Verlag Moritz Schäfer GmbH & Co. KG

Dieser Verlag veröffentlicht folgende Fachzeitschriften:

Getreide, Mehl und Brot

Getreide, Mehl und Brot

Diese Fachzeitschrift für Getreide, Mehl, Brot und Backwaren befasst sich als Organ der Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung e.V. (Detmold) mit der marktbezogenen, forschungsorientierten und technologischen Seite der Produktion und Verarbeitung von Getreide und Mehl sowie daraus hergestellter Erzeugnisse. Beiträge namhafter Autoren vermitteln ...

Mühle + Mischfutter

Mühle + Mischfutter

Fachzeitschrift für Getreideverarbeitung und Tiernahrungs-Produktion, Verfahrenstechnik im Schüttgut-, Lebensmittel- und Non-Food-Bereich; mit ausführlichen, interessanten Fachbeiträgen, aktuellen Informationen, wirtschaftlichen Daten, technischen Beschreibungen von Maschinen und Geräten, Messeberichten, Veranstaltungshinweisen, Vorstellung ...

Wasserkraft & Energie

Wasserkraft & Energie

Internationales Quartals-Magazin für Erneuerbare Energien. Schwerpunkt Wasserkraft, mit ausführlichen Beiträgen über technische Belange der umweltfreundlichen Energieerzeugung sowie Aktuellem zu technischen und wirtschaftlichen Geschehnissen, Veröffentlichungen von Patenten, Kommentierungen zu Gesetzeslagen, Vorstellung neuer ...

wassertriebwerk

wassertriebwerk

Umfassende Informationen über aktuelle Belange der Wasserkraft, der Wasserwirtschaft, des Wasserrechts und der Elektrizitätswirtschaft. Verbandsorgan des Bundesverbandes Deutscher Wasserkraftwerke (BDW) e.V. und der Arbeitsgemeinschaften Wasserkraftwerke der Länder: Berichterstattung über die wichtige Verbandsarbeit, Versammlungen und ...

Verlags-Vita Verlag Moritz Schäfer GmbH & Co. KG

Über 150 Jahre Verlag Moritz Schäfer



Vor über 150 Jahren wurde in Leipzig die Basis für den Verlag Moritz Schäfer geschaffen: Am 12. April 1844 gründete Carl Ernst Schäfer – unter gleichzeitiger Übernahme der seit 1794 bestehenden Heinsiusschen Buchhandlung, Gera – eine Sortimentsbuchhandlung mit der Absicht, später auch verlegerisch tätig zu werden. Werfen wir deshalb einen Blick zurück.



1844–1863



Bereits nach wenigen Jahren wurden die ersten Bücher verlegt, doch dann traten die 1848er Ereignisse ein, in deren Verlauf Ernst Schäfer (1821–1878) nach Amerika ging, wo er in Philadelphia den Verlag Schäfer & Koradi (Rudolph Koradi, 1824–1907) aufbaute (dieses Unternehmen wurde über Jahrzehnte hinweg als Zweigstelle des Leipziger Hauses geführt), während sein 22jähriger Bruder Gustav Moritz Schäfer die Leitung des Leipziger Betriebes unter Beibehaltung der Firmierung "Ernst Schäfer" übernahm. Beide Brüder Schäfer waren gelernte Buchhändler, außerdem war für die spätere Ausrichtung des Verlages nicht unwichtig, daß sie mütterlicherseits aus einer Mühle stammten (der Mühle Hommel in Skassa bei Großenhain, Nähe Dresden).



Zunächst hatte das Verlagsprogramm der jungen Firma keine erkennbaren Schwerpunkte. Neben Romanen und Klassikerausgaben – z.T. zweisprachig – stand wohlfeile Unterhaltungsliteratur im Zeitungsformat, außerdem gab es Unterrichtswerke, Atlanten und dergleichen mehr. Zehn Jahre später läßt sich mit zahlreichen heraldischen und vor allem mit vorzüglich ausgestatteten numismatischen Werken eine erste Spezialisierung feststellen, der ab den sechziger Jahren schrittweise ein Übergang auf ausgesprochene Fachliteratur (Bücher und Zeitschriften) folgte.



