„Denn am 32. Dezember ist es zu spät…“ – die legendäre Werbebotschaft von Joki Kirschner hat bleibende Wirkung hinterlassen. Das Jahresende ist die Zeit der Bausparverträge. Jeder vierte Bausparer wird im Dezember abgeschlossen. Werbeargument war und ist die volle staatliche Jahresprämie für das Abschlussjahr. Tatsächlich gibt es jedoch keinen Grund zur Eile. Die Ertragsvorteile aufgrund eines Vertragsabschlusses am Ende des Jahres erweisen sich bei genauerer Betrachtung in der Regel als gering. Dennoch macht die Staats- und Banken-Krise Bausparen zu einer attraktiven Anlageform. Die Bausparkassen haben sich durch die Veranlagung in Bausparkredite solide aufgestellt, zeigt ein Blick des Verbraucherportals durchblicker.at, das u.a. auch einen Bauspar-Vergleichsrechner anbietet, in die Bilanzen der Institute.

Bausparkassen solide aufgestellt

Laut Bausparkassengesetz müssen die Institute Bauspareinlagen Einlagen aus Bauspar-Verträgen zu allererst für Bausparkredite nützen und auch etwaige Überhänge in Zwischenkredite bzw. in konservative Wertpapiere veranlagen. Den Bilanzen zufolge haben die Bausparkassen 54 bis 79 Prozent ihrer Aktiva in Hypothekardarlehen veranlagt und so gut wie keine Veranlagungen in Staatsanleihen. „Damit stehen die Bausparkassen sehr solide da“, so Reinhold Baudisch von durchblicker.at. Außerdem sind Bauspareinlagen auch von der staatlichen Einlagensicherung mit derzeit 100.000 Euro erfasst.

Bausparen nach Rekordjahr 2010 erstmals wieder rückläufig

Trotz einer guten Entwicklung im ersten Halbjahr 2011 – laut Arbeitsforum Österreichischer Bausparkassen (AÖB) stiegen in diesem Zeitraum die Bauspareinlagen nach dem Rekordjahr 2010 neuerlich um 2,6 Prozent auf 18,8 Mrd. Euro an – dürfte sich Bausparen in diesem Jahr insgesamt rückläufig entwickeln.

Trotzdem bleibt Bausparen die in Österreich beliebteste Anlageform. 5,5 Mio. Österreicherinnen und Österreicher besitzen einen Bausparer. „In Zeiten, in denen sich viele fragen, wie sicher ihre Spareinlagen sind, stehen Bausparer auf der sicheren Seite“, so Reinhold Baudisch von durchblicker.at. Auch die Verzinsung kann sich mit bis zu 2,25 Prozent bei fixverzinsten und bis zu 5,1 Prozent im ersten Jahr bei variabel verzinsten Angeboten sehen lassen. Dank der staatlichen Förderung kommen derzeit noch 3 Prozent an Bausparprämie dazu.

„Zuckerl“ bis Jahresende versüßen den Ertrag, Rendite-Auswirkung aber gering

Dass man, wie über Jahrzehnte beworben, die volle staatliche Bausparprämie für das laufende Jahr auch dann erhält, wenn man erst zu Jahresende seinen Bausparerabschließt, wirkt sich jedoch nur bescheiden auf die Erträge aus. Wer bis Ende des Jahres noch 1.200 Euro einzahlt, sichert sich die staatliche Prämie von 36 Euro lediglich ein Jahr früher.

„Einige Bausparkassen bieten deshalb bis Jahresende noch höhere Startzinsen oder zusätzliche Prämien in den ersten drei Jahren, damit ein Vorteil für Konsumenten darstellbar ist. Trotzdem macht der Unterschied im Auszahlungskapital zwischen einem Start noch im Dezember gegenüber einem Start im Jänner 2012 nur ca. 30 Euro aus. Das heißt, es gibt zwar einen Vorteil, dieser wird jedoch tendenziell übertrieben“, so Baudisch.

Deutlich größer ist der Effekt einer Veränderung des Einzahlungsrhythmus. Wer statt monatlicher Zahlung einen Einmalerlag leistet, verbessert sein Auszahlungskapital gleich um 400 bis 600 Euro, da mehr Zinsen auf das einbezahlte Kapital anlaufen können. Bei einer jährlichen statt monatlichen Zahlung ist der Effekt immer noch zwischen 60 und 80 Euro.

Online-Vergleich und -Abschluss bringt bis zu 145 Euro mehr Rendite beim Bausparen

Obwohl Bausparen ein hoch standardisiertes Produkt ist, gibt es aber auch Unterschiede zwischen den Anbietern. Der von dem Fixkostenvergleichsportal durchblicker.at durchgeführte aktuelle Marktvergleich zeigt, dass Konsumenten durch schlaue Wahl des Anbieters am Ende der Laufzeit bis zu 105 Euro mehr herausholen können. Daher sollten Konsumenten vor einem Abschluss die Angebote der Bausparkassen einem schnellen Online-Check unterziehen. Dafür bietet durchblicker.at im Internet unter https://durchblicker.at/bausparen einen kostenlosen Vergleichsrechner mit allen Angeboten an.

Sinn macht außerdem oft auch der Abschluss eines Bauspar-Vertrags via Internet. Auf durchblicker.at erhalten Konsumenten bei Abschluss über die Plattform einen Online-Bonus von bis zu 40 Euro, darüber hinaus werden je nach Anbieter bis Jahresende von durchblicker.at noch zusätzliche „Goodies“ wie Tankgutscheine oder Marken-Kugelschreiber angeboten. In Summe lassen sich also durch Vergleich der Angebote und Online-Abschluss bis zu 145 Euro mehr beim Bausparen herausholen.

Über durchblicker.at

durchblicker.at erstellt seit 2010 aktuelle Tarif-Vergleiche für KonsumentInnen in Österreich. Das Unternehmen ist auch Partner der AK Oberösterreich und beschäftigt 12 Mitarbeiter. Als erstes unabhängiges Internet-Portal für den Vergleich von Fixkosten sorgt durchblicker.at für Transparenz bei den Preisen, findet für die KonsumentInnen aus dem gesamten Angebot für den Bedarf den individuell günstigsten Anbieter und übernimmt auch die Formalitäten des Anbieterwechsels. Damit schafft durchblicker.at mehr Wettbewerb und bringt mit den neuen Möglichkeiten des Internets den österreichischen Markt in Schwung.

Das Vergleichsportal umfasst derzeit Marktvergleiche für Kfz-, Motorrad-, Fahrrad-, Haushalts- und Rechtsschutzversicherungen, Bausparen, sowie Preisvergleiche für Strom und Gas. Eine Ausdehnung des Vergleichsportals auf weitere Versicherungsprodukte und andere Fixkosten des täglichen Lebens ist in Arbeit. Weitere Informationen unter https://durchblicker.at.

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