In Frankreich machen sich Ärzte und Frauen zurzeit Sorgen darüber, wie sicher die Anti-Baby-Pille ist, die sie einnehmen. Dabei geht es nicht um den Pearl-Index, also wie gut die Pille vor einer Schwangerschaft schützt, sondern um möglicherweise gefährliche Nebenwirkungen. Entstanden ist die Diskussion aufgrund von mehreren Todesfällen.

Todesfälle und Hirninfarkt als Folge
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat kürzlich verkündet, dass die Anti-Baby-Pillen der dritten und vierten Generation auf ihre Nebenwirkungen hin überprüft werden. Der Grund für die plötzlich aufkommende Skepsis liegt in einer Klage einer jungen Frau, die die Pille Meliane einnahm. Sie erlitt vor sieben Jahren einen schweren Schlaganfall und ist seit diesem Zeitpunkt behindert.

Die Regierung Frankreichs hatte dazu aufgerufen, dass die speziellen Verhütungsmittel nur noch eingeschränkt verschrieben werden sollen, da bei ihnen anscheinend das Risiko größer ist, dass sich Blutgerinnsel bilden, die zu einem Schlaganfall, dem Hirninfarkt, führen können.

Außerdem kam es zu vier Todesfällen, bei denen die Frauen die Pille Diane 35 einnahmen. Die französische Arzneimittelaufsicht (ANSM) stellte erst vor kurzem einen Zusammenhang zwischen der Einnahme und dem Versterben der Frauen her. Bei den Frauen hatten sich Blutgerinnsel in den Venen gebildet, die im Allgemeinen zu einer Lungenembolie führen. Wird hier nicht schnell intensivmedizinisch gehandelt, ist die Erkrankung lebensbedrohlich. Bei mehr als 120 weiteren Frauen wurden ebenfalls Blutgerinnsel festgestellt, die jedoch nicht zum Tode führten.

Behandlung von Akne
In Frankreich soll diese Pille nun nicht mehr als Verhütungsmittel verschrieben werden; da sie aber als Mittel gegen Akne zugelassen ist, kann dies ein Grund bleiben, Diane 35 zu verschreiben. Ungefähr 2,5 Millionen Frauen in Frankreich nehmen die Anti-Baby-Pille ein, die zu den kritischen Generationen gehört.
Auch in Deutschland nehmen zahlreiche Frauen die Diane 35 ein, um damit Akne oder unerwünschte Körperbehaarung zu behandeln und gleichzeitig zu verhüten. Wer sich die Nebenwirkungen der Diane 35 in der Packungsbeilage aufmerksam durchliest, wird nicht erst jetzt aufgrund der langen Liste zusammenschrecken.

Viele Frauen, die keine Hormone mehr zu sich nehmen möchten, entscheiden sich für die natürliche Familienplanung. Heilpraktiker, die sich auf Frauenheilkunde spezialisiert haben, können diese Methode bei einem Beratungsgespräch erklären. Damit die Kosten hierfür von der Krankenkasse übernommen wird, lohnt sich eine Heilpraktiker-Zusatzversicherung.

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