1863–1888



Rahmen1Im Jahre 1863 nahm der Plan, eine Mühlen-Fachzeitschrift herauszubringen, Gestalt an, und Anfang Dezember verließ die erste Ausgabe der Wochenschrift DIE MÜHLE die Druckerei. Verantwortlich für Drucklegung, Umbruch und Korrektur der neuen Zeitschrift war ein junger Verlagsangestellter: Karl Wilhelm Kunis, dem dann nach internen Querelen mit dem vorgesehenen Redakteur bereits ab Februar 1864 die Leitung der Zeitschrift unter dem Patronat des Herausgebers und Verlegers Moritz Schäfer übertragen wurde. (Einzelheiten über die Gründung und 125 weitere Jahre der Wochenschrift DIE MÜHLE sind im Jubiläumsheft Nr. 51/1988 enthalten.) Ab Anfang Januar 1864 ist schließlich auch der Firmenname des Verlages in "Moritz Schäfer" geändert und damit den Realitäten angepaßt worden.



Die Zeitschrift DIE MÜHLE sollte Moritz Schäfers Lieblingskind werden und einen großen Teil seiner Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Verlages in Anspruch nehmen. So regte er bereits 1864 regelmäßige Müller-Versammlungen und -Zusammenschlüsse an, war dann Mitbegründer des Sächsischen Mühlenverbandes (und lange Zeit dessen Kassierer) sowie Mitglied des Gründungsausschusses für den Verband Deutscher Müller. In Aufsätzen und auf Versammlungen gab er viele Anregungen und machte praktische Vorschläge im Interesse der Müllerei, die teilweise erst Jahrzehnte später verwirklicht worden sind. Und innerhalb der Zeitschrift DIE MÜHLE griff auch sein Mitarbeiter Wilhelm Kunis eine Vielzahl seiner Ideen auf und verfaßte eine Unmenge von Fachbeiträgen (sowie Einzelveröffentlichungen), die dazu teilweise noch unter einer ganzen Reihe verschiedener Pseudonyme erschienen.



1888–1919



Neben Fachliteratur für Mühlenwesen, Numismatik, Geographie und – ab den achtziger Jahren – Elektrotechnik wurden in jenen Jahren auch einige Fachzeitschritten für andere Gebiete (Uhrmacher, Dachdecker u. dgl.) verlegt, aber nach und nach wieder eingestellt, wenn sie nicht den erwarteten (und für die über viele Jahre hinweg notwendige Bezuschussung der MÜHLE auch erforderlichen) Erfolg brachten. Diese Erfolge stellten sich dann in den neunziger Jahren und im neuen Jahrhundert ein mit mehreren umfangreichen Buchreihen für technisches Studium und Selbstunterricht, großformatige, reich bebilderte Werke mit bis zu 19 Bänden Umfang, die in Teillieferungen herauskamen und dadurch für jedermann erschwinglich wurden. Die Auflagen dieser „Schulen“ gingen in die Zigtausende, so „Die Schule des Maschinentechnikers“, „Die Schule des Elektrotechnikers“, „Die Schule des Bautechnikers“ oder auch „Die Schule der Landwirtschaft“. Und auch DIE MÜHLE konsolidierte sich bis etwa 1910 zusehends: Sie erlebte eine kräftige Auflagensteigerung, nachdem sich der Verlag im Jahre 1904 vom Verband Deutscher Müller getrennt hatte und die Zeitschrift einen konsequenten zukunftweisenden Kurs als unparteiisches, unabhängiges und überregionales Fachblatt einzuschlagen vermochte (Auflage 1903: 5700 kostenlose Verbandsbezieher + 2500 Einzelleser, 1913: 10200 Einzelbezieher; im gleichen Zeitraum sank übrigens die Mitgliederzahl des Verbandes auf knapp 3000 ab). Aber diese Entwicklung zu erleben, war dem Gründer des Verlages leider nicht mehr vergönnt.



