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Der Markt für Fußballübertragungen im Internet

Eine empirische Analyse der Konsumentenpräferenzen

AutorBastian Schäfer
Verlagdiplom.de
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl164 Seiten
ISBN9783836600873
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis58,00 EUR
Inhaltsangabe:Einleitung: Für Fußball interessieren sich laut einer Sportfive-Studie von 2004 in Deutschland ca. 50 Millionen Menschen. Die Vereine der Fußball-Bundesliga haben sich mittlerweile zu großen Wirtschaftsunternehmen entwickelt. Den größten Anteil an Ihren Erträgen machen dabei die Fernseheinnahmen aus (ca. 32% in der Saison 2002/2003). Auch für die Fußball-Bundesliga ist das Internet als Distributionskanal hinzugekommen. So hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) im Jahr 2000 erstmals die Internet-Rechte verkauft. In der Folgezeit entwickelten sich viele Live-Ticker und Audio-Angebote. Mittlerweile ist es technisch möglich, durch sogenanntes Video-Streaming Bewegbilder zeitnah oder sogar live im Internet zu vertreiben, d.h. eine Ergänzung oder Konkurrenz für Fernsehbilder ist aufgetaucht. Für den Erfolg ist die Verfügbarkeit von Breitbandnetzen entscheidend. Die zunehmende Verbreitung dieser Anschlüsse in der Bevölkerung verspricht Wachstum und Chancen für die Bundesliga-Vereine in diesem Bereich und zeigt ein mögliches Anwendungsfeld der „Vision eines Multi-Device-Endgerätes in den Wohnzimmern“. Weiterhin zeigte eine Studie die Gefahr für Fernsehübertragungen, da Breitband-Internetnutzer die Fernsehhäufigkeit einschränken. Mehr als die Hälfte der 800 Befragten meinten dabei, sie schauen seit der Anschaffung eines Internet-Breitbandanschlusses weniger fern. Bisher wurden auch im Internet die Rechte zentral von der Deutschen Fußball-Liga GmbH (DFL) vermarktet. Mittlerweile hat sich die DFL mit der EU-Kommission auf eine neue Vermarktungsregelung geeinigt. So können ab der Saison 2006/2007 die einzelnen Klubs ihre Spiele unmittelbar nach Spielende in vollem Umfang „auf nicht exklusiver Basis“ auf ihrer Homepage oder der von Dritten anbieten. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit das Anbieten des digitalen Produktes „Fußballübertragung“ eine zusätzliche Einnahmequelle für die Vereine darstellen kann. Unter Kostengesichtspunkten ist eine Internetübertragung dreimal billiger als eine TV-Liveübertragung. Außerdem ist es interessant zu erfahren, ob sich dieses Angebot auch für die kleinen Vereine lohnt, die im Fernsehen eher unterrepräsentiert sind, oder nur für die großen Vereine profitabel ist und damit die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnet, was Kritiker einer dezentralen Vermarktungsregelung behaupten. Deshalb werden in die vorliegende Untersuchung auch Vereine der zweiten Bundesliga einbezogen. Generelles Problem des [...]

Bastian Schäfer, Diplom-Kaufmann, Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Justus Liebig-Universität Gießen / Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Abschluss 2006. Seit Juli 2006 tätig als Junior Analyst im Bereich Kunden-/Händlerzufriedenheit bei der IMAGIN Prof. Bochmann AG.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Autorenprofil3
Inhaltsverzeichnis5
Abbildungsverzeichnis8
Tabellenverzeichnis10
Abkürzungsverzeichnis12
Symbolverzeichnis13
1 Einleitung16
1.1 Problemstellung16
1.2 Vorgehensweise19
2 Die Fußball-Bundesliga21
2.1 Das Produkt Fußball-Bundesliga21
2.2 Die Vermarktung der Bundesliga-Rechte23
3 Die Fußball-Bundesliga im Internet27
3.1 Absatzkanal Internet27
3.2 Entwicklung der Fußball-Bundesliga im Internet27
3.3 Die neue Regelung der EU-Kommission29
3.4 Video-Streaming29
4 Die Expertenbefragung35
5 Der potentielle Markt36
5.1 Fußballinteressierte37
5.2 Internetnutzer40
6 Die Untersuchungsmethode43
6.1 Begründung der Auswahl der Untersuchungsmethode43
6.2 Die Choice-Based Conjoint Analyse44
7 Vorgehen bei der Konsumentenbefragung56
7.1 Auswahl der Probanden und Durchführung der Befragung56
7.2 Eigenschaften und Eigenschaftsausprägungen59
7.3 Erhebungsdesign61
7.4 Bewertung der Stimuli62
7.5 Schätzung der Nutzenwerte63
8 Auswertung der Konsumentenbefragung66
8.1 Befragungsrücklauf und Zusammensetzung der Stichprobe68
8.2 Weitere Ergebnisse der Studie71
8.3 Ermittlung von Teilnutzenwerten72
8.4 Berechnung von Nutzen in Geldeinheiten76
8.5 Bedeutungsgewichte der einzelnen Eigenschaften77
8.6 Güte der Ergebnisse78
8.7 Marktsimulation81
8.8 Aufstellen von Preisresponsefunktionen93
8.9 Beziehung zwischen Probandeneigenschaften und Präferenzen97
8.10 Vergleich des inländischen und ausländischen Marktes108
8.11 Absatzprognose109
8.12 Bestimmung von optimalen Preisen112
8.13 Diskussion der Ergebnisse114
9 Zusammenfassung124
10 Anhang127
I. Fußballinteresse Frage 1.1138
II. Bewertung Fußballübertragungen im Internet140
III. Einschätzungen Frage 3.1147
IV. Informationen zu Ihrer Person148
Literaturverzeichnis157

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