Der westliche Bodensee erinnerte schon Fürst Pückler an einen Landschaftspark: „Alles hat die Natur in einen nicht allzu grossen Raum gedrängt und durch die herrlichsten Aussichten verschönert“, schrieb er 1808 an einen Freund. „Nur die geringste Unterstützung durch Menschenhände, und der schönste englische Garten wäre geschaffen…“.

Zum Herbst hin rollt die Region rund um den westlichen Bodensee den grünen Teppich aus. Gäste am Untersee und im angrenzenden Hegau werden zu den schönsten Gärten und Parks geführt. Sogar Privatleute öffnen ihr Gartentor und empfangen Interessierte in ihrem ganz persönlichen Refugium.
Unter dem Titel „Garten-Rendezvous am Untersee“ stellt eine Broschüre von Tourismus Untersee 34 Gärten und Parks am deutschen und am schweizerischen Ufer des westlichen Bodensees vor. Als Wiege der europäischen Gartenkultur gilt die mitten im Untersee gelegene Welterbe-Insel Reichenau. Im Reichenauer Kloster entstand der „Hortulus“, eine Pflanz- und Pflegeanleitung in Gedichtform des Abtes Strabo. Den rekonstruierten Klostergarten können Besucher auf der Reichenau ebenso erleben wie den weitläufigen Privatgarten der Familie Böhler. Mit seiner Lage direkt am See, mit Zypressen, Rosen und einem Kakteengarten zaubert er mediterrane Stimmung ans Bodenseeufer. Ein Feuerwerk herbstlicher Farben erwartet Besucher des Landschaftsgartens Gnädinger in Böhringen. Vor 40 Jahren angelegt, steht man heute in einem parkartigen Garten mit hohem Bewuchs, in dem die rotblättrigen Ahorne mit der Herbstfärbung der Amberbäume um die Wette leuchten. Tönerne Kunst im Grünen findet sich an anderer Stelle ebenso wie der Garten eines Rosenfreundes, der in seiner grünen Oase mit 60 Rosensorten inmitten von 65 Buchskugeln aufwartet. Ein besonderes Kleinod ist das Gärtchen gegenüber dem ehemaligen Wohnhaus des naiven Malers Adolf Dietrich im schweizerischen Berlingen. Immer wieder aufs Neue hat er es in seinen Bildern verewigt.
Bizarre Vulkanformationen, stattliche Ritterburgen und Flusslandschaften sind typisch für die parkartige Landschaft des Hegaus. Die Region zwischen westlichem Bodensee und Hochrhein stellt ihr Gartenangebot unter das Motto „Grenzenloses Gartenerlebnis“ und präsentiert 48 Gärten und Parks. Im Herbst steht der Bauerngarten der Familie Gränicher in Schaffhausen mit Dahlien, Sonnenhüten und Astern in voller Blüte. Er wurde schon vor 100 Jahren angelegt. Westlich von Singen locken in Hilzingen toskanische Düfte zum Verweilen. Im Duftgarten Syringa wachsen über 500 verschiedene Kräuter und Blumen mit so Duft verheißenden Namen wie Schokoladenblume, Gummibärchen- oder Mohnbrötchenblume. Ein Garten der besonderen Art ist der Eiszeitpark Engen, der entlang eines 1,5-stündigen Rundwegs Baum-, Strauch und Gräserbestand einer späteiszeitlichen Landschaft vor 15.000 Jahren zeigt.

Die Broschüren „Garten-Rendezvous am Untersee“ und „Grenzenloses Gartenerlebnis Hegau – Schaffhausen“ enthalten Bilder und Beschreibungen der Gärten, Adressen, Besuchszeiten und Telefonnummern. Sie sind erhältlich bei: Tourismus Untersee e.V., Im Kohlgarten 2, D-78343 Gaienhofen, Tel. +49 (0)7735 91 90 55, Fax +49 (0)7735 91 90 56, info@tourismus-untersee.eu. Infos im Web: www.tourismus-untersee.eu, www.hegau.de (Broschürendownload)

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