Moritz Schäfer war 1888 im 62. Lebensjahr verstorben. Seine Witwe Bertha Schäfer ließ den Verlag im Geiste des Gründers unverändert weiterführen von dem langjährigen Prokuristen Hornickel und nach dessen Tod im Jahre 1897 von dem eingespielten Triumvirat Wilhelm Kunis (Verlagsleiter sowie Redaktion und Gesamtverantwortung MÜHLE), Otto Thierbach (Anzeigen und Vertrieb) und Julius Thierbach (innerbetriebliche Organisation). Diese drei langjährigen Mitarbeiter seit den 60er und 70er Jahren wurden im Interesse der Erhaltung und kontinuierlichen Weiterführung des Betriebes dann auch von Bertha Schäfer als gemeinsame Erben des Verlages eingesetzt; sie wandelten, als Frau Schäfer 1919 verstorben war, die Einzelfirma unter unveränderter Beibehaltung des Namens in eine OHG um. Diese Erhaltung des Firmenmantels war möglich, weil die Gründung des Unternehmens so weit zurücklag, daß das erst ab 1.1.1900 geltende neue Handelsgesetzbuch auf die Umwandlung keinen Einfluß hatte.



1919–1945



Im Herbst 1927 schied dann Wilhelm Kunis (nach insgesamt 67jähriger Tätigkeit) aus dem Verlag aus zugunsten seines Sohnes Kurt Kunis, der bereits seit 1892 in der Redaktion mitarbeitete und 1907 die presserechtliche Verantwortung übernommen hatte; dieser verstarb jedoch bereits Anfang 1928 (Wilhelm Kunis überlebte ihn noch bis 1933), und endgültiger Nachfolger in Verlag und Redaktion wurde Hans Kunis, Jahrgang 1899, der seit 1924 im Unternehmen tätig war. Hans Kunis sollte in den nächsten fünf Jahrzehnten die Entwicklung der MÜHLE und den Aufbau der Verlagsabteilung Getreide- und Mühlenliteratur entscheidend prägen. Auch Julius Thierbach war 1926 verstorben und an seine Stelle Werner Thierbach als Nachfolger getreten. In der anderen Thierbach-Linie vollzog sich der Generationswechsel Ende 1937, als auf Otto Thierbach sein Sohn Fritz Thierbach folgte.



In jenen Jahren zwischen den beiden großen Kriegen erschienen die damaligen fachlichen Standardwerke des Verlages, DIE MÜHLE erreichte nach der Wirtschaftskrise mit 13000 wöchentlichen Exemplaren ihr endgültiges Maximum, die Buch- und Heftreihen „Fachbibliothek des Müllers“ und „Fortschritte der Getreideforschung“ wurden auf- bzw. ausgebaut, das monatlich erscheinende „Mühlenlaboratorium“ für die Prüfung von Getreide und Mahlprodukten wurde gegründet und die fachliche Zusammenarbeit mit ausländischen Wissenschaftlern und Prakitikern intensiviert (letzteres sollte in der NS-Zeit eine Quelle ständigen Argwohns werden). Weitere Verlagsabteilungen wurden das Gebiet „Flugmodellbau“ – etwa 50 Bücher und eine umfangreiche Serie von Bauplänen erschienen innerhalb weniger Jahre in z.T. sehr hohen Auflagen – sowie später ein von Kunis & Thierbach unter eigenem Namen angegliederter kulturhistorischer und schöngeistiger Verlagszweig, der jedoch kriegsbedingt über eine begonnene Reihe „Unbekanntes Deutschland“ nicht hinauskam.



