Der deutsche Absolventenverein einer der besten technischen Hochschulen der Welt, das amerikanische Massachusetts Institute of Technology, kurz „MIT“ genannt, führt gemeinsam mit der Handelshochschule Leipzig (HHL) am 19. November 2011 eine Veranstaltung zum Thema Innovationstechnologien durch. Anlass ist das Jahrestreffen des 1993 gegründeten und inzwischen auf etwa 200 Mitglieder angewachsenen Alumniclubs des MIT in Deutschland.
Auf dem Programm steht neben der Präsentation zum diesjährigen 150. Gründungsjubiläum des MIT. durch Louis Alexander (Direktor MIT Alumni Education) ein Festvortrag des HHL-Rektors Prof. Dr. Andreas Pinkwart zum Thema „The Role of Business Economics as a Driver of Innovation in the 21st Century“. Über „Innovationstechnologien“ diskutieren darüber hinaus unter der Leitung von Richard C. Geibel (CEO CENSET, Universität Köln) Richard B. Mancke, PhD (Professor emeritus der HHL), Leonard H. Schrank (Mitglied der MIT Corporation und ehemaliger CEO von SWIFT) sowie Engelbert Wimmer (Managing Director der polariXpartner GmbH). Aus Cambridge (USA) wird zu dem Symposium Erin Schenck, verantwortlich für Unternehmensbeziehungen/Karriereservice innerhalb des MIT-Germany-Programms, anreisen. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet von der Leipziger Pianistin Olga Gollej und der aus Moskau anreisenden Sopranistin Anna Grechiskina, die in ihrem fast einstündigen Konzert ganz im Sinne der Konferenz eine musikalische Brücke von Russland über Deutschland und Europa bis nach Amerika schlagen. Die ganztägige Veranstaltung beginnt bereits am Vormittag mit einer Besichtigung des hochmodernen Leipziger Porschewerkes und bietet den Teilnehmern zum Ausklang kulinarische Genüsse und genügend Zeit zu offenen Gesprächen mit den Vortragenden und den Alumni des MIT sowie auch weiterer amerikanischer Ivy-League-Universitäten.

Praxisorientierte Gründerschmieden: MIT und HHL

Der Vize-Präsident des MIT Club of Germany, Dr. Reinhard Geßner, der seine naturwissenschatliche Doktorarbeit am MIT angefertigt und zudem in Harvard und Yale Medizin studiert hat, beschreibt, dass die Idee zu dem gemeinsamen Symposium des MIT Club of Germany und der HHL in dem Moment geboren wurde, als er das erste Mal den Campus der HHL betrat und dort eine Offenheit, Internationalität und einen Gründergeist erlebt hat, wie er es bisher nur aus dem MIT kannte. Beide Universitäten glichen sich zudem in dem hohen Praxisbezug der Lehre und der Zielorientierung des Studiums. Er habe in diesem Jahr schon erfolgreich einen Monat lang Studenten des MIT in seinem Forschungslabor ausgebildet und könne sich gut vorstellen, daß sich aus dem Symposium weitere Synergien zwischen beiden Universitäten ergeben.

Über den MIT Club of Germany

Der MIT Club of Germany ist die Vereinigung der ehemaligen Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, insbesondere durch wissenschaftliche Lehr- und Vortragsveranstaltungen und die Herausgabe wissenschaftlicher Werke (Festschriften, Aufsätze und Abhandlungen). Zudem ist die Förderung der akademischen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen dem MIT, den Mitgliedern des Lehrkörpers in den USA, den ehemaligen, in Deutschland lebenden Studenten, Postgraduierten, Gastwissenschaftlern und Gastdozenten des MIT sowie auch anderen wissenschaftlichen Einrichtungen und Universitäten in Deutschland ein Anliegen des Vereins. Der 1993 ins Leben gerufene Club zählt derzeit ca. 200 aktive Mitglieder. Er führt seit einigen Jahren regelmäßig Veranstaltungen zu Zukunfts- und Innovationsthemen durch. Frühere Gastredner dieser Reihe waren u.a. der damalige Leiter der MIT Sloan School of Management, Professor Lester Thurow, die Nobel-Preisträger und MIT-Professoren Jerome Friedman, Phillip Sharp und Wolfgang Ketterle sowie der damalige Forschungsminister Prof. Dr. Heinz Riesenhuber.
Der MIT Club of Germany hat es sich zudem zur Aufgabe gemacht, deutsche Lehrer an das Massachusetts Institute of Technology zu entsenden, um diese im Rahmen des „MIT Science und Engineering Program for Teachers“ (kurz: SEPT), an einem einwöchigen Lehrgang teilnehmen zu lassen. Mit diesem SEPT-Programm verfolgt das MIT das Ziel, den Lehrern die neuesten Entwicklungen in Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Technologie und Ingenieurwissenschaft zu zeigen und ihnen einen Einblick in die Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft zu geben. Das Programm hilft den Lehrern, bei ihren Schülern ein hohes Interesse für die Wissenschaft zu wecken. Weitere Informationen unter http://alumweb.mit.edu/clubs/germany/

Über die Gründerschmiede Handelshochschule Leipzig (HHL)

Mit über 120 Gründungen, die in den letzten dreizehn Jahren von HHL-Absolventen ausgegangen sind, hat sich Deutschlands erste Adresse für den Management-Nachwuchs auch zu einem sehr erfolgreichen Inkubator für Unternehmensgründungen entwickelt. Prominente Beispiele sind neben dem KfW Gründerchampion Gollmann Kommissioniersysteme auch die Gewinner des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb 2008 SunCoal Industries oder auch das Leipziger Unternehmen Spreadshirt oder das Hotelportal trivago.de. Durch das unternehmerische Engagement der Gründer konnten bereits mehr als 2.500 Jobs geschaffen werden, über 1.100 davon allein in der Region Leipzig. Weitere Informationen unter http://strategy.hhl.de/entrepreneurship bzw. http://www.hhl.de

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