Priorisierung der männlichen Berufskarriere107
4.1 Hürden im Gefolge und im Vorfelde der Familiengründung110
4.1.1 Berufiiche Hürden im Gefolge der Familiengründung: Die Re-Traditionalisierungsfalle(n)9112
4.1.2 Das imaginierte Kind: Berufliche Hürden im Vorfeld der Familiengründung124
4.2 Die Verstetigung der Arbeitsteilung über die biografische Verkettung von Ereignissen126
5 Das paarbiografische Verlaufsmuster des dauerhaften Doppelkarrierearrangements128
5.1 Die Doppelung des „männlichen“ Karrieremodells129
5.2 Dual Career – Dual Care135
6 Fazit144
Literatur148
Autorinnenverzeichnis157

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