Schließlich setzte ein infernalischer Luftangriff am 3. Dezember 1943, dem zusammen mit einem Großteil der Leipziger Innenstadt auch das Verlagsgebäude und sämtliche laufenden und Archiv-Unterlagen zum Opfer fielen, der Verlagstätigkeit vorerst ein Ende; lediglich DIE MÜHLE, die mit anderen Fachzeitschriften von den NS-Behörden zwangsweise zu einer „Gemeinschaftsausgabe“ unter dem Titel „Die Deutsche Müllerei“ zusammengelegt worden war, konnte von mehreren Ausweichstellen aus behelfsmäßig weiterarbeiten, um die Mühlenbetrieb mit wichtigen Informationen zu versorgen, bis dann auch für die ab Herbst 1944 auf monatliches Erscheinen reduzierte Gemeinschaftsausgabe im Frühjahr 1945das endgültige Aus kam.



1945–1955



Nach Kriegsende konnte der Verlagsbetrieb nur in allerkleinstem Umfang aufrechterhalten werden durch Verkauf von aus Ausweichlagern zurückgeholten Fachbuchbeständen. Eine in Aussicht gestellte Verlagslizenz der – gegenüber politisch unbelasteten Verlagen erkennbar liberal eingestellten – Presseoffiziere der amerikanischen Besatzungsmacht kam nicht zum Tragen, weil die Stadt Leipzig zusammen mit weiten Teilen Sachsens im Tausch gegen die westlichen Teile Berlins abgetreten wurde an die sowjetische Besatzungsmacht – und deren Verlagspolitik war grundlegend anders; der Schwerpunkt wurde auf Verlage im Staats- oder Gewerkschaftseigentum gelegt, während „Privatverlage“ nur geringe Chancen hatten. Zwar konnten eine Zeitlang gegen jeweils unter Schwierigkeiten einzuholende Druckgenehmigung und Papierfreigabe kleine Broschüren, Müllerkalender und andere fachliche Drucksachen hergestellt und verbreitet werden, aber eine allgemeine Verlagslizenz wurde trotz mehrmaliger Zusagen nicht erteilt. Deshalb entschloß sich Hans Kunis, inzwischen nominell Alleininhaber des Verlages Moritz Schäfer, das Unternehmen nach Westdeutschland zu verlegen. Die Übersiedlung erfolgte in mehreren Schritten: Zunächst schloß Sohn Jochen Kunis 1950 Übernahmeverträge mit zwei westdeutschen Mühlen-Fachzeitschriften ab, um eine Marktbereinigung einzuleiten, und vergewisserte sich der Hilfestellung einer westdeutschen Druckerei, dann richtete er unter Beteiligung der Druckerei Hermann Bösmann GmbH in Detmold ein provisorisches Verlags- und Redaktionsbüro ein, wo die ersten westdeutschen MÜHLE-Ausgaben, ein damals sehr bekanntes Fachbuch von Hans Manthey und der aus Leipzig herübergenommene „Mühlen-Kalender“ als technisches Jahrbuch produziert wurden. Im Jahre 1951 übersiedelte auch Hans Kunis mit Familie nach Detmold, und das Unternehmen wurde zur Risikobegrenzung übergangsweise in der Form einer GmbH geführt (mit den Gesellschaftern Hans Kunis, den Inhabern der Druckerei Bösmann [die nach Vertragsablauf wieder auschieden] und dem Leipziger Bankkaufmann und Waagenfabrikant Karl Lieberwirth, der als Ehemann von Frau Johanna Lieberwirth geb. Thierbach die Linie Julius Thierbach fortsetzte und dem Unternehmen wertvolle organisatorische Impulse gab), bis im Jahre 1955 der Firmenmantel „Moritz Schäfer" endgültig nach Detmold übernommen wurde.



1955-1976



Ausbau und Festigung der MÜHLE sowie die Produktion von Fachbüchem, Broschüren und Jahrbüchern waren die Hauptaufgaben der ersten Detmolder Jahrzehnte. Ein Kuriosum war 1956/57 die Herstellung einer offiziellen DDR-Ausgabe der MÜHLE mit jeweils ein bis zwei vom Verlag Die Wirtschaft in Ost-Berlin gestalteten Textwechselseiten, deren Auflage innerhalb kurzer Zeit auf etwa 2000 Exemplare wöchentlich stieg, bis die Lieferung wegen Problemen im innerdeutschen Handel im Frühjahr 1957 eingestellt werden mußte; die auf Sperrkonto festliegenden Erlöse aus der MÜHLE-Lieferung flossen im Rahmen eines Kompensationsgeschäftes erst geraume Zeit später zurück in Form mehrerer Fachbücher, die bei zwei angesehenen Privathetrieben, mit denen der Verlag Moritz Schäfer aus seiner Leipziger Zeit Kontakt hatte, hergestellt wurden. In jenen Jahren liefen auch einige Fachbücher im DIN-B5-Format als Vorabdrucke durch DIE MÜHLE, bevor sie als gebundene bzw. kartonierte Ausgaben erschienen, und sogar das „Getreide-Jahrbuch“ im damals ungewöhnlichen DIN-B6-Format hat so begonnen.



In den sechziger und siebziger Jahren vollziehen sich im Verlag die nächsten Generationswechsel. Anfang 1961 ging die Verantwortung für das 1952 von Ing. Wilhelm Weicker, Nürnberg, gegründete Monatsblatt DAS WASSERTRIEBWERK auf Dr. Hella M. Weicker über. Aus der Verlagsleitung schied zuerst der kaufmännische Geschäftsführer Karl Lieberwirth (gestorben am 23.1.1966) aus, das Unternehmen wurde deshalb ab 1967 in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft geführt mit Frau Johanna Lieberwirth geb. Thierbach als Kommanditistin. Komplementär Hans Kunis wurde ein Jahrzehnt später, am 14. April 1976 im Alter von 77 Jahren nach 52jähriger Verlagstätigkeit aus dem Leben abberufen; persönlich haftende Gesellschafter wurden Kurt Klaus Kunis, der am 1. Dezember 1962 nach praktischer Ausbildung und Besuch der DMSB in die MÜHLE-Redaktion eingetreten war, und Jochen Kunis.



1976-1994



Auf dem Weg in die achziger Jahre finden wir als Verlagsobjekte neben einer Neubearbeitung der „Standard-Methoden für Getreide, Mehl und Brot“ die Basis-Editionen der „ICC-Standards“ (englische, französische, deutsche und eine russische Ausgabe) sowie mehrere Bände der von K. H. Gerecke herausgegebenen Reihe „Vademekum – Technische Werte der Getreideverarbeitung und Futtermitteltechnik“. Später folgen einige englischsprachige Veröffentlichungen im Bereich der Futtermitteltechnik.



Wichtige Veränderungen gab es im Zeitschriftensektor. Ab Januar 1981 bis dahin in München erscheinende „Deutsche Müller-Zeitung DMZ“ übernommen und mit der MÜHLE zusammengelegt, da für ein weiteres Nebeneinander der Markt zu eng geworden war. Seit 1988 erscheint als Beiblatt „Der Mühlstein“, Periodikumt für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung der DGM in Minden. Und schließlich wurde 1991 die redaktionelle Verantwortung für DAS WASSERTRIEBWERK in jüngere Hände gelegt und dafür der kompetente Fachmann Dipl.-Ing. Anton Zeller, Ruhpolding, gewonnen.



Zum Gelingen dieser 150 Jahre erfolgreicher Verlagsarbeit haben viele Autoren, angestellte und freie Mitarbeiter, Drucker und Zulieferanten beigetragen; ihrer sei an dieser Stelle gedacht und gedankt. Im Arbeitsablauf des Verlages hat inzwischen die Elektronik Einzug gehalten, nachdem der Herstellungsbereich vor Jahren vom Bleisatz auf rechnergestützten Fotosatz und Offsetdruck umgestellt worden war. Um allen neuen Entwicklungen Rechnung tragen zu können, ist Anfang 1994 die Kommanditgesellschaft in Firma Moritz Schäfer bei unveränderten Inhaberverhältnissen umgestaltet worden zu einer GmbH & Co. KG.